Digitale Langzeitarchivierung für das Stadtarchiv München - Software-Einführung

Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Servicebereich Vergabe

Das Stadtarchiv München plant die Einführung einer Software zur digitalen Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten. In der städtischen Verwaltung fallen Unterlagen immer häufiger (nur noch) in digitaler Form an. Sie werden entweder direkt in digitaler Form angelegt oder aus der papiergebundenen Form in eine digitale Form umgewandelt (eingescannt). Darüber hinaus werden Daten zunehmend elektronisch erfasst und in Datenbanken verwaltet.
Das Stadtarchiv München muss die dauerhafte Überlieferung der digitalen Unterlagen über das städtische Verwaltungshandeln sicherstellen. Darüber hinaus muss das Stadtarchiv München zur Überlieferung der Stadtgeschichte in der Lage sein, auch digitale Unterlagen nichtstädtischer Herkunft zu archivieren. Dafür muss eine geeignete IT-Unterstützung (Standardsoftware mit eventueller Anpassung) geschaffen werden.
Diese IT-Unterstützung muss eine hohe Konformität zum OAIS-Referenzmodell aufweisen und die Geschäftsprozesse „Bewerten und Übernehmen“, „Erschließen“, „Bewahren“ und „Bereitstellen“ für digitale Unterlagen im Stadtarchiv unterstützen.
Zu diesem Zweck plant das Stadtarchiv der Landeshauptstadt München die Einführung einer Standardsoftware mit eventueller Anpassung zur digitalen Langzeitarchivierung, im Folgenden dLZA genannt. Diese soll die dauerhafte Archivierung von digitalen Archivalien nach dem OAIS-Referenzmodell ermöglichen.Diese soll die dauerhafte Archivierung von digitalen Archivalien nach dem OAIS-Referenzmodell ermöglichen. Im ersten Schritt liegt der Fokus dabei auf folgenden Prozessen:
— Ingest (Übernahme, Aufbereitung und Erschließung),
— Data Management (Datenverwaltung) – Verwaltung der Daten im digitalen Langzeitarchiv,
— Archival Storage (Elektronisches Magazin) – Speicherung, Pflege und Wiederauffindung der Archivpakete (AIPs).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-12-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-11-14 Auftragsbekanntmachung
2012-11-19 Ergänzende Angaben
2013-08-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Servicebereich Vergabe
Postanschrift: Herzogspitalstr. 24
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de 📧
Telefon: +49 89233-84982 📞
Fax: +49 89233-84990 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-14 📅
Einreichungsfrist: 2012-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 222-366122
ABl. S-Ausgabe: 222
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen und deren Anlagen entsprechen. Die Auftraggeber kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Stadtarchiv München plant die Einführung einer Software zur digitalen Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten. In der städtischen Verwaltung fallen Unterlagen immer häufiger (nur noch) in digitaler Form an. Sie werden entweder direkt in digitaler Form angelegt oder aus der papiergebundenen Form in eine digitale Form umgewandelt (eingescannt). Darüber hinaus werden Daten zunehmend elektronisch erfasst und in Datenbanken verwaltet.
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Das Stadtarchiv München muss die dauerhafte Überlieferung der digitalen Unterlagen über das städtische Verwaltungshandeln sicherstellen. Darüber hinaus muss das Stadtarchiv München zur Überlieferung der Stadtgeschichte in der Lage sein, auch digitale Unterlagen nichtstädtischer Herkunft zu archivieren. Dafür muss eine geeignete IT-Unterstützung (Standardsoftware mit eventueller Anpassung) geschaffen werden.
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Diese IT-Unterstützung muss eine hohe Konformität zum OAIS-Referenzmodell aufweisen und die Geschäftsprozesse „Bewerten und Übernehmen“, „Erschließen“, „Bewahren“ und „Bereitstellen“ für digitale Unterlagen im Stadtarchiv unterstützen.
Zu diesem Zweck plant das Stadtarchiv der Landeshauptstadt München die Einführung einer Standardsoftware mit eventueller Anpassung zur digitalen Langzeitarchivierung, im Folgenden dLZA genannt. Diese soll die dauerhafte Archivierung von digitalen Archivalien nach dem OAIS-Referenzmodell ermöglichen.Diese soll die dauerhafte Archivierung von digitalen Archivalien nach dem OAIS-Referenzmodell ermöglichen. Im ersten Schritt liegt der Fokus dabei auf folgenden Prozessen:
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— Ingest (Übernahme, Aufbereitung und Erschließung),
— Data Management (Datenverwaltung) – Verwaltung der Daten im digitalen Langzeitarchiv,
— Archival Storage (Elektronisches Magazin) – Speicherung, Pflege und Wiederauffindung der Archivpakete (AIPs).
Referenznummer: 10000516-2012-PG
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
**HINWEIS:Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in den Dokumenten für denTeilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren und werden mit den Vergabeunterlagen verschickt.
Allgemeine Eignungsanforderungen (KG 1).
A.1.1 Dokumente
Bitte bestätigen Sie, dass sämtliche Dokumente (u.a. Arbeitspapiere, Monatsberichte) in deutscher Sprache verfasst und der LHM in digitaler Form (mindestens als *.pdf oder OpenOffice-Formate ab Version 3.x) zur Verfügung gestellt werden.
Hinweis: Ausschlusskriterium ("Ja"/"Nein").
A.1.2 Deutsche Sprache
Bitte bestätigen Sie, dass alle im Projekt eingesetzten Mitarbeiter die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen und sie im Projekt anwenden werden.
A.1.3 Eigenerklärungen
Bestätigen Sie, dass Sie alle Eigenerklärungen des Abschnitts 4 ausgefüllt und unterschrieben Ihrem Teilnahmeantrag beigelegt haben. Fehlende bzw. nicht ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Eigenerklärungen führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Anlagen Eigenerklärungen.
4.1 Zuverlässigkeit/Sozialversicherung
4.2 Berufshaftpflichtversicherung
4.3 Erklärung der Bewerbergemeinschaft
4.4 Bevollmächtigung der Bewerbergemeinschaft
4.5 Erklärung über die Bereitstellung von Ressourcen
4.6 Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit
4.7 Übersicht Nachunternehmer
4.8 Datenschutzrechtliche Einwilligung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
B.2.1 Leistungsportfolio
Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen und Ihr Leistungsportfolio bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand kurz dar. Beschreiben Sie alle Nachunternehmer oder Unternehmen der Bewerbergemeinschaft. Gehen Sie dabei auch auf alle auftragsbezogenen Beteiligungsverhältnisse aller bietenden Unternehmen ein.Stellen Sie in diesem Rahmen die besonderen Kompetenzen dar, die Ihre Eignung hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit zur vorliegenden Ausschreibung unterstreichen.
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Hinweis: Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 15 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
B.2.2 Jahresumsatz
Geben Sie den Jahresumsatz Ihres Unternehmens jeweils getrennt für die Jahre 2009, 2010 und 2011in Euro an. Erwartet wird hierbei ein Jahresumsatz von jeweils mindestens 10 Mio. Euro. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die Angaben für die Wertung addiert. 2009 2010 2011.
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B.2.3 Jahresumsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand
Geben Sie den Jahresumsatz Ihres Unternehmens jeweils getrennt für die Jahre 2009, 2010 und 2011 bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand in Euro an. Erwartet wird hierbei ein Jahresumsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand von jeweils mindestens 5 000 000 EUR. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die Angaben für die Wertung addiert. 2009 2010 2011.
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B.2.4 Mitarbeiter
Benennen Sie die Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils für die Jahre 2009, 2010 und 2011. Erwartet wird hierbei eine Mitarbeiterzahl von jeweils 100 Personen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die Werte für die Wertung addiert. 2009 2010 2011.
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B.2.5 Zertifizierung
Geben Sie vorhandene Nachweise über Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 27001, bzw. vergleichbare Nachweise geprüfter Qualitätssicherungsprozesse an. Bitte legen Sie Kopien der Zertifikate bei.
Hinweis: Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 2 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
Mindeststandards:
**HINWEIS:Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in den Dokumenten für denTeilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren und werden mit den Vergabeunterlagen verschickt.
Mindestpunktzahl: Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 6 500 Eignungspunkten erreichen (Summe der Einzelprodukte aus Gewichtung und o.g.Bewertungspunkten), um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamtweniger als 6 500 Eignungspunkte, wird sein Antrag aus der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
B.2.6 Referenzprojekte
Stellen Sie Ihre IT-Referenzprojekte bezogen auf den Auftragsgegenstand dar. Geben sie möglichst bis zu drei Referenzen an. Dabei sollten sich die Punkte a) - e) dieses Kapitels in den Referenzen widerspiegeln und einzeln dargestellt werden. Stellen Sie heraus, welche Relevanz die jeweilige Referenz für den Auftragsgegenstand besitzt. Hierbei sollte ein Projekt bevorzugt bei einem öffentlichem Auftraggeber dargestellt werden. Gehen Sie dabei auf die angewandten Methoden und das spezifische Vorgehen ein. Stellen Sie Ihren Eigenanteil an diesen Projekten dar. Sofern Sie in diesen Projekten Fach- und Methodenwissen an den Auftraggeber weitergegeben haben, muss nachvollziehbar sein, wie der Know-how-Transfer erfolgte.
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Bitte beachten Sie, dass die Referenzen insgesamt die Punkte a) - e) beinhalten bzw. wiedergeben. Die Punkte a) - e) dürfen in Kumulation der Referenzen nachgewiesen werden. Eine vollständige Abdeckung der Punkte a) - e) in einer einzigen Referenz ist nicht zwingend, aber möglich.
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— Größe des Projektteams insgesamt,
— Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter,
— Methodisches und technisches Umfeld,
— IT-Infrastruktur,
— Aufgabenschwerpunkt/e,
— Vergleichbarkeit,
— Ansprechpartner des Referenzkunden mit Tel. Nr. und E-Mail Adresse.
Hinweis: Bitte orientieren Sie sich an der vorangegangenen Auflistung. Es müssen sich alle genannten Punkte in der vorgegebenen Reihenfolge wiederfinden.
Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 15 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des Antrages führen. Es wird der Ansprechpartner des Referenzkunden verlangt. Die Benennung des auftragnehmerseitigen Ansprechpartners (z. B. Vertriebsbeauftragter) genügt nicht. Die LHM behält sich vor, die Referenzen beim angegebenen Referenzkunden zu prüfen. Bei Nennung von mehr als drei Referenzprojekten werden nur die ersten drei (abgedruckte Reihenfolge im Teilnahmeantrag) in die Wertung einbezogen.
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a) Referenzen für die Einführung von Lösungen für die digitale Langzeitarchivierung
Beschreiben Sie die von Ihnen eingeführte Lösung und wie Sie bei der Einführung vorgegangen sind. Gehen Sie insbesondere darauf ein:
— welche Prozesse des OAIS Referenzmodells durch Ihre Lösung umgesetzt wurden,
— welche Softwareprodukte sie für die Umsetzung eingesetzt haben,
— welche Bausteine Sie individuell für den Auftraggeber entwickelt haben,
— welchen Umfang das Archiv hatte (in TB) und,
— auf welcher Betriebsinfrastruktur (Client und Server) das System betrieben wurde.
b) Referenzen für die Anbindung von Fachverfahren an den Übernahme-Prozess des digitalen Langzeitarchivs
Stellen Sie dar, welche Arten von Informationen in ihrem Referenzprojekt in welcher Art und Weise in das Langzeitarchiv übertragen wurden. Gehen Sie insbesondere darauf ein:
— welche Dateiformate übernommen wurden (Dokumente, Datenbankinhalte, Multimedia-Formate, sonstige),
— in welcher Form Metadaten übernommen wurden und welche Formate im Archiv selbst zum Einsatz kamen,
— wie wurden die Einhaltung der vereinbaren Formate überprüft wurde,
— welche Konvertierungen vorgenommen wurden,
— welche manuellen Eingriffe noch durch den Betreiber der Archivlösung zu leisten waren und,
— welche Datenmengen dabei übernommen wurden.
c) Referenzen für die Auslegung der Betriebsinfrastruktur eines digitalen Langzeitarchivs
Stellen Sie dar, wie Sie in Ihrem Referenzprojekt an der Gestaltung der Betriebsinfrastruktur mitgewirkt haben. Gehen Sie insbesondere darauf ein:
— ob die Infrastruktur durch Sie oder den Auftraggeber gestaltet wurde,
— wie der Schutz der Archivpakete gegen Datenverlust durch den Ausfall von Datenträgern sichergestellt wurde,
— mit welchen Verfahren Sie den Schutz vor Datenverlust gegenüber dem Auftraggeber nachgewiesen haben,
— wie die Anzahl und Auslegung der für den Betrieb erforderlichen Server ermittelt wurde und,
— welche Anforderungen bezüglich des Schutzes gegen Datenverlust bestanden und wie diese erreicht wurden.
d) Referenzen für die Anwendung etablierter Projektmanagementmethodik bei der Entwicklung und Einführung eines digitalen Langzeitarchivs
Stellen Sie die Methoden für das Projektmanagement dar, die Sie in ihrem Referenzprojekt eingesetzt haben. Gehen Sie insbesondere darauf ein:
— welche etablierten Projektmanagementmethodiken eingesetzt wurden,
— wie der Projektfortschritt gemessen und an den Auftraggeber gemeldet wurde,
— wie Risiken erkannt und gesteuert wurden und,
— wie die Qualität gesteuert wurde.
e) Referenzen für Anwendung gängiger Qualitätsmanagementstandards bei der Entwicklung und Einführung eines digitalen Langzeitarchivs
Beschreiben Sie die Qualitätsmanagementstandards, die Sie in ihrem Referenzprojekt eingesetzt haben. Gehen Sie insbesondere darauf ein:
— wie die Qualität der Software gemessen wurde,
— welche Maßnahmen der Qualitätssicherung durchgeführt wurden und,
— wie die Einhaltung der Standards gegenüber dem Auftraggeber transparent gemacht wurde.
Anforderungsprofile Projektmitarbeiter (KG 4).
Benennen Sie für jedes der folgenden Kriterien B.4.1 bis B.4.4 Mitarbeiterprofile für die Schlüsselpositionen eines Projektteams, die im Projekt eingesetzt werden könnten. Folgende Angaben werden zum jeweiligen Mitarbeiterprofil erwartet:
— Firmenzugehörigkeit, seit wann,
— Art des Beschäftigungsverhältnisses,
— Ausbildung, Studium, Titel,
— Kurzprofil (beruflicher Werdegang und Projekterfahrung – mit Zeitangaben),
— Referenzprojekte,
— Methodische, fachliche und technische Kenntnisse,
— Zertifizierungen.
B.4.1 Profil – Projektleiter Digitale Langzeitarchivierung
Benennen Sie bis zu zwei Personen mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen in der Leitung von Implementierungs- und Einführungsprojekten für Digitale Langzeitarchive.
Gehen Sie in Ihrer Darstellung auf die nachfolgend genannten Anforderungen ein und beschreiben Sie deren Erfüllung. Benennen Sie zum Nachweis der Kenntnisse und Erfahrungen bis zu 2 Referenzprojekte je Profil. Geben Sie für jedes Referenzprojekt die Dauer, den Umfang und eine Kurzbeschreibung der Tätigkeiten bezogen auf die folgenden Anforderungen an:
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* mindestens 6 Jahre Berufserfahrung.
* Projektmanagementerfahrung in Entwicklungs- und Einführungsprojekten für digitale Langzeitarchive, dies umfasst u.a. folgende Erfahrungen:
— Durchführung der Termin- und Budgetplanung,
— Steuerung der Projektmitarbeiter,
— Überwachung und Bericht des Projektfortschritts,
— Entgegennahme, Priorisierung und Abwicklung von Änderungen,
— Fortlaufende Erfassung, Bewertung und Behandlung von Projektrisiken,
— Verantwortung für Budget und Termine.
* Methodische Kenntnisse:
— Projektmanagement nach PMBOK oder vergleichbaren Projektmanagement-Standards (siehe Zertifizierung),
— Soft Skills, insbesondere Kommunikation, Moderation, Präsentation, Selbst- und Zeitmanagement, Zielorientierung, Teamfähigkeit und Mitarbeiterführung.
* Fachliche Kenntnisse:
— OAIS-Referenzmodell und die dort verwendeten Begrifflichkeiten und Prozesse, insbesondere Ingest, Data Management und Archival Storage,
— fachlicher Aufbau digitaler Langzeitarchive,
— fachliche Gestaltung von Übernahmeschnittstellen zu Quellsystemen,
— fachliche Gestaltung von Migrationsmechanismen für bestehende Nachweissysteme.
* Technische Kenntnisse:
— technischer Aufbau digitaler Langzeitarchive,
— technische Gestaltung von Übernahmeschnittstellen zu Quellsystemen,
— technische Gestaltung von Migrationsmechanismen für bestehende Nachweissysteme,
— aktuelle Speichertechnologien und deren Einsatz in digitalen Langzeitarchiven.
* Zertifizierung PMI, IPMA oder PRINCE2.
Hinweis: Werden mehr als zwei Profile benannt, so werden nur die ersten zwei (entsprechend der abgedruckten Reihenfolge) bewertet. Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 3 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
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B.4.2 Profil – Fachberater Digitale Langzeitarchivierung
Benennen Sie bis zu zwei Personen mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen in der fachlichen Beratung bei der Einführung digitaler Langzeitarchiven.
* mindestens 4 Jahre Berufserfahrung, davon mindestens 2 Jahre in der Rolle des Fachberaters für die digitale Langzeitarchivierung, dies beinhaltet u.a. entsprechende Erfahrungen:
— Ausarbeitung von Prozessen nach dem OAIS Referenzmodell,
— Fachliche Analyse und Konzeption von Ingest-Prozessen,
— Fachliche Analyse und Konzeption von Schnittstellen zu Quellsystemen.
— Anwendung von Methoden der Anforderungsanalyse,
— objektorientierte Analyse und Design, fachliche Datenmodellierung,
— Geschäftsprozessanalyse und -modellierung,
— Anwendung von Interview- und Erhebungstechniken,
— Erstellung von Fachkonzepten.
— OAIS Referenzmodells und die dort verwendeten Begrifflichkeiten und Prozesse, insbesondere Ingest, Data Management und Archival Storage,
— gängige Metadatenformate und Vorgehensweisen zur Prüfung, Extraktion und Transformation von Metadaten,
— gängige Dateiformate und Vorgehensweisen zur Prüfung und Transformation von Dateiformaten.
* Zertifizierung IREB Foundation.
B.4.3 Profil – IT-Architekt Digitale Langzeitarchivierung
Benennen Sie bis zu zwei Personen mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen in der Architektur von IT-Systemen im Umfeld digitaler Langzeitarchive.
* Mindestens 4 Jahre Berufserfahrung, davon mindestens 2 Jahren in der Rolle des IT-Architekten für digitale Langzeitarchive, dies beinhaltet u.a. entsprechende Erfahrungen:
— Technische Konzeption digitaler Langzeitarchive bestehend aus Software und Hardware,
— Technische Konzeption von Schnittstellen zu Quellsystemen,
— Technische Konzeption von Datenmigrationen aus bestehenden Nachweissystemen,
— Technische Konzeption von Betriebsumgebungen, insbesondere Durchführung des Server-Sizings,
— Erstellung und Pflege von Systemspezifikationen,
— Erstellung von Sicherheitskonzepten,
— Erstellung von Betriebskonzepten für Unix bzw. Linux,
— Vermittlung von Architekturkonzepten an die Führungsebene, Fachbereiche und Projektmitarbeiter,
— Anleitung, Coaching und inhaltliche Steuerung von Entwicklungsteams.
— Muster und Prinzipien Softwarearchitektur, z.B. Schichtenarchitekturen, Komponentenmodelle, Kohäsionsprinzip, lose Kopplung,
— Sprachen zur Modellierung von IT-Systemen, insbesondere UML und ER-Modellierung,
— Objektorientierte Analyse und Design,
— Dokumentation von IT-Systemen.
— Softwareentwicklungsplattformen, z.B. JEE, .Net,
— Schnittstellentechnologien, z.B. Webservices (REST/SOAP), HTTP, XML, XDomea, Dateischnittstellen und plattformspezifische Schnittstellen, z.B: RMI, COM,
— Speichertechnologien, z.B. Festplattenarrays, Virtual Tape Libraries, Storage Management,
— Betriebsplattformen, z.B. Web Server, Application Server,
— Datenbanksysteme,
— Betriebssysteme, insbesondere Unix, Linux.
* Zertifizierung ITIL Foundation v3, ISAQB Foundation.
B.4.4 Profil – Softwareentwickler
Benennen Sie bis zu zwei Personen mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen in der Umsetzung individueller Softwarekomponenten für ein digitales Langzeitarchiv.
— Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung,
— Erfahrung in der Entwicklung von Komponenten für den Einsatz in digitalen Langzeitarchiven, dies beinhaltet u.a. entsprechende Erfahrungen:
— Entwicklung von Schnittstellen zu Nachbarsystemen,
— Entwicklung von Komponenten zur Prüfung oder Konvertierung von Datenformaten,
— Dokumentation von Softwarekomponenten,
— Entwicklung und Ausführung von Unit-Tests,
— Durchführung von Integration und Deployment.
— Programmiersprachen, Programmierplattformen, z.B. JEE, .Net,
— Datenbanken, insbesondere SQL-Kenntnisse,
— Entwicklungswerkzeuge, z.B. Entwicklungsumgebung, Quellcodeverwaltung, Continuous Integration Server, Bugtracking,
— Schnittstellentechnologien, z.B. Webservices (REST/SOAP), HTTP, XML, XDomea, Dateischnittstellen und plattformspezifische Schnittstellen, z.B: RMI, COM.
* Zertifikate zum Nachweis von Programmierkenntnissen, z.B. SCJP, SCJD für Java, MCPD für .Net.
Mindeststandards:
**HINWEIS: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in denDokumenten für den Teilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren und werden mit den Vergabeunterlagenverschickt.
Mindestpunktzahl: Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eineMindestpunktzahl von 6 500 Eignungspunkten erreichen (Summe der Einzelprodukte aus Gewichtung und o.g.Bewertungspunkten), um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamtweniger als 6 500 Eignungspunkte, wird sein Antrag aus der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine, aber gesamtschuldnerische Haftung der Bewerber-/Bietergemeinschaften gegenüber dem Auftraggeber ist Voraussetzung für einen Vertragsabschluss.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Iris Prinzbach-Glutzberger
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-09-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10000516-2012-PG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich - d.h. innerhalb von 10 Tagen - zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.
Mehr anzeigen
Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 222-366122 (2012-11-14)
Ergänzende Angaben (2012-11-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 227-372788
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 222-366122
ABl. S-Ausgabe: 227
Quelle: OJS 2012/S 227-372788 (2012-11-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-08-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 8923384982 📞
Fax: +49 8923384990 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 154-269012
ABl. S-Ausgabe: 154

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kriterien und Gewichtung gemäß Leistungsbeschreibung (1)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-19 📅
Name: Scope solutions AG
Postanschrift: Clarastr. 6
Postort: Basel
Postleitzahl: 4058
Land: Schweiz 🇨🇭

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 227-372788
Quelle: OJS 2013/S 154-269012 (2013-08-06)