Im Kesselhaus des Virchow-Klinikums der Charité-Universitätsmedizin Berlin sind aktuell drei Dampferzeuger zur Bereitstellung von technologischem Dampf (Baujahr 1980) installiert und in Betrieb ("vorhandene Energieerzeugungsanlage"). Der Dampf wird u.a. für die Sterilisation, die Küche und die Luftbefeuchtungsanlagen verwendet. Die Bereitstellung von Raumwärme und Gebrauchswarmwasser ist dagegen nicht umfasst. Im Hinblick auf die laufenden Kosten der Instandhaltung sowie die Energieeffizienz ist die vorhandene Energieerzeugungsanlage nicht mehr angemessen. Die vorhandene Energieerzeugungsanlage soll deshalb durch eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells ersetzt werden. Dadurch verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer (der „Contractor") gegenüber dem Auftraggeber (dem „Contracting-Nehmer") zur Realisierung zu-vor im Vergabeverfahren festgelegter und ermittelter wirtschaftlicher Vorteile auf Seiten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat nach einer Begutachtung und Analyse des baulichen und energiewirtschaftlichen Bestands des Virchow-Klinikums eigenständig ein Konzept zur möglichst optimalen Ausschöpfung der von ihm festgestellten Energieeinsparpotenziale zu erstellen, wobei er sämtliche mit der Umsetzung der Maßnahmen anfallenden Kosten (u.a. Lieferung, Aufbau, Wartung der neuen KWK-Anlage) selbst bzw. durch Zuhilfenahme externer Finanzierungsinstitute zu tragen hat. Auch die Wartung und Instandhaltung der KWK-Anlage hat der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit von mindestens 10 Jahren auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu gewährleisten (ggf. in Gestalt eines Betriebsführungsmodells). Betreiber der Anlage wird die Charité-Universitätsmedizin Berlin sein. Der Auftragnehmer hat mithin die Realisierung der Energiesparmaßnahmen mittels Planung, Finanzierung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung der KWK-Anlage zu gewährleisten und umzusetzen. Bei der Umsetzung ist folgenden Vorgaben Rechnung zu tragen: 1. Allgemeines: Der Contractor übernimmt auf eigenes Risiko Aufgaben zur Dampf- und ggf. Stromversorgung für das Virchow-Klinikum (CVK) der Charité-Universitätsmedizin Berlin ("Charité"). Hierzu plant, errichtet und finanziert er eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage. Mittels der Neuanlage soll der Grundbedarf an Dampf/Strom bereit gestellt werden. Im Falle eines (unerwarteten) Ausfalls der KWK-Anlage muss ein Ausfallkonzept bestehen, welches eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet. Während der Bau- und Errichtungszeit muss die Dampfversorgung dauerhaft und unterbrechungsfrei sichergestellt werden. Zeitgleich zur Dampferzeugung soll in der KWK-Anlage die Erzeugung eines Teils des Grundlastbedarfs an Strom erfolgen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Abwärme der KWK-Anlage auch für die Einspeisung von Wärme ins hauseigene. Wärmenetz der Charité zur Verfügung stehen muss. Schließlich muss die Möglichkeit bestehen, den erzeugten Strom in das Netz der öffentlichen Versorgung zurück zu speisen; dabei werden von dem Contractor Erfahrungen im Zusammenhang mit der Stromvermarktung und -beschaffung vorausgesetzt. Die übrigen Teile und Anlagen der vorhandenen Energieerzeugungsanlage sollen weiter genutzt werden, sofern dadurch keine nachteilige Beeinträchtigung der Neuanlage zu erwarten ist. 2. Vergütung Für seine Leistungen enthält der Auftragnehmer eine Vergütung auf Grundlage eines Gebrauchsüberlassungsvertrages. 3. Verfügbarkeitsgarantie: Der Auftragnehmer muss gewährleisten und garantieren, dass die Neuanlage durchgehend in Betrieb ist und die benötigten Leistungen erbringt. Mittels eines Ausfallkonzeptes ist sicherzustellen, dass ein Ausfall der Neuanlage insgesamt in jedem Fall vermieden wird. 4. Bauliche Integration der Neuanlage: Die Neuanlage in die vorhandene Bausubstanz (Kesselhaus) baulich zu integrieren. 5. Inbetriebnahmezeitpunkt: Die Inbetriebnahme der Neuanlage hat spätestens sieben Monate nach Beauftragung (Zuschlag) in diesem Vergabeverfahren zu erfolgen. 6. Übernahme der Vorlaufkosten Von dem Auftragnehmer sind die dem Auftaggeber für die Planung und Realisierung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen entstehenden Kosten (u.a. für die Erlangung der Genehmigung nach dem BImSchG etc.) zu erstatten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-30.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-01-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Dampferzeugungsanlagen
Menge oder Umfang:
Erneuerung der Dampferzeugung durch eine KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells im Virchow-Klinikum (CVK) der Charité-Universitätsmedizin Berlin.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Dampferzeugungsanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité CFM Facility Management GmbH
Postanschrift: Augustenburger Platz 1
Postleitzahl: 13353
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.cfm-charite.de🌏
E-Mail: ingo.rossignol@charite.de📧
Telefon: +49 30450574-218📞
Fax: +49 304507574218 📠
(1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern. Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
(2) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.7.2012.
(3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe, Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail (steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
(4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in Textform.
Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
(5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der Kopie gilt der Inhalt des Originals.
Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung "Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
(1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern. Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
(2) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.7.2012.
(3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe, Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail (steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
(4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in Textform.
Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
(5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der Kopie gilt der Inhalt des Originals.
Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung "Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Kesselhaus des Virchow-Klinikums der Charité-Universitätsmedizin Berlin sind aktuell drei Dampferzeuger zur Bereitstellung von technologischem Dampf (Baujahr 1980) installiert und in Betrieb ("vorhandene Energieerzeugungsanlage"). Der Dampf wird u.a. für die Sterilisation, die Küche und die Luftbefeuchtungsanlagen verwendet. Die Bereitstellung von Raumwärme und Gebrauchswarmwasser ist dagegen nicht umfasst. Im Hinblick auf die laufenden Kosten der Instandhaltung sowie die Energieeffizienz ist die vorhandene Energieerzeugungsanlage nicht mehr angemessen. Die vorhandene Energieerzeugungsanlage soll deshalb durch eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells ersetzt werden. Dadurch verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer (der „Contractor") gegenüber dem Auftraggeber (dem „Contracting-Nehmer") zur Realisierung zu-vor im Vergabeverfahren festgelegter und ermittelter wirtschaftlicher Vorteile auf Seiten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat nach einer Begutachtung und Analyse des baulichen und energiewirtschaftlichen Bestands des Virchow-Klinikums eigenständig ein Konzept zur möglichst optimalen Ausschöpfung der von ihm festgestellten Energieeinsparpotenziale zu erstellen, wobei er sämtliche mit der Umsetzung der Maßnahmen anfallenden Kosten (u.a. Lieferung, Aufbau, Wartung der neuen KWK-Anlage) selbst bzw. durch Zuhilfenahme externer Finanzierungsinstitute zu tragen hat. Auch die Wartung und Instandhaltung der KWK-Anlage hat der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit von mindestens 10 Jahren auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu gewährleisten (ggf. in Gestalt eines Betriebsführungsmodells). Betreiber der Anlage wird die Charité-Universitätsmedizin Berlin sein.
Im Kesselhaus des Virchow-Klinikums der Charité-Universitätsmedizin Berlin sind aktuell drei Dampferzeuger zur Bereitstellung von technologischem Dampf (Baujahr 1980) installiert und in Betrieb ("vorhandene Energieerzeugungsanlage"). Der Dampf wird u.a. für die Sterilisation, die Küche und die Luftbefeuchtungsanlagen verwendet. Die Bereitstellung von Raumwärme und Gebrauchswarmwasser ist dagegen nicht umfasst. Im Hinblick auf die laufenden Kosten der Instandhaltung sowie die Energieeffizienz ist die vorhandene Energieerzeugungsanlage nicht mehr angemessen. Die vorhandene Energieerzeugungsanlage soll deshalb durch eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage mittels eines Energiespar-Contracting-Modells ersetzt werden. Dadurch verpflichtet sich der zukünftige Auftragnehmer (der „Contractor") gegenüber dem Auftraggeber (dem „Contracting-Nehmer") zur Realisierung zu-vor im Vergabeverfahren festgelegter und ermittelter wirtschaftlicher Vorteile auf Seiten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat nach einer Begutachtung und Analyse des baulichen und energiewirtschaftlichen Bestands des Virchow-Klinikums eigenständig ein Konzept zur möglichst optimalen Ausschöpfung der von ihm festgestellten Energieeinsparpotenziale zu erstellen, wobei er sämtliche mit der Umsetzung der Maßnahmen anfallenden Kosten (u.a. Lieferung, Aufbau, Wartung der neuen KWK-Anlage) selbst bzw. durch Zuhilfenahme externer Finanzierungsinstitute zu tragen hat. Auch die Wartung und Instandhaltung der KWK-Anlage hat der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit von mindestens 10 Jahren auf eigene Kosten und eigenes Risiko zu gewährleisten (ggf. in Gestalt eines Betriebsführungsmodells). Betreiber der Anlage wird die Charité-Universitätsmedizin Berlin sein.
Der Auftragnehmer hat mithin die Realisierung der Energiesparmaßnahmen mittels Planung, Finanzierung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung der KWK-Anlage zu gewährleisten und umzusetzen.
Bei der Umsetzung ist folgenden Vorgaben Rechnung zu tragen:
1. Allgemeines:
Der Contractor übernimmt auf eigenes Risiko Aufgaben zur Dampf- und ggf. Stromversorgung für das Virchow-Klinikum (CVK) der Charité-Universitätsmedizin Berlin ("Charité"). Hierzu plant, errichtet und finanziert er eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage. Mittels der Neuanlage soll der Grundbedarf an Dampf/Strom bereit gestellt werden. Im Falle eines (unerwarteten) Ausfalls der KWK-Anlage muss ein Ausfallkonzept bestehen, welches eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet. Während der Bau- und Errichtungszeit muss die Dampfversorgung dauerhaft und unterbrechungsfrei sichergestellt werden. Zeitgleich zur Dampferzeugung soll in der KWK-Anlage die Erzeugung eines Teils des Grundlastbedarfs an Strom erfolgen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Abwärme der KWK-Anlage auch für die Einspeisung von Wärme ins hauseigene.
Der Contractor übernimmt auf eigenes Risiko Aufgaben zur Dampf- und ggf. Stromversorgung für das Virchow-Klinikum (CVK) der Charité-Universitätsmedizin Berlin ("Charité"). Hierzu plant, errichtet und finanziert er eine Neuanlage in Gestalt einer KWK-Anlage. Mittels der Neuanlage soll der Grundbedarf an Dampf/Strom bereit gestellt werden. Im Falle eines (unerwarteten) Ausfalls der KWK-Anlage muss ein Ausfallkonzept bestehen, welches eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet. Während der Bau- und Errichtungszeit muss die Dampfversorgung dauerhaft und unterbrechungsfrei sichergestellt werden. Zeitgleich zur Dampferzeugung soll in der KWK-Anlage die Erzeugung eines Teils des Grundlastbedarfs an Strom erfolgen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Abwärme der KWK-Anlage auch für die Einspeisung von Wärme ins hauseigene.
Wärmenetz der Charité zur Verfügung stehen muss. Schließlich muss die Möglichkeit bestehen, den erzeugten Strom in das Netz der öffentlichen Versorgung zurück zu speisen; dabei werden von dem Contractor Erfahrungen im Zusammenhang mit der Stromvermarktung und -beschaffung vorausgesetzt.
Wärmenetz der Charité zur Verfügung stehen muss. Schließlich muss die Möglichkeit bestehen, den erzeugten Strom in das Netz der öffentlichen Versorgung zurück zu speisen; dabei werden von dem Contractor Erfahrungen im Zusammenhang mit der Stromvermarktung und -beschaffung vorausgesetzt.
Die übrigen Teile und Anlagen der vorhandenen Energieerzeugungsanlage sollen weiter genutzt werden, sofern dadurch keine nachteilige Beeinträchtigung der Neuanlage zu erwarten ist.
2. Vergütung
Für seine Leistungen enthält der Auftragnehmer eine Vergütung auf Grundlage eines Gebrauchsüberlassungsvertrages.
3. Verfügbarkeitsgarantie:
Der Auftragnehmer muss gewährleisten und garantieren, dass die Neuanlage durchgehend in Betrieb ist und die benötigten Leistungen erbringt. Mittels eines Ausfallkonzeptes ist sicherzustellen, dass ein Ausfall der Neuanlage insgesamt in jedem Fall vermieden wird.
Der Auftragnehmer muss gewährleisten und garantieren, dass die Neuanlage durchgehend in Betrieb ist und die benötigten Leistungen erbringt. Mittels eines Ausfallkonzeptes ist sicherzustellen, dass ein Ausfall der Neuanlage insgesamt in jedem Fall vermieden wird.
4. Bauliche Integration der Neuanlage:
Die Neuanlage in die vorhandene Bausubstanz (Kesselhaus) baulich zu integrieren.
5. Inbetriebnahmezeitpunkt:
Die Inbetriebnahme der Neuanlage hat spätestens sieben Monate nach Beauftragung (Zuschlag) in diesem Vergabeverfahren zu erfolgen.
6. Übernahme der Vorlaufkosten
Von dem Auftragnehmer sind die dem Auftaggeber für die Planung und Realisierung der hier ausgeschriebenen Maßnahmen entstehenden Kosten (u.a. für die Erlangung der Genehmigung nach dem BImSchG etc.) zu erstatten.
Beschreibung der Optionen:
Verlängerung der Vertragslaufzeit; Übernahme der Neuanlage bei Vertragsbeendigung.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 120 Tage
Referenznummer: R 05/12 Erneuerung Dampferzeugung am CVK (ESC)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, DEUTSCHLAND.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Darstellung des Unternehmens: Der Bewerber hat sein Unternehmen bzw. seine Bewerbergemeinschaft in Form einer Unternehmensdarstellung auf maximal drei Seiten kurz vorzustellen (Schriftart: Arial; Schriftgröße 11; Zeilenabstand: einfach). In der Unternehmensdarstellung soll sich auf die letzten fünf Jahre beschränken.
(1) Darstellung des Unternehmens: Der Bewerber hat sein Unternehmen bzw. seine Bewerbergemeinschaft in Form einer Unternehmensdarstellung auf maximal drei Seiten kurz vorzustellen (Schriftart: Arial; Schriftgröße 11; Zeilenabstand: einfach). In der Unternehmensdarstellung soll sich auf die letzten fünf Jahre beschränken.
Es sollen Angaben zur Eigentümer-/Gesellschafterstruktur, zum Schwerpunkt der ge-schäftlichen Tätigkeit, zu Erfahrungen im Gesundheitswesen und zu Erfahrungen mit vergleichbaren Ausschreibungen enthalten sein.
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass (a) kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, (b) sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, (c) nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, (d) die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Angaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden, (e) sich der Bewerber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass (a) kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, (b) sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, (c) nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, (d) die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Angaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden, (e) sich der Bewerber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
(3) Nachweis über die Eintragung im Handelsregister des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Der Nachweis über die Eintragung im Handelsregister darf nicht älter als drei Monate sein. Ein elektronischer Auszug aus dem Handelsregister ist ausreichend.
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass er im Fall der Beauftragung dem Auftragnehmer einen einzigen verantwortlichen Ansprechpartner (Projektleiter) und dessen Stellvertreter (stellvertretender Projektleiter) benennt und deren Erreichbarkeit dem Auftraggeber gewährleistet.
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass er im Fall der Beauftragung dem Auftragnehmer einen einzigen verantwortlichen Ansprechpartner (Projektleiter) und dessen Stellvertreter (stellvertretender Projektleiter) benennt und deren Erreichbarkeit dem Auftraggeber gewährleistet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(5) Eigenerklärung über den Umsatz: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn bereits abgeschlossen - 2011), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (insgesamt) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von EUR 100 Mio. pro Jahr.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(5) Eigenerklärung über den Umsatz: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn bereits abgeschlossen - 2011), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (insgesamt) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von EUR 100 Mio. pro Jahr.
(6) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft über die Beschäftigten: Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn bereiits abgeschllossen - 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert möglichst nach Berufsgruppen mit gesondert ausgewiesenen technischen Leitungspersonal.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(6) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft über die Beschäftigten: Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren ((2008) 2009, 2010 und/oder - wenn bereiits abgeschllossen - 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert möglichst nach Berufsgruppen mit gesondert ausgewiesenen technischen Leitungspersonal.
(7) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass und in welcher Höhe eine Berufshaftpflichtversicherung besteht oder Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung und in welcher Höhe durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(7) Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass und in welcher Höhe eine Berufshaftpflichtversicherung besteht oder Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung und in welcher Höhe durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(8) Referenzen 1: Nachweis von mindestens drei und höchstens sechs aktuellen oder jüngeren Referenzen aus den letzten drei Jahren über die Erbringung vergleichbarer Leistungen (siehe Ziffer II.1.3) unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells, der Liegenschaft mit Bilddokumentation und dessen Größe, dem Leistungsinhalt und Auftragswert, dem Zeit und Ort der Ausführung sowie der Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Mit der ausgeschriebenen Leistung sind insbesondere folgende Leistungen (Planung, Bau, Betrieb, Wartung, Contracting) vergleichbar: KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung > 3 MW und Dampferzeugungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung > 10 MW.
(8) Referenzen 1: Nachweis von mindestens drei und höchstens sechs aktuellen oder jüngeren Referenzen aus den letzten drei Jahren über die Erbringung vergleichbarer Leistungen (siehe Ziffer II.1.3) unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells, der Liegenschaft mit Bilddokumentation und dessen Größe, dem Leistungsinhalt und Auftragswert, dem Zeit und Ort der Ausführung sowie der Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Mit der ausgeschriebenen Leistung sind insbesondere folgende Leistungen (Planung, Bau, Betrieb, Wartung, Contracting) vergleichbar: KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung > 3 MW und Dampferzeugungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung > 10 MW.
(9) Referenzen 2: Nachweis von mindestens drei Referenzen über realisierte Energieeinspar-Contracting-Projekte aus den letzten drei Jahren, die Energieerzeugungskosten von jeweils größer EUR 3 Mio. betrafen unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(9) Referenzen 2: Nachweis von mindestens drei Referenzen über realisierte Energieeinspar-Contracting-Projekte aus den letzten drei Jahren, die Energieerzeugungskosten von jeweils größer EUR 3 Mio. betrafen unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(10) Referenzen 3: Nachweis von Erfahrungen im Gas- und Stromhandel, der strukturierten Beschaffung von Gas und Strom sowie der Durchführung eines Bilanzkreismanagements anhand der Darstellung von mindestens drei entsprechenden Referenzprojekten unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(10) Referenzen 3: Nachweis von Erfahrungen im Gas- und Stromhandel, der strukturierten Beschaffung von Gas und Strom sowie der Durchführung eines Bilanzkreismanagements anhand der Darstellung von mindestens drei entsprechenden Referenzprojekten unter Angabe einer kurzen Auftragsbeschreibung nebst Angabe und Skizzierung des Realisierungsmodells und Bezeichnung des Auftraggebers (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
(11) Eigenerklärung zur Unabhängigkeit und zur Verpflichtung der Errichtung einer lokalen Präsenz (Schaffung eines Ansprechpartners vor Ort) in der Region Berlin/Brandenburg für den Fall der Auftragserteilung: Der Bewerber hat seine Konzernunabhängigkeit von großen Energieversorgern sowie von Anlagen- und Komponentenlieferanten mittels einer Eigenerklärung nachzuweisen. Im Fall der Auftrserteilung hat er eine lokale Präsenz zu schaffen, sofern eine solche nicht ohnehin bereits besteht.
(11) Eigenerklärung zur Unabhängigkeit und zur Verpflichtung der Errichtung einer lokalen Präsenz (Schaffung eines Ansprechpartners vor Ort) in der Region Berlin/Brandenburg für den Fall der Auftragserteilung: Der Bewerber hat seine Konzernunabhängigkeit von großen Energieversorgern sowie von Anlagen- und Komponentenlieferanten mittels einer Eigenerklärung nachzuweisen. Im Fall der Auftrserteilung hat er eine lokale Präsenz zu schaffen, sofern eine solche nicht ohnehin bereits besteht.
(12) Projektorganisation: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag seine personelle Eignung für die Realisierung des Projekts ESC-CVK nachzuweisen.
Der Bewerber hat für die Leistungsbereiche Planung (1), Bau (2), Finanzierung (3) und Wartung/Instandhaltung (4) das für die Umsetzung des Auftrags vorgesehene Projektteam – möglichst unter Benennung der für den Auftrag vorgesehenen Nachunternehmer nebst entsprechender Verpflichtungserklärung – in einem aussagefähigen Organigramm darzustellen.
Der Bewerber hat für die Leistungsbereiche Planung (1), Bau (2), Finanzierung (3) und Wartung/Instandhaltung (4) das für die Umsetzung des Auftrags vorgesehene Projektteam – möglichst unter Benennung der für den Auftrag vorgesehenen Nachunternehmer nebst entsprechender Verpflichtungserklärung – in einem aussagefähigen Organigramm darzustellen.
(13) Projektbetreuung: Der Bewerber hat mittels einer Eigenerklärung sowie ggf. aussagekräftigen Unterlagen nachzuweisen, dass er im Auftragsfall über ein geeignetes Energiemonitoring- und Controllingsystem zum Nachweis der Einsparung verfügt.
(14) Qualifikation der Projektleitung: Der Bewerber hat die berufliche Qualifikation des für die Gesamtleitung des Projekts vorgesehenen Projektleiters und dessen Stellvertreters anzugeben. Unter beruflicher Qualifikation im vorstehenden Sinne sind Angaben bezüglich der entsprechenden Qualifikationen (Berufsabschlüsse, Zeugnisse bzw. Urkunden in Kopie), den Erfahrungen und Fähigkeiten bei vergleichbaren Projekten, etwaige Erfahrungen mit den Berliner Baubehörden, etwaige Erfahrungen bei Aufträgen der Charité sowie eine Kurzdarstellung von Referenzen (pro Projektbeteiligtem mindestens drei Referenzen) gemeint.
(14) Qualifikation der Projektleitung: Der Bewerber hat die berufliche Qualifikation des für die Gesamtleitung des Projekts vorgesehenen Projektleiters und dessen Stellvertreters anzugeben. Unter beruflicher Qualifikation im vorstehenden Sinne sind Angaben bezüglich der entsprechenden Qualifikationen (Berufsabschlüsse, Zeugnisse bzw. Urkunden in Kopie), den Erfahrungen und Fähigkeiten bei vergleichbaren Projekten, etwaige Erfahrungen mit den Berliner Baubehörden, etwaige Erfahrungen bei Aufträgen der Charité sowie eine Kurzdarstellung von Referenzen (pro Projektbeteiligtem mindestens drei Referenzen) gemeint.
(15) Verfügbarkeit und Reaktionszeit: Angabe des Bewerbers in welchem Zeitraum (in Stunden/Minuten) seine Projektleitung mittels PKW durchschnittlich am Ausführungsort sein kann. Darstellung der Entfernung der maßgeblichen Niederlassung des Bewerbers in km zu dem Ausführungsort der Leistung (CVK).
(15) Verfügbarkeit und Reaktionszeit: Angabe des Bewerbers in welchem Zeitraum (in Stunden/Minuten) seine Projektleitung mittels PKW durchschnittlich am Ausführungsort sein kann. Darstellung der Entfernung der maßgeblichen Niederlassung des Bewerbers in km zu dem Ausführungsort der Leistung (CVK).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat auf Verlangen, spätestens unverzüglich nach Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in angemessener Höhe von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen.
Der Auftragnehmer hat auf Verlangen, spätestens unverzüglich nach Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in angemessener Höhe von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Finanzierung hat der Auftragnehmer über den Vertragszeitraum zu gewährleisten und sicherzustellen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bewertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise anhand der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der prozentual angegebenen Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2) Eigenerklärung zum Umsatz (lfd. Nummer: (5)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 30 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 20 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 % angegebenen Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2) Erklärung über Umsatz und Beschäftigte (lfd. Nummer: (5) u. (6)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 20 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 15 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (6) Referenzen 4 (lfd. Nummer (11)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 %.
Bewertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise anhand der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der prozentual angegebenen Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2) Eigenerklärung zum Umsatz (lfd. Nummer: (5)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 30 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 20 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 % angegebenen Gewichtung: (1) Unternehmensdarstellung (lfd. Nummer: (1)): 10 % (2) Erklärung über Umsatz und Beschäftigte (lfd. Nummer: (5) u. (6)): 10 % (3) Referenzen 1 (lfd. Nummer: (8)): 20 % (4) Referenzen 2 (lfd. Nummer: (9)): 15 % (5) Referenzen 3 (lfd. Nummer (10)): 15 % (6) Referenzen 4 (lfd. Nummer (11)): 15 % (7) Projektorganisation und Projektbetreuung (lfd. Nummern: (13) u. (14)): 15 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Charité Universitätsklinikum Berlin, Zentrale Vergabestelle, Leitung Frau St. Ehrhardt, 12203 Berlin, Hindenburgdamm 30
Herr Ingo Rossigno
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: R 05/12 Erneuerung Dampferzeugung am CVK (ESC)
Zusätzliche Informationen
(1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern. Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
(1) Vorliegend handelt sich sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOL/A EG. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens drei Unternehmen zur Angebotsabgabe aufzufordern. Nach Eingang der Angebote wird der Auftraggeber zunächst aussschließlich mit dem Unternehmen Verhandlungen aufnehmen, welches für den Zuschlag nach einer ersten vorläufigen Prüfung der Angebote anhand der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien am ehesten in Betracht kommt (preffered bidder).
Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
Der Auftraggeber behält sich vor, parallel Verhandlungen mit dem zweitplatzierten Bieter zu führen. Sollten die Verhandlungen zu keinem erfolgreichen Ergebnis führen, wird der Auftraggeber mit dem nach der vorläufigen Prüfung nächstplatzierten Bieter Verhandlungen aufnehmen.
(2) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.7.2012.
(3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe, Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail (steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
(3) Kontaktstelle: Sämtliche Korrespondenz (Einreichen der Teilnahmeanträge bzw. Angebote, Fragen zum Verfahren etc.) ist mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Geschäftsbereich Technik/Betriebe, Zentrale Vergabestelle (Haus IV, 5.OG, Raum 519/524), z. Hd. von Frau Steffi Ehrhardt und Herrn Detlef Nünke, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin, Deutschland zu führen. Zu erreichen ist die Zentrale Vergabestelle schriftlich, per Fax (+49 304507575811) oder per E-Mail (steffi.ehrhardt@charite.de und detlef.nuenke@charite.de).
(4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in Textform.
(4) Auskünfte/Fragen: Auskünfte zu der Bekanntmachung bzw. dem Teilnahmewettbewerb können bei der benannten Stelle nach Anforderung in Textform (per Post, Fax oder per E-Mail) bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich in Textform.
Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
(5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der Kopie gilt der Inhalt des Originals.
(5) Abgabe der Teilnahmeanträge: Die Teilnahmeanträge können auf dem Postweg oder direkt vor Ort mittels Übergabe eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag muss mit allen Angaben und Nachweisen in einer Originalfassung sowie in einer einfachen Kopie und zusätzlich in elektronischer Fassung auf CD oder DVD (alle Unterlagen jedenfalls auch im PDF-Format) eingereicht werden. Das Original ist als solches zu bezeichnen. Bei erkannten Widersprüchen zwischen dem Original und der Kopie gilt der Inhalt des Originals.
Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung "Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
Die Teilnahmeanträge (Bewerbungsunterlagen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Kennzeichnung "Vergabeverfahren Dampferzeugung ESC-CVK - Vergabe-Nr. [...]" zu versehen bei der vorgenannten Stelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss auf deutsch gestellt werden, Nachweise sind ggf. zu übersetzen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090138313 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich ist eine Rüge nur dann, wenn sie ohne schuldhaftes Zögern erfolgt. Der Nachprüfungsantrag ist weiter gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich ist eine Rüge nur dann, wenn sie ohne schuldhaftes Zögern erfolgt. Der Nachprüfungsantrag ist weiter gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 021-034108 (2012-01-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-30) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Einsparbetrag (50)
2. Qualität und Umfang der Leistungen (20)
3. Akzeptanz des Vertragsentwurfs (Vertragsmodell) (20)
4. Inbetriebnahmezeitpunkt (Projektablaufplan) (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-12-18 📅
Name: SPIE Energy Solutions GmbH
Postanschrift: Alfredstraße 236
Postort: Essen
Postleitzahl: 45133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: thomas.raach@spie.com📧
Internetadresse: www.spie-energysolutions.de🌏
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité-Universitätsmedizin Berlin
Kontakt
Kontaktperson: Frau Christiane Braun
Quelle: OJS 2015/S 001-000547 (2014-12-30)