Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal, beabsichtigt durch die Umsetzung der Maßnahme M59 des HWSK Elbe den Hochwasserschutz in Dresden Kaditz rechts der Elbe zwischen Washingtonstraße und BAB 4 zu verbessern. Bei den zu beplanenden Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich um die Ertüchtigung und Erhöhung des Deiches Dresden Kaditz (Umsetzung HWSK Elbe M59, Elb-km 61+260 - 63+100). Die Umsetzung des Vorhabens ist in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH vorgesehen. Zum Projekt liegt eine Vorplanung vor. Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen: Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphase 3 bis 7 und 9; Fachplanungen der Tragwerksplanung nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6; Örtliche Bauüberwachung nach HOAI, Anlage 2, Nr. 2.8.8; Besondere Leistungen (wie: Liegenschaftsbearbeitung, Erstellung naturschutzfachliche Unterlagen, landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Planungen zu Art und Umfang von erforderlicher Binnenentwässerung).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-22.
Auftragsbekanntmachung (2012-06-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang:
Gegenstand ist die Instandsetzung und Erhöhung der Elbdeichanlage in Dresden Kaditz zwischen der Flügelwegbrücke und der Autobahnbrücke (BAB A4). Das Vorhaben gründet auf der in der HWSK der Elbe vorgesehenen Maßnahme M59.Ausgehend von den Ergebnissen der vorliegenden Vorplanung ist zur Ertüchtigung und Erhöhung des Deichabschnittes, Deich Dresden Kaditz (ca. Elb-km 61+260 - 63+100) die Herstellung einer Deichinnendichtung (Dichtwand) und Untergrundabdichtung mit hydraulischen Fenstern vorgesehen. Mit der Erhöhung des Deiches soll das gemäß HWSK angestrebte Schutzziel HQ100 erreichen werden, im Abschnitt der Kläranlage Dresden-Kaditz ist der Schutz auf einen Elbwasserstand von 111,00 m NN avisiert.Der bestehende Hochwasserschutzdeich soll in dem betrachteten Abschnitt abschnittsweise im erforderlichen Umfang erdbautechnisch ertüchtigt und erhöht werden (Anpassung der Böschungsneigung und der Deichhöhe). Die Abdichtung von Leitungsquerungen erfolgt in separaten Baugruben, ebenso der Rückbau funktionsloser Leitungsquerungen unter dem Deich. Die Deichkrone ist für die Befahrung mit dem Arbeitsgerät und die Herstellung der Dichtwand vorzubereiten und die Dichtwand herzustellen. Nach der Herstellung der Dichtwand sollen die Anlage des Deichverteidigungsweges (DVW) und die Neubegrünung des Deiches erfolgen. Es ist vorgesehen, den neu zu errichtenden DVW an das öffentliche Wegenetz (Washingtonstraße/Autohof) anzuschließen sowie zusätzlich an das Wegenetz der Kläranlage Dresden-Kaditz anzubinden.Der bestehende Deich wird durch die geplanten Maßnahmen erhöht. Im Bereich der Kläranlage ist die Verbreiterung des Deichkörpers vorgesehen. Der DVW soll im Bereich der Deichkrone hinter der Innendichtung angeordnet werden.Im Zusammenhang mit dem vorgenannten Vorhaben, sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die innerstädtischen/stadtplanerischen Aspekte zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.Weiterhin sind auch die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen bei der zu wählenden Baukonstruktion mit einzubeziehen.
Gegenstand ist die Instandsetzung und Erhöhung der Elbdeichanlage in Dresden Kaditz zwischen der Flügelwegbrücke und der Autobahnbrücke (BAB A4). Das Vorhaben gründet auf der in der HWSK der Elbe vorgesehenen Maßnahme M59.Ausgehend von den Ergebnissen der vorliegenden Vorplanung ist zur Ertüchtigung und Erhöhung des Deichabschnittes, Deich Dresden Kaditz (ca. Elb-km 61+260 - 63+100) die Herstellung einer Deichinnendichtung (Dichtwand) und Untergrundabdichtung mit hydraulischen Fenstern vorgesehen. Mit der Erhöhung des Deiches soll das gemäß HWSK angestrebte Schutzziel HQ100 erreichen werden, im Abschnitt der Kläranlage Dresden-Kaditz ist der Schutz auf einen Elbwasserstand von 111,00 m NN avisiert.Der bestehende Hochwasserschutzdeich soll in dem betrachteten Abschnitt abschnittsweise im erforderlichen Umfang erdbautechnisch ertüchtigt und erhöht werden (Anpassung der Böschungsneigung und der Deichhöhe). Die Abdichtung von Leitungsquerungen erfolgt in separaten Baugruben, ebenso der Rückbau funktionsloser Leitungsquerungen unter dem Deich. Die Deichkrone ist für die Befahrung mit dem Arbeitsgerät und die Herstellung der Dichtwand vorzubereiten und die Dichtwand herzustellen. Nach der Herstellung der Dichtwand sollen die Anlage des Deichverteidigungsweges (DVW) und die Neubegrünung des Deiches erfolgen. Es ist vorgesehen, den neu zu errichtenden DVW an das öffentliche Wegenetz (Washingtonstraße/Autohof) anzuschließen sowie zusätzlich an das Wegenetz der Kläranlage Dresden-Kaditz anzubinden.Der bestehende Deich wird durch die geplanten Maßnahmen erhöht. Im Bereich der Kläranlage ist die Verbreiterung des Deichkörpers vorgesehen. Der DVW soll im Bereich der Deichkrone hinter der Innendichtung angeordnet werden.Im Zusammenhang mit dem vorgenannten Vorhaben, sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die innerstädtischen/stadtplanerischen Aspekte zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.Weiterhin sind auch die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen bei der zu wählenden Baukonstruktion mit einzubeziehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal
Postanschrift: Bahnhofstraße 14
Postleitzahl: 01796
Postort: Pirna
Kontakt
Internetadresse: http://www.talsperren-sachsen.de🌏
E-Mail: betrieb.oe@ltv.sachsen.de📧
Telefon: +49 3501796-340📞
Fax: +49 3501796-102 📠
Sämtliche geforderte Nachweise sind nach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz M59" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe" in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz, M59" zu kennzeichnen. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren. Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragen. Zunächst wird die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 42 HOAI und die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 49 HOAI vergeben. Weiterhin ist bei Fortsetzung der Planung beabsichtigt, den AN mit weiteren Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 und 9 gemäß § 42 HOAI bzw. 5 bis 6 gemäß § 49 HOAI zu beauftragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht.
Bereits ausgewählte Bewerber: Toscano GmbH, Gewerbering 3, 01744 Dippoldiswalde, DEUTSCHLAND.
Sämtliche geforderte Nachweise sind nach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz M59" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe" in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz, M59" zu kennzeichnen. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren. Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragen. Zunächst wird die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 42 HOAI und die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 49 HOAI vergeben. Weiterhin ist bei Fortsetzung der Planung beabsichtigt, den AN mit weiteren Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 und 9 gemäß § 42 HOAI bzw. 5 bis 6 gemäß § 49 HOAI zu beauftragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht.
Bereits ausgewählte Bewerber: Toscano GmbH, Gewerbering 3, 01744 Dippoldiswalde, DEUTSCHLAND.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal, beabsichtigt durch die Umsetzung der Maßnahme M59 des HWSK Elbe den Hochwasserschutz in Dresden Kaditz rechts der Elbe zwischen Washingtonstraße und BAB 4 zu verbessern. Bei den zu beplanenden Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich um die Ertüchtigung und Erhöhung des Deiches Dresden Kaditz (Umsetzung HWSK Elbe M59, Elb-km 61+260 - 63+100). Die Umsetzung des Vorhabens ist in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH vorgesehen. Zum Projekt liegt eine Vorplanung vor.
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal, beabsichtigt durch die Umsetzung der Maßnahme M59 des HWSK Elbe den Hochwasserschutz in Dresden Kaditz rechts der Elbe zwischen Washingtonstraße und BAB 4 zu verbessern. Bei den zu beplanenden Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich um die Ertüchtigung und Erhöhung des Deiches Dresden Kaditz (Umsetzung HWSK Elbe M59, Elb-km 61+260 - 63+100). Die Umsetzung des Vorhabens ist in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH vorgesehen. Zum Projekt liegt eine Vorplanung vor.
Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen:
Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphase 3 bis 7 und 9;
Fachplanungen der Tragwerksplanung nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6;
Örtliche Bauüberwachung nach HOAI, Anlage 2, Nr. 2.8.8;
Besondere Leistungen (wie: Liegenschaftsbearbeitung, Erstellung naturschutzfachliche Unterlagen, landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Planungen zu Art und Umfang von erforderlicher Binnenentwässerung).
Menge oder Umfang:
Gegenstand ist die Instandsetzung und Erhöhung der Elbdeichanlage in Dresden Kaditz zwischen der Flügelwegbrücke und der Autobahnbrücke (BAB A4). Das Vorhaben gründet auf der in der HWSK der Elbe vorgesehenen Maßnahme M59.
Ausgehend von den Ergebnissen der vorliegenden Vorplanung ist zur Ertüchtigung und Erhöhung des Deichabschnittes, Deich Dresden Kaditz (ca. Elb-km 61+260 - 63+100) die Herstellung einer Deichinnendichtung (Dichtwand) und Untergrundabdichtung mit hydraulischen Fenstern vorgesehen. Mit der Erhöhung des Deiches soll das gemäß HWSK angestrebte Schutzziel HQ100 erreichen werden, im Abschnitt der Kläranlage Dresden-Kaditz ist der Schutz auf einen Elbwasserstand von 111,00 m NN avisiert.
Ausgehend von den Ergebnissen der vorliegenden Vorplanung ist zur Ertüchtigung und Erhöhung des Deichabschnittes, Deich Dresden Kaditz (ca. Elb-km 61+260 - 63+100) die Herstellung einer Deichinnendichtung (Dichtwand) und Untergrundabdichtung mit hydraulischen Fenstern vorgesehen. Mit der Erhöhung des Deiches soll das gemäß HWSK angestrebte Schutzziel HQ100 erreichen werden, im Abschnitt der Kläranlage Dresden-Kaditz ist der Schutz auf einen Elbwasserstand von 111,00 m NN avisiert.
Der bestehende Hochwasserschutzdeich soll in dem betrachteten Abschnitt abschnittsweise im erforderlichen Umfang erdbautechnisch ertüchtigt und erhöht werden (Anpassung der Böschungsneigung und der Deichhöhe). Die Abdichtung von Leitungsquerungen erfolgt in separaten Baugruben, ebenso der Rückbau funktionsloser Leitungsquerungen unter dem Deich. Die Deichkrone ist für die Befahrung mit dem Arbeitsgerät und die Herstellung der Dichtwand vorzubereiten und die Dichtwand herzustellen. Nach der Herstellung der Dichtwand sollen die Anlage des Deichverteidigungsweges (DVW) und die Neubegrünung des Deiches erfolgen. Es ist vorgesehen, den neu zu errichtenden DVW an das öffentliche Wegenetz (Washingtonstraße/Autohof) anzuschließen sowie zusätzlich an das Wegenetz der Kläranlage Dresden-Kaditz anzubinden.
Der bestehende Hochwasserschutzdeich soll in dem betrachteten Abschnitt abschnittsweise im erforderlichen Umfang erdbautechnisch ertüchtigt und erhöht werden (Anpassung der Böschungsneigung und der Deichhöhe). Die Abdichtung von Leitungsquerungen erfolgt in separaten Baugruben, ebenso der Rückbau funktionsloser Leitungsquerungen unter dem Deich. Die Deichkrone ist für die Befahrung mit dem Arbeitsgerät und die Herstellung der Dichtwand vorzubereiten und die Dichtwand herzustellen. Nach der Herstellung der Dichtwand sollen die Anlage des Deichverteidigungsweges (DVW) und die Neubegrünung des Deiches erfolgen. Es ist vorgesehen, den neu zu errichtenden DVW an das öffentliche Wegenetz (Washingtonstraße/Autohof) anzuschließen sowie zusätzlich an das Wegenetz der Kläranlage Dresden-Kaditz anzubinden.
Der bestehende Deich wird durch die geplanten Maßnahmen erhöht. Im Bereich der Kläranlage ist die Verbreiterung des Deichkörpers vorgesehen. Der DVW soll im Bereich der Deichkrone hinter der Innendichtung angeordnet werden.
Im Zusammenhang mit dem vorgenannten Vorhaben, sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die innerstädtischen/stadtplanerischen Aspekte zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.
Im Zusammenhang mit dem vorgenannten Vorhaben, sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die innerstädtischen/stadtplanerischen Aspekte zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.
Weiterhin sind auch die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen bei der zu wählenden Baukonstruktion mit einzubeziehen.
Referenznummer: 20.43-8961.40/00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 01139 Dresden, DEUTSCHLAND.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für Generalplaner und alle Beteiligten der…
… Bietergemeinschaften und für Nachauftragnehmer: Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF; Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen gemäß § 4 Abs. 2 VOF; Handelsregisterauszug; Verpflichtungserklärung für Nachauftragnehmer.
… Bietergemeinschaft: Nachweis Berufshaftpflichtversicherung für die ausgeschriebenen Leistungen für Bewerber in Höhe von mind. 3 000 000 EUR (Brutto) für Personenschäden und mind. 3 000 000 EUR (Brutto) für Sachschäden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gewichtung 20 %.
Für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer:
Firmenprofil/Projektteam - 10 %.
Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Wasserbau - 10 %.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gewichtung 80 %.
Für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer:
Die Umsetzung des Vorhabens ist seitens der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal in Kooperation mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH vorgesehen. Damit ist eine Kostenteilung zum Vorhaben verbunden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Qualifikation nach § 19 (2) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Bewerber wurden ausgewählt ✅
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien: Die Auswahl unter gleich geeigneten Bewerbern erfolgt durch Losentscheid.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Aussagen zur Projektabwicklung (50)
2. Bietergespräch (30)
3. Honorar (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 20.43-8961.40/00
Zusätzliche Informationen
Sämtliche geforderte Nachweise sind nach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz M59" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe" in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz, M59" zu kennzeichnen. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren. Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragen. Zunächst wird die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 42 HOAI und die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 49 HOAI vergeben. Weiterhin ist bei Fortsetzung der Planung beabsichtigt, den AN mit weiteren Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 und 9 gemäß § 42 HOAI bzw. 5 bis 6 gemäß § 49 HOAI zu beauftragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht.
Sämtliche geforderte Nachweise sind nach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachunternehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz M59" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe" in Dresden, Hochwasserschutz Dresden Kaditz, M59" zu kennzeichnen. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren. Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragen. Zunächst wird die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 42 HOAI und die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 49 HOAI vergeben. Weiterhin ist bei Fortsetzung der Planung beabsichtigt, den AN mit weiteren Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 und 9 gemäß § 42 HOAI bzw. 5 bis 6 gemäß § 49 HOAI zu beauftragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen für weitere Leistungsphasen besteht nicht.
Bereits ausgewählte Bewerber: Toscano GmbH, Gewerbering 3, 01744 Dippoldiswalde, DEUTSCHLAND.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen/Dienststelle Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die Frist nach § 101a GWB nach Erhalt der Information über die beabsichtigte Zuschlagserteilung: 10 Tage bei Versand per Fax oder elektronisch, ansonsten 15 Tage.
Zu.VI.4.1: Der Antrag nach Punkt VI.4.1 bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
— der Bieter den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 119-197672 (2012-06-22)
Ergänzende Angaben (2013-07-01) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben