Erweiterung und teilweise Erneuerung der bestehenden Schachtbeschickungseinrichtung im westlichen Füllort 5. Sohle, Nordschacht, im Steinkohlenbergwerk der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH

RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH

Die vorhandene Schachtbeschickungseinrichtung im westlichen Füllort, 5. Sohle, am Nordschacht des Bergwerks Ibbenbüren ist zu erweitern und teilweise zu erneuern, wobei alle hochwertigen derzeit installierten Maschinenkomponenten -soweit wie technisch sinnvoll und möglich- zu übernehmen sind. Die konzeptionelle Ausführung der gesamten Schachtbeschickung ist abzustimmen auf den vorhandenen Wagenfuhrpark und auszulegen auf einen einseitigen Anschlag für die nördliche und südliche Förderung ähnlich wie auf der darüberliegenden Sohle im Füllort Flöz 45/48.
1. Alle maschinen- und elektrotechnischen Einrichtungen sind konform zu den Regelwerken für den deutschen Steinkohlenbergbau wie z.B. TAS, BVOS, ElBergV, ABBergV, ATEX etc. auszuführen einschließlich der notwendigen Demontage- und Montagearbeiten.
2. Alle zur Konzessions- bzw. Betriebsplanänderung/-ergänzung erforderlichen Dokumente (Zeichnungen, Berechnungen, Beschreibungen, Schaltpläne, etc.) sind dem Auftraggeber rechtzeitig zur Erstellung der notwendigen Anträge vorzulegen.
3. Von der bestehenden Schachtbeschickungseinrichtung 5. Sohle sind konzeptionell nachfolgende beigestellte Komponenten zu übernehmen:
— die kpl. südliche Schachtbeschickung (Aufschieber, Abzieher und Schwingbühnen) mit pneumatischer Steuerung,
— 2 noch zu verlängernde Reibungskettenbahnen mit Antrieben,
— die nördlichen Schachtsperren.
Der Auftragnehmer legt für die neuen eigenen Komponenten eine Herstellererklärung vor und er gewährleistet die Funktionstüchtigkeit der Gesamtanlage.
4. Der Umbau und die Erweiterung der westlichen Schachtbeschickung beinhalten folgende wesentliche Positionen:
— maschinelle Einrichtungen,
— Verlängerung der beiden vorhandenen Reibungskettenbahnen mit Anpassung der Antriebe an die neue Verlagerung,
— neue dreigleisige Schiebebühne mit Aufschiebe- und Abzieheinrichtungen einschließlich aller erforderlicher Sperren,
— eine zusätzliche Abteilsperre durch Verlängerung der südlichen Beschickung,
— neue nördliche Beschickung (Schwerlastseite) mit Übernahme der vorhandenen Zylinder und Federstangen; Ausführung wie südliche Beschickung (Gestellseite) mit Zieh- und Halteklinkentechnik,
— dritte Reibungskettenbahn mit Übernahme und Modifikation des kpl. Antriebes aus vorhandenem Bestand,
— Stahlbau,
— Demontage der westlichen vorhandenen Bühne einschließlich aller Verlagerungsträger,
— Montage einer neuen Sohlenbühne mit Verlagerung,
— Montage von neuen Tränenblechpodesten zwischen den Gleisen sowie zu den Seitenstößen im gesamten Bühnenbereich,
— elektrische Einrichtungen,
— grundsätzlich sind alle elektrischen Einrichtungen und Komponenten neu in „offener Bauweise“ auszuführen,
— Montage einer Niederspannungsschaltanlage,
— Montage von zwei Bedienpulten mit Visualisierung am Schacht,
— Montage eines Bedienpultes mit Visualisierung für die Schiebebühne,
— Schnittstellenbearbeitung zur Schachtsignalanlage und zur Visualisierung in der Grubenwarte.
5. Alternativ zu Punkt 4 ist die vorhandene Schachtbeschickungseinrichtung im westlichen Füllort, 5. Sohle, am Nordschacht des Bergwerks Ibbenbüren vollständig zu demontieren und durch eine kpl. neue Schachtbeschickungseinrichtung einschließlich Sohlenbühne zu ersetzten. Konzeptionell sollen keine der zur Zeit eingesetzten maschinen- und elektrotechnischen Komponenten übernommen werden. Die neue Schachtbeschickung ist abzustimmen auf den vorhandenen Wagenfuhrpark des Bergwerks und auszulegen auf einen einseitigen Anschlag für die nördliche und südliche Förderung ähnlich wie auf der darüberliegenden Sohle im Füllort Flöz 45/48.
6. Die unter den Punkten 4 und 5 beschriebenen Varianten sind in der späteren Ausschreibungsphase separat zu bepreisen und anzubieten.
7. Nach jetzigem Planungsstand ist eine Fertigstellung inkl. Montage und Lieferung bis Ende 06.2013 geplant. Ferner ist geplant, den Auftrag bis 01.2013 zu vergeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge der Eignungsprüfung eine Lieferantenbeurteilung einschließlich erforderlicher Besichtigung bei allen Bewerbern durchzuführen.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3 dieser Veröffentlichung verwiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-10-09 Auftragsbekanntmachung
2013-01-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-10-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Förderwagenschieber und Schiebebühnen für Lokomotiven oder Waggons
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Förderwagenschieber und Schiebebühnen für Lokomotiven oder Waggons 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH
Postanschrift: Osnabrücker Str. 112
Postleitzahl: 49477
Postort: Ibbenbüren
Kontakt
Internetadresse: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: guenter.sand@rag.de 📧
Telefon: +49 5451513320 📞
Fax: +49 5451513344 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-10-09 📅
Einreichungsfrist: 2012-11-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 196-322711
ABl. S-Ausgabe: 196
Zusätzliche Informationen
1. Allgemeines / Grundsätze: Die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH ist Auftraggeber nach § 129b Abs.1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) der Bundesrepublik Deutschland und wird in diesem Vergabeverfahren die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und des Wettbewerbs anwenden. 2. Vergabeverfahren - Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb: Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten alle als geeignet festgestellten Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis auf, Angebote einzureichen. In den entsprechenden Abschnitten dieses EU-Formulars sind die Anforderungen des Auftraggebers für die im Teilnahmewettbewerb von den Bewerbern zu erbringenden Nachweise und Unterlagen aufgeführt. Die zu erbringenden Nachweise und Unterlagen sind bei ihrer Einreichung in dem Teilnahmeantrag so strukturiert vom Bewerber zusammen zu stellen, zu gliedern und durchzunummerieren, dass sie dem Aufbau und der Nummerierung der jeweiligen Abschnitte und Unterpunkte dieses EU-Formulars entsprechen. Die in den Abschnitten III.1.3 und III.2.1 bis III.2.3 sowie am Ende dieses Abschnittes VI.3 aufgeführten Formulare (für Eigenerklärungen, Umsatzangaben, Referenzangaben etc.) sind über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers (www.rag.de) abrufbar, und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt "Eigenerklärungen für Teilnahmeanträge bei EU-Vergabeverfahren". Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten „Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme“ in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „[Teilnahmeantrag – Vergabeverfahren "Erweiterung/Erneuerung Schachtbeschickungseinrichtung Nordschacht" – Nicht öffnen!!!]“ sowie der EU-Amtsblatt-Bekanntmachungs-Nummer (2012/S ...-......) bei der in Abschnitt I.1 genannten Einreichungsstelle (Abt. BK I33 - Poststelle; z. Hd. Herren Jennerjahn/Thiemann), an welche die Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung) einzureichen. Zusätzlich ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen im pdf-Format auf einer CD/DVD oder einem USB-Stick dem Umschlag beizufügen. Bei Widersprüchen zwischen der Schriftform und dem pdf-Format gilt das Original (Papierfassung). 3. Ausschluss: Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bewerbes im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. 4. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache: Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt. 5. Auskunftsersuchen: Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1 genannte Kontaktstelle des Auftraggebers (Abt. KKE, Herr Sand) zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. 6. Zu verwendende Formulare: Die in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft in seinem / ihrem Teilnahmeantrag zu verwendenden und über die in Abschnitt I.1 genannte Internet-Adresse des Auftraggebers abrufbaren Formulare (siehe auch obiger Punkt 2) sind im Einzelnen: — Formular I-Lief: Allgemeine Eigenerklärung des Bieters / der Bewerbergemeinschaft, — Formular II: Umsatzangaben, — Formular III: Referenzen, — Formular IV: Zusammensetzung Bewerbergemeinschaft (falls relevant), — Formular V: Nachunternehmer / Nachunternehmerleistungen (falls relevant).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die vorhandene Schachtbeschickungseinrichtung im westlichen Füllort, 5. Sohle, am Nordschacht des Bergwerks Ibbenbüren ist zu erweitern und teilweise zu erneuern, wobei alle hochwertigen derzeit installierten Maschinenkomponenten -soweit wie technisch sinnvoll und möglich- zu übernehmen sind. Die konzeptionelle Ausführung der gesamten Schachtbeschickung ist abzustimmen auf den vorhandenen Wagenfuhrpark und auszulegen auf einen einseitigen Anschlag für die nördliche und südliche Förderung ähnlich wie auf der darüberliegenden Sohle im Füllort Flöz 45/48.
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1. Alle maschinen- und elektrotechnischen Einrichtungen sind konform zu den Regelwerken für den deutschen Steinkohlenbergbau wie z.B. TAS, BVOS, ElBergV, ABBergV, ATEX etc. auszuführen einschließlich der notwendigen Demontage- und Montagearbeiten.
2. Alle zur Konzessions- bzw. Betriebsplanänderung/-ergänzung erforderlichen Dokumente (Zeichnungen, Berechnungen, Beschreibungen, Schaltpläne, etc.) sind dem Auftraggeber rechtzeitig zur Erstellung der notwendigen Anträge vorzulegen.
3. Von der bestehenden Schachtbeschickungseinrichtung 5. Sohle sind konzeptionell nachfolgende beigestellte Komponenten zu übernehmen:
— die kpl. südliche Schachtbeschickung (Aufschieber, Abzieher und Schwingbühnen) mit pneumatischer Steuerung,
— 2 noch zu verlängernde Reibungskettenbahnen mit Antrieben,
— die nördlichen Schachtsperren.
Der Auftragnehmer legt für die neuen eigenen Komponenten eine Herstellererklärung vor und er gewährleistet die Funktionstüchtigkeit der Gesamtanlage.
4. Der Umbau und die Erweiterung der westlichen Schachtbeschickung beinhalten folgende wesentliche Positionen:
— maschinelle Einrichtungen,
— Verlängerung der beiden vorhandenen Reibungskettenbahnen mit Anpassung der Antriebe an die neue Verlagerung,
— neue dreigleisige Schiebebühne mit Aufschiebe- und Abzieheinrichtungen einschließlich aller erforderlicher Sperren,
— eine zusätzliche Abteilsperre durch Verlängerung der südlichen Beschickung,
— neue nördliche Beschickung (Schwerlastseite) mit Übernahme der vorhandenen Zylinder und Federstangen; Ausführung wie südliche Beschickung (Gestellseite) mit Zieh- und Halteklinkentechnik,
— dritte Reibungskettenbahn mit Übernahme und Modifikation des kpl. Antriebes aus vorhandenem Bestand,
— Stahlbau,
— Demontage der westlichen vorhandenen Bühne einschließlich aller Verlagerungsträger,
— Montage einer neuen Sohlenbühne mit Verlagerung,
— Montage von neuen Tränenblechpodesten zwischen den Gleisen sowie zu den Seitenstößen im gesamten Bühnenbereich,
— elektrische Einrichtungen,
— grundsätzlich sind alle elektrischen Einrichtungen und Komponenten neu in „offener Bauweise“ auszuführen,
— Montage einer Niederspannungsschaltanlage,
— Montage von zwei Bedienpulten mit Visualisierung am Schacht,
— Montage eines Bedienpultes mit Visualisierung für die Schiebebühne,
— Schnittstellenbearbeitung zur Schachtsignalanlage und zur Visualisierung in der Grubenwarte.
5. Alternativ zu Punkt 4 ist die vorhandene Schachtbeschickungseinrichtung im westlichen Füllort, 5. Sohle, am Nordschacht des Bergwerks Ibbenbüren vollständig zu demontieren und durch eine kpl. neue Schachtbeschickungseinrichtung einschließlich Sohlenbühne zu ersetzten. Konzeptionell sollen keine der zur Zeit eingesetzten maschinen- und elektrotechnischen Komponenten übernommen werden. Die neue Schachtbeschickung ist abzustimmen auf den vorhandenen Wagenfuhrpark des Bergwerks und auszulegen auf einen einseitigen Anschlag für die nördliche und südliche Förderung ähnlich wie auf der darüberliegenden Sohle im Füllort Flöz 45/48.
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6. Die unter den Punkten 4 und 5 beschriebenen Varianten sind in der späteren Ausschreibungsphase separat zu bepreisen und anzubieten.
7. Nach jetzigem Planungsstand ist eine Fertigstellung inkl. Montage und Lieferung bis Ende 06.2013 geplant. Ferner ist geplant, den Auftrag bis 01.2013 zu vergeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge der Eignungsprüfung eine Lieferantenbeurteilung einschließlich erforderlicher Besichtigung bei allen Bewerbern durchzuführen.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3 dieser Veröffentlichung verwiesen.
Es werden Varianten akzeptiert
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Nordrhein-Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in diesem Abschnitt III.2.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Bekanntmachung).
2. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen.
3. Unterschriebene Eigenerklärung, mit der der Bewerber erklärt,
a) ob über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
b) dass er sich nicht in Liquidation befindet,
c) dass er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) dass er vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Vergabeverfahren abgegeben hat oder abgeben wird.
Zwecks Eigenerklärung ist das Formular I-Lief zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber oder eine natürliche Person, die befugt ist, den Bewerber zu vertreten, in seinem Namen Entscheidungen zu treffen oder ihn zu kontrollieren, aus keinem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129 a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129 b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
b) §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches (Vorteilgewährung und Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
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c) § 299 des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
d) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr);
e) § 108 e des Strafgesetzbuches (Abgeordnetenbestechung);
f) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug);
g) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug);
h) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
i) Verstoß gegen eine den vorstehenden Vorschriften entsprechende Strafnorm anderer Staaten.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in diesem Abschnitt III.2.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Abgaben und Steuern gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Finanzbehörde zu verlangen. Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden, selbst wenn auf ihr vermerkt ist, dass sie nur im Original Gültigkeit haben soll.
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2. Vorlage einer aktuellen (d.h. nicht älter als zwei Monate ab Datum der Bekanntmachung) allgemeinen Bankauskunft einer Bank innerhalb der Europäischen Union über die wirtschaftliche Situation und die Kontoführung.
Die Auskunft kann auch als Kopie vorgelegt werden.
3. Angabe des Gesamtumsatzes in EURO jeweils bezogen auf die letzten 4 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2008, 2009, 2010, 2011) sowie des mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsatzes dieses Zeitraumes. Sofern das Geschäftsjahr 2011 noch nicht abgeschlossen wurde, sind die Umsätze für die Geschäftsjahre 2007, 2008, 2009, 2010 anzugeben.
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Zwecks Angabe der Umsätze ist das Formular II zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt oder sie im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Die Erklärung soll Angaben über die Deckungssumme/n enthalten.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens, aus der ebenfalls die Deckungssummen hervorgehen, zu verlangen. Soweit eine Betriebshaftpflichtversicherung nicht besteht, genügt als Nachweis auch die Zusage der Versicherung, im Falle der Auftragserteilung die erforderliche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen. Die Nachweise können auch als Kopien vorgelegt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in diesem Abschnitt III.2.3 geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solche (d.h. nicht getrennt für jedes Mitglied) beizubringen.
Soweit ein Bewerber Nachunternehmer einsetzen will, hat er diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistung zu benennen, und zwar unter Verwendung des Formulars V. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus auch auf Erklärungen/Nachweise des Nachunternehmers nach diesem Abschnitt III.2.3, sind diese zusätzlich gesondert für den Nachunternehmer beizufügen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3 zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Nennung von mindestens einem Referenzprojekt im untertägigen Steinkohlenbergbau mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung aus den letzten vier Geschäftsjahren mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Lieferanteile des Bewerbers. Bei jeder Referenz sind anzugeben: Adresse, Abteilung/Fachbereich, Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des Ansprechpartners. Bei Bedarf ist eine Befahrung des Referenzprojektes zu ermöglichen.
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Zwecks Angabe von Referenzen ist das Formular III zu verwenden.
2. Zusicherung des Bewerbers, dass er an allen Standorten des Auftraggebers (Nordrhein-Westfalen) sämtliche im vorgenannten Abschnitt II.1.5 genannten Lieferungen über die gesamte Vertragslaufzeit erbringen kann.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
3. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter, die im Unternehmen jeweils in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 im Mittel Vollzeit beschäftigt waren.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber im Zeitpunkt der Bewerbungsfrist über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig verfügt.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig zu verlangen.
Der Nachweis kann auch als Kopie vorgelegt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Sicherung der Ansprüche auf Erfüllung, Nacherfüllung und/oder Schadensersatz eine für ihn angemessene Bürgschaft zu fordern.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Auftragsvergabe erfolgt auf der Grundlage der Einkaufs- und Bestellbedingungen der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH. Diese sind zu finden über die Internet-Adresse des Auftraggebers (http://www.rag-anthrazit-ibbenbueren.de), und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Kontakt", Unterpunkt "Einkaufsbedingungen".
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Lediglich im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist hierfür das Formular IV zu verwenden (Erläuterungen zu den vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen siehe Abschnitt VI.3).
Sonstige besondere Bedingungen:
Bergbauspezifische Bestimmungen:
Die einschlägigen bergbauspezifischen Bestimmungen -hier im wesentlichen die TAS (Technische Anforderungen an Schacht- und Schrägförderanlagen) und die BVOS (Bergverordnung für Schacht-und Schrägförderanlagen) sind zu beachten und einzuhalten.
Auftragsausführungen sowohl unter Tage als auch über Tage unterliegen der Bergaufsicht des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Zulassungen: Sämtliche in Abschnitt II.1.5 aufgeführten Produkte dürfen ohne Zulassungsbescheide der Bezirksregierung Arnsberg unter Tage nicht eingesetzt werden.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH - Einkauf KKE
Herrn Günter Sand
Name: RAG Aktiengesellschaft
Postanschrift: Shamrockring 1, 44623
Postort: Herne
Postleitzahl: 44620
Kontaktperson: RAG Aktiengesellschaft - Abt. BK I33 Poststelle
Herren Jürgen Jennerjahn / Michael Thiemann
Telefon: +49 232315-3423 📞
E-Mail: eu-verfahren@rag.de 📧
Fax: +49 232315-3891 📠
URL der Teilnahme: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 293182-2197 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer 🌏
Fax: +49 293182-40159 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Präklusionsvorschriften zur vergaberechtlichen Nachprüfung in § 107 Abs. 3 GWB, insbesondere in § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB, wird hingewiesen, wonach ein Nachprüfungsantrag u.a. dann unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
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Vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 196-322711 (2012-10-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3 275 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.rag-anthrazit-ibbenbueren.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 020-030379
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 196-322711
ABl. S-Ausgabe: 20
Quelle: OJS 2013/S 020-030379 (2013-01-25)