Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb eines Portals für den Dokumentenaustausch im Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG)
Zur rechtssicheren und wirtschaftlichen Abwicklung der Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach dem AMNOG beabsichtigt der Gemeinsame Bundesausschuss zunächst ein Portal für den Dokumentenaustausch zwischen der Geschäftsstelle des G-BA (GS) und Personen und Institutionen einzuführen, die in den Verfahren entscheiden, mitwirken oder anderweitig beteiligt sind ("externe" Teilnehmer). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Entwicklung, Bereitstellung sowie der Betrieb (Pflege und Wartung über einen Zeitraum von 36 Monaten) dieses Portals, das in diesem Kontext. 1. die elektronische Einreichung (umfangreicher) Unterlagen bei der GS über das Internet über eine gesicherte Verbindung erlaubt, einschließlich der technischen Validierung der bereitgestellten Daten, und 2. die Bereitstellung von Dokumenten durch die GS im Portal für die externen Teilnehmer mit unterschiedlichen Nutzungsrechten (Lesen, Up- und Download) realisiert. Das Portal muss per Link in den Internetauftritt des G-BA integriert werden. Es dient der Authentifizierung der Zugreifenden sowie als Daten- bzw. Dokumenten-Safe für die Bereitstellung und Übermittlung von Daten bzw. Dokumenten. Die Daten/ Dokumente enthalten teilweise hoch vertrauliche Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse pharmazeutischer Unternehmen. Deshalb sind datenschutzrechtliche Vorgaben und hohe Anforderungen an die Sicherheit des gesamten Systems zu beachten, welche über bloße Passwort- oder PIN-Funktionen hinausgehen. Das Portal soll sich optisch sowie vom Bedienkonzept an der Homepage des G-BA orientieren. Die Softwarelösung soll die Möglichkeit bieten, dem Kreis der Zugriffsberechtigten im Detail zu definierende Rechte zu gewähren. Der Betrieb des Portals soll in einem geeigneten, mindestens nach dem BSI-Grundschutz-Katalog oder vergleichbaren Normen zertifizierten Rechenzentrum des Auftragsnehmers oder eines Partners für den Betrieb des Systems in Europa erfolgen. Es muss die Möglichkeit bestehen, das Portal zu einem späteren Zeitpunkt an ein DMS/VBS-System anzubinden. Der G-BA geht von einer Realisierung des Projekts in 4-5 Monaten nach Zuschlagserteilung aus. Im Anschluss ist das Portal zunächst für 36 Monate zu betreiben, mit der zweifachen Option einer Vertragsverlängerung um jeweils weitere 12 Monate.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-10-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datenbankdienste
Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenbankdienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de🌏
E-Mail: thomas.gutekunst@g-ba.de📧
Telefon: +49 30275838-911📞
Fax: +49 30275838-905 📠
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Portal AMNOG" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bis zum 13.11.2012 einzureichen.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Portal AMNOG" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bis zum 13.11.2012 einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur rechtssicheren und wirtschaftlichen Abwicklung der Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach dem AMNOG beabsichtigt der Gemeinsame Bundesausschuss zunächst ein Portal für den Dokumentenaustausch zwischen der Geschäftsstelle des G-BA (GS) und Personen und Institutionen einzuführen, die in den Verfahren entscheiden, mitwirken oder anderweitig beteiligt sind ("externe" Teilnehmer). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Entwicklung, Bereitstellung sowie der Betrieb (Pflege und Wartung über einen Zeitraum von 36 Monaten) dieses Portals, das in diesem Kontext.
Zur rechtssicheren und wirtschaftlichen Abwicklung der Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach dem AMNOG beabsichtigt der Gemeinsame Bundesausschuss zunächst ein Portal für den Dokumentenaustausch zwischen der Geschäftsstelle des G-BA (GS) und Personen und Institutionen einzuführen, die in den Verfahren entscheiden, mitwirken oder anderweitig beteiligt sind ("externe" Teilnehmer). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Entwicklung, Bereitstellung sowie der Betrieb (Pflege und Wartung über einen Zeitraum von 36 Monaten) dieses Portals, das in diesem Kontext.
1. die elektronische Einreichung (umfangreicher) Unterlagen bei der GS über das Internet über eine gesicherte Verbindung erlaubt, einschließlich der technischen Validierung der bereitgestellten Daten, und
2. die Bereitstellung von Dokumenten durch die GS im Portal für die externen Teilnehmer mit unterschiedlichen Nutzungsrechten (Lesen, Up- und Download) realisiert.
Das Portal muss per Link in den Internetauftritt des G-BA integriert werden. Es dient der Authentifizierung der Zugreifenden sowie als Daten- bzw. Dokumenten-Safe für die Bereitstellung und Übermittlung von Daten bzw. Dokumenten. Die Daten/ Dokumente enthalten teilweise hoch vertrauliche Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse pharmazeutischer Unternehmen. Deshalb sind datenschutzrechtliche Vorgaben und hohe Anforderungen an die Sicherheit des gesamten Systems zu beachten, welche über bloße Passwort- oder PIN-Funktionen hinausgehen.
Das Portal muss per Link in den Internetauftritt des G-BA integriert werden. Es dient der Authentifizierung der Zugreifenden sowie als Daten- bzw. Dokumenten-Safe für die Bereitstellung und Übermittlung von Daten bzw. Dokumenten. Die Daten/ Dokumente enthalten teilweise hoch vertrauliche Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse pharmazeutischer Unternehmen. Deshalb sind datenschutzrechtliche Vorgaben und hohe Anforderungen an die Sicherheit des gesamten Systems zu beachten, welche über bloße Passwort- oder PIN-Funktionen hinausgehen.
Das Portal soll sich optisch sowie vom Bedienkonzept an der Homepage des G-BA orientieren. Die Softwarelösung soll die Möglichkeit bieten, dem Kreis der Zugriffsberechtigten im Detail zu definierende Rechte zu gewähren.
Der Betrieb des Portals soll in einem geeigneten, mindestens nach dem BSI-Grundschutz-Katalog oder vergleichbaren Normen zertifizierten Rechenzentrum des Auftragsnehmers oder eines Partners für den Betrieb des Systems in Europa erfolgen.
Es muss die Möglichkeit bestehen, das Portal zu einem späteren Zeitpunkt an ein DMS/VBS-System anzubinden.
Der G-BA geht von einer Realisierung des Projekts in 4-5 Monaten nach Zuschlagserteilung aus. Im Anschluss ist das Portal zunächst für 36 Monate zu betreiben, mit der zweifachen Option einer Vertragsverlängerung um jeweils weitere 12 Monate.
Beschreibung der Optionen: Siehe Ziff. II.2.3 (Verlängerung des Portal-Betriebs).
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 36 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 40 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1. Unternehmensdarstellung/ Firmenprofil;
2. Auszug aus dem Handelsregister oder dem Gewerberegister, nicht älter als 3 Monate (Kopie ausreichend);
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A ("Hiermit erkläre(n) ich/ wir, dass in Bezug auf mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe i.S.d. § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A vorliegen.").
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorbezeichneten Ausschlussgründe nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
4. Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.
Mindeststandards:
Der Bewerber/ zumindest ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss seit mindestens drei Jahren gewerblich tätig sein und in den letzten 3 Geschäftsjahren einen Gesamtumsatz von durchschnittlich mindestens 5 000 000 EUR pro Jahr erzielt haben (Mindestanforderung). Bewerber, die erst später gegründet wurden oder nur einen geringeren Umsatz vorweisen können bzw. Bewerbergemeinschaften, bei denen nicht zumindest ein Mitglied die vorbezeichneten Mindestanforderungen erfüllt, werden aufgrund der erheblichen Anforderungen an die Datensicherheit und Funktionsfähigkeit des Systems nicht zum Wettbewerb zugelassen.
Der Bewerber/ zumindest ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss seit mindestens drei Jahren gewerblich tätig sein und in den letzten 3 Geschäftsjahren einen Gesamtumsatz von durchschnittlich mindestens 5 000 000 EUR pro Jahr erzielt haben (Mindestanforderung). Bewerber, die erst später gegründet wurden oder nur einen geringeren Umsatz vorweisen können bzw. Bewerbergemeinschaften, bei denen nicht zumindest ein Mitglied die vorbezeichneten Mindestanforderungen erfüllt, werden aufgrund der erheblichen Anforderungen an die Datensicherheit und Funktionsfähigkeit des Systems nicht zum Wettbewerb zugelassen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
5. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter für die letzten 3 Jahre, getrennt nach Jahren und nach den Bereichen a) Rechenzentrum sowie b) Projektgeschäft (Implementierung, kundenspezifische Entwicklung);
6. Ausführliche Darstellung von mindestens 3 und maximal 5 abgeschlossenen Referenzprojekten der letzten drei Jahre (ab Oktober 2009) mit Schwerpunkt Entwicklung und Implementierung, bei denen Softwaremodule der ausgeschriebenen Art bei Kunden implementiert und auf den kundenspezifischen Bedarf angepasst wurden, mit Angabe der jeweiligen Besonderheiten des Projektes und den daraus resultierenden Erfahrungen mit den auftragsgegenständlichen Leistungen;
6. Ausführliche Darstellung von mindestens 3 und maximal 5 abgeschlossenen Referenzprojekten der letzten drei Jahre (ab Oktober 2009) mit Schwerpunkt Entwicklung und Implementierung, bei denen Softwaremodule der ausgeschriebenen Art bei Kunden implementiert und auf den kundenspezifischen Bedarf angepasst wurden, mit Angabe der jeweiligen Besonderheiten des Projektes und den daraus resultierenden Erfahrungen mit den auftragsgegenständlichen Leistungen;
7. Darstellung von mindestens 3 und maximal 5 abgeschlossenen Referenzprojekten (ab Oktober 2009) mit Schwerpunkt Betrieb eines Fachverfahrens mit hohen Sicherheitsanforderungen im internen bzw. eigenen Rechenzentrum, mit Angabe der jeweiligen Besonderheiten des Projektes und den daraus resultierenden Erfahrungen mit den auftragsgegenständlichen Leistungen;
7. Darstellung von mindestens 3 und maximal 5 abgeschlossenen Referenzprojekten (ab Oktober 2009) mit Schwerpunkt Betrieb eines Fachverfahrens mit hohen Sicherheitsanforderungen im internen bzw. eigenen Rechenzentrum, mit Angabe der jeweiligen Besonderheiten des Projektes und den daraus resultierenden Erfahrungen mit den auftragsgegenständlichen Leistungen;
8. Darstellung des Qualifikationsprofils des/ der im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters/ Projektleiterin, mit Angaben mindestens zu Ausbildung, Werdegang, projektrelevanten Erfahrungen und Kenntnissen/ persönlichen Referenzprojekten im Zeitraum der letzen drei Jahre, geplanter Rolle im Projekt;
8. Darstellung des Qualifikationsprofils des/ der im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters/ Projektleiterin, mit Angaben mindestens zu Ausbildung, Werdegang, projektrelevanten Erfahrungen und Kenntnissen/ persönlichen Referenzprojekten im Zeitraum der letzen drei Jahre, geplanter Rolle im Projekt;
9. Unterzeichnete Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Ich/ Wir bin/ sind mit folgenden Regelungen zum Personaleinsatz einverstanden: 1. Ein Austausch von Mitarbeitern während der Projektlaufzeit wird nur akzeptiert, wenn dieser durch den Auftraggeber veranlasst wurde bzw. der Auftraggeber ihm zustimmt oder durch einen vom Auftragnehmer nicht beeinflussbaren Faktor wie beispielsweise Krankheit oder Kündigung des Mitarbeiters ausgelöst wurde. 2 Der Auftraggeber behält sich vor, den unverzüglichen Austausch von Mitarbeitern zu verlangen, die für den Auftraggeber erkennbar den Projektanforderungen nicht gewachsen sind. 3. Mit dem ersten Tag des Projektbeginns stehen die für die jeweilige Projektphase benötigten und eingeplanten Mitarbeiter des Auftragnehmers zur Verfügung."
9. Unterzeichnete Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Ich/ Wir bin/ sind mit folgenden Regelungen zum Personaleinsatz einverstanden: 1. Ein Austausch von Mitarbeitern während der Projektlaufzeit wird nur akzeptiert, wenn dieser durch den Auftraggeber veranlasst wurde bzw. der Auftraggeber ihm zustimmt oder durch einen vom Auftragnehmer nicht beeinflussbaren Faktor wie beispielsweise Krankheit oder Kündigung des Mitarbeiters ausgelöst wurde. 2 Der Auftraggeber behält sich vor, den unverzüglichen Austausch von Mitarbeitern zu verlangen, die für den Auftraggeber erkennbar den Projektanforderungen nicht gewachsen sind. 3. Mit dem ersten Tag des Projektbeginns stehen die für die jeweilige Projektphase benötigten und eingeplanten Mitarbeiter des Auftragnehmers zur Verfügung."
Mindeststandards:
Zu Ziff. 6: es müssen mindestens 3 Referenzen mit den Schwerpunkten Entwicklung/ Implementierung sowie Betrieb nachgewiesen werden, die mit dem zu vergebenden Auftrag (siehe hierzu Ziff. II.1.5) vergleichbar sind (Mindestanforderung). Davon müssen mindestens 2 Referenzen die Entwicklung und Implementierung von Daten betreffen, die den Umgang mit hochvertraulichen Daten realisieren (Mindestanforderung).
Zu Ziff. 6: es müssen mindestens 3 Referenzen mit den Schwerpunkten Entwicklung/ Implementierung sowie Betrieb nachgewiesen werden, die mit dem zu vergebenden Auftrag (siehe hierzu Ziff. II.1.5) vergleichbar sind (Mindestanforderung). Davon müssen mindestens 2 Referenzen die Entwicklung und Implementierung von Daten betreffen, die den Umgang mit hochvertraulichen Daten realisieren (Mindestanforderung).
Zu Ziff. 8: der/ die vorgesehene Projektleiter(in) muss für den Zeitraum der letzten 3 Jahre mindestens drei persönliche Referenzprojekte zu erbrachten Leistungen vergleichbarer Art nachweisen können (Mindestanforderung).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gem. EVB-IT Systemvertrag.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. EVB-IT Systemvertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig: 1. Im Rahmen der ersten Stufe wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. 2. Im Rahmen der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise inhaltlich geprüft. 3. Bei einer größeren Anzahl grds. geeigneter Bewerber erfolgt die Auswahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Basis der unter Ziff. III.2.1 - III.2.3 geforderter Angaben/ Unterlagen anhand einer Bewertungsmatrix, die bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle angefordert werden kann.
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig: 1. Im Rahmen der ersten Stufe wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. 2. Im Rahmen der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise inhaltlich geprüft. 3. Bei einer größeren Anzahl grds. geeigneter Bewerber erfolgt die Auswahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Basis der unter Ziff. III.2.1 - III.2.3 geforderter Angaben/ Unterlagen anhand einer Bewertungsmatrix, die bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle angefordert werden kann.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-12-03 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Thomas Gutekunst
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Portal AMNOG" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Portal AMNOG" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
2. Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bis zum 13.11.2012 einzureichen.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (thomas.gutekunst@g-ba.de, Betreff: Vergabe Portal AMNOG) bis zum 13.11.2012 einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" i.S.d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die ihm innerhalb von sechs Kalendertagen nach Kenntnis vom vermeintlichen Vergabeverstoß zugeht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" i.S.d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die ihm innerhalb von sechs Kalendertagen nach Kenntnis vom vermeintlichen Vergabeverstoß zugeht.
Quelle: OJS 2012/S 208-342537 (2012-10-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge