Erweiterung OP-Konzept: Architekten- und Ingenieurleistungen (Generalplanung)
Das Katholische Klinikum Marienhof/St. Josef gGmbH entstand 2001 durch Fusion der beiden alteingesessenen Koblenzer Krankenhäuser Marienhof und Brüderkrankenhaus St. Josef. Träger des Klinikums sind die Krankenpflegegenossenschaft der Schwestern vom Heiligen Geist und der Barmherzige Brüder Trier e.V. (BBT e.V.).
Das Katholische Klinikum ist als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz ausgewiesen und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz.
Mit moderner Technik und innovativen Verfahren bildet das Katholische Klinikum ein wichtiges Zentrum der medizinischen Versorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Seit Juli 2011 bildet das das Katholische Klinikum Koblenz zusammen mit dem Brüderkrankenhaus Montabaur das "Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur.
Im Brüderhaus Koblenz befindet sich die allgemeine Orthopädie, Endoprothetik und Kinderorthopädie und das Polio-Zentrum, die Wirbelsäulenchirurgie, die Sportorthopädie, Unfallchirurgie und Arthroskopische Chirurgie, die Neurologie mit Schlaganfall-Einheit (Stroke-Unit), die Intensivmedizin/Anästhesie, die Urologie (Beleg-Abteilung). Daneben betreibt das Katholische Klinikum ein Medizinisches Versorgungszentrum MVZ mit den Fachbereichen Orthopädie und Neurochirurgie am Standort Brüderhaus.
Mit der Anzahl von 655 Betten an drei Standorten zählt das Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur zu den größten Krankenhäusern in Rheinland Pfalz.
Aufbauend auf der geförderten Maßnahme Zentralsterilisation und OP-Nebenraumprogramm wurde unter Berücksichtigung einer zeitgemäßen Weiterentwicklung im Bereich der internen Funktionsabläufe mit Schwerpunkt der Zentralen OP-Abteilung ein Vorentwurf für das Erdgeschoss und Untergeschoss am Standort Brüderhaus Koblenz erstellt. Die Maßnahme wird um die Zentrale OP-Abteilung mit den drei Großraum - OPs und den dazu gehörigen Vorbereitungszonen und der Sterilgutver- und entsorgung herum in drei Phasen umgebaut. Die Hauptmaßnahme ist weitgehend auf die erdgeschossigen Flächen beschränkt, jedoch werden die zentralen Umkleiden in der 2. Phase im Untergeschoss angeordnet. Ebenso befinden sich im Untergeschoss Technikflächen für die OP-Abteilung. Durch Eigenmittel wurden vorweggenommene Maßnahmen im Bereich "Technische Anbindung" und "Statische Ertüchtigung" durchgeführt.
Die beschriebenen 3-Phasen betreffen Umbauten im Bestand und beinhalten die Generalplanung für:
1. Ausbau eines neuen OP- Saal (Saal 6), incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG. in bestehender Raumhülle, die bereits im Rahmen des beschriebenen Vorprojektes errichtet wurde. Die Phase beinhaltet weiter die Vernetzung zur bisherigen Fördermaßnahme durch Erstellung Umbettung und Bettenwarte.
2. Erstellung eines neuen OP-Saal als Ersatz für bisherigen OP 5, incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG, Techn. Ausrüstung des OP-Saals 4 und Erschließung der Personalumkleide.
3. Erstellung Funktionszone OP 5 Nebenräume Patientenschleuse.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-26.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2012-10-26
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Auftragsbekanntmachung
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