Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, plant die Umstrukturierung des „luftseitigen“ Regenwasserentwässerungssystems differenziert nach dem Niederschlagswasser von den Dachflächen, des Flughafenvorfeldes und Teilen der Außenanlagen sowie der „landseitigen“ Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände (Gebäudeteile am Platz der Luftbrücke sowie Teile der Außenanlagen). Diese zwei Themenbereiche des für die Tempelhofer Freiheit im Jahr 2011 erarbeiteten Handlungskonzeptes für ein nachhaltiges Wassermanagement sollen planerisch überprüft, konkretisiert ggf. angepasst und umgesetzt werden. Das Niederschlagswasser von den Dachflächen und des Flughafenvorfeldes sowie Teilen der Außenanlagen sollen zukünftig vom Regenrückhaltebecken abgetrennt gesammelt und für die Speisung der geplanten Wasserbecken sowie für weitere Zwecke (Bewässerung) in der Parklandschaft genutzt werden. Dazu müssen der existierende Hauptsammler in eine Zisterne und die vorhandene Oberflächenentwässerung des Vorfeldes und angrenzender Flächen umgebaut werden. Bei der landseitigen Entwässerung ist es Ziel, die dezentralen Ableitungen in das öffentliche Kanalnetz weitestgehend zu vermeiden und das Regenwasser auf dem Gelände zu bewirtschaften. Die technischen Lösungen sind mit einer hohen gestalterischen Sensibilität in das Denkmalensemble einzufügen. Die verschiedenen Nutzungsanforderungen sind dabei zu berücksichtigen. Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist eine Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell durchzuführen. Es sind die bestehenden Leitungspläne zu prüfen, die Vermessungsunterlagen und Bodenuntersuchungen auszuwerten. Weiterhin muss der Zustand des Leitungsnetzes bewertet werden, inkl. Auswertung ATV Befahrung. Die angeschlossenen Flächen sind exakt zu ermitteln und ggf. die Daten für eine geplante Dachbegrünung auf dem Gebäude zu übernehmen. Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um: (1) Leistungsbild Technische Ausrüstung. § 53 HOAI, Anlage 14, LP 1-9 in Verbindung mit Leistungsbild Freianlagen § 38, Anlage 11, LP 1-9 (2) Besondere Leistungen, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben werden — Bauen im denkmalgeschützten Bestand, — Wahrung der Nutzungsfähigkeit vermieteter Bereiche (insbesondere Nutzung während laufender Messen und Veranstaltungen. Zum Leistungsinhalt gehören: Die Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde und weiteren Behörden und Beteiligten. Die Koordinierung und fachliche Begleitung von Leistungen Dritter inklusive Erstellung einer Leistungsbeschreibung, Auswertung der Angebote, fachliche Begleitung und Abnahme der Leistungen von Vermessern, Kanalbefahrungen und Zustandsbewertung des Hauptsammlers bzw. Leitungssystems, Bodenuntersuchungen, optional: statische Untersuchungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-23.
Auftragsbekanntmachung (2012-08-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Leistungen und Leistungsbild siehe II.1.5 dieser Veröffentlichung.Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:Stufe I - Leistungen der LP 1 und 2 bestehend aus:— der Grundlagenermittlung,— der Vorplanung, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe II - Leistungen der LP 3 bestehend aus:— der Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen.Stufe III - Leistungen der LP 4 bestehend aus:— der Genehmigungsplanung – soweit erforderlich -,einschließlich aller dazugehörigen Leistungen, den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe IV - Leistungen der LP 5 bis 7 bestehend aus:— der Ausführungsplanung,— der Vorbereitung der Vergabe,— der Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe V - Leistungen der LP 8 und 9 bestehend aus:— der Objektüberwachung,— der Bauüberwachung,— der Objektbetreuung und Dokumentation, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Alle Projektstufen werden ggf. für einzelne Bauabschnitte abgerufen.
Leistungen und Leistungsbild siehe II.1.5 dieser Veröffentlichung.Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:Stufe I - Leistungen der LP 1 und 2 bestehend aus:— der Grundlagenermittlung,— der Vorplanung, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe II - Leistungen der LP 3 bestehend aus:— der Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen.Stufe III - Leistungen der LP 4 bestehend aus:— der Genehmigungsplanung – soweit erforderlich -,einschließlich aller dazugehörigen Leistungen, den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe IV - Leistungen der LP 5 bis 7 bestehend aus:— der Ausführungsplanung,— der Vorbereitung der Vergabe,— der Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Stufe V - Leistungen der LP 8 und 9 bestehend aus:— der Objektüberwachung,— der Bauüberwachung,— der Objektbetreuung und Dokumentation, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.Alle Projektstufen werden ggf. für einzelne Bauabschnitte abgerufen.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, c/o Tempelhof Projekt GmbH (Vergabestelle)
Postanschrift: Columbiadamm 10, D2
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.tempelhoferfreiheit.de🌏
E-Mail: jens.haack@tempelhof-projekt.de📧
Telefon: +49 30200037486📞
Fax: +49 30200037499 📠
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden bis zu fünf von denen, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe).
Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden.
Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 - Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden bis zu fünf von denen, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe).
Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden.
Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 - Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, plant die Umstrukturierung des „luftseitigen“ Regenwasserentwässerungssystems differenziert nach dem Niederschlagswasser von den Dachflächen, des Flughafenvorfeldes und Teilen der Außenanlagen sowie der „landseitigen“ Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände (Gebäudeteile am Platz der Luftbrücke sowie Teile der Außenanlagen). Diese zwei Themenbereiche des für die Tempelhofer Freiheit im Jahr 2011 erarbeiteten Handlungskonzeptes für ein nachhaltiges Wassermanagement sollen planerisch überprüft, konkretisiert ggf. angepasst und umgesetzt werden.
Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, plant die Umstrukturierung des „luftseitigen“ Regenwasserentwässerungssystems differenziert nach dem Niederschlagswasser von den Dachflächen, des Flughafenvorfeldes und Teilen der Außenanlagen sowie der „landseitigen“ Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände (Gebäudeteile am Platz der Luftbrücke sowie Teile der Außenanlagen). Diese zwei Themenbereiche des für die Tempelhofer Freiheit im Jahr 2011 erarbeiteten Handlungskonzeptes für ein nachhaltiges Wassermanagement sollen planerisch überprüft, konkretisiert ggf. angepasst und umgesetzt werden.
Das Niederschlagswasser von den Dachflächen und des Flughafenvorfeldes sowie Teilen der Außenanlagen sollen zukünftig vom Regenrückhaltebecken abgetrennt gesammelt und für die Speisung der geplanten Wasserbecken sowie für weitere Zwecke (Bewässerung) in der Parklandschaft genutzt werden. Dazu müssen der existierende Hauptsammler in eine Zisterne und die vorhandene Oberflächenentwässerung des Vorfeldes und angrenzender Flächen umgebaut werden.
Das Niederschlagswasser von den Dachflächen und des Flughafenvorfeldes sowie Teilen der Außenanlagen sollen zukünftig vom Regenrückhaltebecken abgetrennt gesammelt und für die Speisung der geplanten Wasserbecken sowie für weitere Zwecke (Bewässerung) in der Parklandschaft genutzt werden. Dazu müssen der existierende Hauptsammler in eine Zisterne und die vorhandene Oberflächenentwässerung des Vorfeldes und angrenzender Flächen umgebaut werden.
Bei der landseitigen Entwässerung ist es Ziel, die dezentralen Ableitungen in das öffentliche Kanalnetz weitestgehend zu vermeiden und das Regenwasser auf dem Gelände zu bewirtschaften.
Die technischen Lösungen sind mit einer hohen gestalterischen Sensibilität in das Denkmalensemble einzufügen. Die verschiedenen Nutzungsanforderungen sind dabei zu berücksichtigen.
Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist eine Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell durchzuführen. Es sind die bestehenden Leitungspläne zu prüfen, die Vermessungsunterlagen und Bodenuntersuchungen auszuwerten. Weiterhin muss der Zustand des Leitungsnetzes bewertet werden, inkl. Auswertung ATV Befahrung. Die angeschlossenen Flächen sind exakt zu ermitteln und ggf. die Daten für eine geplante Dachbegrünung auf dem Gebäude zu übernehmen.
Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist eine Simulation mit einem Niederschlags-Abfluss-Modell durchzuführen. Es sind die bestehenden Leitungspläne zu prüfen, die Vermessungsunterlagen und Bodenuntersuchungen auszuwerten. Weiterhin muss der Zustand des Leitungsnetzes bewertet werden, inkl. Auswertung ATV Befahrung. Die angeschlossenen Flächen sind exakt zu ermitteln und ggf. die Daten für eine geplante Dachbegrünung auf dem Gebäude zu übernehmen.
Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um:
(1) Leistungsbild Technische Ausrüstung. § 53 HOAI, Anlage 14, LP 1-9 in Verbindung mit Leistungsbild Freianlagen § 38, Anlage 11, LP 1-9
(2) Besondere Leistungen, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben werden
— Bauen im denkmalgeschützten Bestand,
— Wahrung der Nutzungsfähigkeit vermieteter Bereiche (insbesondere Nutzung während laufender Messen und Veranstaltungen.
Zum Leistungsinhalt gehören: Die Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde und weiteren Behörden und Beteiligten. Die Koordinierung und fachliche Begleitung von Leistungen Dritter inklusive Erstellung einer Leistungsbeschreibung, Auswertung der Angebote, fachliche Begleitung und Abnahme der Leistungen von Vermessern, Kanalbefahrungen und Zustandsbewertung des Hauptsammlers bzw. Leitungssystems, Bodenuntersuchungen, optional: statische Untersuchungen.
Zum Leistungsinhalt gehören: Die Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit der Denkmalschutzbehörde und weiteren Behörden und Beteiligten. Die Koordinierung und fachliche Begleitung von Leistungen Dritter inklusive Erstellung einer Leistungsbeschreibung, Auswertung der Angebote, fachliche Begleitung und Abnahme der Leistungen von Vermessern, Kanalbefahrungen und Zustandsbewertung des Hauptsammlers bzw. Leitungssystems, Bodenuntersuchungen, optional: statische Untersuchungen.
Menge oder Umfang:
Leistungen und Leistungsbild siehe II.1.5 dieser Veröffentlichung.
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Projektstufen:
Stufe I - Leistungen der LP 1 und 2 bestehend aus:
— der Grundlagenermittlung,
— der Vorplanung, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe II - Leistungen der LP 3 bestehend aus:
— der Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen.
Stufe III - Leistungen der LP 4 bestehend aus:
— der Genehmigungsplanung – soweit erforderlich -,einschließlich aller dazugehörigen Leistungen, den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe IV - Leistungen der LP 5 bis 7 bestehend aus:
— der Ausführungsplanung,
— der Vorbereitung der Vergabe,
— der Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Stufe V - Leistungen der LP 8 und 9 bestehend aus:
— der Objektüberwachung,
— der Bauüberwachung,
— der Objektbetreuung und Dokumentation, einschließlich aller dazugehörigen Leistungen und den besonderen Leistungen und Beratungsleistungen.
Alle Projektstufen werden ggf. für einzelne Bauabschnitte abgerufen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Projektstufe I. Die Übertragung einzelner nachfolgender Projektstufen ist für den Auftraggeber optional.
Referenznummer: RW-01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Columbiadamm 10, D2.
12101 Berlin
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
Die nachstehend unter III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezieht, ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt. Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
Die nachstehend unter III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezieht, ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt. Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
1. Bescheinigung über die Eintragung in eine Architektenliste einer Architektenkammer oder Bescheinigung über die Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer.
2. Auskunftserklärung im Original, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
2. Auskunftserklärung im Original, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
3. Eigenerklärung im Original, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, insbesondere auch darüber, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt.
3. Eigenerklärung im Original, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, insbesondere auch darüber, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt.
4. Eigenerklärung im Original, dass der Bewerber gem. § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist.
5. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und der bevollmächtigte Vertreter ergeben, ferner die gesamtschuldnerische Haftung.
5. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und der bevollmächtigte Vertreter ergeben, ferner die gesamtschuldnerische Haftung.
6. Unterschriebene Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 Frauenförderungsverordnung – FFV im Original, mit der sich der Bieter, der in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer-/innen beschäftigt, je nach Anzahl der Beschäftigten zu Frauenförderungsmaßnahmen während der Durchführung des Auftrages verpflichtet bzw. begründet, aus welchen Gründen er ggf. an der Übernahme der Verpflichtungen gehindert ist (gem. § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz). Hierzu ist das Formblatt Wirt 359 - Stand: 5.9.2011 des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
6. Unterschriebene Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 Frauenförderungsverordnung – FFV im Original, mit der sich der Bieter, der in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer-/innen beschäftigt, je nach Anzahl der Beschäftigten zu Frauenförderungsmaßnahmen während der Durchführung des Auftrages verpflichtet bzw. begründet, aus welchen Gründen er ggf. an der Übernahme der Verpflichtungen gehindert ist (gem. § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz). Hierzu ist das Formblatt Wirt 359 - Stand: 5.9.2011 des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
7. Unterschriebene Verpflichtungserklärung zur "Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen" im Original (gem. § 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz) mit der der Bieter erklärt, bei der Ausführung der Leistung:
— die nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz einzuhaltenden Tarifvertrag und weitere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten,
— mindestens ein Stundenentgelt von 7,50 EUR zu bezahlen und,
— von eingebundenen Dritten die Einhaltung dieser Vorgaben ebenfalls zu verlangen.
Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen.
Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten auch für die Darlegungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.2.2 und III. 2.3 gelten. Der Teilnahmeantrag ist formlos im Original einzureichen. Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu III.2.1, III.2.2 und III.2..3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich aber vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen.
Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorgenannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten auch für die Darlegungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.2.2 und III. 2.3 gelten. Der Teilnahmeantrag ist formlos im Original einzureichen. Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen zu III.2.1, III.2.2 und III.2..3 nichts anderes ergibt, auch als Kopie eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich aber vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
8. Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.1.ausgeführt sein, so ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen. Hierbei handelt es sich um einen geforderten Mindeststandard.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
8. Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.1.ausgeführt sein, so ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen. Hierbei handelt es sich um einen geforderten Mindeststandard.
9. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von 500 000,00 EUR p.a. (netto). Bei Bietergemeinschaften muss der Umsatz von jedem der Mitglieder vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
9. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von 500 000,00 EUR p.a. (netto). Bei Bietergemeinschaften muss der Umsatz von jedem der Mitglieder vorliegen.
10. Angaben über den Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen und unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners wie des Auftraggebers samt Kontaktdaten oder Einzelerklärungen der Auftraggeber, aus denen sich die Leistungen, die Angabe des Rechnungswertes, die Laufzeit des Vertrages und die Kontaktdaten entnehmen lassen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
10. Angaben über den Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen und unter Angabe des Rechnungswertes, der jeweiligen Laufzeit der Verträge und der Benennung eines Ansprechpartners wie des Auftraggebers samt Kontaktdaten oder Einzelerklärungen der Auftraggeber, aus denen sich die Leistungen, die Angabe des Rechnungswertes, die Laufzeit des Vertrages und die Kontaktdaten entnehmen lassen.
Mindeststandards:
8. Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.1.ausgeführt sein, so ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen. Hierbei handelt es sich um einen geforderten Mindeststandard.
8. Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme. Sollten die Summen niedriger als unter III.1.1.ausgeführt sein, so ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung über die verlangten Versicherungssummen vorzulegen. Hierbei handelt es sich um einen geforderten Mindeststandard.
9. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von 500 000,00 EUR p.a. (netto). Bei Bietergemeinschaften muss der Umsatz von jedem der Mitglieder vorliegen.
9. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindeststandard (Mindestbedingung) erwartet die Vergabestelle einen Umsatz von 500 000,00 EUR p.a. (netto). Bei Bietergemeinschaften muss der Umsatz von jedem der Mitglieder vorliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
11. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre, unter Nennung der Auftraggeber sowie eines Ansprechpartners, der Projektsumme, einer Beschreibung des eingesetzten Personals und der Projektdauer. Die vergleichbaren Referenzobjekte werden durch die Vergabestelle wie folgt bewertet:
11. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre, unter Nennung der Auftraggeber sowie eines Ansprechpartners, der Projektsumme, einer Beschreibung des eingesetzten Personals und der Projektdauer. Die vergleichbaren Referenzobjekte werden durch die Vergabestelle wie folgt bewertet:
— Belegung des geforderten Leistungsspektrums gem. II. 1.5) durch Referenzen (max. 10 Punkte),
— Erfahrung im Umgang mit Denkmalschutzobjekten (max. 10 Punkte),
— Bauen im laufenden Betrieb (max. 10 Punkte),
— Abwicklung von mehrjährigen Projekten (max. 10 Punkte),
— Schaffung von Logistik-Interimslösungen (max. 10 Punkte).
12. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bieters im allgemeinen und einschließlich des ingenieurtechnischen Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens 6 Mitarbeiter, die im ingenieurtechnischen Bereich beim Bieter tätig sind (Mindeststandard).
12. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bieters im allgemeinen und einschließlich des ingenieurtechnischen Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens 6 Mitarbeiter, die im ingenieurtechnischen Bereich beim Bieter tätig sind (Mindeststandard).
13. Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des ingenieurtechnischen Personals, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens zwei ingenieurtechnische Mitarbeiter.
13. Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des ingenieurtechnischen Personals, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens zwei ingenieurtechnische Mitarbeiter.
14. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) eine Referenz für die Leistungsphasen 1-9 § 53 HOAI: Gem. Systemumfang entsprechend Pkt. II.1.5 dieser Veröffentlichung; Baumaßnahmen im laufenden Betrieb
Mindeststandards:
12. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bieters im allgemeinen und einschließlich des ingenieurtechnischen Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens 6 Mitarbeiter, die im ingenieurtechnischen Bereich beim Bieter tätig sind (Mindeststandard).
12. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bieters im allgemeinen und einschließlich des ingenieurtechnischen Personals. Die Vergabestelle erwartet mindestens 6 Mitarbeiter, die im ingenieurtechnischen Bereich beim Bieter tätig sind (Mindeststandard).
13. Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des ingenieurtechnischen Personals, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens zwei ingenieurtechnische Mitarbeiter.
13. Beschreibung des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des ingenieurtechnischen Personals, einschließlich Übersendung der Lebensläufe der Mitarbeiter, aus denen deren Qualifikation, insbesondere für die hier erforderlichen Leistungen, hervorgehen. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens zwei ingenieurtechnische Mitarbeiter.
14. Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) eine Referenz für die Leistungsphasen 1-9 § 53 HOAI: Gem. Systemumfang entsprechend Pkt. II.1.5 dieser Veröffentlichung; Baumaßnahmen im laufenden Betrieb
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung; Mindestdeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung:
— für Personenschäden 2 500 000 EUR, 2-fach maximiert,
— für sonstige Schäden 2 500 000 EUR. 2-fach maximiert.
Die Vergabestelle verlangt den Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung. Unterschreitet die vorhandene Berufshaftpflichtversicherung die vorgenannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen nachzuweisen. Zunächst ist in diesem Verfahren neben dem Nachweis des grundsätzlichen Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung eine Bereitstellungserklärung über die verlangten Mindestdeckungssummen vorzulegen.
Die Vergabestelle verlangt den Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung. Unterschreitet die vorhandene Berufshaftpflichtversicherung die vorgenannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen nachzuweisen. Zunächst ist in diesem Verfahren neben dem Nachweis des grundsätzlichen Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung eine Bereitstellungserklärung über die verlangten Mindestdeckungssummen vorzulegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen, insbesondere den zu verhandelnden Ingenieurvertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig. Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, müssen sie im Angebot jeweils ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen und sich verpflichten, gesamtschuldnerisch zu haften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig. Sofern sich Bietergemeinschaften beteiligen, müssen sie im Angebot jeweils ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen und sich verpflichten, gesamtschuldnerisch zu haften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und Ingenieure gem. § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen - insbesondere auch der geforderten Mindeststandards - erfüllen, erfolgt unter den Gesichtspunkten der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit anhand der vorgelegten Unterlagen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen - insbesondere auch der geforderten Mindeststandards - erfüllen, erfolgt unter den Gesichtspunkten der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit anhand der vorgelegten Unterlagen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-10-05 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Tempelhof Projekt GmbH
Herrn Jens Haack
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: RW-01
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden bis zu fünf von denen, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe).
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden bis zu fünf von denen, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt. Danach erstellen die Bieter ihr letztverbindliches Angebot. Die Bewerber sind zunächst ausschließlich auf der Grundlage dieser Bekanntmachung zur Einreichung ihrer Teilnahmeanträge aufgefordert (= 1. Stufe). Die ausgewählten Bewerber erhalten dann von der Vergabestelle die Vergabeunterlagen per Post zugeschickt, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes Angebot abzugeben (= 2. Stufe).
Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden.
Anfragen sind frühzeitig schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden.
Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 - Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren RW-01 - Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005, zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.5.2009 Anwendung. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005, zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25.5.2009 Anwendung. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens 14 Tage nach Kenntnis des Vergabeverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten!
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens 14 Tage nach Kenntnis des Vergabeverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten!
Quelle: OJS 2012/S 164-272835 (2012-08-23)
Ergänzende Angaben (2012-11-02) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben