Ehemaliger Flughafen Tempelhof; Planungs- und Ingenieurleistungen für eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung

Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, c/o Tempelhof Projekt GmbH (Vergabestelle)

Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, plant die Umstrukturierung des „luftseitigen“ Regenwasserentwässerungssystems differenziert nach dem Niederschlagswasser von den Dachflächen des Flughafenvorfeldes und Teilen der Außenanlagen sowie der „landseitigen“ Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände (Gebäudeteile am Platz der Luftbrücke sowie Teile der Außenanlagen). Diese zwei Themenbereiche des für die Tempelhofer Freiheit im Jahr 2011 erarbeiteten Handlungskonzeptes für ein nachhaltiges Wassermanagement sollen planerisch überprüft, konkretisiert ggf. angepasst und umgesetzt werden.
Das Niederschlagswasser von den Dachflächen und des Flughafenvorfeldes sowie Teilen der Außenanlagen sollen zukünftig vom Regenrückhaltebecken abgetrennt gesammelt und für die Speisung der geplanten Wasserbecken sowie für weitere Zwecke (Bewässerung) in der Parklandschaft genutzt werden. Dazu müssen der existierende Hauptsammler in eine Zisterne und die vorhandene Oberflächenentwässerung des Vorfeldes und angrenzender Flächen umgebaut werden. An den Regenwassersammler sind auch Entwässerungsleitungen von landseitigen Bereichen, z.B. Parkplätze und Privatstraßen, angeschlossen. Für diese schmutzwasserbehafteten Einleitungen sind alternative, technisch wirtschaftliche Lösungen zu untersuchen. Dabei sind verschiedene technische Lösungen aufzuzeigen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen anzustellen.
Bei der landseitigen Entwässerung ist es Ziel, die dezentralen Ableitungen in das öffentliche Kanalnetz weitestgehend zu vermeiden und das Regenwasser auf dem Gelände zu bewirtschaften.
Die technischen Lösungen sind mit einer hohen gestalterischen Sensibilität in das Denkmalensemble einzufügen. Die verschiedenen Nutzungsanforderungen sind dabei zu berücksichtigen.
Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist eine Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell durchzuführen. Es sind die bestehenden Leitungspläne zu prüfen, die Vermessungsunterlagen und Bodenuntersuchungen auszuwerten. Weiterhin muss der Zustand des Leitungsnetzes bewertet werden, inkl. Auswertung ATV Befahrung. Die angeschlossenen Flächen sind exakt zu ermitteln und ggf. die Daten für eine geplante Dachbegrünung auf dem Gebäude zu übernehmen.
Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um:
(1) Leistungsbild Ingenieurbauwerke § 42 HOAI, Anlage 12, LP 1-9 in Verbindung mit Leistungsbild Freianlagen § 38, Anlage 11, LP 1-9
(2) Besondere Leistungen, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben werden, bezogen auf:
— Bauen im denkmalgeschützten Bestand,
— Wahrung der Nutzungsfähigkeit vermieteter Bereiche (insbesondere Nutzung während laufender Messen und Veranstaltungen,
— Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell,
— Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Schmutzwasseraufbereitung.
Zum Leistungsinhalt gehören: Die Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde und weiteren Behörden und Beteiligten. Die Koordinierung und fachliche Begleitung von Leistungen Dritter inklusive Erstellung einer Leistungsbeschreibung, Auswertung der Angebote, fachliche Begleitung und Abnahme der Leistungen von Vermessern, Kanalbefahrungen und Zustandsbewertung des Hauptsammlers bzw. Leitungssystems, Bodenuntersuchungen, optional: statische Untersuchungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-11-21 Auftragsbekanntmachung
2013-05-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-11-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Leistungen und Leistungsbilder siehe Ziff. II.1.5).Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:Stufe I - Leistungen der LP 1 und 2 bestehend aus:— der Grundlagenermittlung,— der Vorplanung, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe II - Leistungen der LP 3 bestehend aus:— der Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen.Stufe III - Leistungen der LP 4 bestehend aus:— der Genehmigungsplanung – soweit erforderlich -,einschließlich aller dazugehörigen Leistungen, den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe IV - Leistungen der LP 5 bis 7 bestehend aus:— der Ausführungsplanung,— der Vorbereitung der Vergabe,— der Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe V - Leistungen der LP 8 und 9 bestehend aus:— der Objektüberwachung,— der Bauüberwachung,— der Objektbetreuung und Dokumentation, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Alle Projektstufen werden ggf. für einzelne Bauabschnitte abgerufen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, c/o Tempelhof Projekt GmbH (Vergabestelle)
Postanschrift: Columbiadamm 10, D2
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.tempelhoferfreiheit.de 🌏
E-Mail: christoph.brumme@tempelhof-projekt.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-21 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 227-373929
ABl. S-Ausgabe: 227
Zusätzliche Informationen
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse umgehend bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren RW-01“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die gesamte Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Den registrierten Interessenten werden per E-Mail Vordrucke für die Angaben zu den Referenzen übersandt, die bei der Bearbeitung des Teilnahmeantrages zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag bei der Vergabestelle einzureichen sind. Statt der Vordrucke werden nur dann eigene Unterlagen akzeptiert, wenn diese hinsichtlich Inhalt und Struktur den Formblättern entsprechen. Die Formblätter dienen der Übersichtlichkeit der Referenzangaben und ersetzen nicht die unter Ziff. III.2.3) Nr. (1) und (3) geforderten Erklärungen, die auf einer eigenen Unterlage einzureichen sind. Das Referenzdeckblatt ist nach Bedarf zu vervielfältigen, fortlaufend zu nummerieren und zu jeder eingereichten Referenz vorzulegen. Die Referenzübersichten (jeweils zu Unternehmens- und Projektleiterreferenzen) sind als Zusammenfassungen je einmal ausgefüllt einzureichen. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten außerdem informiert, falls weitere Informationen, z. B. in Form von Antworten auf Bewerberfragen, bekanntzugeben sind. (2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Von den Bewerbern, die sich als geeignet erweisen, werden in einem zweiten Verfahrensschritt bis zu fünf zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugesandt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe). (3) Anfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich nicht mehr beantwortet werden. (4) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) Nr. (1), (2), (4) und (5) sowie Ziff. III. 2.2) Nr. (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. (5) Für den Fall, dass sich ein Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (z.B. Nachunternehmer, konzernverbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) berufen will, sind zwingend die in Ziff. III.2.1) Nr. (1) und (2) genannten Eignungsnachweise für das andere Unternehmen vorzulegen. Zudem sind diejenigen Erklärungen und Nachweise zur Eignung des anderen Unternehmens, auf die sich der Bewerber berufen will, vorzulegen. Zugleich ist eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens einzureichen, wonach dem Bewerber die Mittel und/oder Fähigkeiten des anderen Unternehmens tatsächlich zur Verfügung stehen. (6) Soweit ein Bewerber beabsichtigt, im Auftragsfall wesentliche Leistungen durch ein anderes Unternehmen (Nachunternehmer) ausführen zu lassen, ist nach Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, mit der dieser sich gegenüber dem Bewerber verpflichtet, im Auftragsfalle die Leistungen, für deren Erbringung er vorgesehen ist, zu erbringen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind für den Nachunternehmer auch die übrigen in Ziff. III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Eignungsnachweise einzureichen, soweit diese diejenigen Leistungen betreffen, für deren Erbringung der Nachunternehmer vorgesehen ist. (7) Im Falle der Mehrfachbeteiligung ist von allen betroffenen Unternehmen zugleich mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis über die Gewährleistung und Sicherung des Geheimwettbewerbs zu führen. Betroffen sind Unternehmen, die sich als Mitglied einer oder mehrerer Bewerbergemeinschaft(en) und/oder Einzelbewerber an dem Vergabeverfahren beteiligen. Betroffen sind auch konzernverbundene oder sonst eng verknüpfte Unternehmen (z.B. bei Identität der handelnden oder leitenden Personen), die sich parallel an dem Vergabeverfahren beteiligen. (8) Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu Ziff. III.2.1, III.2.2 und III.2.3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern. (9) Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, und ist im Original zu unterschreiben. Der Teilnahmeantrag (keine losen Blätter) ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannte Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, plant die Umstrukturierung des „luftseitigen“ Regenwasserentwässerungssystems differenziert nach dem Niederschlagswasser von den Dachflächen des Flughafenvorfeldes und Teilen der Außenanlagen sowie der „landseitigen“ Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände (Gebäudeteile am Platz der Luftbrücke sowie Teile der Außenanlagen). Diese zwei Themenbereiche des für die Tempelhofer Freiheit im Jahr 2011 erarbeiteten Handlungskonzeptes für ein nachhaltiges Wassermanagement sollen planerisch überprüft, konkretisiert ggf. angepasst und umgesetzt werden.
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Das Niederschlagswasser von den Dachflächen und des Flughafenvorfeldes sowie Teilen der Außenanlagen sollen zukünftig vom Regenrückhaltebecken abgetrennt gesammelt und für die Speisung der geplanten Wasserbecken sowie für weitere Zwecke (Bewässerung) in der Parklandschaft genutzt werden. Dazu müssen der existierende Hauptsammler in eine Zisterne und die vorhandene Oberflächenentwässerung des Vorfeldes und angrenzender Flächen umgebaut werden. An den Regenwassersammler sind auch Entwässerungsleitungen von landseitigen Bereichen, z.B. Parkplätze und Privatstraßen, angeschlossen. Für diese schmutzwasserbehafteten Einleitungen sind alternative, technisch wirtschaftliche Lösungen zu untersuchen. Dabei sind verschiedene technische Lösungen aufzuzeigen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen anzustellen.
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Bei der landseitigen Entwässerung ist es Ziel, die dezentralen Ableitungen in das öffentliche Kanalnetz weitestgehend zu vermeiden und das Regenwasser auf dem Gelände zu bewirtschaften.
Die technischen Lösungen sind mit einer hohen gestalterischen Sensibilität in das Denkmalensemble einzufügen. Die verschiedenen Nutzungsanforderungen sind dabei zu berücksichtigen.
Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist eine Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell durchzuführen. Es sind die bestehenden Leitungspläne zu prüfen, die Vermessungsunterlagen und Bodenuntersuchungen auszuwerten. Weiterhin muss der Zustand des Leitungsnetzes bewertet werden, inkl. Auswertung ATV Befahrung. Die angeschlossenen Flächen sind exakt zu ermitteln und ggf. die Daten für eine geplante Dachbegrünung auf dem Gebäude zu übernehmen.
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Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um:
(1) Leistungsbild Ingenieurbauwerke § 42 HOAI, Anlage 12, LP 1-9 in Verbindung mit Leistungsbild Freianlagen § 38, Anlage 11, LP 1-9
(2) Besondere Leistungen, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben werden, bezogen auf:
— Bauen im denkmalgeschützten Bestand,
— Wahrung der Nutzungsfähigkeit vermieteter Bereiche (insbesondere Nutzung während laufender Messen und Veranstaltungen,
— Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell,
— Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Schmutzwasseraufbereitung.
Zum Leistungsinhalt gehören: Die Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde und weiteren Behörden und Beteiligten. Die Koordinierung und fachliche Begleitung von Leistungen Dritter inklusive Erstellung einer Leistungsbeschreibung, Auswertung der Angebote, fachliche Begleitung und Abnahme der Leistungen von Vermessern, Kanalbefahrungen und Zustandsbewertung des Hauptsammlers bzw. Leitungssystems, Bodenuntersuchungen, optional: statische Untersuchungen.
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Menge oder Umfang:
Leistungen und Leistungsbilder siehe Ziff. II.1.5).
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:
Stufe I - Leistungen der LP 1 und 2 bestehend aus:
— der Grundlagenermittlung,
— der Vorplanung, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe II - Leistungen der LP 3 bestehend aus:
— der Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen.
Stufe III - Leistungen der LP 4 bestehend aus:
— der Genehmigungsplanung – soweit erforderlich -,einschließlich aller dazugehörigen Leistungen, den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe IV - Leistungen der LP 5 bis 7 bestehend aus:
— der Ausführungsplanung,
— der Vorbereitung der Vergabe,
— der Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe V - Leistungen der LP 8 und 9 bestehend aus:
— der Objektüberwachung,
— der Bauüberwachung,
— der Objektbetreuung und Dokumentation, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Alle Projektstufen werden ggf. für einzelne Bauabschnitte abgerufen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Projektstufe I. Die Übertragung einzelner nachfolgender Projektstufen ist für den Auftraggeber optional.
Referenznummer: RW-01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 12101 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Auskunftserklärung im Original, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
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(2) Unterschriebene Eigenerklärungen im Original darüber, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Der Bewerber hat zu erklären, dass er
— sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
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— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben wie Krankenversicherungsbeiträge und Sozialabgaben nachkommt,
— sich keiner falschen Erklärungen im Rahmen des Verfahrens schuldig macht oder Auskünfte unberechtigter Weise nicht erteilt.
(3) Unterschriebene Eigenerklärung im Original, dass der Bewerber gem. § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist.
(4) Unterschriebene Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung – FFV im Original, mit der sich der Bewerber, der in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer-/innen beschäftigt, je nach Anzahl der Beschäftigten zu Frauenförderungsmaßnahmen während der Durchführung des Auftrages verpflichtet bzw. begründet, aus welchen Gründen er ggf. an der Übernahme der Verpflichtungen gehindert ist (gem. § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz). Hierzu ist das Formblatt Wirt 359 - Stand: 5.11.2011 des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
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(5) Unterschriebene Eigenerklärung zu "Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen" im Original (gem. § 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz) mit der der Bewerber erklärt, im Auftragsfall bei der Ausführung der Leistung:
— den nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz einzuhaltenden Tarifvertrag und weitere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten,
— seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 EUR zu bezahlen und,
— von eingebundenen Dritten die Einhaltung dieser Vorgaben ebenfalls zu verlangen.
Für diese Eigenerklärung ist das Formblatt Wirt 322 (18.6.2012) des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Angaben zum Gesamtumsatz gerundet auf volle EUR 50.000 in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009 – 2011). Als Mindestanforderung erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von durchschnittlich 500.000 EUR p.a. (netto).
(2) Kurze Darstellung des Bewerbers mit Angaben zur Gründung des Unternehmens und zu den Leistungsbereichen.
(3) Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter aufgeteilt nach Berufsgruppen zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bewerber muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist mindestens sechs festangestellte Ingenieure beschäftigen.
Mindeststandards:
(1) Angaben zum Gesamtumsatz gerundet auf volle 50 000 EUR in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009 – 2011). Als Mindestanforderung erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von durchschnittlich 500 000 EUR p.a. (netto).
(3) Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter aufgeteilt nach Berufsgruppen zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bewerber muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist mindestens sechs festangestellte Ingenieure beschäftigen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
(1) Eigenerklärung über Referenzen des Bewerbers (des Unternehmens) (mindestens eine) über mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Ingenieurleistungen der letzten fünf Geschäftsjahren (2007 – 2011). Soweit die Referenzen die Leistungsphasen 1-8 betreffen, müssen diese innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahren beendet worden sein; soweit sie die Leistungsphase 9 betreffen, reicht es, wenn diese in den letzten fünf Geschäftsjahren begonnen wurden.
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Als vergleichbar gelten Projekte, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
— Leistungen aus dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. § 42 HOAI,
— Anrechenbare Kosten mindestens 1 500 000 EUR (netto).
In der Eigenerklärung sind zu jeder Referenz Angaben zu machen zu:
— Auftraggeber mit Ansprechpartner,
— Art des Bauwerks,
— Projektleiter des Bewerbers,
— Leistungsumfang (erbrachte Leistungsphasen gem. § 42 HOAI),
— anrechenbaren Kosten gem. § 42 HOAI,
— Leistungszeitraum (Beginn und Ende mit Monatsangabe),
— Eigenleistungsanteil.
Zudem ist zu jeder Referenz eine instruktive Projektbeschreibung zu erstellen. In der Projektbeschreibung ist - soweit zutreffend – auch auf die folgenden Merkmale einzugehen:
— Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell,
— öffentliche Baumaßnahme,
— Höhe Baukostenanteil gem. DIN 276 KG 410/540,
— Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerungen,
— Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und Umbauten an bestehenden Zisternen,
— Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand.
Die aufgeführten Merkmale können sich auf eine oder mehrere Referenzen beziehen. Es ist keine Mindestvoraussetzung, dass der Bewerber Referenzen mit den vorstehend aufgeführten Merkmalen vorweisen kann. Diese werden aber bei der Auswahl der geeigneten Bewerber bewertet (hierzu unten Ziff. IV.1.2). Mehrfachnennungen von Referenzen zu Ziff. III.2.3) Nr. 1 und Ziff. III.2.3) Nr. 3 sind zulässig.
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(2) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) mit namentlicher Benennung und dem Qualifikationsprofil (maximal zwei DINA4-Seiten) des/der einzusetzenden Projektleiters/-in und des/der einzusetzenden Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in jeweils in Form eines kurzen Lebenslaufs:
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Der Lebenslauf hat jeweils folgende Angaben zu beinhalten:
— Ausbildung und Qualifikation (Mindestvoraussetzung ist ein Abschluss als Ingenieur/-in),
— Anzahl der Jahre an Berufserfahrung als Ingenieur/-in (aufgerundet auf volle Jahre).
(3) Eigenerklärung über persönliche Referenzen des/der einzusetzenden Projektleiters/-in (mindestens eine) über mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Ingenieurleistungen der letzten fünf Geschäftsjahren (2007 – 2011). Soweit die Referenzen die Leistungsphasen 1-8 betreffen, müssen diese innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahren beendet worden sein; soweit sie die Leistungsphase 9 betreffen, reicht es, wenn diese in den letzten fünf Geschäftsjahren begonnen wurden.
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— Leistungszeitraum,
Mindeststandards:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
(1) Eigenerklärung über Referenzen des Bewerbers (des Unternehmens) (mindestens eine) über mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Ingenieurleistungen der letzten fünf Geschäftsjahren (2007 – 2011). Soweit die Referenzen die Leistungsphasen 1-8 betreffen, müssen diese innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahren beendet worden sein; soweit sie die Leistungsphase 9 betreffen, reicht es, wenn diese in den letzten fünf Geschäftsjahren begonnen wurden.
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Als vergleichbar gelten Projekte, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
— Leistungen aus dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. § 42 HOAI,
— Anrechenbare Kosten mindestens 1 500 000 EUR (netto).
In der Eigenerklärung sind zu jeder Referenz Angaben zu machen zu:
— Auftraggeber mit Ansprechpartner,
— Art des Bauwerks,
— Projektleiter des Bewerbers,
— Leistungsumfang (erbrachte Leistungsphasen gem. § 42 HOAI),
— anrechenbaren Kosten gem. § 42 HOAI,
— Leistungszeitraum (Beginn und Ende mit Monatsangabe),
— Eigenleistungsanteil.
Zudem ist zu jeder Referenz eine instruktive Projektbeschreibung zu erstellen. In der Projektbeschreibung ist - soweit zutreffend – auch auf die folgenden Merkmale einzugehen:
— Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell,
— öffentliche Baumaßnahme,
— Höhe Baukostenanteil gem. DIN 276 KG 410/540,
— Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerungen,
— Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und Umbauten an bestehenden Zisternen,
— Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand.
Die aufgeführten Merkmale können sich auf eine oder mehrere Referenzen beziehen. Es ist keine Mindestvoraussetzung, dass der Bewerber Referenzen mit den vorstehend aufgeführten Merkmalen vorweisen kann. Diese werden aber bei der Auswahl der geeigneten Bewerber bewertet (hierzu unten Ziff. IV.1.2). Mehrfachnennungen von Referenzen zu Ziff. III.2.3) Nr. 1 und Ziff. III.2.3) Nr. 3 sind zulässig.
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(2) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) mit namentlicher Benennung und dem Qualifikationsprofil (maximal zwei DINA4-Seiten) des/der einzusetzenden Projektleiters/-in und des/der einzusetzenden Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in jeweils in Form eines kurzen Lebenslaufs:
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Der Lebenslauf hat jeweils folgende Angaben zu beinhalten:
— Ausbildung und Qualifikation (Mindestvoraussetzung ist ein Abschluss als Ingenieur/-in),
— Anzahl der Jahre an Berufserfahrung als Ingenieur/-in (aufgerundet auf volle Jahre).
(3) Eigenerklärung über persönliche Referenzen des/der einzusetzenden Projektleiters/-in (mindestens eine) über mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Ingenieurleistungen der letzten fünf Geschäftsjahren (2007 – 2011). Soweit die Referenzen die Leistungsphasen 1-8 betreffen, müssen diese innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahren beendet worden sein; soweit sie die Leistungsphase 9 betreffen, reicht es, wenn diese in den letzten fünf Geschäftsjahren begonnen wurden.
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— Leistungszeitraum,
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung; Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung:
— für Personenschäden 2 500 000 EUR, 2-fach maximiert,
— für sonstige Schäden 2 500 000 EUR. 2-fach maximiert.
Die Vergabestelle verlangt mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als sechs Monate gerechnet vom Abgabetermin des Teilnahmeantrages). Unterschreitet die vorhandene Berufshaftpflichtversicherung die vorgenannten Mindestdeckungssummen, so ist umgehend nach der Zuschlagserteilung der Versicherungsschutz über die verlangten Mindestdeckungssummen unaufgefordert dem Auftraggeber nachzuweisen. Zudem ist in diesem Falle mit dem Teilnahmeantrag neben dem Nachweis des grundsätzlichen Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung eine Deckungszusage des Versicherers (nicht Makler, Kopie ist ausreichend) über die verlangten Mindestdeckungssummen für den Fall der Zuschlagserteilung vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben entweder diesen Nachweis für jedes Mitglied oder einen auf die Bewerbergemeinschaft lautenden Nachweis zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen, insbesondere den zu verhandelnden Ingenieurvertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ingenieure gem. § 19 Abs. 2, 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen - insbesondere auch die geforderten Mindestanforderungen - erfüllen, erfolgt anhand der folgenden Kriterien: (1) Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Ingenieur/-in gem. Ziffer III.2.3) Nr. (2): max. 20 Punkte. Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in von mindestens 10 Jahren als Ingenieur/-in: 20 Punkte. Wenn die nachgewiesene Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Ingenieur/-in weniger als 10 Jahre beträgt, findet zur Ermittlung der Bepunktung eine lineare Interpolation gemäß folgender Berechnung statt: Nachgewiesene Berufsjahre als Ingenieur/-in / 10 x 20 = Bepunktung der Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in. Bsp.: Wird eine Berufserfahrung von fünf Jahren als Ingenieur/-in nachgewiesen, werden 10 Punkte vergeben. (2) Berufserfahrung des/der Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in als Ingenieur/-in gem. Ziffer III.2.3) Nr. (2): max.10 Punkte. Berufserfahrung des/der Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in von mindestens 10 Jahren als Ingenieur/-in: 10 Punkte. Wenn die nachgewiesene Berufserfahrung des/der Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in als Ingenieur/-in weniger als 10 Jahre beträgt, findet zur Ermittlung der Bepunktung eine lineare Interpolation statt: nachgewiesene Berufsjahre als Ingenieur/-in / 10 x 10 = Bepunktung der Berufserfahrung des/der Stellvertreters/-in des/der Projektleiters/-in. Bsp.: Wird eine Berufserfahrung von fünf Jahren als Ingenieur/-in nachgewiesen, werden 5 Punkte vergeben. (3) Referenzen des Bewerbers (des Unternehmens) gem. Ziffer III.2.3) Nr. (1): max. 30 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) betrifft eine öffentliche Baumaßnahme: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) betrifft eine öffentliche Baumaßnahme: 4 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerung: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerung: 5 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Leistungen zur Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Leistungen zur Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell: 5 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst mindestens die Leistungsphasen 2-8 gem. § 42 HOAI: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst mindestens die Leistungsphasen 2-8 gem. § 42 HOAI: 5 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) betrifft eine Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) betrifft eine Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand: 4 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und/oder Umbauten an bestehenden Zisternen: 3 Punkte; mehr als eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) umfasst Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und/oder Umbauten an bestehenden Zisternen: 4 Punkte. — Eine Referenz des Bewerbers gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (1) hat einen Baukostenanteil gem. DIN 276 KG 410/540 in Höhe von mindestens EUR 3.000.000 (netto): 3 Punkte. (4) Referenzen des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3): max. 40 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) betrifft eine öffentliche Baumaßnahme: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) betrifft eine öffentliche Baumaßnahme: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerung: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Ingenieurleistungen für Niederschlagsentwässerung: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zur Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zur Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst mindestens die Leistungsphasen 2-8 gem. § 42 HOAI: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst mindestens die Leistungsphasen 2-8 gem. § 42 HOAI: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) betrifft eine Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in betrifft eine Baumaßnahme im denkmalgeschützten Bestand: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und/oder Umbauten an bestehenden Zisternen: 4 Punkte; mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Ingenieurleistungen für Regenwasserversickerung und/oder Umbauten an bestehenden Zisternen: 6 Punkte. — Eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) hat einen Baukostenanteil gem. DIN 276 KG 410/540 in Höhe von mindestens EUR 3.000.000 (netto): 4 Punkte Es können insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden. Die genannten Kriterien gemäß Ziff. IV.1.2) Nr. (3) und (4) können durch eine oder mehrere Referenzen, die den Mindestanforderungen gem. Ziff. III.2.3) Nr. (1) bzw. (3) genügen, erfüllt werden. Eine Referenz kann also mehrere oder alle der zu bewertenden Leistungen umfassen. Sind mehrere Bewerber geeignet und kann eine Abschichtung aufgrund von Punktegleichstand nicht anhand der genannten Auswahlkriterien erfolgen, entscheidet die Anzahl der vom Bewerber nachgewiesenen persönlichen Referenzen des/der einzusetzenden Projektleiters/-in über Ingenieurleistungen, die den Mindestanforderungen gem. Ziff. III.2.3) Nr. (3) genügen und Leistungen zur Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell umfassen. Ist auch deren Anzahl gleich, entscheidet die Anzahl der vom Bewerber nachgewiesenen Jahre an Berufserfahrung des/der einzusetzenden Projektleiters/-in als Ingenieur/-in.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-01-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Tempelhof Projekt GmbH, Gebäudemanagement
Herrn Christoph Brumme

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-04-16 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: RW-01
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 164-272835
Zusätzliche Informationen
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse umgehend bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren RW-01“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die gesamte Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Den registrierten Interessenten werden per E-Mail Vordrucke für die Angaben zu den Referenzen übersandt, die bei der Bearbeitung des Teilnahmeantrages zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag bei der Vergabestelle einzureichen sind. Statt der Vordrucke werden nur dann eigene Unterlagen akzeptiert, wenn diese hinsichtlich Inhalt und Struktur den Formblättern entsprechen. Die Formblätter dienen der Übersichtlichkeit der Referenzangaben und ersetzen nicht die unter Ziff. III.2.3) Nr. (1) und (3) geforderten Erklärungen, die auf einer eigenen Unterlage einzureichen sind. Das Referenzdeckblatt ist nach Bedarf zu vervielfältigen, fortlaufend zu nummerieren und zu jeder eingereichten Referenz vorzulegen. Die Referenzübersichten (jeweils zu Unternehmens- und Projektleiterreferenzen) sind als Zusammenfassungen je einmal ausgefüllt einzureichen. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten außerdem informiert, falls weitere Informationen, z. B. in Form von Antworten auf Bewerberfragen, bekanntzugeben sind.
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(2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Von den Bewerbern, die sich als geeignet erweisen, werden in einem zweiten Verfahrensschritt bis zu fünf zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugesandt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe).
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(3) Anfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich nicht mehr beantwortet werden.
(4) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) Nr. (1), (2), (4) und (5) sowie Ziff. III. 2.2) Nr. (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
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(5) Für den Fall, dass sich ein Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (z.B. Nachunternehmer, konzernverbundene Unternehmen oder sonstige Dritte) berufen will, sind zwingend die in Ziff. III.2.1) Nr. (1) und (2) genannten Eignungsnachweise für das andere Unternehmen vorzulegen. Zudem sind diejenigen Erklärungen und Nachweise zur Eignung des anderen Unternehmens, auf die sich der Bewerber berufen will, vorzulegen. Zugleich ist eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens einzureichen, wonach dem Bewerber die Mittel und/oder Fähigkeiten des anderen Unternehmens tatsächlich zur Verfügung stehen.
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(6) Soweit ein Bewerber beabsichtigt, im Auftragsfall wesentliche Leistungen durch ein anderes Unternehmen (Nachunternehmer) ausführen zu lassen, ist nach Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, mit der dieser sich gegenüber dem Bewerber verpflichtet, im Auftragsfalle die Leistungen, für deren Erbringung er vorgesehen ist, zu erbringen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind für den Nachunternehmer auch die übrigen in Ziff. III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Eignungsnachweise einzureichen, soweit diese diejenigen Leistungen betreffen, für deren Erbringung der Nachunternehmer vorgesehen ist.
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(7) Im Falle der Mehrfachbeteiligung ist von allen betroffenen Unternehmen zugleich mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis über die Gewährleistung und Sicherung des Geheimwettbewerbs zu führen. Betroffen sind Unternehmen, die sich als Mitglied einer oder mehrerer Bewerbergemeinschaft(en) und/oder Einzelbewerber an dem Vergabeverfahren beteiligen. Betroffen sind auch konzernverbundene oder sonst eng verknüpfte Unternehmen (z.B. bei Identität der handelnden oder leitenden Personen), die sich parallel an dem Vergabeverfahren beteiligen.
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(8) Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu Ziff. III.2.1, III.2.2 und III.2.3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern.
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(9) Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, und ist im Original zu unterschreiben. Der Teilnahmeantrag (keine losen Blätter) ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannte Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, unverzüglich nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Quelle: OJS 2012/S 227-373929 (2012-11-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-05-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 095-161466
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 227-373929
ABl. S-Ausgabe: 95

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 12101 Berlin.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-04-22 📅
Name: Bietergemeinschaft DAR - Deutsche Abwasser-Reinigungsgesellschaft mbH Berlin und OBERMEYER Planen und Beraten GmbH
Postanschrift: Reichstraße 12
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14052
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2013/S 095-161466 (2013-05-16)