Energetische Modernisierung, Umbau und Sanierung der Bildungs- und Erholungsstätte Langau - Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 4-9

Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V.

Energetische Modernisierung, Umbau und Sanierung der Bildungs- und Erholungsstätte Langau.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des ehemaligen Remondenhof des Klosters Steingaden, aus dem 18. Jahrhundert, wurde 1965 von den christlichen Pfadfinderinnen übernommen und als Jugendheim für maximal 100 Betten und den erforderlichen Aufenthaltsräumen ausgebaut. Die Betten in den Obergeschossen waren als Jugendherberge geplant. Eine Vollbelegung des Hauses war nur in den Ferienmonaten angedacht.
In den Jahren 1968-1969 wurde der ehemalige Bauernhof auf der Grundlage der baurechtlich genehmigten Baupläne modernisiert und umgebaut.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Gebäudeanlage wie folgt erweitert:
1974 Neubau eines Erweiterungsbaus mit Bewegungs- und Therapiebad,
1975 Errichtung eines Garagengebäudes,
1977 Errichtung eines Garagengebäudes für Gartengeräte,
1980 Errichtung des Funktionsgebäudes (Blockhütte) für den Zeltplatz,
1981 Neubau Arche,
1991 Neubau Mitarbeiterwohnhaus.
Der gesamte Gebäudekomplex ist als offene Baukörperstruktur um den ehemaligen Bauernhof als prägendes Hauptgebäude entwickelt. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und nur unter dem ehemaligen Wohnbereich unterkellert. Der Erweiterungsbau ist zweigeschossig, vollunterkellert und mit einem ausgebauten Dachgeschoss errichtet.
Der Zwischenbau ist eingeschossig und nicht unterkellert.
Das freistehende Wohnhaus für die Mitarbeiter ist ebenfalls zweigeschossig und voll unterkellert ausgeführt worden.
Im Nordwesten befindet sich ein Allwetterplatz für Sportveranstaltungen.
Der gemeinnützige Verein der Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. plant die energetische Modernisierung bzw. Sanierung aller Gebäudeteile.
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 4-9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Energetische Modernisierung, Umbau und Sanierung der Bildungs- und Erholungsstätte Langau.Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des ehemaligen Remondenhof des Klosters Steingaden, aus dem 18. Jahrhundert, wurde 1965 von den christlichen Pfadfinderinnen übernommen und als Jugendheim für maximal 100 Betten und den erforderlichen Aufenthaltsräumen ausgebaut. Die Betten in den Obergeschossen waren als Jugendherberge geplant. Eine Vollbelegung des Hauses war nur in den Ferienmonaten angedacht.In den Jahren 1968-1969 wurde der ehemalige Bauernhof auf der Grundlage der baurechtlich genehmigten Baupläne modernisiert und umgebaut.In den folgenden Jahrzehnten wurde die Gebäudeanlage wie folgt erweitert:1974 Neubau eines Erweiterungsbaus mit Bewegungs- und Therapiebad,1975 Errichtung eines Garagengebäudes,1977 Errichtung eines Garagengebäudes für Gartengeräte,1980 Errichtung des Funktionsgebäudes (Blockhütte) für den Zeltplatz,1981 Neubau Arche,1991 Neubau Mitarbeiterwohnhaus.Der gesamte Gebäudekomplex ist als offene Baukörperstruktur um den ehemaligen Bauernhof als prägendes Hauptgebäude entwickelt. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und nur unter dem ehemaligen Wohnbereich unterkellert. Der Erweiterungsbau ist zweigeschossig, vollunterkellert und mit einem ausgebauten Dachgeschoss errichtet.Der Zwischenbau ist eingeschossig und nicht unterkellert.Das freistehende Wohnhaus für die Mitarbeiter ist ebenfalls zweigeschossig und voll unterkellert ausgeführt worden.Im Nordwesten befindet sich ein Allwetterplatz für Sportveranstaltungen.Der gemeinnützige Verein der Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. plant die energetische Modernisierung sowie Sanierung aller Gebäudeteile.Derzeitige Kostenschätzung: ca. 8 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700, DIN 276).Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 4-9.Stufenweise Beauftragung:Zunächst werden die Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen werden nach Vorliegen der finanziellen Absicherung beauftragt.Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V.
Postanschrift: Langau 1
Postleitzahl: 86989
Postort: Steingaden

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-02 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 150-251169
ABl. S-Ausgabe: 150
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail oder Fax bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de, Fax: +49 8925559511 angefordert werden. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern. Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen. Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Energetische Modernisierung, Umbau und Sanierung der Bildungs- und Erholungsstätte Langau.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des ehemaligen Remondenhof des Klosters Steingaden, aus dem 18. Jahrhundert, wurde 1965 von den christlichen Pfadfinderinnen übernommen und als Jugendheim für maximal 100 Betten und den erforderlichen Aufenthaltsräumen ausgebaut. Die Betten in den Obergeschossen waren als Jugendherberge geplant. Eine Vollbelegung des Hauses war nur in den Ferienmonaten angedacht.
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In den Jahren 1968-1969 wurde der ehemalige Bauernhof auf der Grundlage der baurechtlich genehmigten Baupläne modernisiert und umgebaut.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Gebäudeanlage wie folgt erweitert:
1974 Neubau eines Erweiterungsbaus mit Bewegungs- und Therapiebad,
1975 Errichtung eines Garagengebäudes,
1977 Errichtung eines Garagengebäudes für Gartengeräte,
1980 Errichtung des Funktionsgebäudes (Blockhütte) für den Zeltplatz,
1981 Neubau Arche,
1991 Neubau Mitarbeiterwohnhaus.
Der gesamte Gebäudekomplex ist als offene Baukörperstruktur um den ehemaligen Bauernhof als prägendes Hauptgebäude entwickelt. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und nur unter dem ehemaligen Wohnbereich unterkellert. Der Erweiterungsbau ist zweigeschossig, vollunterkellert und mit einem ausgebauten Dachgeschoss errichtet.
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Der Zwischenbau ist eingeschossig und nicht unterkellert.
Das freistehende Wohnhaus für die Mitarbeiter ist ebenfalls zweigeschossig und voll unterkellert ausgeführt worden.
Im Nordwesten befindet sich ein Allwetterplatz für Sportveranstaltungen.
Der gemeinnützige Verein der Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. plant die energetische Modernisierung bzw. Sanierung aller Gebäudeteile.
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 4-9.
Menge oder Umfang:
Energetische Modernisierung, Umbau und Sanierung der Bildungs- und Erholungsstätte Langau.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des ehemaligen Remondenhof des Klosters Steingaden, aus dem 18. Jahrhundert, wurde 1965 von den christlichen Pfadfinderinnen übernommen und als Jugendheim für maximal 100 Betten und den erforderlichen Aufenthaltsräumen ausgebaut. Die Betten in den Obergeschossen waren als Jugendherberge geplant. Eine Vollbelegung des Hauses war nur in den Ferienmonaten angedacht.
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In den Jahren 1968-1969 wurde der ehemalige Bauernhof auf der Grundlage der baurechtlich genehmigten Baupläne modernisiert und umgebaut.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Gebäudeanlage wie folgt erweitert:
1974 Neubau eines Erweiterungsbaus mit Bewegungs- und Therapiebad,
1975 Errichtung eines Garagengebäudes,
1977 Errichtung eines Garagengebäudes für Gartengeräte,
1980 Errichtung des Funktionsgebäudes (Blockhütte) für den Zeltplatz,
1981 Neubau Arche,
1991 Neubau Mitarbeiterwohnhaus.
Der gesamte Gebäudekomplex ist als offene Baukörperstruktur um den ehemaligen Bauernhof als prägendes Hauptgebäude entwickelt. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und nur unter dem ehemaligen Wohnbereich unterkellert. Der Erweiterungsbau ist zweigeschossig, vollunterkellert und mit einem ausgebauten Dachgeschoss errichtet.
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Der Zwischenbau ist eingeschossig und nicht unterkellert.
Das freistehende Wohnhaus für die Mitarbeiter ist ebenfalls zweigeschossig und voll unterkellert ausgeführt worden.
Im Nordwesten befindet sich ein Allwetterplatz für Sportveranstaltungen.
Der gemeinnützige Verein der Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. plant die energetische Modernisierung sowie Sanierung aller Gebäudeteile.
Derzeitige Kostenschätzung: ca. 8 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700, DIN 276).
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 4-9.
Stufenweise Beauftragung:
Zunächst werden die Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen werden nach Vorliegen der finanziellen Absicherung beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 86989 Steingaden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Sämtlich oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflicht-versicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
Mindeststandards:
Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
Für Personenschäden: 1 000 000 EUR,
Für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1 - Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gem. § 33 HOAI) aus den letzten 10 Geschäftsjahren (ab 2002 bis zum Zeitpunkt dieser Bekanntmachung). Referenzprojekte die vor 2002 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt:
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Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Das Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (Bildungs- und Erholungsstätte, Landschulheim, Tagungszentrum /-hotel, Seminarzentrum /-hotel, o. ä.),
— das Referenzprojekt ist aus dem Bereich Objektplanung bei denkmalgeschützten Gebäuden,
— das Referenzprojekt wurde abschnittsweise und unter laufendem Betrieb abgewickelt,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtkosten (Kgr. 200-700 > 6 000 000 EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 4-8 (gem. § 33 HOAI) beauftragt,
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen.
Bei Bietergemeinschaften dürfen in Summe maximal 3 Referenzprojekte benannt werden. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
III.2.3.2 - Personelle Besetzung:
Angabe der technischen Leitung.
Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es kann für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
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Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreter Erfahrung bei der Planung von vergleichbaren Projekten vorherrscht.
Für die maximale Bewertung sollte bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreter folgende Anforderungen erfüllt sein:
— durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter wurden mindestens die Leistungsphasen 4-8 (gem. § 33 HOAI) erbracht.
Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen. Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht.
Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
Zusätzliche Abgabeleistungen/Benennungen:
Benennung der vorgesehenen Mitarbeiter für das Projekt sowie Vorlage von entsprechenden Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä.
Abgabe eines Organigramms des Projektteams (bei Planungsgemeinschaften unter Einbeziehung des ARGE-Partners).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung.
Für Personenschäden: 1 000 000 EUR,
Für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR.
Bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI (gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ und/ oder „Architekt“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
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Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens: - Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3.1), hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 20 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 3 Projekten können insgesamt 60 Punkte erzielt werden (3 Referenzprojekte x max. 20 Punkte = max. 60 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (Bildungs- und Erholungsstätte, Landschulheim, Tagungszentrum /-hotel, Seminarzentrum /-hotel, o. ä.)? Wenn ja, werden 3,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Ist das angegebene Referenzprojekt aus dem Bereich Objektplanung bei denkmalgeschützten Gebäuden? Wenn ja, werden 3,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Würde das Referenzprojekt abschnittsweise und unter laufendem Betrieb abgewickelt? Wenn ja, werden 4,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten > 6 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (6,0 Mio. € brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 4,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 6,0 Mio. € brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 3,0 Mio. € werden 2 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 3 000 000 EUR / 6 000 000 EUR x 4,0 Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 4-8 (gem. § 33 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 4-8 beauftragt wurden, werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 4-8) werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 4-8 = 76 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, beauftragte Leistungsphasen (z. B. Leistungsphasen 1, 2, 3 bzw. 9) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 4-5 beauftragt. Hier werden 1,22 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 31 v. H. / 76 v. H. x 3,0 Punkte). - Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 3,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2), hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (Bildungs- und Erholungsstätte, Landschulheim, Tagungszentrum /-hotel, Seminarzentrum /-hotel, o. ä.)? Wenn ja, werden 2 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Ist das angegebene Referenzprojekt aus dem Bereich Objektplanung bei denkmalgeschützten Gebäuden? Wenn ja, werden 2 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Würde das Referenzprojekt abschnittsweise und unter laufendem Betrieb abgewickelt? Wenn ja, werden 2 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten > 6 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (6 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 2 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 6 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 3 000 000 EUR wird 1 Punkt vergeben. Berechnungsmethode: 3 000 000 EUR / 6 000 000 EUR x 2 Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 4-8 durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter (gem. § 33 HOAI) erbracht? Wenn die Leistungsphasen 4-8 erbracht wurden, werden 2 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachten Leistungsumfang werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 4-8 = 76 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, erbrachte Leistungsphasen (z. B. Leistungsphasen 1, 2, 3 bzw. 9) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 4-5 erbracht. Hier werden 0,82 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 31 v. H. / 76 v. H. x 2 Punkte) Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o. g. Kriterien sowie mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Ehrenbreitsteiner Straße 28
Postort: München
Postleitzahl: 80993
Kontaktperson: Herrn Baumgartner
Telefon: +49 892555950 📞
E-Mail: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de 📧
Fax: +49 8925559511 📠
URL für weitere Informationen: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail oder Fax bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de, Fax: +49 8925559511 angefordert werden.
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Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://www.regierung-oberbayern.de 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V.
Postanschrift: Langau 1
Postort: Steingaden
Postleitzahl: 86989
Quelle: OJS 2012/S 150-251169 (2012-08-02)