Ehemaliger Flughafen Berlin-Tempelhof - Freiberufliche Leistungen für die Erstellung eines Denkmalpflegplans für die denkmalgeschützte Gesamtanlage

Land Berlin c/o Tempelhof Projekt GmbH

Auf dem Zentralflughafen Berlin-Tempelhof wurde der Flugbetrieb im Oktober 2008 endgültig eingestellt; seit Mai 2010 steht das Flugfeld der Öffentlichkeit als Erholungsgebiet zur Verfügung. Die Bezeichnung „Tempelhofer Freiheit“ steht für ein städtebauliches Projekt, welches das Gebäudeensemble sowie das ehemalige Flugfeld mit seinen Entwicklungsflächen umfasst. An den Rändern der sich entwickelnden Parklandschaft entstehen in Zukunft neue Quartiere mit thematischen Schwerpunkten, die sich am Leitbild der Tempelhofer Freiheit orientieren. Innerhalb des Leitbilds präsentiert sich das historische Flughafengebäude als Berlins „Bühne des Neuen“: Dabei wird das Gebäude als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt und als Standort profiliert, an dem innovative Ideen und Produkte präsentiert werden. Darüber hinaus werden Büro-, Lager- und Gewerbeflächen vermietet. Das ehemalige Hotel der US-Amerikaner am Platz der Luftbrücke wird 2012 zu einem Innovations- und Kreativzentrum ausgebaut, das insbesondere jungen Unternehmen, vorzugsweise aus den Bereichen Musik, Design, Werbung, PR, Event, Film und Fernsehen sowie Verlage oder auch Software/Games-Entwickler einen attraktiven Standort bieten soll. Als besondere Großveranstaltungen ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in den kommenden Jahren unter anderem die Internationale Gartenschau IGA 2017 geplant.
Um für die derzeitige und zukünftige Umnutzung der Anlagen des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof ein denkmalgerechtes Vorgehen zu gewährleisten, ist die Anfertigung einer umfangreichen Dokumentation einschließlich einer aktuellen Bestandserfassung nach bauforscherischen Gesichtspunkten unentbehrlich. Dabei soll das bereits in größerem Umfang vorliegende Gutachtenmaterial als Grundlage dienen. Die vorhandenen Arbeiten und Entwürfe von Denkmalpflegeplänen müssen gründlich und systematisch durchgearbeitet sowie gegebenenfalls korrigiert, ergänzt und aktualisiert werden. Es existieren bereits ein Denkmalpflegeplanentwurf aus dem Jahr 1995, der die Geschichte, den Bestand und die Orts- und Baugeschichte dokumentiert, sowie ein Quellenkatalog und die Bestandsaufnahme der Denkmalsubstanz inkl. Fotodokumentation. Die vorliegenden Gutachten stehen für die ausgewählten Bewerber bei Angebotserstellung zur Einsichtnahme zur Verfügung. Für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb kann hierauf nicht zurückgegriffen werden.
Von mindestens ebenso großer Bedeutung für die Entwicklung und Nutzung des Objektes ist die Erarbeitung sowohl eines verbindlichen Maßnahmenkataloges als auch eines Denkmalpflegeplanes für sämtliche Bestandteile des Geländes. Die Erstellung eines Maßnahmenkataloges soll die Rahmenbedingungen für eine Instandsetzung festlegen und somit eine denkmalgerechte Planung gewährleisten. Zukünftige Modernisierungs- und Umnutzungsmaßnahmen wiederum sollen durch einen Denkmalpflegeplan reguliert werden. Dieser wird konkrete Rahmenbedingungen zum Umgang mit dem Bestand vorgeben und vereinfacht damit künftige Genehmigungsverfahren für bauliche Veränderungen an der Gesamtanlage. Dies bedeutet zum einen eine Zeit- und Arbeitsersparnis für alle Beteiligten, zum anderen schafft es eine größere Planungssicherheit. Die Vorbeugung von Renovierungsmaßnahmen, welche nicht mit der Denkmalpflege abgestimmt sind, trägt dazu bei, den denkmalwerten Gesamtcharakter des Objektes zu wahren, dessen Verlust letztlich auch zu einer Verminderung des Marktwertes der Immobilie führen würde.
Um die denkmalfachlichen Anforderungen für die Erstellung der Dokumentation einzuhalten, sollen sämtliche zu erbringende Leistungen nach den Vorgaben des Landesdenkmalamts Berlin erbracht werden. Verbindlich gilt hierfür der „Leitfaden zur Erstellung von Dokumentationen in der Restaurierung“ (herausgegeben vom Landesdenkmalamt Berlin, Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Heft 34, Berlin 2010).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-18 Auftragsbekanntmachung
2012-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-01-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:1. Baugeschichtliche Dokumentation1.1 Quellenrecherche1.2 Baugeschichte1.3 Baubeschreibung1.4 Auswertung2. Bestandserfassung2.1 Raumbuch2.2 Fotodokumentation2.3 Messbildaufnahmen2.4 Aufmaß2.5 Bauphasenplan2.6 Bauteilkatalog2.7 Restauratorische Untersuchungen2.8 Schadenskartierung2.9 Denkmalpflegerischer Bindungsplan (Ampel-Vorgehen)2.10 Dokumentation der Bestandserfassung3. Maßnahmenkatalog und Denkmalpflegeplan3.1 Maßnahmenkatalog3.2 Denkmalpflegeplan
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin c/o Tempelhof Projekt GmbH
Postanschrift: Columbiadamm 10, D2
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.tempelhoferfreiheit.de 🌏
E-Mail: claudia.silberborth@tempelhof-projekt.de 📧
Telefon: +49 30200037481 📞
Fax: +49 30200037499 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-18 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 14-022368
ABl. S-Ausgabe: 14
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden drei Bewerber, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (2. Stufe). Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Denkmalpflegeplan“ an die Vergabestelle nur per Post zu schicken.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf dem Zentralflughafen Berlin-Tempelhof wurde der Flugbetrieb im Oktober 2008 endgültig eingestellt; seit Mai 2010 steht das Flugfeld der Öffentlichkeit als Erholungsgebiet zur Verfügung. Die Bezeichnung „Tempelhofer Freiheit“ steht für ein städtebauliches Projekt, welches das Gebäudeensemble sowie das ehemalige Flugfeld mit seinen Entwicklungsflächen umfasst. An den Rändern der sich entwickelnden Parklandschaft entstehen in Zukunft neue Quartiere mit thematischen Schwerpunkten, die sich am Leitbild der Tempelhofer Freiheit orientieren. Innerhalb des Leitbilds präsentiert sich das historische Flughafengebäude als Berlins „Bühne des Neuen“: Dabei wird das Gebäude als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt und als Standort profiliert, an dem innovative Ideen und Produkte präsentiert werden. Darüber hinaus werden Büro-, Lager- und Gewerbeflächen vermietet. Das ehemalige Hotel der US-Amerikaner am Platz der Luftbrücke wird 2012 zu einem Innovations- und Kreativzentrum ausgebaut, das insbesondere jungen Unternehmen, vorzugsweise aus den Bereichen Musik, Design, Werbung, PR, Event, Film und Fernsehen sowie Verlage oder auch Software/Games-Entwickler einen attraktiven Standort bieten soll. Als besondere Großveranstaltungen ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in den kommenden Jahren unter anderem die Internationale Gartenschau IGA 2017 geplant.
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Um für die derzeitige und zukünftige Umnutzung der Anlagen des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof ein denkmalgerechtes Vorgehen zu gewährleisten, ist die Anfertigung einer umfangreichen Dokumentation einschließlich einer aktuellen Bestandserfassung nach bauforscherischen Gesichtspunkten unentbehrlich. Dabei soll das bereits in größerem Umfang vorliegende Gutachtenmaterial als Grundlage dienen. Die vorhandenen Arbeiten und Entwürfe von Denkmalpflegeplänen müssen gründlich und systematisch durchgearbeitet sowie gegebenenfalls korrigiert, ergänzt und aktualisiert werden. Es existieren bereits ein Denkmalpflegeplanentwurf aus dem Jahr 1995, der die Geschichte, den Bestand und die Orts- und Baugeschichte dokumentiert, sowie ein Quellenkatalog und die Bestandsaufnahme der Denkmalsubstanz inkl. Fotodokumentation. Die vorliegenden Gutachten stehen für die ausgewählten Bewerber bei Angebotserstellung zur Einsichtnahme zur Verfügung. Für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb kann hierauf nicht zurückgegriffen werden.
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Von mindestens ebenso großer Bedeutung für die Entwicklung und Nutzung des Objektes ist die Erarbeitung sowohl eines verbindlichen Maßnahmenkataloges als auch eines Denkmalpflegeplanes für sämtliche Bestandteile des Geländes. Die Erstellung eines Maßnahmenkataloges soll die Rahmenbedingungen für eine Instandsetzung festlegen und somit eine denkmalgerechte Planung gewährleisten. Zukünftige Modernisierungs- und Umnutzungsmaßnahmen wiederum sollen durch einen Denkmalpflegeplan reguliert werden. Dieser wird konkrete Rahmenbedingungen zum Umgang mit dem Bestand vorgeben und vereinfacht damit künftige Genehmigungsverfahren für bauliche Veränderungen an der Gesamtanlage. Dies bedeutet zum einen eine Zeit- und Arbeitsersparnis für alle Beteiligten, zum anderen schafft es eine größere Planungssicherheit. Die Vorbeugung von Renovierungsmaßnahmen, welche nicht mit der Denkmalpflege abgestimmt sind, trägt dazu bei, den denkmalwerten Gesamtcharakter des Objektes zu wahren, dessen Verlust letztlich auch zu einer Verminderung des Marktwertes der Immobilie führen würde.
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Um die denkmalfachlichen Anforderungen für die Erstellung der Dokumentation einzuhalten, sollen sämtliche zu erbringende Leistungen nach den Vorgaben des Landesdenkmalamts Berlin erbracht werden. Verbindlich gilt hierfür der „Leitfaden zur Erstellung von Dokumentationen in der Restaurierung“ (herausgegeben vom Landesdenkmalamt Berlin, Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Heft 34, Berlin 2010).
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Menge oder Umfang:
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:
1. Baugeschichtliche Dokumentation
1.1 Quellenrecherche
1.2 Baugeschichte
1.3 Baubeschreibung
1.4 Auswertung
2. Bestandserfassung
2.1 Raumbuch
2.2 Fotodokumentation
2.3 Messbildaufnahmen
2.4 Aufmaß
2.5 Bauphasenplan
2.6 Bauteilkatalog
2.7 Restauratorische Untersuchungen
2.8 Schadenskartierung
2.9 Denkmalpflegerischer Bindungsplan (Ampel-Vorgehen)
2.10 Dokumentation der Bestandserfassung
3. Maßnahmenkatalog und Denkmalpflegeplan
3.1 Maßnahmenkatalog
3.2 Denkmalpflegeplan
Beschreibung der Optionen:
Die unter II.2.1) genannten Projektphasen 1. Baugeschichtliche Dokumentation, 2. Bestandserfassung und 3. Maßnahmenkatalog und Denkmalpflegeplan werden getrennt voneinander beauftragt. Die Beauftragung umfasst zunächst nur die 1. Projektphase Baugeschichtliche Dokumentation. Die Beauftragung einzelner nachfolgender Projektstufen ist für den Auftraggeber optional.
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Berücksichtigen Sie bitte schon jetzt – sollten Sie sich bewerben – die immense Größe des Denkmalobjekts und den damit verbundenen, erheblichen Arbeitsaufwand!
Referenznummer: Denkmalpflegeplan THF
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 12101 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
Die nachstehend unter III.2.1), und III.2.2) (6) geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und für etwaige Nachunternehmer einzureichen. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezieht, ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt. Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
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Die unter III.2.2) (5) und III.2.3) geforderten Eignungsnachweise müssen nur von der Bewerbergemeinschaft erfüllt und vorgelegt werden.
1. Bescheinigung über die Eintragung in eine Architektenliste einer Architektenkammer (entweder ein Mitarbeiter des Bieters oder der Bietergemeinschaft oder der Bieter an sich) oder vergleichbarer Nachweis fachlicher Eignung.
2. Auskunftserklärung im Original, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten,
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3. Eigenerklärung im Original, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, insbesondere auch darüber, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt,
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4. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und der bevollmächtigte Vertreter ergeben, ferner die gesamtschuldnerische Haftung.
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Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
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Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten auch für die Darlegungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.2.2) und III. 2.3) gelten. Der Teilnahmeantrag ist formlos im Original einzureichen. Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu III.2.1), III.2.2) und III.2.3) nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich aber vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(5) Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft von 300 000 EUR p.a. (netto).
(6) Angaben über den Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009 bis 2011), soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen und unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners wie des Auftraggebers samt Kontaktdaten oder Einzelerklärungen der Auftraggeber, aus denen sich die Leistungen, die Angabe des Rechnungswertes, die Laufzeit des Vertrages und die Kontaktdaten entnehmen lassen. Unter „vergleichbaren Leistungen“ wird die Erstellung von Denkmalpflegeplänen verstanden.
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Mindeststandards:
(5) Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft von 300 000 EUR p.a. (netto).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(7) Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten unter Nennung der Auftraggeber sowie eines Ansprechpartners, der Projektsumme, des eingesetzten Personals und der Projektdauer sowie einer Projektbeschreibung. Unter vergleichbaren Referenzprojekten werden verstanden: Erstellung von Denkmalpflegeplänen für Baudenkmale und/oder denkmalgeschützte Gesamtanlagen mit einer großen baulichen Komplexität. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) werden 3 Referenzobjekte gefordert.
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(8) Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Allgemeinen und einschließlich des denkmalpflegerisch qualifizierten Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens vier Mitarbeiter, die im Bereich Architektur und Denkmalpflege beim Bewerber oder bei der Bewerbergemeinschaft tätig sind (Mindeststandard).
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(9) Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des denkmalpflegerisch qualifizierten Personals, z.B. Kunsthistoriker/-in, Architekt/-in, Dipl.-Ingenieur/-in mit Qualifizierung Denkmalpflege, Restaurator/in, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) sind gefordert: mindestens ein/e Architekt/-in und ein/e Restaurator/-in.
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Mindeststandards:
(7) Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten unter Nennung der Auftraggeber sowie eines Ansprechpartners, der Projektsumme, des eingesetzten Personals und der Projektdauer sowie einer Projektbeschreibung. Unter vergleichbaren Referenzprojekten werden verstanden: Erstellung von Denkmalpflegeplänen für Baudenkmale und/oder denkmalgeschützte Gesamtanlagen mit einer großen baulichen Komplexität. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) werden 3 Referenzobjekte gefordert.
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(8) Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Allgemeinen und einschließlich des denkmalpflegerisch qualifizierten Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens vier Mitarbeiter, die im Bereich Architektur und Denkmalpflege beim Bewerber oder bei der Bewerbergemeinschaft tätig sind (Mindeststandard).
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(9) Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des denkmalpflegerisch qualifizierten Personals, z.B. Kunsthistoriker/-in, Architekt/-in, Dipl.-Ingenieur/-in mit Qualifizierung Denkmalpflege, Restaurator/in, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) sind gefordert: mindestens ein/e Architekt/-in und ein/e Restaurator/-in.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Vertragsabschluss ggf. eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder eine Berufshaftpflichtversicherung zu verlangen. Einzelheiten finden sich in den Vergabeunterlagen, die für den Teilnahmewettbewerb noch nicht durch die Vergabestelle zur Verfügung gestellt werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen, insbesondere den zu verhandelnden Werkvertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Nur die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig. Sofern sich im Teilnahmewettbewerb Bewerbergemeinschaften beteiligen, müssen sie im Teilnahmeantrag jeweils ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen und sich verpflichten, gesamtschuldnerisch zu haften.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen - insbesondere auch der geforderten Mindeststandards - erfüllen, erfolgt unter den Gesichtspunkten der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit anhand der vorgelegten Unterlagen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien höher als drei, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-03-19 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Postanschrift: Württembergische Str. 6
Postleitzahl: 10707
Kontakt
Kontaktperson: Tempelhof Projekt GmbH
Frau Claudia Silberborth

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-07-01 📅
Datum des Endes: 2015-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Denkmalpflegeplan THF
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft.
Es werden drei Bewerber, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (2. Stufe).
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Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Denkmalpflegeplan“ an die Vergabestelle nur per Post zu schicken.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Verfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005, zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.5.2009 Anwendung. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung zulässig, soweit
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(1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens 14 Tage nach Kenntnis des Vergabeverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten!
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Quelle: OJS 2012/S 014-022368 (2012-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, c/o Tempelhof Projekt GmbH (Vergabestelle)

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 248-409392
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 14-022368
ABl. S-Ausgabe: 248

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 12101 Berlin.

Auftragsvergabe
Name: Pro Denkmal GmbH
Postanschrift: Krausnickstr. 23
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2012/S 248-409392 (2012-12-20)