Erstellung eines neuen Datenbank gestützten Anwendungssystems mit dem Namen Arzneimittel -und Antrags-Datenbank (AmAnDa) zur Erfassung und Bearbeitung von Daten zu Arzneimitteln für das BfArM, das PEI, das BVL und das DIMDI

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt federführend in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ein neues Datenbank gestütztes Anwendungssystem mit dem Namen Arzneimittel- und Antrags-Datenbank (AmAnDa) zur Erfasssung und Bearbeitung von Daten zu Arzneimitteln. Das neue System dient der Ablösung des bislang genutzten Arzneimittelinformationssystems (AMIS). Es wird im Rahmen des PharmNet.Bund-Projektes im Projektbereich 4 realisiert.
AMIS wird seit 1980 betrieben und stellt das Rückrat für die Geschäftsprozesse im Bereich der Arzneimittelzulassung im BfArM, BVL und PEI dar.
AMIS wird auf einer UNIX Plattform betrieben und ist in Java programmiert. Die derzeitigen Funktionalitäten und der datenbanktechnische Aufbau sind in einem den Vergabeunterlagen beiliegenden Datenverarbeitungskonzept näher beschrieben.
PharmNet.Bund ist ein Kooperationsprojekt der deutschen Zulassungsbehörden - BfArM, PEI und BVL - und dem DIMDI, das in enger Zusammenarbeit mit den für die Arzneimittelüberwachung zuständigen Behörden der Länder, koordiniert durch die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG), umgesetzt wird. Die Ziele des Gesamtprojektes sind im Fachkonzept näher beschrieben. Die Gesamtprojektleitung wurde vom DIMDI übernommen. Teilprojekte - wie die Entwicklung von AmAnDa - werden in den einzelnen BOB betreut, in diesem Fall federführend im BfArM. Im PharmNet.Bund Projekt sind Prozesse für Berichtswesen, Kommunikation, Änderungsmanagement und Projektabnahme etabliert, die auch für das AmAnDa - Projekt zur Anwendung kommen sollen. Ein behördenübergreifendes SOA Competence Center überwacht die Einhaltung der Ressortstandards, koordiniert die Weiterentwicklung der Services und vermeidet dadurch Parallelentwicklungen im Gesamtprojekt.
Mit der Dokumentation für einen Zulassungs-, Genehmigungs-, Bescheinigungs - oder Registrierungsantrag für ein Arzneimittel (im Folgenden allgemein als Zulassungsantrag beschrieben) werden eine große Zahl von beschreibenden Daten erfasst, die den jeweiligen Status eines Arzneimittels im Detail nach Vorgaben des Arzneimittelgesetzes beschreiben. Änderungen an diesem Datensatz müssen über den Lebenszeitraum des Arzneimittels nachverfolgt und jederzeit reproduzierbar dargestellt werden. Das bedeutet, dass die Arzneimittel- und Antrags-Datenbank (AmAnDa) eine hohe Datenqualität erfordert und qualitätssichernde Regelwerke implementiert werden müssen.
Die Primärfassung der Daten muss manuell wie auch über einen automatisierten Datenimport unterstützt werden können. In jedem Fall werden manuelle Nacharbeiten erforderlich sein, so dass ein spezifisches Erfassungs- und Korrekturmodul als User-Interface zu entwickeln ist. "Look and Feel" der PharmNet. Bund Umgebung sind dabei zu berücksichtigen (STYGD-P). Gleiches gilt für die Barrierefreiheit (BITV). Als Modell für die Realisierung soll die bereits entwickelte Komponente für die Erfassung von Packungsgrößen herangezogen werden. Die Zulassungs- und Verlängerungsanträge unterscheiden sich in Inhalt und Umfang der Daten in Abhängigkeit vom Verfahren und der Produktkategorie des Arzneimittels. Die Änderungsanträge unterscheiden sich im Wesentlichen durch den jeweiligen Geltungsbereich (Tier- oder Humanarzneimittel) und die Änderungstatbestände. Die durch diese regulatorischen Aktivitäten induzierte Neuerstellung und folgende Veränderung der Dateninhalte muss der Ursache nach und dem Inhalt nach in AmAnDa abgebildet werden. AmAnDa wird sich auf die Faktendaten zu Arzneimitteln, Statusinformationen sowie einen definierten Satz möglicher Dokumente beschränken. Im Datenmodell von AmAnDa sind Datenfelder für Links zu den definierten Dokumenttypen vorgesehen. Prozessrelevante Daten und weitere Dokumente werden in den Vorgangsbearbeitungs- und Dokumentenmanagementsystemen der BOB (DMS/VBS²) verwaltet.
AmAnDa verwaltet nachvollziehbar und revisionssicher alle Arzneimittelfaktendaten (kurz AM-Daten), die durch regulatorische Prozesse eingehen sowie durch Folgeprozesse gegenüber der initialen Datenaufnahme entstehen werden. Der Prozessablauf wird künftig durch die Vorgangsbearbeitungssysteme der BOB gesteuert und dokumentiert. Teile dieser AM-Daten sind für die Öffentlichkeit und unterschiedliche Organisationen in unterschiedlichem Umfang zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Diese Veröffentlichung findet druch die PharmNet.Bund - Faktendatenbank statt, welche von AmAnDa beliefert wird. Registrierung, Authentifizierung und Autorisierung an AmAnDa werden als zentraler Service von PharmNet.Bund bereitgestellt. Zusätzlich ist ein anwendungsspezifisches Rollen- und Rechtekonzept erforderlich.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Postanschrift: Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
E-Mail: stefanie.vogt@bfarm.de 📧
Telefon: +49 2282074124 📞
Fax: +49 2282074352 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-28 📅
Einreichungsfrist: 2012-10-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 168-278913
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
A. Nachweis zur Leistungsprüfung: Die Bewertung der Angebotsleistung erfolgt im Rahmen der einfachen Richtwertmethode gemäß UfAB IV: 1. Prüfung der Angemessenheit der Preise und Ausschluss der Angebote, bei denen ein offenbares Missverhältnis zwischen Preis und Leistung anzunehmen ist. 2. Bewertung Leistungsumfang: a) Prüfung und Bewertung der Angebote auf Basis der Beantwortung der Anforderungen aus dem Kriterienkatalog (näheres in Anlage 3.1 der Vergabeunterlagen). Die Anforderungen sind aus dem Fach- und DV-Konzept entnommen. Die Leistungspunkte werden nach folgendem Verfahren errechnet: — In Tabelle „A_HG_B_KG 5“ und „A_HG_B_KG 6“ sind Anforderungen, die Ausschlusskriterien (A-Kriterien) darstellen, enthalten. Es werden keine Leistungspunkte vergeben. Bieter die diese Anforderungen nicht erfüllen werden von der weiteren Bewertung ausgeschlossen, — In den Tabellen „A_HG_B_KG 6“ (teilweise), „B_HG_A“, „B_HG_B_KG 1“, „B_HG_B_KG 2“, „B_HG_B_KG 3“, „B_HG_B_KG 4“, „B_HG_B_KG 7“ und „B_HG_B_KG 8“, sind die B-Kriterien enthalten. Die Erfüllung der Anforderung (Festlegung in Spalte G, Beantwortung mit „Ja“) wird mit 4 Punkten, die Erfüllung der Anforderung mit Einschränkung (Beantwortung mit „Ja mit Einschränkung“) mit 2 Punkten und Nichterfüllung (Beantwortung mit „Nein“) der Anforderung mit 0 gewertet. Einschränkungen können in Spalte J dokumentiert werden. Falls zu der Anforderung eine weitergehende Fragestellung existiert (Beispiele Tabelle „B_HG_B_KG 1“ bei Anforderung FA.EÄ.004, Fragestellung in Spalte I) ist diese entweder in Spalte J direkt oder mit einem Verweis auf das entsprechende Dokument/Kapitel zu dokumentieren. Die Bewertung der Beantwortung erfolgt in 4 Stufen: i. Nicht-Beantwortung: 0 Punkte ii. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist rudimentär beschrieben, die Nachvollziehbarkeit ist eingeschränkt: 1 Punkt iii. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben, aber nur ansatzweise nachvollziehbar: 2 Punkte iv. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben und nachvollziehbar: 3 Punkte. v. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben, nachvollziehbar und die Durchführbarkeit mit Projektreferenzen/Projektbeispielen belegt: 4 Punkte — In Tabelle „Sonst_LK“ wird der zugesagte Startzeitpunkt des Projektes wie folgt bewertet: i. Bis zum 20.12.2012 mit 4 Punkten ii. Bis zum 20.1.2013 mit 2 Punkten iii. Ab 21.1.2013 mit 0 Punkte 3. Dokumentation welche Gründe für die Punktevergabe relevant sind. 4. Ermittlung der Leistungspunkte pro Kriterium durch Multiplikation der vergebenen Bewertungspunkte mit den im Kriterienkatalog festgelegten Gewichtungspunkten (Spalte K * Spalte M) 5. Bildung der Summe der Leistungspunkte pro Hauptgruppe (siehe Tabelle „Zusammenfassung“ der Anlage 3.1 der Vergabeunterlagen) 6. Prüfung der Angebote in Bezug auf die Erreichung der Mindestpunktzahlen für die Hauptgruppen des Kriterienkataloges. Die Mindestpunktzahlen sind im Arbeitsblatt „Zusammenfassung“ des Kriterienkataloges in der Spalte „Mindestpunktzahl“ angegeben. Angebote, die die Mindestpunktzahl einer Hauptgruppe des Kriterienkataloges nicht erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Die Mindestpunktzahl ist durch die Mindestfunktionalität des zu erstellenden Werkes festgelegt. Bei einer geringeren Punktzahl ist das erstelle Werk durch den AG nicht nutzbar. 7. Für jedes verbliebene Angebot wird die Summe aller Leistungspunkte gebildet. 8. Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses aller Angebote (Quotient aus der Summe der Leistungspunkte und dem Gesamtleistungspreis). Der Gesamtleistungspreis ergibt sich aus dem Preisblatt berechnete Gesamtkosten (Anlage 3.2 der vergabeunterlagen). B. Hinweis darauf, dass referenzierte Dokumente, nur in elektronischer Form verfügbar sind (geht aus der Anlage im Anschreiben hervor) C. Hinweis, dass nachfolgende Dokumente zur Einsichtnahme im BfArM (Fristen und Termine im Anschreiben unter Punkt 2.6 näher bezeichnet) zur Verfügung gestellt werden: — Source-Code der Packungsgrößen-Erfassungskomponente, — Unit Test der Packungsgrößen-Erfassungskomponente, — Datenbank mit Daten der Packungsgrößen-Erfassungskomponente, — Lauffähige Packungsgrößen-Erfassungskomponente in der aktuellen Version, — Eclipse Entwicklungsumgebung zum Reproduzieren der letzten Version der Packungsgrößen-Erfassungskomponente. D. Formblätter zur Nennung von Unterauftragnehmern, Bietergemeinschaften sind beigefügt. E. Beigefügt ist ein DV- und Fachkonzept, ein EVB - IT- Systemvertrag, die EVB - IT System, Muster zum EVB-IT -System, ein Preisblatt, die allgemeine Leistungsbeschreibung, ein Glossar, ein Anschreiben, Bewerbungsbedingungen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt federführend in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ein neues Datenbank gestütztes Anwendungssystem mit dem Namen Arzneimittel- und Antrags-Datenbank (AmAnDa) zur Erfasssung und Bearbeitung von Daten zu Arzneimitteln. Das neue System dient der Ablösung des bislang genutzten Arzneimittelinformationssystems (AMIS). Es wird im Rahmen des PharmNet.Bund-Projektes im Projektbereich 4 realisiert.
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AMIS wird seit 1980 betrieben und stellt das Rückrat für die Geschäftsprozesse im Bereich der Arzneimittelzulassung im BfArM, BVL und PEI dar.
AMIS wird auf einer UNIX Plattform betrieben und ist in Java programmiert. Die derzeitigen Funktionalitäten und der datenbanktechnische Aufbau sind in einem den Vergabeunterlagen beiliegenden Datenverarbeitungskonzept näher beschrieben.
PharmNet.Bund ist ein Kooperationsprojekt der deutschen Zulassungsbehörden - BfArM, PEI und BVL - und dem DIMDI, das in enger Zusammenarbeit mit den für die Arzneimittelüberwachung zuständigen Behörden der Länder, koordiniert durch die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG), umgesetzt wird. Die Ziele des Gesamtprojektes sind im Fachkonzept näher beschrieben. Die Gesamtprojektleitung wurde vom DIMDI übernommen. Teilprojekte - wie die Entwicklung von AmAnDa - werden in den einzelnen BOB betreut, in diesem Fall federführend im BfArM. Im PharmNet.Bund Projekt sind Prozesse für Berichtswesen, Kommunikation, Änderungsmanagement und Projektabnahme etabliert, die auch für das AmAnDa - Projekt zur Anwendung kommen sollen. Ein behördenübergreifendes SOA Competence Center überwacht die Einhaltung der Ressortstandards, koordiniert die Weiterentwicklung der Services und vermeidet dadurch Parallelentwicklungen im Gesamtprojekt.
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Mit der Dokumentation für einen Zulassungs-, Genehmigungs-, Bescheinigungs - oder Registrierungsantrag für ein Arzneimittel (im Folgenden allgemein als Zulassungsantrag beschrieben) werden eine große Zahl von beschreibenden Daten erfasst, die den jeweiligen Status eines Arzneimittels im Detail nach Vorgaben des Arzneimittelgesetzes beschreiben. Änderungen an diesem Datensatz müssen über den Lebenszeitraum des Arzneimittels nachverfolgt und jederzeit reproduzierbar dargestellt werden. Das bedeutet, dass die Arzneimittel- und Antrags-Datenbank (AmAnDa) eine hohe Datenqualität erfordert und qualitätssichernde Regelwerke implementiert werden müssen.
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Die Primärfassung der Daten muss manuell wie auch über einen automatisierten Datenimport unterstützt werden können. In jedem Fall werden manuelle Nacharbeiten erforderlich sein, so dass ein spezifisches Erfassungs- und Korrekturmodul als User-Interface zu entwickeln ist. "Look and Feel" der PharmNet. Bund Umgebung sind dabei zu berücksichtigen (STYGD-P). Gleiches gilt für die Barrierefreiheit (BITV). Als Modell für die Realisierung soll die bereits entwickelte Komponente für die Erfassung von Packungsgrößen herangezogen werden. Die Zulassungs- und Verlängerungsanträge unterscheiden sich in Inhalt und Umfang der Daten in Abhängigkeit vom Verfahren und der Produktkategorie des Arzneimittels. Die Änderungsanträge unterscheiden sich im Wesentlichen durch den jeweiligen Geltungsbereich (Tier- oder Humanarzneimittel) und die Änderungstatbestände. Die durch diese regulatorischen Aktivitäten induzierte Neuerstellung und folgende Veränderung der Dateninhalte muss der Ursache nach und dem Inhalt nach in AmAnDa abgebildet werden. AmAnDa wird sich auf die Faktendaten zu Arzneimitteln, Statusinformationen sowie einen definierten Satz möglicher Dokumente beschränken. Im Datenmodell von AmAnDa sind Datenfelder für Links zu den definierten Dokumenttypen vorgesehen. Prozessrelevante Daten und weitere Dokumente werden in den Vorgangsbearbeitungs- und Dokumentenmanagementsystemen der BOB (DMS/VBS²) verwaltet.
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AmAnDa verwaltet nachvollziehbar und revisionssicher alle Arzneimittelfaktendaten (kurz AM-Daten), die durch regulatorische Prozesse eingehen sowie durch Folgeprozesse gegenüber der initialen Datenaufnahme entstehen werden. Der Prozessablauf wird künftig durch die Vorgangsbearbeitungssysteme der BOB gesteuert und dokumentiert. Teile dieser AM-Daten sind für die Öffentlichkeit und unterschiedliche Organisationen in unterschiedlichem Umfang zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Diese Veröffentlichung findet druch die PharmNet.Bund - Faktendatenbank statt, welche von AmAnDa beliefert wird. Registrierung, Authentifizierung und Autorisierung an AmAnDa werden als zentraler Service von PharmNet.Bund bereitgestellt. Zusätzlich ist ein anwendungsspezifisches Rollen- und Rechtekonzept erforderlich.
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Beschreibung der Optionen:
Zusätzliche Anpassungs - und Implementierungsleistungen:
Sie umfassen Leistungs- und Lieferteile wie:
— Erbringung zusätzlicher konzeptioneller Leistungen, z.B. weiterer Schnittstellen.
Referenznummer: 2281-1407
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 53175 Bonn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Vollständig ausgefüllter Bewertungs - und Leistungskatalog,
— Ausgefülltes Preisblatt unterschrieben in Papier sowie in elektronischer Form,
— Unterzeichnetes Vertragsdokument mit den dort enthaltenen notwendigen Angaben. Die Ausfüllhinweise zu den Vertragsurkunden sind vom Bieter zu beachten. Der Vertragsentwurf ist im erforderlichen Umfang zu vervollständigen, insbesondere dann, wenn in den Ausfüllhilfen um eine Ergänzung gebeten wird,
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— Nachweis (Kopie) über den Eintrag ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist,
— Unterzeichnete Eigenerklärung gemäß § 6 EG Abs. 6 a) bis e) VOL/A.
Mindeststandards:
— ausgefüllter Kriterienkatalog betreffend der Eignungsanforderungen (d.h. Nachweise bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit/ ausführliche Angaben dazu sind im Kriterienkatalog zu finden) unterschrieben in Papier und in elektronischer Form,
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre (2009, 2010, 2011),
— Erklärung über den Gesamtumsatz im Bereich Projektmanagement, Datenbank- und Java-Entwicklung (ohne Hardware) der letzten drei Geschäftsjahre (s.o.),
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer Kopie der Versicherung mit den Deckungssummen: für Personenschäden 1 000 000 EUR, für Sachschäden 500 000 EUR, für Vermögensschäden 500 000 EUR.
— Erfahrungs- und Leistungsnachweis in Form von mindestens 2600 von maximal 7750 Bewertungspunkten (ausführliche Angaben dazu in der Kriteriengruppe 3.1 im Kriterienkatalog Eignungsanforderungen) in Bezug auf Referenzen von Unternehmen, für die vom Anbieter Projekte (Zeitraum seit 2009) durchgeführt wurden und die einen Bezug zur Öffentlichen Verwaltung oder zum Life Science-Bereich oder eine geplante Laufzeit von mehr als 6 Monaten hatten und deren Relevanz zum ausgeschriebenen Projekt in folgenden möglichen Teilaspekten gegeben ist: Projektmanagement, Datenbank Modellierung und Design, Implementierung, Test, Barrierefreiheit, UI Style Guide Erstellung, UI Entwicklung oder Usability. Durch die vorgegebene Mindestpunktzahl wird der Bezug zum Ausschreibungsgegenstand eingefordert. Die gewählte Mindestpunktzahl beträgt ca. 1/3 der Maximalpunktzahl und ermöglicht dem Anbieter unterschiedliche Projektarten (beispielsweise UI Style Guide Entwicklung, Prüfung der Barrierefreiheit, etc.) zur Abdeckung der verschiedenen Kriterien zu verwenden.
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Zu den Referenzaufträgen sind wenigstens folgende Angaben erforderlich (näheres in Anlage 7.1.2. der Vergabeunterlagen):
a. Name und Anschrift des Auftraggebers,
b. Name des zuständigen Ansprechpartners mit aktueller Telefonnummer,
c. Art des Referenzprojektes,
d. Auftragsdauer,
e. Auftragsvolumen
— Vorlage einer Unternehmensdarstellung: Der Bieter soll seine Firma darstellen, indem er zu folgenden Punkten Stellung nimmt und die Fragen beantwortet:
— Organisatorischer Aufbau des Unternehmens, Sitz und Niederlassung der Firma,
— Beantwortung der Frage, ob bei der Firma zur Zeit mindestens 30 Mitarbeiter/innen arbeiten und dort schon länger als sechs Monate beschäftigt sind,
— Beantwortung der Frage, ob mindestens 10 Mitarbeiter in der Software-Entwicklung oder dem Projektmanagement tätig sind,
— Erfahrungsnachweis des/der vorgesehenen Projektleiter/in (ggf. anonymisiert) in Form von mindestens 400 von maximal 2.000 Bewertungspunkten (siehe Kriteriengruppe 3.2 im Kriterienkatalog Eignungsanforderungen) in Bezug auf Referenzen von Projekten, in denen der/die vorgesehene Projektleiter/in in der Rolle Projektleitung (Zeitraum seit 2009) beteiligt war und die einen Bezug zur Öffentlichen Verwaltung oder zum Life Science-Bereich oder einen Bezug zum Thema Barrierefreiheit oder Usability hatten. Durch die vorgegebene Mindestpunktzahl wird der Bezug der Projektleiterreferenzen zum Ausschreibungsgegenstand eingefordert. Die gewählte Mindestpunktzahl von ca. 1/5 der Maximalpunktzahl ermöglicht dem Anbieter unterschiedliche Projektarten (beispielsweise Konzeptions-, Realisierungs- und Testprojekte) zur Abdeckung der verschiedenen Kriterien zu verwenden.
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Zu den Referenzaufträgen sind wenigstens folgende Angaben erforderlich gemäß der Ausfüllhinweise des Kriterienkatalogs Personalprofil (näheres in Anlage 7.1.1 der Vergabeunterlagen):
d. Auftragsdauer
— Leistungsnachweis des/der vorgesehenen Projektleiters/in (ggf. anonymisiert) in Form von mindestens 25 Bewertungspunkten (näheres in Kriteriengruppe 3.3 im Kriterienkatalog Eignungsanforderungen) in Bezug auf Kenntnisse und Erfahrungen in „Projektleitung und -management“, „Service Oriented Architecture (SOA),“ „Qualitätssicherung und Test“, „Technisches Umfeld vergleichbar zum ausgeschriebenen Projekt“, „Methodenkompetenz Projektvorgehensmodell – Softwareentwicklung“, „Datenmodellierung“ (näheres in den Zeilen 26 und 29 bis 33 des Personalprofils, Anlage 7.1.2 der Vergabeunterlagen) sowie von mindestens 3 Bewertungspunkten in Bezug auf Kenntnissen und Erfahrungen in „Datenerfassungs- und Bearbeitungssysteme“ (näheres in Zeile 27 des Personalprofils, Anlage 7.1.2 der Vergabeunterlagen) sowie von mindestens 2 Bewertungspunkten in Bezug auf Kenntnissen und Erfahrungen in „Usability und barrierefreies UI“ (näheres in Zeile 28 des Personalprofils, Anlage 7.1.2. der Vergabeunterlagen).
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Die Mindestpunktzahlen für die Kriterien wurden anhand der notwendigen Projekterfahrungen in den einzelnen Schwerpunkten des Ausschreibungsgegenstands gewählt, insbesondere die Erfahrung als Projektleiter in einem vergleichbaren technischen Umfeld (Kriterium 3.3.1, Anlage 7.1 der Vergabeunterlagen). Die Erfahrung in den Bereichen „Usability und barrierefreies UI“ (Kriterium 3.3.3, Anlage 7.1 der Vergabeunterlagen) und „Datenerfassungs- und Bearbeitungssysteme“ (Kriterium 3.3.2, Anlage 7.1.der Vergabeunterlagen) werden explizit gefordert.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Im Rahmen der Realisierung der vereinbarten Arbeitspakete werden mit dem Auftragnehmer prozentuale Abschlagszahlungen auf den vereinbarten Festpreis gemäß der festgesetzten Entwicklungsstufen aus der allgemeinen Leistungsbeschreibung vereinbart. Die zu erbringenden Leistungen sind durch die Leistungsbeschreibung zusammen mit dem Fach- und DV-Konzept festgelegt und im Anforderungskatalog wiedergegeben und gemäß der Entwicklungsstufen in der Tabelle der Leistungsbeschreibung inhaltlich und zeitlich aufgeteilt.
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Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-12-17 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Stefanie Vogt

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2281-1407
Zusätzliche Informationen
A. Nachweis zur Leistungsprüfung:
Die Bewertung der Angebotsleistung erfolgt im Rahmen der einfachen Richtwertmethode gemäß UfAB IV:
1. Prüfung der Angemessenheit der Preise und Ausschluss der Angebote, bei denen ein offenbares Missverhältnis zwischen Preis und Leistung anzunehmen ist.
2. Bewertung Leistungsumfang:
a) Prüfung und Bewertung der Angebote auf Basis der Beantwortung der Anforderungen aus dem Kriterienkatalog (näheres in Anlage 3.1 der Vergabeunterlagen). Die Anforderungen sind aus dem Fach- und DV-Konzept entnommen. Die Leistungspunkte werden nach folgendem Verfahren errechnet:
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— In Tabelle „A_HG_B_KG 5“ und „A_HG_B_KG 6“ sind Anforderungen, die Ausschlusskriterien (A-Kriterien) darstellen, enthalten. Es werden keine Leistungspunkte vergeben. Bieter die diese Anforderungen nicht erfüllen werden von der weiteren Bewertung ausgeschlossen,
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— In den Tabellen „A_HG_B_KG 6“ (teilweise), „B_HG_A“, „B_HG_B_KG 1“, „B_HG_B_KG 2“, „B_HG_B_KG 3“, „B_HG_B_KG 4“, „B_HG_B_KG 7“ und „B_HG_B_KG 8“, sind die B-Kriterien enthalten.
Die Erfüllung der Anforderung (Festlegung in Spalte G, Beantwortung mit „Ja“) wird mit 4 Punkten, die Erfüllung der Anforderung mit Einschränkung (Beantwortung mit „Ja mit Einschränkung“) mit 2 Punkten und Nichterfüllung (Beantwortung mit „Nein“) der Anforderung mit 0 gewertet. Einschränkungen können in Spalte J dokumentiert werden. Falls zu der Anforderung eine weitergehende Fragestellung existiert (Beispiele Tabelle „B_HG_B_KG 1“ bei Anforderung FA.EÄ.004, Fragestellung in Spalte I) ist diese entweder in Spalte J direkt oder mit einem Verweis auf das entsprechende Dokument/Kapitel zu dokumentieren. Die Bewertung der Beantwortung erfolgt in 4 Stufen:
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i. Nicht-Beantwortung: 0 Punkte
ii. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist rudimentär beschrieben, die Nachvollziehbarkeit ist eingeschränkt: 1 Punkt
iii. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben, aber nur ansatzweise nachvollziehbar: 2 Punkte
iv. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben und nachvollziehbar: 3 Punkte.
v. Der Lösungsansatz bzw. das Vorgehen ist konsistent beschrieben, nachvollziehbar und die Durchführbarkeit mit Projektreferenzen/Projektbeispielen belegt: 4 Punkte
— In Tabelle „Sonst_LK“ wird der zugesagte Startzeitpunkt des Projektes wie folgt bewertet:
i. Bis zum 20.12.2012 mit 4 Punkten
ii. Bis zum 20.1.2013 mit 2 Punkten
iii. Ab 21.1.2013 mit 0 Punkte
3. Dokumentation welche Gründe für die Punktevergabe relevant sind.
4. Ermittlung der Leistungspunkte pro Kriterium durch Multiplikation der vergebenen Bewertungspunkte mit den im Kriterienkatalog festgelegten Gewichtungspunkten (Spalte K * Spalte M)
5. Bildung der Summe der Leistungspunkte pro Hauptgruppe (siehe Tabelle „Zusammenfassung“ der Anlage 3.1 der Vergabeunterlagen)
6. Prüfung der Angebote in Bezug auf die Erreichung der Mindestpunktzahlen für die Hauptgruppen des Kriterienkataloges. Die Mindestpunktzahlen sind im Arbeitsblatt „Zusammenfassung“ des Kriterienkataloges in der Spalte „Mindestpunktzahl“ angegeben. Angebote, die die Mindestpunktzahl einer Hauptgruppe des Kriterienkataloges nicht erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Die Mindestpunktzahl ist durch die Mindestfunktionalität des zu erstellenden Werkes festgelegt. Bei einer geringeren Punktzahl ist das erstelle Werk durch den AG nicht nutzbar.
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7. Für jedes verbliebene Angebot wird die Summe aller Leistungspunkte gebildet.
8. Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses aller Angebote (Quotient aus der Summe der Leistungspunkte und dem Gesamtleistungspreis). Der Gesamtleistungspreis ergibt sich aus dem Preisblatt berechnete Gesamtkosten (Anlage 3.2 der vergabeunterlagen).
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B. Hinweis darauf, dass referenzierte Dokumente, nur in elektronischer Form verfügbar sind (geht aus der Anlage im Anschreiben hervor)
C. Hinweis, dass nachfolgende Dokumente zur Einsichtnahme im BfArM (Fristen und Termine im Anschreiben unter Punkt 2.6 näher bezeichnet) zur Verfügung gestellt werden:
— Source-Code der Packungsgrößen-Erfassungskomponente,
— Unit Test der Packungsgrößen-Erfassungskomponente,
— Datenbank mit Daten der Packungsgrößen-Erfassungskomponente,
— Lauffähige Packungsgrößen-Erfassungskomponente in der aktuellen Version,
— Eclipse Entwicklungsumgebung zum Reproduzieren der letzten Version der Packungsgrößen-Erfassungskomponente.
D. Formblätter zur Nennung von Unterauftragnehmern, Bietergemeinschaften sind beigefügt.
E. Beigefügt ist ein DV- und Fachkonzept, ein EVB - IT- Systemvertrag, die EVB - IT System, Muster zum EVB-IT -System, ein Preisblatt, die allgemeine Leistungsbeschreibung, ein Glossar, ein Anschreiben, Bewerbungsbedingungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Bund beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Strasse 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2012/S 168-278913 (2012-08-28)