Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Klein-Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord

Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement

Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Klein-Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord.
Die Konzession wird für eine Laufzeit von 30 Jahren erteilt mit der Option, diese mit Zustimmung des Konzessionsgebers zweimal um jeweils fünf Jahre verlängern zu können.
Die Nebenbetriebe sollen geplant, gebaut und bis spätestens Mitte 2015 in Betrieb genommen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-03-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Autobahnraststätten
Menge oder Umfang:
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Klein-Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord.Es wird ein öffentlich-rechtlicher Konzessionsvertrag zur Übertragung der Konzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebs abgeschlossen.Der Konzessionsnehmer plant, baut und betreibt den Nebenbetrieb im Rahmen der Vorgaben aus dem Verfahren und dem Konzessionsvertrag und des Bebauungsplanes. Der Konzessionsnehmer kann das Recht zur Ausübung der Konzession durch einen (zivilrechtlichen) Pacht- oder Nutzungsvertrag auf einen Dritten übertragen.Der Nebenbetrieb und dessen sanitäre Einrichtungen müssen über 24 Stunden ganzjährig geöffnet sein (Regelfall). Für die ersten 10 Vertragsjahre kann eine eingeschränkte Gastronomie während der Nachtstunden vereinbart werden.Der Nebenbetrieb befindet sich auf einem Betriebsgrundstück auf einer bewirtschafteten Rastanlage. Der Konzessionsnehmer erwirbt für die Dauer der Konzession Eigentum an dem Betriebsgrundstück.Die Verkehrsanlage wurde am 22.3.2011 dem Verkehr übergeben. Die Stellplatzkapazität der Verkehrsanlage beträgt 90 Pkw, 55 Lkw und 6 Busse/Pkw mit Anhänger.Die Vertragslaufzeit beträgt in Abänderung zu Punkt II.3) 360 Monate ab Vertragsabschluss.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Autobahnraststätten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Postanschrift: Wilhelmstraße 10
Postleitzahl: 65185
Postort: Wiesbaden
Kontakt
E-Mail: post@mobil.hessen.de 📧
Telefon: +49 611366-3090 📞
Fax: +49 611336-3435 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-16 📅
Einreichungsfrist: 2012-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 56-091629
ABl. S-Ausgabe: 56
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stellt Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb zur Verfügung. Die Bewerbungsunterlagen werden für die Bearbeitung und Einreichnung des Teilnahmeantrags benötigt. Die Bewerbungsunterlagen werden kostenfrei versendet und können bei der unter Punkt I.1) genannten Adresse angefordert werden. Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zum unter Punkt IV. 3.4) genannten Termin einzureichen. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe: "Teilnahmewettbewerb für Konzession Distelrasen" zu versehen. Nachr. HAD-Ref.: 269/10541. Nachr. V-Nr/AKZ: 045910000-41b5/Distelrasen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Klein-Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord.
Die Konzession wird für eine Laufzeit von 30 Jahren erteilt mit der Option, diese mit Zustimmung des Konzessionsgebers zweimal um jeweils fünf Jahre verlängern zu können.
Die Nebenbetriebe sollen geplant, gebaut und bis spätestens Mitte 2015 in Betrieb genommen werden.
Menge oder Umfang:
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Klein-Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord.
Es wird ein öffentlich-rechtlicher Konzessionsvertrag zur Übertragung der Konzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebs abgeschlossen.
Der Konzessionsnehmer plant, baut und betreibt den Nebenbetrieb im Rahmen der Vorgaben aus dem Verfahren und dem Konzessionsvertrag und des Bebauungsplanes. Der Konzessionsnehmer kann das Recht zur Ausübung der Konzession durch einen (zivilrechtlichen) Pacht- oder Nutzungsvertrag auf einen Dritten übertragen.
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Der Nebenbetrieb und dessen sanitäre Einrichtungen müssen über 24 Stunden ganzjährig geöffnet sein (Regelfall). Für die ersten 10 Vertragsjahre kann eine eingeschränkte Gastronomie während der Nachtstunden vereinbart werden.
Der Nebenbetrieb befindet sich auf einem Betriebsgrundstück auf einer bewirtschafteten Rastanlage. Der Konzessionsnehmer erwirbt für die Dauer der Konzession Eigentum an dem Betriebsgrundstück.
Die Verkehrsanlage wurde am 22.3.2011 dem Verkehr übergeben. Die Stellplatzkapazität der Verkehrsanlage beträgt 90 Pkw, 55 Lkw und 6 Busse/Pkw mit Anhänger.
Die Vertragslaufzeit beträgt in Abänderung zu Punkt II.3) 360 Monate ab Vertragsabschluss.
Dauer: 360 Monate
Referenznummer: 045910000-41b5/Distelrasen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 36381 Schlüchtern.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgend sowie unter Ziff. III.2.2-III.2.3 geforderten Angaben/Belege in deutscher Sprache und entsprechend den Verdingungs-/ Ausschreibungsunterlagen vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung weiterer Belege vor.
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Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der Bewerber trägt das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrags an die unter I 1.1 genannte Stelle. Der Bewerber hat durch entsprechende Kennzeichnung des Teilnahmeantrags („Teilnahmeantrag Dienstleistungskonzession für den Nebenbetrieb Rastanlage Distelrasen – nur durch die Submissionsstelle, Dezernat Q11 zu öffnen“) dafür Sorge zu tragen, dass dieser bis zum Zeitpunkt der vorgesehenen Öffnung verschlossen bleibt.
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2. Von der Teilnahme am Wettbewerb können Bieter/Bietergemeinschaften ausgeschlossen werden, die sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß Ziff. III.2.1-III.2.3 eingeholt werden, falsche Angaben in für die Prüfung und Wertung der Unterlagen wichtigen Erklärungen machen, Auskünfte nicht erteilen oder im Zusammenhang mit diesem Verfahren wettbewerbsbeschränkende Absprachen treffen.
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3. Die nachfolgend unter Ziff. III.2.1 Nr. 6 aufgeführten Nachweise dürfen nicht älter als drei Monate sein. Maßgeblich für die Aktualität ist das jeweilige Ausstelldatum. Ausländische Unternehmen haben gegebenenfalls gleichwertige Nachweise einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes mit amtlich anerkannter Übersetzung abzugeben.
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4. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen, ein Mitglied schriftlich als Vertreter zu bevollmächtigen und zu erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber zu vertreten und im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln. Die nachfolgend sowie unter Ziff. III.2.2-III.2.3 vom Bewerber geforderten Angaben/Unterlagen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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5. Die Bewerber haben Auskunft über die gesellschaftsrechtlichen Verbindungen zu anderen Unternehmen sowie Auskunft darüber zu geben, ob und auf welche Art sie, auf den Bau und Betrieb der Nebenbetriebe bezogen, in relevanter Weise mit anderen Unternehmern/Unternehmen zusammenarbeiten oder Franchise-Nehmer sind.
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6. Zur Beurteilung der Unternehmenssituation hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen:
a) Auszug aus dem Handelsregister oder eine vergleichbare Bescheinigung,
b) Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des für den Bewerber zuständigen Finanzamtes. Die Vorlage einer Kopie ist ausreichend,
c) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht aufgrund schwerer Verfehlungen zur Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen ist,
d) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben an das Finanzamt sowie der Beträge zur Sozialversicherung (Renten-/ Krankenversicherung) ordnungsgemäß nachgekommen ist,
e) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber Mitglied in einer Berufsgenossenschaft ist und seine Zahlungsverpflichtungen zur gesetzlichen Unfallversicherung bis zum heutigen Tage erfüllt hat,
f) Eine Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und er sich nicht in Liquidation befindet,
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g) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder gemäß § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist.
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Die Vergabestelle wird für die Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, zur Bestätigung ihrer Eigenerklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (in der Fassung der Bekanntmachung vom 22.2.1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Art. 92 des Gesetzes vom 17.12.2008 (BGBl. I S. 2586)) beim Bundeszentralregister anfordern.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweise entsprechend den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen.
1. Angaben zum Umsatz in den letzten fünf vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahren (Unternehmensumsatz, Umsatz im relevanten Geschäftsbereich),
2. Bilanzen der letzten fünf vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung vorgeschrieben ist,
3. Qualifizierte Bankauskunft (Bankbestätigungsschreiben) einer deutschen Bank, Sparkasse oder eines deutschen Kreditinstitutes oder vergleichbarer ausländischer Kreditinstitute, die im Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nach Ziff. IV.3.3 nicht älter als drei Monate sein darf und
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4. Darstellung der wesentlichen Komponenten der Finanzierung, die den Umfang von drei DIN A 4 –Seiten nicht überschreiten sollte, aus der hervorgeht:
— wie und in welcher Form das für die Dienstleistungskonzession erforderliche Eigen- und Fremdkapital bereit gestellt werden soll,
— wie der Bewerber beabsichtigt, den aus dem Finanzierungskonzept erwachsenen Verpflichtungen nachzukommen beziehungsweise wie er gewährleistet, dass bei Konzessionsbeginn die erforderlichen Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen,
— wie die Tragfähigkeit der Finanzierung auch bei eventuell vorkommenden Mindereinnahmen oder Mehrkosten sichergestellt werden soll.
Zusätzlich müssen durch den Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft folgende Nachweise erbracht werden:
1. Vorlage der Prüfungsberichte über die Jahresabschlussprüfung der letzten fünf vor der Abgabe der Bewerbung abgeschlossenen Geschäftsjahre. Soweit der Bieter nicht der gesetzlichen oder einer gesellschaftsvertraglichen Prüfungspflicht unterlag und keine freiwillige Jahresabschlussprüfung stattgefunden hat, sind die gesetzlich oder gesellschaftsrechtlich vorgesehenen oder freiwillig erstellten Jahresabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Erläuterungsteil, soweit vorhanden und Veröffentlichung vorgeschrieben ist) und Lageberichte (soweit vorhanden) der letzten fünf vor der Abgabe der Bewerbung abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen.
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2. Aussagefähiger und aktuellster verfügbarer Zwischenabschluss des laufenden Geschäftsjahres.
Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesell-schaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen und der oben dargestellten Abstufung der Anforderungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen. Eine Pflicht zur Vorlage entsprechender Unterlagen besteht für Bieter mit Sitz im Ausland auch, soweit diese freiwillig erstellt werden.
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Kann der Bieter/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft die oben genannten Nachweise nicht für seine letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre vorlegen, weil er seine Geschäftstätigkeit noch nicht so lange ausübt, sind die Nachweise für das/die abgeschlossene(n) Geschäftsjahr(e) seit Beginn der Geschäftstätigkeit vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter eine Eigenerklärung darüber abzugeben, wann er seine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat.
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Beruft sich ein Bieter/ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z.B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Unterauftragnehmers), so ist in diesen Fällen die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Unterlagen und Erklärungen darzulegen.
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Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Die Nachforderung anderer Belege behält sich die Vergabestelle vor.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise entsprechend den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen.
1. Liste der in den letzten fünf Jahren bzw. abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeübten Tätigkeiten (bzw. Projekte oder Unternehmen) des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, die mit der zu vergebenden Leistung, für die die Konzession erteilt werden soll, vergleichbar sind (z.B. Gast-/Raststätten, Tankstellen, Gastronomie), sowie des Rechnungswertes und der Leistungszeit dieser Leistungen sowie ggf. der öffentlichen oder privaten Auftraggeber.
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2. Referenzen vergleichbarer Aufträge:
a) bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung,
b) bei Leistungen an private Auftraggeber / Kunden / Gäste durch eine von diesen ausgestellte Bescheinigung oder durch einfache Erklärung.
Es werden jeweils maximal fünf der vorgelegten Referenz-Tätigkeiten oder Referenzen (vgl. Punkt III.2.3.1) qualitativ gewertet. Bei der Auswahl sind die Projekte, die der hier ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang am nächsten kommen, zu berücksichtigen. Es werden nur Referenz-Tätigkeiten und Referenzen gewertet, die nicht älter als fünf Jahre sind.
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3. Nachweise über die berufliche Befähigung.
4. Beabsichtigt sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich auf die Eignung von Nachunternehmen zu berufen, ist die vom Auftraggeber vorgefertigte Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmer mit Abgabe des Teilnahmeantrags als Anlage abzugeben.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Ferner sind mit dem Teilnahmeantrag Freiflächen- und Grundrissskizzen vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Konzessionsnehmer muss.
1. das Eigentum an dem Betriebsgrundstück für den Nebenbetrieb für die Dauer der Konzession erwerben (Kaufpreis ca. 345.000 EUR zzgl. Nebenkosten);
2. die durch die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung gebaute Erschließung für seinen Nebenbetrieb erwerben und in die bestehenden Verträge hierzu eintreten;
3. den Nebenbetrieb, Verkehrsanlagen und Grünflächen auf dem Betriebsgrundstück auf seine Kosten errichten und unterhalten (unverbindliche Schätzung der Baukosten 2 bis 3 Millionen EUR, die Unterhaltungskosten können nicht geschätzt werden);
4. die Betriebskosten für die Beleuchtung der Verkehrsanlage tragen (unverbindliche Schätzung der Strom- und Unterhaltungskosten 10 000 EUR/Jahr);
5. eine Konzessionsabgabe nach der Konzessionsabgabenverordnung (BGBl. I (1997), S. 1513; BGBl. I (2001), S. 3764) an die Bundesrepublik Deutschland zahlen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Referenzen, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, bauliches Konzept (Vollständigkeit der Funktionsbereiche).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Zentrale
Kontaktperson: Fr. Verena Töpfer
Telefon: +49 611366-3246 📞
Fax: +49 611366-3435 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 045910000-41b5/Distelrasen
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stellt Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb zur Verfügung. Die Bewerbungsunterlagen werden für die Bearbeitung und Einreichnung des Teilnahmeantrags benötigt. Die Bewerbungsunterlagen werden kostenfrei versendet und können bei der unter Punkt I.1) genannten Adresse angefordert werden.
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Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zum unter Punkt IV. 3.4) genannten Termin einzureichen.
Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe:
"Teilnahmewettbewerb für Konzession Distelrasen" zu versehen.
Nachr. HAD-Ref.: 269/10541.
Nachr. V-Nr/AKZ: 045910000-41b5/Distelrasen.

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Postanschrift: Wilhelmstraße 10
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Telefon: +49 611366-3090 📞
Fax: +49 611336-3435 📠
Quelle: OJS 2012/S 056-091629 (2012-03-16)