Entsorgungs und Transportleistungen im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW - Schadens sowie ergänzenden städtbaulichen Maßnahmen
Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens (sog. Sattler-Altlast) sowie eines LCKW-Schadens in Schonungen, Landkreis Schweinfurt. Im Zeitraum von ca. 1814 bis etwa 1930 wurde in Schonungen, Landkreis Schweinfurt eine Fabrik (ehem. Farbenfabrik Sattler) zur Produktion von chemischen Farbstoffen, i. W. „Schweinfurter Grün“ (Kupferarsenitacetat), Chromgelb (Bleichchromat) und Chromgrün betrieben. Die Farbenherstellung führte zu erheblichen Schadstoffbelastungen in Boden und Grundwasser. Im Wesentlichen sind die Halb- bzw. Schwermetalle Arsen, Blei, Cadmium, Chrom und Kupfer als Hauptschadstoffe zu nennen. Der Schadensbereich umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 10,5 ha und mehr als 100 Flurstücke. Nach Durchführung umfangreicher historischer und technischer Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung der sog. „Sattler-Altlast“ wurde behördlicherseits die Sanierung der überwiegend bewohnten Altlast beschlossen. Im Bereich eines Flurstücks bzw. in dessen Grundwasserabstrom wird die „Sattler-Altlast“ durch massive Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) überlagert. Hervorgerufen wurden diese Kontaminationen durch den Betrieb einer ehemaligen chemischen Reinigung. Der LCKW Schaden soll zusammen mit der Sattler-Altlast saniert werden. Die zu erbringenden Leistungen setzen einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen bei folgenden Leistungen voraus: Transport und Entsorgung von kontaminierten Materialien. Transport und Entsorgung von gefährlichem und nicht gefährlichem Abfall. Transport und Entsorgung von insgesamt ca. 40 000 t Material im 1. Bauabschnitt. Das Material wird nach erfolgter Haufwerksdeklaration auf einem Bereitstellungslager verladen, unbelastetes Material wird auf der Sattlerwiese in 97453 Schonungen verladen. Die zu erbringenden Leistungen sind im wesentlichen der Transport und die Entsorgung des Materials nach gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Im weiteren Verlauf der Sanierungsmaßnahme fallen in den Bauabschnitten 2 und 3 weitere ca. 90 000 t an. Die Bauabschnitte zwei und drei werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert ausgeschrieben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-05-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für verseuchten Boden
Menge oder Umfang:
Transport und Entsorgung von ca. 40 000 t Boden mit unterschiedlichen Schadstoffbelastungsgraden in Bauabschnitt 1.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für verseuchten Boden📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Schweinfurt Umweltamt
Postanschrift: Schrammstr. 1
Postleitzahl: 97421
Postort: Schweinfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-schweinfurt.de🌏
E-Mail: schonungen-saniert@lrasw.de📧
Telefon: +49 972155532📞
Fax: +49 972155337 📠
Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens (sog. Sattler-Altlast) sowie eines LCKW-Schadens in Schonungen, Landkreis Schweinfurt. Im Zeitraum von ca. 1814 bis etwa 1930 wurde in Schonungen, Landkreis Schweinfurt eine Fabrik (ehem. Farbenfabrik Sattler) zur Produktion von chemischen Farbstoffen, i. W. „Schweinfurter Grün“ (Kupferarsenitacetat), Chromgelb (Bleichchromat) und Chromgrün betrieben. Die Farbenherstellung führte zu erheblichen Schadstoffbelastungen in Boden und Grundwasser. Im Wesentlichen sind die Halb- bzw. Schwermetalle Arsen, Blei, Cadmium, Chrom und Kupfer als Hauptschadstoffe zu nennen. Der Schadensbereich umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 10,5 ha und mehr als 100 Flurstücke. Nach Durchführung umfangreicher historischer und technischer Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung der sog. „Sattler-Altlast“ wurde behördlicherseits die Sanierung der überwiegend bewohnten Altlast beschlossen. Im Bereich eines Flurstücks bzw. in dessen Grundwasserabstrom wird die „Sattler-Altlast“ durch massive Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) überlagert. Hervorgerufen wurden diese Kontaminationen durch den Betrieb einer ehemaligen chemischen Reinigung. Der LCKW Schaden soll zusammen mit der Sattler-Altlast saniert werden. Die zu erbringenden Leistungen setzen einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen bei folgenden Leistungen voraus:
Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens (sog. Sattler-Altlast) sowie eines LCKW-Schadens in Schonungen, Landkreis Schweinfurt. Im Zeitraum von ca. 1814 bis etwa 1930 wurde in Schonungen, Landkreis Schweinfurt eine Fabrik (ehem. Farbenfabrik Sattler) zur Produktion von chemischen Farbstoffen, i. W. „Schweinfurter Grün“ (Kupferarsenitacetat), Chromgelb (Bleichchromat) und Chromgrün betrieben. Die Farbenherstellung führte zu erheblichen Schadstoffbelastungen in Boden und Grundwasser. Im Wesentlichen sind die Halb- bzw. Schwermetalle Arsen, Blei, Cadmium, Chrom und Kupfer als Hauptschadstoffe zu nennen. Der Schadensbereich umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 10,5 ha und mehr als 100 Flurstücke. Nach Durchführung umfangreicher historischer und technischer Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung der sog. „Sattler-Altlast“ wurde behördlicherseits die Sanierung der überwiegend bewohnten Altlast beschlossen. Im Bereich eines Flurstücks bzw. in dessen Grundwasserabstrom wird die „Sattler-Altlast“ durch massive Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) überlagert. Hervorgerufen wurden diese Kontaminationen durch den Betrieb einer ehemaligen chemischen Reinigung. Der LCKW Schaden soll zusammen mit der Sattler-Altlast saniert werden. Die zu erbringenden Leistungen setzen einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen bei folgenden Leistungen voraus:
Transport und Entsorgung von kontaminierten Materialien.
Transport und Entsorgung von gefährlichem und nicht gefährlichem Abfall.
Transport und Entsorgung von insgesamt ca. 40 000 t Material im 1. Bauabschnitt.
Das Material wird nach erfolgter Haufwerksdeklaration auf einem Bereitstellungslager verladen, unbelastetes Material wird auf der Sattlerwiese in 97453 Schonungen verladen. Die zu erbringenden Leistungen sind im wesentlichen der Transport und die Entsorgung des Materials nach gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Im weiteren Verlauf der Sanierungsmaßnahme fallen in den Bauabschnitten 2 und 3 weitere ca. 90 000 t an. Die Bauabschnitte zwei und drei werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert ausgeschrieben.
Das Material wird nach erfolgter Haufwerksdeklaration auf einem Bereitstellungslager verladen, unbelastetes Material wird auf der Sattlerwiese in 97453 Schonungen verladen. Die zu erbringenden Leistungen sind im wesentlichen der Transport und die Entsorgung des Materials nach gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Im weiteren Verlauf der Sanierungsmaßnahme fallen in den Bauabschnitten 2 und 3 weitere ca. 90 000 t an. Die Bauabschnitte zwei und drei werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert ausgeschrieben.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend den LAGA Zuordnungswerten Z 0, Z.1.1, Z 1.2 oder Z 2 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld bzw. unbelastetes Material auf der Sattlerwiese, 97453 Schonungen, in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt…
… bauseits.Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten für Boden Z 0, Z.1.1, Z 1.2 oder Z 2 der „Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) M 20 "Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln".
… bauseits.
Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten für Boden Z 0, Z.1.1, Z 1.2 oder Z 2 der „Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) M 20 "Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln".
Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten für Boden Z 0, Z.1.1, Z 1.2 oder Z 2 der „Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) M 20 "Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln".
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird für Stoffkonzentrationen entsprechender LAGA Z 1.2 auf einer zugewiesenen Fläche deklariert. Materialien mit Stoffkonzentrationen entsprechend größer LAGA Z 1.1 werden im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Materialien mit Stoffkonzentrationen entsprechend kleiner gleich Z 1.1 werden auf der Sattlerwiese verladen. Los 1 umfasst insgesamt ca. 22 000 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend der Deponieklasse 0 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 0 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 0 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Los 2 umfasst insgesamt ca. 3 000 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend der Deponieklasse 1 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 1 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 1 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Los 3 umfasst insgesamt ca. 8 500 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend der Deponieklasse 2 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 2 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 2 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Los 4 umfasst insgesamt ca. 4 000 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend der Deponieklasse 3 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 3 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 3 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Los 5 umfasst insgesamt ca. 2 500 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Transport- und Entsorgungsleistungen für Materialien entsprechend der Deponieklasse 4 im Rahmen der Sanierung eines Halb- und Schwermetallschadens, eines LHKW Schadens und ergänzender städtebauliche Maßnahmen
Kurze Beschreibung:
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 4 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Das zu entsorgende Material stammt aus den verschiedenen Aushubbereichen, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme ausgekoffert wurden. Das Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld in deklarierten und den Entsorgungslosen zugeordneten Haufwerken bereitsgestellt. Die Verladung erfolgt bauseits. Transport- und Entsorgungsleistungen vom Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Das Material verfügt über Stoffkonzentrationen, die den Zuordnungswerten der Deponieklasse 4 der Deponieverordnung (DepV) vom 27.4.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.10.2011 (BGBl. I S. 2066) geändert worden ist, in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung.
Menge oder Umfang: Das in Bauabschnitt 1 anfallende Material wird im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle analysiert und in Haufwerken einer Deponieklasse zugeordnet. Los 6 umfasst insgesamt ca. 200 t Bodenmaterial, mit den unter Ziffer 1) genannten Stoffkonzentrationen. Die geforderten Leistungen umfassen den ordnungsgemäßen Transport und die fachgerechte Entsorgung des Materials, incl. erforderlicher Nachweisführungen.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE Programm.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, 97493 Bergrheinfeld bzw. 97453 Schonungen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gemäß VOL/A § 6 EG (6) werden folgende Angaben gefordert:
a) das gegen das Unternehmen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
b) sich das Unternehmen nicht in Liquidation befinden;
c) die Bewerber keine nachweislich schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
d) das das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt hat, sowie ein aktueller Auszug aus dem Handels- bzw. Berufsregister des jeweiligen Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, gerechnet vom Schlusstermin zur Einreichung des Angebots.
d) das das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt hat, sowie ein aktueller Auszug aus dem Handels- bzw. Berufsregister des jeweiligen Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, gerechnet vom Schlusstermin zur Einreichung des Angebots.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gemäß VOL/A § 7 EG (2).
a) Vorlage entsprechender Bankauskünfte;
b) Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung, Deckungssumme mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sachschäden;
c) Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen des Unternehmens, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist;
d) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gemäß VOL/A § 7 EG (3):
a) durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, des Schadstoffspektrums, der Entsorgungsmenge, sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber;
b) durch die Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchung und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens;
c) durch Angaben über die technische Leitung oder die technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht, und zwar insbesondere über diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind;
e) Nachweis Entsorgungsfachbetrieb gemäß EfBV bzw. Befreiung von Erlaubnispflicht gem. § 54 KrWG oder gleichwertige Nachweise gemäß geltendem KrWG bzw KrW-/AbfG;
g) durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, insbesondere der für die Leistungen verantwortlichen Personen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. gesetzlicher Vorschriften Teilzahlungen nach gesonderter Vereinbarung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen bei Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung als Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter. Eine verbindliche Erklärung, aus der hervorgeht, dass diese Bedingungen im Auftragsfall erfüllt werden, ist mit dem Angebot einzureichen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen bei Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung als Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter. Eine verbindliche Erklärung, aus der hervorgeht, dass diese Bedingungen im Auftragsfall erfüllt werden, ist mit dem Angebot einzureichen.
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen: Gegen Rechnung.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-09-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Leiterer
Internetadresse: www.landkreis-schweinfurt.de🌏
Name: Hpc ag
Postanschrift: Nördlingerstr 16
Postort: 86655 Harburg
Kontaktperson: Hrn Graf
Telefon: +49 9080999221📞
E-Mail: mgraf@hpc-ag.de📧
URL für weitere Informationen: http://www.hpc-ag.de🌏
Postort: Harburg
Postleitzahl: 86655
Kontaktperson: Hrn. Graf
URL der Dokumente: http://www.hpc-ag.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-08-06 📅
Datum des Endes: 2013-04-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-02-20 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 026-026437
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1837📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per e-mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1–3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per e-mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1–3 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nord
Quelle: OJS 2012/S 091-150722 (2012-05-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-09-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 25 466,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Schweinfurt, Umweltamt
Kontakt
E-Mail: volker.leiterer@lrasw.de📧
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 42.1 - 1780/1/3
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schonungen.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-13 📅
Name: Fa. DURMIN Entsorgungs- und Logistik GmbH
Postanschrift: Anwerpener Str. 19
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90451
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
: vergabekammer.nordbayern@reg.mfr.bayern.de📧
Telefon: +49 98153-1277📞
Fax: +49 98153-1837 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Quelle: OJS 2012/S 185-303743 (2012-09-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-09-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 187 369,31 💰