EU-P 0021-12BL, Vorfelder Terminal 3; Vorfeldflächen Ramps 6 und 7, Tiefbauarbeiten

Fraport AG

Die Fraport AG beabsichtigt den Neubau einer Verkehrs- und Abstellfläche für Luftfahrzeuge mit hohen Verkehrslasten. Die Gesamtfläche des Vorfeldes der Ramps 6 und 7 beträgt ca. 155 000 m2. Die Ramps 6 und 7 erstrecken sich auf das Gelände der ehemaligen Rhein-Main Air-Base.
Der vorliegende Vergabeabschnitt beinhaltet die Tiefbauleistungen zur Herstellung der Flächenbefestigung mit Wasserversorgung und Entwässerung sowie Kabelschutzrohrtrassen.
Im Einzelnen:
Abbruch vorhandener Oberflächenbefestigungen,
Erdarbeiten,
Rohre und Anlagen der Wasserversorgung,
Kanäle und Schächte der Oberflächenentwässerung,
Kabelschutzrohrtrassen primär mit begehbaren Schächten,
Kabelschutzrohrtrassen sekundär und Feuerbohrungen,
Flugbetriebsflächen mit Oberbau in Betonbauweise,
Flugbetriebsflächen mit Oberbau in Asphaltbauweise,
Verkehrsflächen in Asphaltbauweise,
Markierungsarbeiten,
Errichten von Doppelzaunanlagen,
Beleuchtungsmaste für Flutlichtanlagen,
Maste für Andockführungssysteme,
Herstellung betonierter Versorgungsinseln mit Fundamentierungen zur Aufnahme der technischen Ausrüstungen.
Zur Einhaltung des Terminrahmens werden hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Geräte- und Personaleinsatzes gestellt.
Die Arbeiten finden im Wesentlichen im sog. Airbase-Bereich statt, für den ein spezieller Baustellenausweis benötigt wird. Ein Teil der Arbeiten findet jedoch auch im Sicherheitsbereich des Flughafens statt, dessen Betreten mit Auflagen verbunden ist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-17 Auftragsbekanntmachung
2012-09-05 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2012-01-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Flugplätze, Start- und Landebahnen und Rollfelder
Menge oder Umfang:
Die wesentlichen Gesamtmengen betragen:1. Abbrucharbeiten:— Verkehrsflächen aus Asphalt, Pflaster und Schotter, einschließlich Einbauten - ca. 45 000 m2,— Entwässerungsleitungen DN 150 bis DN 2000 - ca. 1 800 m,— Trink- / Brauchwasserleitungen DN 150 bis DN 300 - ca. 500 m,— Beleuchtungsmaste, Höhe ca. 15 m - 5 Stck.2. Erdarbeiten:— Oberbodenabtrag - ca. 15 000 m3,— Mineralboden, Bodenbewegung mit Abtrag und Auftrag inkl. Gräben - ca. 400 000 m3,— davon entsorgen (Boden, Zwischenboden, Oberboden) - ca. 70 000 m3.3. Wasserversorgung:— Leitung DN 150 bis DN 250 einschließlich 12 Überflurhydranten - ca. 1 100 m.4. Entwässerung:— Stahlbetonrohre DN 300 bis 600, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 1 000 m,— Stahlbetonrohre DN 700 bis 1000, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 1 400 m,— Stahlbetonrohre größer DN 1000, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 40 m,— Polypropylenrohre DN 200 - ca. 800 m,— Fertigteilschachtbauwerke - ca. 30 Stck.5. Entwässerungsrinnen:— Schwerlastrinnen Klasse F mit unterschiedlichen Querschnitten - ca. 1 800 m.6. Kabelschutzrohrtrassen primär mit begehbaren Schächten:— Kabelschutzrohre in Strecken mit 1x2 bis 6x6 Rohren, Gesamtrohrlänge - ca. 74 km,— Fertigteil-Kabelschächte, begehbar - ca. 43 Stck.7. Kabelschutzrohre sekundär, Feuerbohrungen:— Kabelschutzrohre DN 100 in HGT - ca. 5,9 km,— Kabelschutzrohre DN 160 in HGT - ca. 1,4 km,— Bohrungen für Unterflurfeuer - ca. 112 Stck.8. Oberbau in Betonbauweise:— Betondeckschicht bis 40 cm dick, einschließlich Tragschichten - ca. 130 000 m2.9. Oberbau in Asphaltbauweise:— Asphaltbefestigungen bis 40 cm dick, einschließlich ungebundene Tragschichten - ca. 17 800 m2.10. Markierungsarbeiten— Flughafenmarkierungen, verschiedene Farben, Verkehrsfläche - ca. 154 000 m2.11. Zaunanlagen— Maschendrahtzaun, zweireihig, Höhe 2,5 m (Mengenangabe einreihig) - ca. 3 300 m.12. Beleuchtungsmaste— Flutlichtmaste als Stahlvollwandmaste, Höhe bis 35 m - ca. 12 Stck.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Flugplätze, Start- und Landebahnen und Rollfelder 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fraport AG
Postanschrift: Abteilung ZEB-VM,Gebäude 664, Raum 3515/3509 (Teilnahmeanträge bitte nur an diese Adresse senden)
Postleitzahl: 60547
Postort: Frankfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.fraport.de 🌏
E-Mail: f.jost@fraport.de 📧
Telefon: +49 6969060070 📞
Fax: +49 6969060199 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-17 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 14-022550
ABl. S-Ausgabe: 14
Zusätzliche Informationen
Baubeginn ca. 03. Quartal 2012, Bauende ca. 02.Quartal 2014. Nebenangebote müssen den technischen Spezifikationen des LV´s entsprechen. Es ist beabsichtigt Nebenangebote entgegen Art. 36 Abs. 1 Richtlinie 2004/17 zuzulassen. Der Bieter hat ein verbindliches Angebot abzugeben. Der AG behält sich vor dieses ohne weitere. Verhandlungen anzunehmen. Bitte beachten Sie bei Ihrer Bewerbung, dass später die Verdingungsunterlagen und weitere Unterlagen ggf. digital, über die Plattform "www.vergabe.rib.de" übergeben werden. Eine Registrierung Ihrer Firma unter dem Link http://www.vergabe.rib.de/baufirmen/avaonline/login_new_wizard.html?invite=MTAwMDY= ist daher zwingend erforderlich. Bitte beachten Sie auch unseren Hinweis zur Abgabe sog. "paralleler Angebote" (www.fraport.de -> "Direkteinstieg" -> Ausschreibungen -> Bauleistungen). Bei Auftragserteilung sind vom Auftragnehmer Flughafenausweise zu beantragen. Informationen hierzu finden Sie unter: (www.fraport.de -> "Direkteinstieg" -> Business Services -> Ausweisbeantragung). Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift des Aktenzeichens nach Ziffer IV.3.1 einzureichen (die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, reicht nicht aus). Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Als Nachunternehmer kommen daher auch solche Unternehmen in Betracht, die mit dem Einzelbewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften in einem Konzern verbunden sind. Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer verweisen, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen. Nur in dem Fall, dass Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer verweisen, sollen Bewerber/Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen und zusätzlich mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer im Fall der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen können. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung des Nachunternehmers erfolgen, in welche sich dieser für den Fall der Beauftragung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen (siehe Musterformular "Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer" zum Download unter www.fraport.de -> "Direkteinstieg" -> Ausschreibungen -> Bauleistungen). Soweit ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Beleg der eigenen Eignung auf die Eignungsnachweise eines Nachunternehmers verweist, ist die Eignung des Nachunternehmers nur anhand derjenigen (Eignungs-)Nachweise/Angaben nachzuweisen, die die Bewerber/Bewerbergemeinschaften anstelle eigener Eignungsnachweise/Angaben von dem Nach-unternehmer zum Nachweis der eigenen Eignung angeben. Die Eignung des in Bezug genommenen Nachunternehmers ist darüber hinaus nicht anhand der im übrigen für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft selbst geforderten weiteren Eignungsnachweise nachzuweisen, es sei denn, dass aus dem Bekanntmachungstext das Erfordernis weiterer Eignungsnachweise für den in Bezug genommenen Nachunternehmer folgt. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Eignungsnachweise für in Bezug genommene Nachunternehmer – gegebenenfalls ergänzend – nachzufordern. Fehlt der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit und würde die Nichtvorlage des Nachweises der Zugriffsmöglichkeit zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Verfahren führen, fordert der Auftraggeber den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft, unter Setzung einer angemessenen Frist zur Nachreichung der fehlenden Zugriffsmöglichkeit auf. Fehlen die geforderten Unterlagen nach Ablauf der Nachfrist, in der Regel 6 Tage, noch immer, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Austausch eines im Teilnahmewettbewerb für die eigene Eignung benannten Nachunternehmers nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. im Angebot führt zum Ausschluss des Angebots, es sei denn, die konkrete Bietereignung wird durch den nachbenannten Nachunternehmer, dessen Verfügbarkeit mit der Nachbenennung nachzuweisen ist, nicht beeinträchtigt. Dies ist nur dann der Fall, wenn der Bieter mit dem nachbenannten Nachunternehmer im Teilnahmewettbewerb, unter Zugrundelegung der nachfolgend bekannt gegebenen objektiven Auswahlkriterien mindestens genauso gut abgeschnitten hätte, wie mit dem wegfallenden Nachunternehmer. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand folgender Kriterien unter Maßgabe der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Die Wertung erfolgt anhand der angegebenen prozentualen Gewichtung. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers: 2. Zertifizierung (gemäß Ziffer III.2.1), Gewichtung: 2 % Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 3. mittlerer Jahresumsatz (Bei Bewerbergemeinschaften der gemeinschaftliche mittlere Jahresumsatz) (gemäß Ziffer III.2.2): unter 15 000 000 EUR Gewichtung 0 %, 15 000 000 EUR bis 45 000 000 EUR Gewichtung 10 %, ab 45 000 000 EUR Gewichtung 20 %. Technische Leistungsfähigkeit: 4. Referenzen (gemäß Ziffer III.2.3 4.1 Referenzen über Flugbetriebsflächen in Betonbauweise, Gewichtung bis 45 % 4.2 Referenzen Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise, Gewichtung bis 10 % 4.3 Referenzen über Kabeltrassen und Rohrverlegearbeiten, Gewichtung bis 23 %
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fraport AG beabsichtigt den Neubau einer Verkehrs- und Abstellfläche für Luftfahrzeuge mit hohen Verkehrslasten. Die Gesamtfläche des Vorfeldes der Ramps 6 und 7 beträgt ca. 155 000 m2. Die Ramps 6 und 7 erstrecken sich auf das Gelände der ehemaligen Rhein-Main Air-Base.
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Der vorliegende Vergabeabschnitt beinhaltet die Tiefbauleistungen zur Herstellung der Flächenbefestigung mit Wasserversorgung und Entwässerung sowie Kabelschutzrohrtrassen.
Im Einzelnen:
Abbruch vorhandener Oberflächenbefestigungen,
Erdarbeiten,
Rohre und Anlagen der Wasserversorgung,
Kanäle und Schächte der Oberflächenentwässerung,
Kabelschutzrohrtrassen primär mit begehbaren Schächten,
Kabelschutzrohrtrassen sekundär und Feuerbohrungen,
Flugbetriebsflächen mit Oberbau in Betonbauweise,
Flugbetriebsflächen mit Oberbau in Asphaltbauweise,
Verkehrsflächen in Asphaltbauweise,
Markierungsarbeiten,
Errichten von Doppelzaunanlagen,
Beleuchtungsmaste für Flutlichtanlagen,
Maste für Andockführungssysteme,
Herstellung betonierter Versorgungsinseln mit Fundamentierungen zur Aufnahme der technischen Ausrüstungen.
Zur Einhaltung des Terminrahmens werden hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Geräte- und Personaleinsatzes gestellt.
Die Arbeiten finden im Wesentlichen im sog. Airbase-Bereich statt, für den ein spezieller Baustellenausweis benötigt wird. Ein Teil der Arbeiten findet jedoch auch im Sicherheitsbereich des Flughafens statt, dessen Betreten mit Auflagen verbunden ist.
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Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Die wesentlichen Gesamtmengen betragen:
1. Abbrucharbeiten:
— Verkehrsflächen aus Asphalt, Pflaster und Schotter, einschließlich Einbauten - ca. 45 000 m2,
— Entwässerungsleitungen DN 150 bis DN 2000 - ca. 1 800 m,
— Trink- / Brauchwasserleitungen DN 150 bis DN 300 - ca. 500 m,
— Beleuchtungsmaste, Höhe ca. 15 m - 5 Stck.
2. Erdarbeiten:
— Oberbodenabtrag - ca. 15 000 m3,
— Mineralboden, Bodenbewegung mit Abtrag und Auftrag inkl. Gräben - ca. 400 000 m3,
— davon entsorgen (Boden, Zwischenboden, Oberboden) - ca. 70 000 m3.
3. Wasserversorgung:
— Leitung DN 150 bis DN 250 einschließlich 12 Überflurhydranten - ca. 1 100 m.
4. Entwässerung:
— Stahlbetonrohre DN 300 bis 600, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 1 000 m,
— Stahlbetonrohre DN 700 bis 1000, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 1 400 m,
— Stahlbetonrohre größer DN 1000, Verlegetiefe 3 bis 5 m - ca. 40 m,
— Polypropylenrohre DN 200 - ca. 800 m,
— Fertigteilschachtbauwerke - ca. 30 Stck.
5. Entwässerungsrinnen:
— Schwerlastrinnen Klasse F mit unterschiedlichen Querschnitten - ca. 1 800 m.
6. Kabelschutzrohrtrassen primär mit begehbaren Schächten:
— Kabelschutzrohre in Strecken mit 1x2 bis 6x6 Rohren, Gesamtrohrlänge - ca. 74 km,
— Fertigteil-Kabelschächte, begehbar - ca. 43 Stck.
7. Kabelschutzrohre sekundär, Feuerbohrungen:
— Kabelschutzrohre DN 100 in HGT - ca. 5,9 km,
— Kabelschutzrohre DN 160 in HGT - ca. 1,4 km,
— Bohrungen für Unterflurfeuer - ca. 112 Stck.
8. Oberbau in Betonbauweise:
— Betondeckschicht bis 40 cm dick, einschließlich Tragschichten - ca. 130 000 m2.
9. Oberbau in Asphaltbauweise:
— Asphaltbefestigungen bis 40 cm dick, einschließlich ungebundene Tragschichten - ca. 17 800 m2.
10. Markierungsarbeiten
— Flughafenmarkierungen, verschiedene Farben, Verkehrsfläche - ca. 154 000 m2.
11. Zaunanlagen
— Maschendrahtzaun, zweireihig, Höhe 2,5 m (Mengenangabe einreihig) - ca. 3 300 m.
12. Beleuchtungsmaste
— Flutlichtmaste als Stahlvollwandmaste, Höhe bis 35 m - ca. 12 Stck.
Referenznummer: EU-P 0021-12BL
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Frankfurt/Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe der nach Ziffer III 2.1 bis III.2.3 geforderten Nachweise und Erklärungen zum Teilnahmeantrag, die den Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Verfahren zur Folge hätten, fordert der Auftraggeber die Nachweise und Erklärungen einmalig nach. Fehlen die geforderten Nachweise und Erklärungen nach Ablauf der Nachfrist, in der Regel 6 Tage, noch immer, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen (bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/ Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind). Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen zu verlangen.
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Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber einzureichen.
1. unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern), dass
— keine Ausschließungsgründe nach § 21 Sektorenverordnung vorliegen,
— vom Bewerber kein rechtskräftiger Verstoß gegen die im § 21 Sektorenverordnung genannten Vorschriften vorliegt,
— im Auftragsfall nur erfahrene Bauleiter zum Einsatz gelangen, die die deutsche Sprache in Wort und Schrift verhandlungssicher beherrschen,
— er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er/sie einen Verhaltensstandard bezüglich der Grundwerte Integrität, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortlichkeit niederlegen wird oder niedergelegt hat, diesen im Unternehmen kommuniziert und seine relevanten Geschäftsprozesse danach ausrichten wird oder ausgerichtet hat.
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Ein entsprechendes Formblatt „Teilnahmeantrag für Bauleistungen“ ist auf der Homepage der Fraport AG http://ausschreibung.fraport.com unter der Rubrik „Bauleistungen“ zum Download eingestellt.
2. Angabe, ob eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001-2000 oder gleichwertig vorliegt (nur soweit vorhanden). Die Angabe kann auf dem oben genannten Formblatt „Teilnahmeantrag für Bauleistungen“ erfolgen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
3. Angaben des Jahresumsatzes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren soweit er Bauleistungen betrifft. Bei Umsatzzahlen, die von einem Bewerber innerhalb einer ARGE erbracht wurden, soll der Bewerber zwischen der Gesamtleistung der ARGE und seinem eigenen Umsatzanteil innerhalb der ARGE differenzieren. Die Umsatzzahlen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft anzugeben.
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Die Angabe kann auf dem oben genannten Formblatt „Teilnahmeantrag für Bauleistungen“ erfolgen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
4. Referenzen
Es werden jeweils max 3 Referenz-Projekte für die unter den nachfolgenden Punkten 4.1 bis 4.3 aufgeführten Leistungen gewertet. Bei der Auswahl sind die Projekte, die der hier ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang am nächsten kommen, zu berücksichtigen. Es werden lediglich Referenzen gewertet, die nicht älter als 5 Jahre sind. Es gilt der Zeitraum von der Bau-Abnahme des Referenzobjektes bis zum Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme nach Ziffer IV.3.4).
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4.1 Referenzen über den Bau von Flugverkehrsflächen in Betonbauweise die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
4.2 Referenzen über den Bau von Flugverkehrsflächen in Asphaltbauweise, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
4.3 Referenzen über Bau Kabeltrassen und Rohrverlegearbeiten, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Die Referenzen sollen folgende Angaben enthalten:
Name des Auftraggebers.
Bezeichnung des Referenzobjektes.
Auftragssumme.
Zeitraum der Leistungserbringung.
Beschreibung der Leistung in technischer Hinsicht sowie den Umfang der erbrachten Leistung, falls nicht unmittelbar aus der Bezeichnung abzuleiten.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Erläuterung und Wertung von einzelnen Referenzen, weitere Angaben vom Bewerber, nach Eingang der Teilnahmeanträge, zu fordern. Werden die zusätzlich geforderten Angaben nach Ablauf einer angemessenen Frist nicht getätigt, werden die vom Auftraggeber angesprochenen Referenzen nicht in die Wertung mit aufgenommen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Auftraggeberin behält sich vor, eine selbstschuldnerische Bürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers in angemessener Höhe zu verlangen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag wird die Bewerbergemeinschaft automatisch ausgeschlossen.
Ein entsprechendes Formblatt „Bietergemeinschaftserklärung“ ist auf der Homepage der Fraport AG (www.fraport.de - "Direkteinstieg" -> Ausschreibungen -> Bauleistungen) zum Download eingestellt.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Jost
Internetadresse: www.fraport.de 🌏
Name: EU-P 0021-12BL, Vorfelder Terminal 3; Vorfeldflächen Ramps 6 und 7, Tiefbauarbeiten
Postanschrift: Fraport AG, Abt. ZIM-RI
Kontaktperson: Herr Muth
Telefon: +49 6969028617 📞
E-Mail: o.muth@fraport.de 📧
Fax: +49 6969059823 📠

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen
Postanschrift: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64278
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Merkblätter zum Rechtsschutz siehe: www.bundeskartellamt.de.
Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag nunmehr unzulässig, wenn er nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Bieterrüge durch den Auftraggeber, eingereicht wird.
Quelle: OJS 2012/S 014-022550 (2012-01-17)
Ergänzende Angaben (2012-09-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 172-283298
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 14-022550
ABl. S-Ausgabe: 172
Quelle: OJS 2012/S 172-283298 (2012-09-05)