Erneuerung bzw. Ertüchtigung des Zutrittsberechtigungssystems der Stadtwerke Düsseldorf AG

Stadtwerke Düsseldorf AG

Erneuerung / Ertüchtigung des Zutrittsberechtigunssystems der Stadtwerke Düsseldorf AG.
Einführung.
Die Zutrittskontrollanlagen inklusive des Managementsystems der Betriebs- und Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Düsseldorf AG entsprechen nicht mehr dem aktuellen sicherheitstechnischen Anspruch. Daher soll das Zutrittsberechtigungssystem erneuert bzw. ertüchtigt werden.
Gebäude und Anlagen sind vor unerlaubtem Zutritt und Zugriff zu schützen, Personenströme zu lenken, Personen nötigenfalls zu separieren und zu registrieren. Die Zufahrt von Fahrzeugen auf das Gelände und die Parkflächen sind zu managen.
Ziel:
Die zukünftige Ausrichtung im Unternehmen bezüglich der „Schließtechnischen Aufgaben“ sollen in einem zentralen Schließ- und Berechtigungsmanagement gebündelt und realisiert werden. In dem zukünftigen System möchten wir weitere Aufgaben bzw. Funktionen modular integrieren können. Eine gemeinsame Hardware- und Softwareplattform soll als Basis dienen.
Dabei ist die Skalierbarkeit sowie die funktionale und standardisierte Umsetzung der Anwendersoftware von großem Interesse.
Derzeit bestehende autarke Systeme z. B. elektronische Schlüsseldepots, Besuchermanagement-und Kantinenzahlsystem, sollen technischer und funktionaler Bestandteil des zentralen Schließ- und Berechtigungsmanagement werden. Ergänzend zu der bestehenden Online Funktionalität sollen in der Gesamtlösung elektromechanische Schließ- und Beschlagssysteme vollumfänglich integriert werden können.
Ausgangssituation – IST.
Die Gebäude und Betriebsstätten der Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD) sind auf den Geländeflächen Höherweg 100 und 200 im Jahr 2001 neu errichtet bzw. modernisiert worden. Zu den damals errichteten Anlagen gehört eine gebäudeübergreifende Zutrittskontrollanlage (ZKA). Die ZKA der Stadtwerke Düsseldorf AG sichert den kontrollierten Zugang zu den Gebäuden, den Etagen und den Räumen.
Von außen nach innen sind folgende Sicherheitszonen definiert:
Zone Bereich.
01 Zaunanlage, Pförtner
Sichert das Grundstück;
Ständig besetzter Empfang (Pförtner);
Online Systeme; Schleusen; Drehkreuze; Schranken-anlagen.
02 Gebäudezugang Sichert das Gebäude;
Online-Systeme;
Gebäudezugang in Betriebszeiten regelmäßig offen.
03 Etagenzugang Online-Systeme;
Etagenzugang in Betriebszeiten regelmäßig offen; Schleusen.
04 Raumzugang Gebäudehauptschließanlage (GHS)
An den Zugängen der Gebäude, der Etagen und der Bereiche sind 261 Türstationen der Firma Siedle, Modellreihe Vario 611 vorhanden, die auch zukünftig für die ZKA genutzt werden sollen. Ausführung in den Außenbereichen als Steele, im Innenbereich regelmäßig Unterputz, in einigen wenigen Fällen als Aufputzgehäuse.
Regelmäßig sind Technikräume vorhanden, in denen alle für die Versorgung der Daten und sicherheitsrelevanten technischen Anlagen und Systeme untergebracht sind. Die strukturierte Verkabelung ist als Kupferleitung, cat 7 ausgeführt. Die RJ45-Patchfelder finden sich in 19“-DV-Schränken.
Es sind nur lesende Identifikationsträger (Badge) vorhanden. Aktuell sind keine Offline-Komponenten integrierbar. Die vorhandene mechanische Gebäudehauptschließanlage (GHS) ist veraltet und nicht mehr kopierfähig. Die Verwaltung der vorhandenen Schließanlage ist wenig flexibel. Anpassungen u.a. an neue Schließaufgaben z.B. nach internen Umzügen sind nur mit größerem Aufwand möglich.
Als Identifikationsträger (Identträger) ist zur Zeit das herstellerspezifische Cotag-Ausweissystem im Einsatz. Da das proprietäre Ausweissystem für die zukünftigen Aufgaben nicht geeignet ist, soll es zum Jahresende 2012 ausgetauscht werden. Die 285 eingesetzten Lesegeräte besitzen keine Intelligenz. Die als passiv aufgebauten Antennenmodule erfassen die Kartendaten bei Annäherung der Karte an den Leser über ein Hochfrequenzfeld und leiten diese an die Zentraleinheit weiter. Die Lesegeräte werden über herkömmliche Fernmeldekabel, I-Y(St)Y unter Einhaltung der Längenrestriktionen des Herstellers (100 m – 200 m) mit den Zutrittskontrollzentralen verbunden. Die Lesegeräte sind in die OEM Leergehäuse von Siedle eingebaut.
Die Online-Leser der ZKA finden sich an den Gebäudezugängen sowie in den Treppenhäusern an den jeweiligen Geschosszugängen. Alle Räume auf den Geschossen sind regelmäßig mit einer mechanischen Schließung, die zu einer Gebäudehauptschließ-(GHS) Anlage gehört, versehen.
Die Verwaltung der Berechtigungen der GHS erfolgt zur Zeit autark, ohne Verknüpfung mit der Zutrittskontrollanlage.
Übersicht über den Bestand der Zutrittskontrollanlage:
Gebäudestandorte über Ethernet LAN Komponenten angebunden: 26 Stk.
Steuergeräte in 19“ – Schrank montiert, über 230 V AC USV netzgepuffert: 71 Stk.
Zutrittsstellen gesamt: 283 Stk.
Davon Aufputz: 8 Stk.
Davon Hinterbau (Drehsperren): 16 Stk.
Davon in Siedle Vario 611 Modulträger montiert, ca. 261 Stk.
Drehsperrenanlagen (Anti Pass Back [Hard-/Software]): 11 Stk.
Türschleusen (Anti Pass Back [Hard-/Software]): 1 Stk.
Schiebetüranlagen: 4 Stk.
Nottürverriegelungen: 15 Stk.
Scharf- / Unscharfschaltung EMA: 6 Stk.
Fahrstuhl (Etagenfreigabe): 1 Stk.
Parkschrankenanlage: 2 Stk.
Türanlagen mit Sicherheitsrelevanten Anforderungen im Brandschutz und in der Fluchtwegesicherung: 261 Stk.
Einbindung der örtlichen Türsprecheinrichtungen: 250 Stk.
Neues Zutrittsberechtigung- und -managementsystem.
Aus der Nutzung der vorhandenen ZKA haben sich Verbesserungswünsche und Optimierungspotential ergeben, die in dem neu zu errichtendes System zu berücksichtigen sind. Dazu gehören insbesondere eine nachvollziehbare, einfach zu organisierende Personenlenkung, einfachste Kombination unterschiedlicher Schließsysteme (Online-, Offline-, GHS- Systeme), gemeinsame Verwaltung aller zugehörigen Identmedien (Karten, Schlüsselanhänger, Tags, Schlüssel), einfache Zuweisung von Berechtigungen, z.B. durch Nutzen grafischer Dateien (z.B. Liegenschaftspläne, Grundrisse ...), einfache Besucher-/Fremdfirmenverwaltung, Einbindung unterschiedlichster Identifikationsträger mit Mehrfachnutzen (Kantine, ....).
Grundanforderungen an das Zutrittsmanagementsystem.
Das neue Zutrittsmanagementsystem ist als ein integriertes modulares Identifikationssystem, mit Ausweismedien für applikationsübergreifende Systeme und Anwendungen, aufzubauen. Mittels mechanischer, mechatronischer und elektronischer Schließsysteme ist eine funktionale Integration aller schließtechnischen Aufgaben sowie eine flexible Umsetzung organisatorischer Schließberechtigungen zu ermöglichen.
Es ist eine zentrale IT-gestützte, revisionsfähige Verwaltungsfunktion für alle verschlusstechnischen Aufgaben, z.B. Schlüsselausgabe, Vergabe von Schließ- und Zutrittsberechtigungen auszuführen.
Die vorhandene Kabelstruktur, Systemkabel, <=150 m J-2Y(St)H (10x2x0,6) ST III Bd LAN zwi-schen Leser und Technikzentrale soll weiter verwendet werden.
Das elektronische Schließsystem soll aus verkabelten und unverkabelten Beschlägen, Zylindern, Wandlesern, und Schalteinrichtungen bestehen, welche online oder offline betrieben werden können. Alle Geräte müssen über die Managementsoftware des Zutrittssystems programmier- und kombinierbar sein.
Die Offline Schließkomponenten sind batteriebetrieben und ohne Verkabelungsarbeit an der Tür zu installieren. Es kommen ausschließlich handelsübliche Standardbatterien zum Einsatz.
Über ein virtuelles Netzwerk ist ein Datenaustausch, und somit die Kombination zwischen offline Schließkomponenten und im Netzwerk eingebundenen online Komponenten zu realisieren. Als Datenträger können die im Zutrittssystem im Umlauf bzw. in Verwendung stehenden Identmedien genutzt werden. Über das virtuelle Netzwerk werden verlorene oder gesperrte Identträger mittels eines Blacklist Systems über jede Nutzerkarte an die Systemkomponenten verteilt. Nach Erhalt der Blacklistinformation wird die verlorene Karte im Falle eines Manipulationsversuchs von der ersten Schließkomponente an der es präsentiert wird, gelöscht.
Insgesamt sind mit dem System ca. 4 000 Personen zu verwalten, darunter eigene Mitarbeiter, Mitarbeiter von Tochterfirmen (SWD-Netz GmbH, Awista), Fremdfirmenmitarbeiter, Servicefirmenmitarbeiter und Besucher.
Das Zutrittsmanagementsystem, bestehend aus Online- und Offline- Schließkomponenten, Identmedien und der Zutrittsmanagementsoftware muss komplexe Zutrittspläne mit gerätebezogenen Zeitprofilen, medienbezogenen Zeitzonen (mit Unterteilungen definierbar pro Tag, Feiertag oder Sondertag), verschiedene Kalendertypen inkl. Feiertagsregelung und frei definierbaren Sondertagen abbilden können. Eine automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung mit unterschiedlichen Sommer-/ Winterzeitprofilen bei Einsatz im internationalen Umfeld, muss an allen offline und online Schließkomponentenmöglich sein.
Anforderungen an die Zutrittsmanagementsoftware.
Das Zutrittsmanagementsystem muss über eine Client-Server und mandantenfähige Managementsoftware administriert werden. Das Zusammenfassen einzelner Personen oder Komponenten in Personen- oder Türgruppen, das Zuordnen von Personen/Medien zu Funktionsbereichen mit entsprechender Standortverknüpfung und die Überwachung von Türzuständen inkl. Alarmmeldung bei Online Komponenten ist zwingend erforderlich. Über die Mandantenfunktion der Software können benutzerspezifische Zuordnungen zur Vergabe von Rechten nur für Teilbereiche der Gesamtanlage bzw. Bearbeitung von für die Allgemeinheit begehbarer Komponenten verwaltet werden.
Die benutzerspezifische Vergabe von Administrationsrechten muss individuell auf alle Funktionen frei zu vergeben sein. Sämtliche am System durchgeführten Konfigurationsänderungen werden in einem Journal abgelegt und gespeichert. Die Journaldaten müssen jederzeit exportierbar sein.
Die Software soll modular aufgebaut sein, so dass ohne großen Aufwand sowie ohne Störung des Gesamtsystems Module nachinstalliert werden können.
Leichte Bedienbarkeit durch grafische Bedieneroberflächen der Anwendungs- und Systemverwaltungssoftware muss gegeben sein und ist per Demonstration nachzuweisen.
Die Software muss standardmäßig mehrsprachig sein und somit auch für weltweite Anwendung einsetzbar sein. Die Standardnutzung wird in deutscher Sprache erfolgen. Die Umstellung der Sprache erfolgt automatisch über die benutzerspezifische Einstellung oder durch einfache Umstellung in der laufenden Anwendung.
Der Import- und Export von Daten aus Fremdsystem bzw. die Synchronisation der Daten mit Fremdsystem muss gegeben sein und muss individuell parametrierbar sein.
Das beschriebene System muss über definierte Schnittstellen in Fremdsysteme einbindbar sein. Die Existenz solcher Schnittstellen sowie die Funktion dieser Schnittstellen zum betreffenden System ist mit dem Angebot nachzuweisen.
Desweiteren soll die gemeinsame Verwaltung von ZKA und GHS möglich sein.
Die Abbildung eines Besuchermanagements in Verbindung mit der Möglichkeit der individuellen Bedruckung von benutzerspezifischen Transponderkarten direkt aus der Managementsoftware hinaus muss implementiert sein. Die Referenzdaten für den Kartendruck (z.B. Name, Vorname, Funktion und Ablaufdatum der Karte) müssen direkt aus den Personendaten der Software stammen. Die Hinterlegung verschiedener Kartenprofile muss möglich sein.
Mittels einer zu Parkplatz-Verwaltung sollen die Firmenparkplätze effizient organisiert werden. Mit ihr werden die Zufahrtsberechtigungen in Parkbereiche individuell geregelt.
Identträger.
Ein Identträger für alle Dienste Legic advant ist vorhanden. Der Identträger soll über die Erfas-sungseinheiten (Leser) jederzeit mit Update- bzw. Validierungsdaten beschrieben werden können.
Abruf der Leistungen.
Die Lieferung und Leistung wird nicht in einer Charge beauftragt, sondern über einen Zeitraum von 3 – 4 Jahren abgerufen und sukzessive in den Liegenschaften eingebaut.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-10 Auftragsbekanntmachung
2013-06-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-08-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektronisches Sicherheitsschloss
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektronisches Sicherheitsschloss 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Düsseldorf AG
Postanschrift: Höherweg 200
Postleitzahl: 40233
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.swd-ag.de 🌏
E-Mail: mpuffer@swd-ag.de 📧
Telefon: +49 211821-2379 📞
Fax: +49 211821-772379 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-10 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 156-261111
ABl. S-Ausgabe: 156
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme amVerhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III. 2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung derEignung ist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "nicht öffnen, Teilnahmeantrag Vergabe Zutrittsberechtigungssystem, Tagebuchnummer 0396" bis zu dem unter Ziffer IV. 3.4) genannten Terminenbei der unter Ziffer I. 1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet eingehen werden nichtberücksichtigt. Unvollständige Unterlagen und/oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen. Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3 Bewerber am weiterenVerhandlungsverfahren beteiligt. Die Höchstzahl der Bewerber kann für das weitere Verfahren auf 8 beschränkt werden. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: 1. Es wird überprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. FehlendeAngaben und Unterlagen sind auf Verlangen des AG innerhalb einer Frist von 5 Kalendertage nachzureichen.Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. 2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von Ihm/Ihr eingereichten Angabenund Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenen Leistungen vertragsgerecht auszuführen.Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellenLeistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmenbezieht, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 5 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall dieMittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann unter anderem durch entsprechendeVerpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 20 Abs. 3 SektVO). 3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen. Der AG behält sich daraufhin vor, den Bewerberkreis auf die maximal 8 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu bereits erbrachten Leistungen (Referenzen) vergleichbarer Art gemäß Ziffer III. 2.3) dieserBekanntmachung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erneuerung / Ertüchtigung des Zutrittsberechtigunssystems der Stadtwerke Düsseldorf AG.
Einführung.
Die Zutrittskontrollanlagen inklusive des Managementsystems der Betriebs- und Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Düsseldorf AG entsprechen nicht mehr dem aktuellen sicherheitstechnischen Anspruch. Daher soll das Zutrittsberechtigungssystem erneuert bzw. ertüchtigt werden.
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Gebäude und Anlagen sind vor unerlaubtem Zutritt und Zugriff zu schützen, Personenströme zu lenken, Personen nötigenfalls zu separieren und zu registrieren. Die Zufahrt von Fahrzeugen auf das Gelände und die Parkflächen sind zu managen.
Ziel:
Die zukünftige Ausrichtung im Unternehmen bezüglich der „Schließtechnischen Aufgaben“ sollen in einem zentralen Schließ- und Berechtigungsmanagement gebündelt und realisiert werden. In dem zukünftigen System möchten wir weitere Aufgaben bzw. Funktionen modular integrieren können. Eine gemeinsame Hardware- und Softwareplattform soll als Basis dienen.
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Dabei ist die Skalierbarkeit sowie die funktionale und standardisierte Umsetzung der Anwendersoftware von großem Interesse.
Derzeit bestehende autarke Systeme z. B. elektronische Schlüsseldepots, Besuchermanagement-und Kantinenzahlsystem, sollen technischer und funktionaler Bestandteil des zentralen Schließ- und Berechtigungsmanagement werden. Ergänzend zu der bestehenden Online Funktionalität sollen in der Gesamtlösung elektromechanische Schließ- und Beschlagssysteme vollumfänglich integriert werden können.
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Ausgangssituation – IST.
Die Gebäude und Betriebsstätten der Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD) sind auf den Geländeflächen Höherweg 100 und 200 im Jahr 2001 neu errichtet bzw. modernisiert worden. Zu den damals errichteten Anlagen gehört eine gebäudeübergreifende Zutrittskontrollanlage (ZKA). Die ZKA der Stadtwerke Düsseldorf AG sichert den kontrollierten Zugang zu den Gebäuden, den Etagen und den Räumen.
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Von außen nach innen sind folgende Sicherheitszonen definiert:
Zone Bereich.
01 Zaunanlage, Pförtner
Sichert das Grundstück;
Ständig besetzter Empfang (Pförtner);
Online Systeme; Schleusen; Drehkreuze; Schranken-anlagen.
02 Gebäudezugang Sichert das Gebäude;
Online-Systeme;
Gebäudezugang in Betriebszeiten regelmäßig offen.
03 Etagenzugang Online-Systeme;
Etagenzugang in Betriebszeiten regelmäßig offen; Schleusen.
04 Raumzugang Gebäudehauptschließanlage (GHS)
An den Zugängen der Gebäude, der Etagen und der Bereiche sind 261 Türstationen der Firma Siedle, Modellreihe Vario 611 vorhanden, die auch zukünftig für die ZKA genutzt werden sollen. Ausführung in den Außenbereichen als Steele, im Innenbereich regelmäßig Unterputz, in einigen wenigen Fällen als Aufputzgehäuse.
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Regelmäßig sind Technikräume vorhanden, in denen alle für die Versorgung der Daten und sicherheitsrelevanten technischen Anlagen und Systeme untergebracht sind. Die strukturierte Verkabelung ist als Kupferleitung, cat 7 ausgeführt. Die RJ45-Patchfelder finden sich in 19“-DV-Schränken.
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Es sind nur lesende Identifikationsträger (Badge) vorhanden. Aktuell sind keine Offline-Komponenten integrierbar. Die vorhandene mechanische Gebäudehauptschließanlage (GHS) ist veraltet und nicht mehr kopierfähig. Die Verwaltung der vorhandenen Schließanlage ist wenig flexibel. Anpassungen u.a. an neue Schließaufgaben z.B. nach internen Umzügen sind nur mit größerem Aufwand möglich.
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Als Identifikationsträger (Identträger) ist zur Zeit das herstellerspezifische Cotag-Ausweissystem im Einsatz. Da das proprietäre Ausweissystem für die zukünftigen Aufgaben nicht geeignet ist, soll es zum Jahresende 2012 ausgetauscht werden. Die 285 eingesetzten Lesegeräte besitzen keine Intelligenz. Die als passiv aufgebauten Antennenmodule erfassen die Kartendaten bei Annäherung der Karte an den Leser über ein Hochfrequenzfeld und leiten diese an die Zentraleinheit weiter. Die Lesegeräte werden über herkömmliche Fernmeldekabel, I-Y(St)Y unter Einhaltung der Längenrestriktionen des Herstellers (100 m – 200 m) mit den Zutrittskontrollzentralen verbunden. Die Lesegeräte sind in die OEM Leergehäuse von Siedle eingebaut.
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Die Online-Leser der ZKA finden sich an den Gebäudezugängen sowie in den Treppenhäusern an den jeweiligen Geschosszugängen. Alle Räume auf den Geschossen sind regelmäßig mit einer mechanischen Schließung, die zu einer Gebäudehauptschließ-(GHS) Anlage gehört, versehen.
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Die Verwaltung der Berechtigungen der GHS erfolgt zur Zeit autark, ohne Verknüpfung mit der Zutrittskontrollanlage.
Übersicht über den Bestand der Zutrittskontrollanlage:
Gebäudestandorte über Ethernet LAN Komponenten angebunden: 26 Stk.
Steuergeräte in 19“ – Schrank montiert, über 230 V AC USV netzgepuffert: 71 Stk.
Zutrittsstellen gesamt: 283 Stk.
Davon Aufputz: 8 Stk.
Davon Hinterbau (Drehsperren): 16 Stk.
Davon in Siedle Vario 611 Modulträger montiert, ca. 261 Stk.
Drehsperrenanlagen (Anti Pass Back [Hard-/Software]): 11 Stk.
Türschleusen (Anti Pass Back [Hard-/Software]): 1 Stk.
Schiebetüranlagen: 4 Stk.
Nottürverriegelungen: 15 Stk.
Scharf- / Unscharfschaltung EMA: 6 Stk.
Fahrstuhl (Etagenfreigabe): 1 Stk.
Parkschrankenanlage: 2 Stk.
Türanlagen mit Sicherheitsrelevanten Anforderungen im Brandschutz und in der Fluchtwegesicherung: 261 Stk.
Einbindung der örtlichen Türsprecheinrichtungen: 250 Stk.
Neues Zutrittsberechtigung- und -managementsystem.
Aus der Nutzung der vorhandenen ZKA haben sich Verbesserungswünsche und Optimierungspotential ergeben, die in dem neu zu errichtendes System zu berücksichtigen sind. Dazu gehören insbesondere eine nachvollziehbare, einfach zu organisierende Personenlenkung, einfachste Kombination unterschiedlicher Schließsysteme (Online-, Offline-, GHS- Systeme), gemeinsame Verwaltung aller zugehörigen Identmedien (Karten, Schlüsselanhänger, Tags, Schlüssel), einfache Zuweisung von Berechtigungen, z.B. durch Nutzen grafischer Dateien (z.B. Liegenschaftspläne, Grundrisse ...), einfache Besucher-/Fremdfirmenverwaltung, Einbindung unterschiedlichster Identifikationsträger mit Mehrfachnutzen (Kantine, ....).
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Grundanforderungen an das Zutrittsmanagementsystem.
Das neue Zutrittsmanagementsystem ist als ein integriertes modulares Identifikationssystem, mit Ausweismedien für applikationsübergreifende Systeme und Anwendungen, aufzubauen. Mittels mechanischer, mechatronischer und elektronischer Schließsysteme ist eine funktionale Integration aller schließtechnischen Aufgaben sowie eine flexible Umsetzung organisatorischer Schließberechtigungen zu ermöglichen.
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Es ist eine zentrale IT-gestützte, revisionsfähige Verwaltungsfunktion für alle verschlusstechnischen Aufgaben, z.B. Schlüsselausgabe, Vergabe von Schließ- und Zutrittsberechtigungen auszuführen.
Die vorhandene Kabelstruktur, Systemkabel, <=150 m J-2Y(St)H (10x2x0,6) ST III Bd LAN zwi-schen Leser und Technikzentrale soll weiter verwendet werden.
Das elektronische Schließsystem soll aus verkabelten und unverkabelten Beschlägen, Zylindern, Wandlesern, und Schalteinrichtungen bestehen, welche online oder offline betrieben werden können. Alle Geräte müssen über die Managementsoftware des Zutrittssystems programmier- und kombinierbar sein.
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Die Offline Schließkomponenten sind batteriebetrieben und ohne Verkabelungsarbeit an der Tür zu installieren. Es kommen ausschließlich handelsübliche Standardbatterien zum Einsatz.
Über ein virtuelles Netzwerk ist ein Datenaustausch, und somit die Kombination zwischen offline Schließkomponenten und im Netzwerk eingebundenen online Komponenten zu realisieren. Als Datenträger können die im Zutrittssystem im Umlauf bzw. in Verwendung stehenden Identmedien genutzt werden. Über das virtuelle Netzwerk werden verlorene oder gesperrte Identträger mittels eines Blacklist Systems über jede Nutzerkarte an die Systemkomponenten verteilt. Nach Erhalt der Blacklistinformation wird die verlorene Karte im Falle eines Manipulationsversuchs von der ersten Schließkomponente an der es präsentiert wird, gelöscht.
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Insgesamt sind mit dem System ca. 4 000 Personen zu verwalten, darunter eigene Mitarbeiter, Mitarbeiter von Tochterfirmen (SWD-Netz GmbH, Awista), Fremdfirmenmitarbeiter, Servicefirmenmitarbeiter und Besucher.
Das Zutrittsmanagementsystem, bestehend aus Online- und Offline- Schließkomponenten, Identmedien und der Zutrittsmanagementsoftware muss komplexe Zutrittspläne mit gerätebezogenen Zeitprofilen, medienbezogenen Zeitzonen (mit Unterteilungen definierbar pro Tag, Feiertag oder Sondertag), verschiedene Kalendertypen inkl. Feiertagsregelung und frei definierbaren Sondertagen abbilden können. Eine automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung mit unterschiedlichen Sommer-/ Winterzeitprofilen bei Einsatz im internationalen Umfeld, muss an allen offline und online Schließkomponentenmöglich sein.
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Anforderungen an die Zutrittsmanagementsoftware.
Das Zutrittsmanagementsystem muss über eine Client-Server und mandantenfähige Managementsoftware administriert werden. Das Zusammenfassen einzelner Personen oder Komponenten in Personen- oder Türgruppen, das Zuordnen von Personen/Medien zu Funktionsbereichen mit entsprechender Standortverknüpfung und die Überwachung von Türzuständen inkl. Alarmmeldung bei Online Komponenten ist zwingend erforderlich. Über die Mandantenfunktion der Software können benutzerspezifische Zuordnungen zur Vergabe von Rechten nur für Teilbereiche der Gesamtanlage bzw. Bearbeitung von für die Allgemeinheit begehbarer Komponenten verwaltet werden.
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Die benutzerspezifische Vergabe von Administrationsrechten muss individuell auf alle Funktionen frei zu vergeben sein. Sämtliche am System durchgeführten Konfigurationsänderungen werden in einem Journal abgelegt und gespeichert. Die Journaldaten müssen jederzeit exportierbar sein.
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Die Software soll modular aufgebaut sein, so dass ohne großen Aufwand sowie ohne Störung des Gesamtsystems Module nachinstalliert werden können.
Leichte Bedienbarkeit durch grafische Bedieneroberflächen der Anwendungs- und Systemverwaltungssoftware muss gegeben sein und ist per Demonstration nachzuweisen.
Die Software muss standardmäßig mehrsprachig sein und somit auch für weltweite Anwendung einsetzbar sein. Die Standardnutzung wird in deutscher Sprache erfolgen. Die Umstellung der Sprache erfolgt automatisch über die benutzerspezifische Einstellung oder durch einfache Umstellung in der laufenden Anwendung.
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Der Import- und Export von Daten aus Fremdsystem bzw. die Synchronisation der Daten mit Fremdsystem muss gegeben sein und muss individuell parametrierbar sein.
Das beschriebene System muss über definierte Schnittstellen in Fremdsysteme einbindbar sein. Die Existenz solcher Schnittstellen sowie die Funktion dieser Schnittstellen zum betreffenden System ist mit dem Angebot nachzuweisen.
Desweiteren soll die gemeinsame Verwaltung von ZKA und GHS möglich sein.
Die Abbildung eines Besuchermanagements in Verbindung mit der Möglichkeit der individuellen Bedruckung von benutzerspezifischen Transponderkarten direkt aus der Managementsoftware hinaus muss implementiert sein. Die Referenzdaten für den Kartendruck (z.B. Name, Vorname, Funktion und Ablaufdatum der Karte) müssen direkt aus den Personendaten der Software stammen. Die Hinterlegung verschiedener Kartenprofile muss möglich sein.
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Mittels einer zu Parkplatz-Verwaltung sollen die Firmenparkplätze effizient organisiert werden. Mit ihr werden die Zufahrtsberechtigungen in Parkbereiche individuell geregelt.
Identträger.
Ein Identträger für alle Dienste Legic advant ist vorhanden. Der Identträger soll über die Erfas-sungseinheiten (Leser) jederzeit mit Update- bzw. Validierungsdaten beschrieben werden können.
Abruf der Leistungen.
Die Lieferung und Leistung wird nicht in einer Charge beauftragt, sondern über einen Zeitraum von 3 – 4 Jahren abgerufen und sukzessive in den Liegenschaften eingebaut.
Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: 0396
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Organigramm Unternehmensorganisation,
— Anzahl Mitrbeiter,
— Auflistung Produkt- und Leistungspalette des Bewerbers,
— Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate),
— Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass im Bezug auf unser Unternehmer keineAusschlussgründe im Sinne des § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen." Der Auftraggeber behält sich vor,bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenanntenAusschlussgründe nachzufordern.
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Unvollständige Unterlagen oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen.
Der AG behält sich vor, die Qualifikation des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu überprüfen(Erhebungsbogen, Auditierung etc.).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bonitätsnachweis (veröffentlicher Jahresabschluss der letzten 3 Jahre oder Selbstauskunft einer etabliertenAuskunftei),
— Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie Umsatz für die ausgeschriebene Leistung der letzten 3 Geschäftsjahre. Der Umsatz muß erkennen lassen, daß das Unternehmen für die Erbringung der zuvergebenden Leistung geeignet ist,
— Erklärung, dass der Bewerber sich nicht in einem Konkurs-, Vergleichs- oder Insolvenzverfahren befindetbzw. die Eröffnung nicht beantragt wurde und der Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist,
— Nachweis einer Haftpflichtversicherung unter Angabe der Höhe und der Deckungssumme,
— aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaften, Sozialversicherung, Finanzämter(nicht älter als 3 Monate).
Unvollständige Unterlagen oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen.
Der AG behält sich vor, die Qualifikation des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu überprüfen (Erhebungsbogen, Auditierung etc.).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Referenzen über in den letzten bis zu 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen/Lieferungen im EU-Raum (in Tabellenform ist anzugeben: Projekt/Objekt, Auftraggeber, Auftragssumme, Lieferumfang des Bewerbers).
Die erbrachte Leistung muss als Mindestanforderung haben:
a) Zutrittskontrollsystem mit mindestens 200 Online-Lesern
b) Zutrittskontrollsystem mit mindestens 500 Offline-Lesern (Beschlag oder Knaufzylinder)
c) Ausweismedium mit LEGIC Leseverfahren
— Nachweis einer leistungsfähigen Qualitätssicherung (QS). Der Auftragnehmer muss ein QS-Systemverwenden, das den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2000 entspricht.
Unvollständige Unterlagen oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen.
Der AG behält sich vor, die Qualifikation des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu überprüfen(Erhebungsbogen, Auditierung etc.).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Bank- oder Versicherungsbürgschaften, Versicherungsnachweise.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen nach Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Puffer
Internetadresse: www.swd-ag.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Cecilienallee 2
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753637 📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüberdem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung desAuftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
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Der Auftraggeber sieht eine Rüge als "unverzüglich" im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB an, wenn sieinnerhalb von 5 Kalendertagen nach Kenntnis des Bewerbers/Bieters vom vermeidlichen Verstoß gegen eine Vergabebestimmung erfolgt.
Quelle: OJS 2012/S 156-261111 (2012-08-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 2118212379 📞
Fax: +49 211821772379 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 118-202046
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 156-261111
ABl. S-Ausgabe: 118
Quelle: OJS 2013/S 118-202046 (2013-06-18)