Eisenbahnbetriebsführung und Infrastruktur-Instandhaltung der Werksbahn in Gladbeck/Scholven (NRW) der RAG Aktiengesellschaft

RAG Aktiengesellschaft

Auftragsgegenstand sind der Eisenbahninfrastrukturbetrieb auf dem Werksgelände und die dazugehörige Infrastruktur-Instandhaltung der Werksbahn der RAG Aktiengesellschaft als nichtöffentliche Anschlussbahn im Raum Gladbeck/Scholven, und zwar im Wesentlichen:
— der Betrieb der Eisenbahninfrastruktur,
— Bedienung von 2 Stellwerken, Typ DrS 2,
— die Organisation der Betriebsabläufe und,
— die Instandhaltung der gesamten hierfür vorgehaltenen Infrastruktur.
Es wird ein Anschlussbahnvertrag (ABV) mit einer Laufzeit von 2 Jahren abgeschlossen.
Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass Schnittstellen mit anderen beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmen bestehen. Insbesondere wird an der Schnittstelle/Übergabestelle im Übergabebahnhof der Zugang diskriminierungsfrei und im Sinne einer in jeder Hinsicht unbeeinträchtigten Aufrechterhaltung des Gesamtbetriebes zu gewährleisten sein.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3 dieser Veröffentlichung verwiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-24 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-05-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur, Wartung und zugehörige Dienste in Verbindung mit Eisenbahnen und anderen Ausrüstungen
Menge oder Umfang:
Das Gesamtvolumen stellt sich wie folgt dar:— Schienennetz: ca. 20 km Gleise und ca. 90 Weichen,— Anschließer der Werksbahn: Fahrzeugwerkstatt der RBH Logistics GmbH, INEOS Phenol Chemie in Gladbeck, Raffinerie der BP in Scholven und E.ON Kraftwerke in Scholven,— Betriebsaufkommen in 2011: ca. 5 Mio. t, insbesondere Kohle- und Kesselwagentransporte.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur, Wartung und zugehörige Dienste in Verbindung mit Eisenbahnen und anderen Ausrüstungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: RAG Aktiengesellschaft
Postanschrift: Shamrockring 1, 44623
Postleitzahl: 44620
Postort: Herne
Kontakt
Internetadresse: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: werner.murlat@rag.de 📧
Telefon: +49 232315-3459 📞
Fax: +49 232315-2170 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-24 📅
Einreichungsfrist: 2012-06-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 101-168978
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
1. Allgemeines / Grundsätze: Die RAG Aktiengesellschaft ist Auftraggeber nach § 129b Abs.1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) der Bundesrepublik Deutschland und wird in diesem Vergabeverfahren die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und des Wettbewerbs anwenden. 2. Vergabeverfahren - Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb: Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten alle als geeignet festgestellten Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis auf, Angebote einzureichen. In den entsprechenden Abschnitten dieses EU-Formulars sind die Anforderungen des Auftraggebers für die im Teilnahmewettbewerb von den Bewerbern zu erbringenden Nachweise und Unterlagen aufgeführt. Die zu erbringenden Nachweise und Unterlagen sind bei ihrer Einreichung in dem Teilnahmeantrag so strukturiert vom Bewerber zusammen zu stellen, zu gliedern und durchzunummerieren, dass sie dem Aufbau und der Nummerierung der jeweiligen Abschnitte und Unterpunkte dieses EU-Formulars entsprechen. Die in den Abschnitten III.1.3 und III.2.1 bis III.2.3 sowie am Ende dieses Abschnittes VI.3 aufgeführten Formulare (für Eigenerklärungen, Umsatzangaben, Referenzangaben etc.) sind über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers (www.rag.de) abrufbar, und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt "Eigenerklärungen für Teilnahmeanträge bei EU-Vergabeverfahren". Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten „Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme“ in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „[Teilnahmeantrag – Vergabeverfahren "Eisenbahninfrastrukturbetrieb Anschlussbahn Gladbeck/Scholven" – Nicht öffnen!!!]“ sowie der EU-Amtsblatt-Bekanntmachungs-Nummer (2012/S ...-......) bei der in Abschnitt I.1 genannten Einreichungsstelle, an die Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung) einzureichen. Zusätzlich ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen im pdf-Format auf einer CD/DVD oder einem USB-Stick dem Umschlag beizufügen. Bei Widersprüchen zwischen der Schriftform und dem pdf-Format gilt das Original (Papierfassung). 3. Ausschluss: Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bewerbes im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. 4. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache: Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt. 5. Auskunftsersuchen: Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1 genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. 6. Vertraulichkeits- und Geheimhaltungserklärung: Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die Vergabeunterlagen nur an Bewerber versandt werden, die eine Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsvereinbarung mit dem Auftraggeber unterzeichnet haben, in der sie sich gegenüber dem Auftraggeber insbesondere dazu verpflichten, alle in Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren bereits erhaltenen sowie künftigen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiter zu geben. Zur Herbeiführung einer solchen Vereinbarung wird der Auftraggeber auf die Bewerber zukommen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen. 7. Zu verwendende Formulare: Die in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft in seinem / ihrem Teilnahmeantrag zu verwendenden und über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers abrufbaren Formulare (siehe auch obiger Punkt 2) sind im Einzelnen: — Formular I-BauDL: Allgemeine Eigenerklärung des Bieters / der Bewerbergemeinschaft, — Formular II: Umsatzangaben, — Formular III: Referenzen, — Formular IV: Zusammensetzung Bewerbergemeinschaft (falls relevant!), — Formular V: Nachunternehmer / Nachunternehmerleistungen, — Formular VI-BauDL: Projektleitung, — Formular VII-BauDL: Projektleiter-Referenzen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 18
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand sind der Eisenbahninfrastrukturbetrieb auf dem Werksgelände und die dazugehörige Infrastruktur-Instandhaltung der Werksbahn der RAG Aktiengesellschaft als nichtöffentliche Anschlussbahn im Raum Gladbeck/Scholven, und zwar im Wesentlichen:
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— der Betrieb der Eisenbahninfrastruktur,
— Bedienung von 2 Stellwerken, Typ DrS 2,
— die Organisation der Betriebsabläufe und,
— die Instandhaltung der gesamten hierfür vorgehaltenen Infrastruktur.
Es wird ein Anschlussbahnvertrag (ABV) mit einer Laufzeit von 2 Jahren abgeschlossen.
Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass Schnittstellen mit anderen beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmen bestehen. Insbesondere wird an der Schnittstelle/Übergabestelle im Übergabebahnhof der Zugang diskriminierungsfrei und im Sinne einer in jeder Hinsicht unbeeinträchtigten Aufrechterhaltung des Gesamtbetriebes zu gewährleisten sein.
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Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3 dieser Veröffentlichung verwiesen.
Menge oder Umfang:
Das Gesamtvolumen stellt sich wie folgt dar:
— Schienennetz: ca. 20 km Gleise und ca. 90 Weichen,
— Anschließer der Werksbahn: Fahrzeugwerkstatt der RBH Logistics GmbH, INEOS Phenol Chemie in Gladbeck, Raffinerie der BP in Scholven und E.ON Kraftwerke in Scholven,
— Betriebsaufkommen in 2011: ca. 5 Mio. t, insbesondere Kohle- und Kesselwagentransporte.
Beschreibung der Optionen:
Die abzuschließende Rahmenvereinbarung (Anschlussbahnvertrag) hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Anschließend kann sie einmal um maximal 12 Monate verlängert werden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Nordrhein-Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in diesem Abschnitt III.2.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen (für Eigenerklärungen, Umsatzangaben, Referenzangaben etc.) sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Bekanntmachung).
2. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen.
3. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet ist.
Zwecks Eigenerklärung ist das Formular I-BauDL zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Bescheinigung der zuständigen Berufsgenossenschaft als Nachweis der Anmeldung zu verlangen. Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden.
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4. Unterschriebene Eigenerklärung, mit der der Bewerber erklärt,
a) ob über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
b) dass er sich nicht in Liquidation befindet,
c) dass er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) dass er vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Vergabeverfahren abgegeben hat oder abgeben wird.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-BauDL zu verwenden.
5. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber oder eine natürliche Person, die befugt ist, den Bewerber zu vertreten, in seinem Namen Entscheidungen zu treffen oder ihn zu kontrollieren, aus keinem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129 a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129 b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
b) §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches (Vorteilgewährung und Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
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c) § 299 des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
d) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr);
e) § 108 e des Strafgesetzbuches (Abgeordnetenbestechung);
f) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug);
g) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug);
h) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
i) Verstoß gegen eine den vorstehenden Vorschriften entsprechende Strafnorm anderer Staaten.
6. Selbstgefertigte unterschriebene Eigenerklärung, mit der der Bewerber wörtlich erklärt, dass von ihm oder einer natürlichen Person, die befugt ist, ihn zu vertreten, in seinem Namen Entscheidungen zu treffen oder ihn zu kontrollieren, keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen Vorschriften des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) bzw. vergleichbarer eisenbahnrechtlicher Vorschriften des Herkunftslandes des Bewerbers (EIU) oder der auf diesen Gesetzen beruhenden Rechtsverordnungen vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in diesem Abschnitt III.2.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Abgaben und Steuern gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-BauDL zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Finanzbehörde zu verlangen. Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden, selbst wenn auf ihr vermerkt ist, dass sie nur im Original Gültigkeit haben soll.
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2. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialbeiträgen nachkommt.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Sozialversicherungsträgers, bei dem die meisten Arbeitnehmer gemeldet sind, zu verlangen. Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden, selbst wenn auf ihr vermerkt ist, dass sie nur im Original Gültigkeit haben soll.
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3. Vorlage einer aktuellen (d.h. nicht älter als zwei Monate ab Datum der Bekanntmachung) allgemeinen Bankauskunft einer Bank innerhalb der Europäischen Union über die wirtschaftliche Situation und die Kontoführung.
Die Auskunft kann auch als Kopie vorgelegt werden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt oder sie im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Die Erklärung soll Angaben über die Deckungssumme(n) enthalten. Die Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckungssumme von jeweils 10 Mio. Euro für Sachschäden und Vermögensschäden pro Versicherungsfall aufweisen. Sofern der Bewerber über keine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, die die Mindestdeckungssummen abdeckt, genügt die Erklärung, dass er im Fall der Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. Dies gilt auch für den Fall, dass der Bewerber noch keine Betriebshaftpflichtversicherung hat.
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Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens, aus der ebenfalls die Deckungssumme(n) hervor geht/gehen, zu verlangen. Soweit eine Betriebshaftpflichtversicherung nicht besteht, genügt als Nachweis auch die Zusage der Versicherung im Falle der Auftragserteilung die erforderliche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen. Die Nachweise können auch als Kopien vorgelegt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in diesem Abschnitt III.2.3 geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solche (d.h. nicht getrennt für jedes Mitglied) beizubringen.
Soweit ein Bewerber Nachunternehmer einsetzen will, hat er diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistung zu benennen, und zwar unter Verwendung des Formulars V. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus auch auf Erklärungen/Nachweise des Nachunternehmers nach diesem Abschnitt III.2.3, sind diese zusätzlich gesondert für den Nachunternehmer beizufügen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Nennung von mindestens einer Referenz als Eisenbahninfrastrukturbetreiber oder über die mehrjährige Erfahrung im Eisenbahnbetrieb aus den letzten drei Geschäftsjahren 2009 - 2011 mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Leistungsanteile des Bewerbers.
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Bei jeder Referenz sind anzugeben: Adresse, Abteilung/Fachbereich, Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des Ansprechpartners.
Zwecks Angabe von Referenzen ist das Formular III zu verwenden.
2. Sofern der Bewerber kein Eisenbahninfrastrukturunternehmen ist, Beschreibung eines detaillierten Konzeptes, aus dem hervorgeht, wie die im Rahmen der Dienstleistungserbringung notwendigen Betriebsabläufe und erforderliche Fachkunde für die Instandhaltung sichergestellt werden.
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3. Zusicherung des Bewerbers, dass er sämtliche im vorgenannten Abschnitt II.1.5 genannten Leistungen über die gesamte Vertragslaufzeit erbringen kann.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-BauDL zu verwenden.
4. Beschreibung des Projektteams, und zwar im Einzelnen:
a) Beschreibung, wie sich das Projektteam des Bewerbers nach Qualifikation und einschlägiger Erfahrung zusammensetzen wird. Aussagefähige Nachweise (inkl. Qualifikation des Projektleiters) zu den einzelnen Projektteammitgliedern sind dem Teilnahmeantrag beizulegen.
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b) Zusicherung, dass die vorgesehene Projektleitung und deren Stellvertretung durchgängig deutschsprachig (Deutsch in Wort und Schrift) verfügbar sind.
Hierfür ist das Formular VI-BauDL zu verwenden.
c) Zusicherung, dass die vorgesehenen Mitarbeiter durchgängig deutschsprachig (Deutsch in Wort und Schrift) verfügbar sind.
d) Projektleiter-Referenzliste: Benennung von mindestens einer Referenz, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar ist und die der vorgesehene Projektleiter leitete. Anzugeben sind: Projektvolumen/Objektwert, Adresse, Abteilung/Fachbereich, Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des Ansprechpartners der entsprechenden Auftraggeber und eine aussagefähige Kurzbeschreibung des Auftrags/Projekts und der Tätigkeiten des Projektleiters.
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Zwecks Angabe der Projektleiter-Referenzen ist das Formular VII-BauDL zu verwenden.
e) Bestätigung, dass der Projektleiter durchgehend an allen fachlichen Gesprächen sowie Angebots- und Vertragsverhandlungen teilnehmen und eine Kontinuität des Projektleiters bis zum Vertragsbeginn gewährleistet wird; ein Austausch des Projektleiters ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers möglich.
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Hierfür ist ebenfalls das Formular VI-BauDL zu verwenden.
5. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter, die im Unternehmen jeweils in den Jahren 2009, 2010 und 2011 im Mittel Vollzeit beschäftigt waren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Sicherung der Ansprüche auf Erfüllung, Nacherfüllung und/oder Schadensersatz eine für ihn angemessene Bürgschaft zu fordern.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Auftragsvergabe erfolgt auf der Grundlage der Einkaufs- und Bestellbedingungen der RAG Aktiengesellschaft.
Diese sind zu finden über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers, und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt "Einkaufsbedingungen".
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Lediglich im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist hierfür das Formular IV zu verwenden (Erläuterungen zu den vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen siehe Abschnitt VI.3).
Sonstige besondere Bedingungen:
Zwingende Voraussetzung für die Auftragsausführung ist das Vorliegen einer Zulassung als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) durch eine zuständige Genehmigungsbehörde für Eisenbahnen in Deutschland [zum Beispiel Eisenbahnbundesamt (EBA), Landeseisenbahnverwaltung (LEV), Landesbevollmächtigter für Bahnaufsicht (LFB)] oder das Vorliegen der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aufnahme des Betriebes nach § 7f, AEG (Allgemeines Eisenbahngesetz), mit entsprechender Fachkunde und mehrjährige Erfahrung im Eisenbahnbetrieb.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 24
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: RAG Aktiengesellschaft Einkauf BK E2
Herrn Werner Murlat
Name: RAG Aktiengesellschaft
Kontaktperson: RAG Aktiengesellschaft - Poststelle BK I33 -
Herrn Jürgen Jennerjahn
Telefon: +49 232315-3423 📞
E-Mail: einkauf-rag@rag.de 📧
Fax: +49 232315-3891 📠
URL der Teilnahme: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 293182-2197 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer 🌏
Fax: +49 293182-40159 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Präklusionsvorschriften zur vergaberechtlichen Nachprüfung in § 107 Abs. 3 GWB, insbesondere in § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB, wird hingewiesen, wonach ein Nachprüfungsantrag u.a. dann unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 101-168978 (2012-05-24)