Errichtung und Inbetriebnahme zweier Solarparks auf dem Gelände der Hausmülldeponien Westerwiehe I und II in Rietberg

Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH

Gegenstand des Verfahrens ist die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebnahme zweier Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Hausmülldeponien Westerwiehe I, Lipplinger Straße, Rietberg-Westerwiehe (Los 1), und Westerwiehe II, Ziegeleistr., Rietberg-Westerwiehe (Los 2). Für die Errichtung steht auf der Deponie Westerwiehe I eine Fläche von ca. 6,5 ha und auf dem Südhang der Deponie Westerwiehe II eine Fläche von ca. 3 ha zur Verfügung. Die Inbetriebnahme der Anlagen wird bis zum 30.6.2012 angestrebt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-13 Auftragsbekanntmachung
2012-11-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sonnenenergieanlage
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber ist Eigentümer von 2 Haumülldeponien (Deponien Westerwiehe I und II) in Rietberg-Westerwiehe, auf welchen er die Errichtung und den Betrieb von 2 Freiflächenfotovoltaikanlagen beabsichtigt.Die Deponieoberfläche der beiden Deponien besteht aus einem Oberflächenabdichtungssystem gem. Deponieverordnung. Die Böschungsneigungen der Deponien betragen 1:5 (Westerwiehe I) bzw. 1:10 (Westerwiehe II).Der Auftrag umfasst die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebnahme je einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Deponien Westerwiehe I und II. Gesucht wird ein Generalunternehmer. Die zu erbringende Leistung umfasst die Anschaffung, Lieferung, Errichtung bzw. Montage einschließlich der erforderlichen bauvorbereitenden Maßnahmen und den betriebsfertigen Anschluss sowie die Installation aller erforderlicher Anlagen- und Bauteile. Hierzu gehören inbesondere die PV-Module, deren Aufständerung und Fundamentierung, Wechselrichter, Trafos und die erforderlichen Leitungen. Ferner ist der Anschluss der Anlagen an das Mittelspannungsnetzes (10 kV) der RWE Westfalen-Weser-Ems-Verteilnetz GmbH am Netzverknüpfungspunkt (Einspeisepunkt) zu realisieren. Dem Bieter obliegt auch die Ausführung und die Erstellung einer Dokumentation der Anlagenerrichtung. Der Auftraggeber geht davon aus, dass auf dem Gelände der Deponie Weserwiehe I eine Leistung von 2 MWp, auf dem Gelände der Deponie Westerwiehe II eine Leistung von 1 MWp zu realisieren ist. Nebenangebote sind erwünscht.Die Entfernung zwischen beiden Deponien beträgt ca. 500 m, so dass der Strom ggf. an zwei Stellen eingespeist werden muss.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sonnenenergieanlage 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH
Postanschrift: Am Reckenberg 4
Postleitzahl: 33378
Postort: Rheda-Wiedenbrück
Kontakt
Internetadresse: http://www.geg-gt.de 🌏
E-Mail: ralf.engelhardt@geg-gt.de 📧
Telefon: +49 52418527-33 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-13 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 11-017608
ABl. S-Ausgabe: 11

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebnahme zweier Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Hausmülldeponien Westerwiehe I, Lipplinger Straße, Rietberg-Westerwiehe (Los 1), und Westerwiehe II, Ziegeleistr., Rietberg-Westerwiehe (Los 2). Für die Errichtung steht auf der Deponie Westerwiehe I eine Fläche von ca. 6,5 ha und auf dem Südhang der Deponie Westerwiehe II eine Fläche von ca. 3 ha zur Verfügung. Die Inbetriebnahme der Anlagen wird bis zum 30.6.2012 angestrebt.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Errichtung und Inbetriebnahme eines Solarparks auf dem Gelände der Deponie Westerwiehe I in Rietberg
Kurze Beschreibung:
Die Beschreibung ergibt sich aus II.1.5, soweit diese die Deponie Westerwiehe I betrifft.
Menge oder Umfang:
Die Beschreibung ergibt sich aus II.2.1, soweit diese die Deponie Westerwiehe I betrifft.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Errichtung und Inbetriebnahme eines Solarparks auf dem Gelände der Deponie Westerwiehe II in Rietberg
Kurze Beschreibung:
Die Beschreibung ergibt sich aus II.1.5, soweit diese die Deponie Westerwiehe II betrifft.
Menge oder Umfang:
Die Beschreibung ergibt sich aus II.2.1, soweit diese die Deponie Westerwiehe II betrifft.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber ist Eigentümer von 2 Haumülldeponien (Deponien Westerwiehe I und II) in Rietberg-Westerwiehe, auf welchen er die Errichtung und den Betrieb von 2 Freiflächenfotovoltaikanlagen beabsichtigt.
Die Deponieoberfläche der beiden Deponien besteht aus einem Oberflächenabdichtungssystem gem. Deponieverordnung. Die Böschungsneigungen der Deponien betragen 1:5 (Westerwiehe I) bzw. 1:10 (Westerwiehe II).
Der Auftrag umfasst die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebnahme je einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Deponien Westerwiehe I und II. Gesucht wird ein Generalunternehmer. Die zu erbringende Leistung umfasst die Anschaffung, Lieferung, Errichtung bzw. Montage einschließlich der erforderlichen bauvorbereitenden Maßnahmen und den betriebsfertigen Anschluss sowie die Installation aller erforderlicher Anlagen- und Bauteile. Hierzu gehören inbesondere die PV-Module, deren Aufständerung und Fundamentierung, Wechselrichter, Trafos und die erforderlichen Leitungen. Ferner ist der Anschluss der Anlagen an das Mittelspannungsnetzes (10 kV) der RWE Westfalen-Weser-Ems-Verteilnetz GmbH am Netzverknüpfungspunkt (Einspeisepunkt) zu realisieren. Dem Bieter obliegt auch die Ausführung und die Erstellung einer Dokumentation der Anlagenerrichtung. Der Auftraggeber geht davon aus, dass auf dem Gelände der Deponie Weserwiehe I eine Leistung von 2 MWp, auf dem Gelände der Deponie Westerwiehe II eine Leistung von 1 MWp zu realisieren ist. Nebenangebote sind erwünscht.Die Entfernung zwischen beiden Deponien beträgt ca. 500 m, so dass der Strom ggf. an zwei Stellen eingespeist werden muss.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rietberg (Kreis Gütersloh).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Eignung zu überprüfen: Es sind folgende Angaben und Nachweise, ggf. mit amtlich anerkannter Übersetzung, vorzulegen:
a) Übersicht und Angaben zum Bieter, Angaben zur Unternehmensstruktur einschließlich Darstellung gesellschaftsrechtlicher Beziehungen mit Angabe der Anteilsverhältnisse,
b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A.
Die nachfolgend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von dem Bieter erst auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen:
a) Kopie des aktuellen Handelsregisterauszuges oder eines entsprechenden Firmenregisterauszuges, jeweils nicht älter als 6 Monate,
b) Nachweise i.S.v. § 7 EG Abs. 7 VOL/A.
Hinweis:
Die Vergabestelle wird bei Anforderung von zusätzlichen Nachweisen sowie der Aufforderung zur Vervollständigung bzw. Erläuterung der bereits vorgelegten Nachweise i.S.v. § 7 EG Abs. 13 bzw. § 19 EG Abs. 2 VOL/A maximal eine Frist von sieben Tagen zur Vorlage von Unterlagen setzen. Die Bewerber sollten daher im wohlverstandenen Eigeninteresse dafür Sorge tragen, dass sie die entsprechenden Erklärungen und Nachweise fristgerecht abgeben bzw. erbringen können.
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Bewerber/Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Eignung zu überprüfen: Es sind folggende Angaben und Nachweise, ggf. mit amtlich anerkannter Übersetzung, vorzulegen:
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Auftragnehmers sowie des Umsatzes bezüglich der Errichtung von PV-Anlagen, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre.
Hinweise: Bewerber/Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Die nachfolgend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von dem Bieter erst auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen:
a) Bilanzen oder Bilanzauszüge i.S.v. § 7 EG Abs. 2 lit. c VOL/A,
b) Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder alternativ eine Versicherungsbestätigung für den Fall der Zuschlagserteilung,
c) Bankerklärung zur Übernahme einer Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 5 % der geschätzten Bruttoauftragssumme.
Hinweis:
Die Vergabestelle wird bei Anforderung von zusätzlichen Nachweisen sowie der Aufforderung zur Vervollständigung bzw. Erläuterung der bereits vorgelegten Nachweise i.S.v. § 7 EG Abs. 13 bzw. § 19 EG Abs. 2 VOL/A maximal eine Frist von 7 Tagen zur Vorlage von Unterlagen setzen. Die Bewerber sollten daher im wohlverstandenen Eigeninteresse dafür Sorge tragen, dass sie die entsprechenden Erklärungen und Nachweise fristgerecht abgeben bzw. erbringen können.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Eignung zu überprüfen: Es sind folgende Angaben und Nachweise, ggf. mit amtlich anerkannter Übersetzung, vorzulegen:
a) Benennung von Referenzen mit Angabe der Leistung der installierten Anlage und des Untergrundes in den letzten fünf Jahre mit Kurzbeschreibung der technischen Ausführung,
b) Angaben zu der Anzahl im Unternehmen beschäftigter Personen, unterteilt nach Qualifikation und Benennung der verantwortlichen Personen für das Projekt mit Angaben zu Qualifikation und persönlicher Erfahrung,
c) Beschreibung der technischen Ausrüstung, mit der die Leistung erbracht werden soll, insbesondere:
— Angabe der zur Verwendung vorgesehenen PV-Module und Wechselrichter,
— Textliche Beschreibung der Aufständerung / Anforderungen an Fundamente,
— Vorlage eines Terminplans zum benötigten Planungs- und Realisierungszeitraum zur Errichtung und Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage mit Benennung sämtlicher wesentlicher Vorgänge und Meilensteine.
Hinweise: Bewerber/Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Die nachfolgend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von dem Bieter erst auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen:
a) Auftraggeberbestätigungen i.S.v. § 7 EG Abs. 3 lit. a) VOL/A.
Hinweis:
Die Vergabestelle wird bei Anforderung von zusätzlichen Nachweisen sowie der Aufforderung zur Vervollständigung bzw. Erläuterung der bereits vorgelegten Nachweise i.S.v. § 7 EG Abs. 13 bzw. § 19 EG Abs. 2 VOL/A maximal eine Frist von sieben Tagen zur Vorlage von Unterlagen setzen. Die Bewerber sollten daher im wohlverstandenen Eigeninteresse dafür Sorge tragen, dass sie die entsprechenden Erklärungen und Nachweise fristgerecht abgeben bzw. erbringen können.
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Unter den geeigneten Teilnehmern erfolgt ggf. eine Auswahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe ausgewählt wird, anhand der unter III.2.1-3 erbrachten Nachweise, auf die technische Leistungsfähgikeit wird besonderen Wert gelegt.
Weitere Verdingungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb gibt es nicht.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle der Auftragserteilung: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme sowie Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme für eine einheitliche Gewährleistungszeit von fünf Jahren bzw. eine abweichende vom Bieter angebotene Gewährleistungszeit. Sofern längere produktabhängige Garantien gegeben werden, gelten diese. Ein Sicherheitseinbehalt bleibt vorbehalten.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Nach Maßgabe der Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Wird im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dargelegt. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gibt es keine weiteren Verdingungsunterlagen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ralf Engelhardt

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold
Postanschrift: Hormsche Str. 44 32756 Detmold
Postort: Detmold
Postleitzahl: 32756
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren finden die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I, S. 2114), zuletzt geändert durch die Art. 3 des Gesetzes vom 26.7.2011 (BGBl. I, S. 1554) Anwendung.
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Nach § 107 Abs. 3 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich i.S.v. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens 7 Tage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoß bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
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Quelle: OJS 2012/S 011-017608 (2012-01-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-11-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 233-382890
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 11-017608
ABl. S-Ausgabe: 233

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2012/S 233-382890 (2012-11-29)