Erweiterungsbau des Bundesamtes für Strahlenschutz in Salzgitter

Staatliches Baumanagement Braunschweig

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beabsichtigt als Maßnahmenträger einen Erweiterungsbau für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter zu errichten. Das BfS ist eine organisatorisch selbständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zugeordnet ist. Nach der Fertigstellung des markanten Gebäudekomplexes mit einer rotbraunen Klinkerfassade an der Willy-Brandt-Straße in Salzgitter-Lebenstedt im Jahr 1997 gab es durch die Erweiterung der Zuständigkeiten des Amtes immer wieder Aufgaben- und Personalzuwächse.
Die nun zusätzlich genehmigte Nutzfläche von ca. 2.600 m² besteht vorwiegend aus Büro- und Archivflächen und soll auf dem bundeseigenen Grundstück als Fortführung der städtebaulichen Konzeption durch eine Verlängerung der drei viergeschossigen Büroflügel nach Süden geschaffen werden. Die Erweiterung des mehrgeschossigen Parkhauses und die Umbauarbeiten infolge von Nutzungsänderungen im Baubestand gehören ebenfalls zum Aufgabenumfang. Die Durchführung wird in 2 - 3 Bauabschnitten erfolgen.
Die Gesamtbaukosten (KG 200-600) werden mit ca. 11 000 000 EUR veranschlagt.
Das Bauvorhaben wird als Pilotprojekt des Bundes nach dem Leitfaden für nachhaltiges Bauen geplant und nach BNB (Silber plus) zertifiziert.
Die Koordination der Zertifizierung wird von der Bauverwaltung erbracht. Zusätzlich anfallende Leistungen sowie der erhöhte Dokumentationsaufwand werden als besondere Leistungen vergütet.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-04.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-04 Auftragsbekanntmachung
2012-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge