Fachliche und technische Konzeption und Realisierung einer neuen Anwendung zur Verwaltung, Erschließung und Benutzung von Film-Archivgut als Modullösung innerhalb der geplanten Archivverwaltungssoftware des Bundesarchivs Basys 3 ("Basys 3-Film")
Das Bundesarchiv strebt den Abschluss eines EVB-IT-Systemvertrags über die Erstellung einer Archivverwaltungssoftware zur Unterstützung aller archivischen Arbeitsabläufe im Filmarchiv an („Basys 3 – Film"). Die Anwendung ist fachlich und technisch zu konzipieren und zu realisieren. Dabei müssen zwei Altanwendungen des Filmarchivs abgelöst und in ihren Funktionalitäten integriert werden. Die Anwendung ist als Teilsystem der Archivverwaltungssoftware Basys 3 anzusehen, die im Laufe der nächsten Jahre im Bundesarchiv auf Basis einer serviceorientierten Architektur entwickelt wird. Alle Daten sind aus zwei Datenbanken in eine Datenbank zu migrieren. Alle zur Erstellung und Einführung der Software sowie zur Migration der Daten erforderlichen Dienstleistungen (Beratung, Workshops, fachliche Konzeption, DV-Konzept, Prototyping, Implementierung, Datenmigration, Systemtests, Unterstützung des Roll-out, Benutzerschulung, Handbuch/Hilfeerstellung sowie Systemserviceleistung nach Abnahme des Systems) werden beauftragt. Der geplante Zeitrahmen umfasst bis zur Abnahme 3 Jahre. Workshops, Beratungs- und Implementierungsleistungen werden in Koblenz und in Berlin erwartet. Im Anschluss hieran beginnt ein 3-jähriger Systemservice, der ebenfalls Bestandteil des Auftrags ist. Vorhaben: Das Bundesarchiv arbeitet bei der Archivierung von Filmen derzeit mit zwei unterschiedlichen Datenbankanwendungen: Die Informix-basierte Datenbank-Anwendung Thomson dient der Erschließung und Recherche der eingelagerten Filmexemplare sowie der Organisation der zugehörigen Verwaltungsdaten (Titelaufnahme, teilweise filmografische Zuordnung, Übernahme- und magazintechnische Dokumentation, Restaurierungsworkflow, konservatorische Befundung, Restaurierungshistorie sowie Benutzungen und Bestellungen). Für Thomson ist eine Windows95-taugliche Hardwareumgebung nötig, weswegen es wünschenswert ist, eine schnelle Ablösung dieser Datenbank prioritär zu behandeln. Zur Formal- und Sacherschließung von Werkdaten wird seit 2004 die Standardsoftware Mavis verwendet, die auf Basis einer Oracle-Datenbank arbeitet. Mavis wurde mit dem Ziel beschafft, Thomson nach notwendigen Anpassungsprogrammierungen und vollständiger Migration der Daten abzulösen. Die Datenmigration von Thomson nach Mavis blieb fehlerbehaftet und unvollständig, konnte wegen zwischenzeitlicher Fortschreibung der Daten in Mavis jedoch nicht rückgängig gemacht werden. Seither werden die beschriebenen Arbeitsprozesse in jeweils getrennten Datenbanken abgebildet und die fehlende strukturelle Verbindung durch manuelle Verweise ersetzt. Die beiden Altanwendungen Thomson und Mavis sollen in Basys 3 – Film unter Berücksichtigung neuer zusätzlicher Anforderungen zusammengeführt werden. Zu den Anforderungen zählen vorrangig Übernahme, Magazinverwaltung, Benutzung, Erschließung, Bestandserhaltung, Verwaltung unterschiedlicher Exemplare zu einem Filmwerk, Importschnittstellen, Bereitstellung für externe Systeme, Rechteverwaltung, Statistik und die Integration in die Archivsoftwarelandschaft Basys 3 des Bundesarchivs. Dabei sind einschlägige fachliche Normen, sicherheitstechnische Standards und rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die neue Anwendung muss zukunftsfähig und auch bei großen Datenmengen performant sein, stabil und effizient arbeiten, skalierbar sein und über geeignete Schnittstellen den Datenaustausch mit externen Systemen unterstützen. Geeignete Module der bestehenden Archivverwaltungssoftware Basys 2 sind dabei nachzunutzen, Look & Feel von Basys 2 ist richtungsweisend. Eine besondere Schwierigkeit des Projekts besteht in der zeitkritischen Ablösung der Thomson-Anwendung bei dem gleichzeitig verfolgten Ziel einer Integration der Funktionen der abzulösenden Anwendungen und der Zusammenführung in einem einheitlichen Datenmodell. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der durch gescheiterte Migrationen bedingten Datensituation.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-12-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-11-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesarchiv
Postanschrift: Potsdamer Straße 1
Postleitzahl: 56075
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesarchiv.de🌏
E-Mail: beschaffung@bundesarchiv.de📧
Telefon: +49 261505-462📞
Fax: +49 261505-226 📠
Diese Bekanntmachung bezieht sich auf den Teilnahmewettbewerb. Für den Teilnahmewettbewerb werden von Auftraggeberseite keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen, rechtzeitig (vgl. Ziffer IV.3.4), verschlossen und unterschrieben einzureichen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der nur den Namen Ihres Unternehmens sowie den Zusatz:
Bitte nicht öffnen!
Sofort weiterleiten.
Referat Z 5 "Zentrale Vergabestelle".
Z. Hd. von Carmen Müller.
Teilnahmeantrag für "Basys 3-Film".
Dieser Umschlag (innere Umschlag) ist in einem 2. Umschlag (äußerer Umschlag) einzuschließen und zu senden an das:
Bundesarchiv.
Potsdamer Straße 1.
56075 Koblenz
Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich, spätestens bis 6.12.2012 - 12:00 Uhr, darauf hinzuweisen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 6.12.2012 - 12:00 Uhr bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündlich/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich per elektronischer Post (E-Mail) oder Fax zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Sie sind zu richten an die in Ziffer I.1) angegebene Stelle. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber.
Anhand der eingehenden Teilnahmeanträge werden die (maximal) fünf am meisten geeigneten Unternehmen zur Abgabe eines indikativen, noch nicht verbindlichen Angebots aufgefordert. Die Bieter, die nach vorläufiger Bewertung die wirtschaftlichsten drei indikativen Angebote abgegeben haben, werden zu Verhandlungen (Preis und Leistungsinhalt) mit dem Auftraggeber eingeladen. Am Ende der Verhandlungsrunde werden diese 3 Unternehmen zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert.
Diese Bekanntmachung bezieht sich auf den Teilnahmewettbewerb. Für den Teilnahmewettbewerb werden von Auftraggeberseite keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen, rechtzeitig (vgl. Ziffer IV.3.4), verschlossen und unterschrieben einzureichen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der nur den Namen Ihres Unternehmens sowie den Zusatz:
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Referat Z 5 "Zentrale Vergabestelle".
Z. Hd. von Carmen Müller.
Teilnahmeantrag für "Basys 3-Film".
Dieser Umschlag (innere Umschlag) ist in einem 2. Umschlag (äußerer Umschlag) einzuschließen und zu senden an das:
Bundesarchiv.
Potsdamer Straße 1.
56075 Koblenz
Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich, spätestens bis 6.12.2012 - 12:00 Uhr, darauf hinzuweisen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 6.12.2012 - 12:00 Uhr bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündlich/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich per elektronischer Post (E-Mail) oder Fax zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Sie sind zu richten an die in Ziffer I.1) angegebene Stelle. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber.
Anhand der eingehenden Teilnahmeanträge werden die (maximal) fünf am meisten geeigneten Unternehmen zur Abgabe eines indikativen, noch nicht verbindlichen Angebots aufgefordert. Die Bieter, die nach vorläufiger Bewertung die wirtschaftlichsten drei indikativen Angebote abgegeben haben, werden zu Verhandlungen (Preis und Leistungsinhalt) mit dem Auftraggeber eingeladen. Am Ende der Verhandlungsrunde werden diese 3 Unternehmen zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesarchiv strebt den Abschluss eines EVB-IT-Systemvertrags über die Erstellung einer Archivverwaltungssoftware zur Unterstützung aller archivischen Arbeitsabläufe im Filmarchiv an („Basys 3 – Film").
Die Anwendung ist fachlich und technisch zu konzipieren und zu realisieren. Dabei müssen zwei Altanwendungen des Filmarchivs abgelöst und in ihren Funktionalitäten integriert werden. Die Anwendung ist als Teilsystem der Archivverwaltungssoftware Basys 3 anzusehen, die im Laufe der nächsten Jahre im Bundesarchiv auf Basis einer serviceorientierten Architektur entwickelt wird. Alle Daten sind aus zwei Datenbanken in eine Datenbank zu migrieren. Alle zur Erstellung und Einführung der Software sowie zur Migration der Daten erforderlichen Dienstleistungen (Beratung, Workshops, fachliche Konzeption, DV-Konzept, Prototyping, Implementierung, Datenmigration, Systemtests, Unterstützung des Roll-out, Benutzerschulung, Handbuch/Hilfeerstellung sowie Systemserviceleistung nach Abnahme des Systems) werden beauftragt. Der geplante Zeitrahmen umfasst bis zur Abnahme 3 Jahre. Workshops, Beratungs- und Implementierungsleistungen werden in Koblenz und in Berlin erwartet. Im Anschluss hieran beginnt ein 3-jähriger Systemservice, der ebenfalls Bestandteil des Auftrags ist.
Die Anwendung ist fachlich und technisch zu konzipieren und zu realisieren. Dabei müssen zwei Altanwendungen des Filmarchivs abgelöst und in ihren Funktionalitäten integriert werden. Die Anwendung ist als Teilsystem der Archivverwaltungssoftware Basys 3 anzusehen, die im Laufe der nächsten Jahre im Bundesarchiv auf Basis einer serviceorientierten Architektur entwickelt wird. Alle Daten sind aus zwei Datenbanken in eine Datenbank zu migrieren. Alle zur Erstellung und Einführung der Software sowie zur Migration der Daten erforderlichen Dienstleistungen (Beratung, Workshops, fachliche Konzeption, DV-Konzept, Prototyping, Implementierung, Datenmigration, Systemtests, Unterstützung des Roll-out, Benutzerschulung, Handbuch/Hilfeerstellung sowie Systemserviceleistung nach Abnahme des Systems) werden beauftragt. Der geplante Zeitrahmen umfasst bis zur Abnahme 3 Jahre. Workshops, Beratungs- und Implementierungsleistungen werden in Koblenz und in Berlin erwartet. Im Anschluss hieran beginnt ein 3-jähriger Systemservice, der ebenfalls Bestandteil des Auftrags ist.
Vorhaben:
Das Bundesarchiv arbeitet bei der Archivierung von Filmen derzeit mit zwei unterschiedlichen Datenbankanwendungen:
Die Informix-basierte Datenbank-Anwendung Thomson dient der Erschließung und Recherche der eingelagerten Filmexemplare sowie der Organisation der zugehörigen Verwaltungsdaten (Titelaufnahme, teilweise filmografische Zuordnung, Übernahme- und magazintechnische Dokumentation, Restaurierungsworkflow, konservatorische Befundung, Restaurierungshistorie sowie Benutzungen und Bestellungen). Für Thomson ist eine Windows95-taugliche Hardwareumgebung nötig, weswegen es wünschenswert ist, eine schnelle Ablösung dieser Datenbank prioritär zu behandeln.
Die Informix-basierte Datenbank-Anwendung Thomson dient der Erschließung und Recherche der eingelagerten Filmexemplare sowie der Organisation der zugehörigen Verwaltungsdaten (Titelaufnahme, teilweise filmografische Zuordnung, Übernahme- und magazintechnische Dokumentation, Restaurierungsworkflow, konservatorische Befundung, Restaurierungshistorie sowie Benutzungen und Bestellungen). Für Thomson ist eine Windows95-taugliche Hardwareumgebung nötig, weswegen es wünschenswert ist, eine schnelle Ablösung dieser Datenbank prioritär zu behandeln.
Zur Formal- und Sacherschließung von Werkdaten wird seit 2004 die Standardsoftware Mavis verwendet, die auf Basis einer Oracle-Datenbank arbeitet. Mavis wurde mit dem Ziel beschafft, Thomson nach notwendigen Anpassungsprogrammierungen und vollständiger Migration der Daten abzulösen. Die Datenmigration von Thomson nach Mavis blieb fehlerbehaftet und unvollständig, konnte wegen zwischenzeitlicher Fortschreibung der Daten in Mavis jedoch nicht rückgängig gemacht werden.
Zur Formal- und Sacherschließung von Werkdaten wird seit 2004 die Standardsoftware Mavis verwendet, die auf Basis einer Oracle-Datenbank arbeitet. Mavis wurde mit dem Ziel beschafft, Thomson nach notwendigen Anpassungsprogrammierungen und vollständiger Migration der Daten abzulösen. Die Datenmigration von Thomson nach Mavis blieb fehlerbehaftet und unvollständig, konnte wegen zwischenzeitlicher Fortschreibung der Daten in Mavis jedoch nicht rückgängig gemacht werden.
Seither werden die beschriebenen Arbeitsprozesse in jeweils getrennten Datenbanken abgebildet und die fehlende strukturelle Verbindung durch manuelle Verweise ersetzt.
Die beiden Altanwendungen Thomson und Mavis sollen in Basys 3 – Film unter Berücksichtigung neuer zusätzlicher Anforderungen zusammengeführt werden. Zu den Anforderungen zählen vorrangig Übernahme, Magazinverwaltung, Benutzung, Erschließung, Bestandserhaltung, Verwaltung unterschiedlicher Exemplare zu einem Filmwerk, Importschnittstellen, Bereitstellung für externe Systeme, Rechteverwaltung, Statistik und die Integration in die Archivsoftwarelandschaft Basys 3 des Bundesarchivs. Dabei sind einschlägige fachliche Normen, sicherheitstechnische Standards und rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die neue Anwendung muss zukunftsfähig und auch bei großen Datenmengen performant sein, stabil und effizient arbeiten, skalierbar sein und über geeignete Schnittstellen den Datenaustausch mit externen Systemen unterstützen.
Die beiden Altanwendungen Thomson und Mavis sollen in Basys 3 – Film unter Berücksichtigung neuer zusätzlicher Anforderungen zusammengeführt werden. Zu den Anforderungen zählen vorrangig Übernahme, Magazinverwaltung, Benutzung, Erschließung, Bestandserhaltung, Verwaltung unterschiedlicher Exemplare zu einem Filmwerk, Importschnittstellen, Bereitstellung für externe Systeme, Rechteverwaltung, Statistik und die Integration in die Archivsoftwarelandschaft Basys 3 des Bundesarchivs. Dabei sind einschlägige fachliche Normen, sicherheitstechnische Standards und rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die neue Anwendung muss zukunftsfähig und auch bei großen Datenmengen performant sein, stabil und effizient arbeiten, skalierbar sein und über geeignete Schnittstellen den Datenaustausch mit externen Systemen unterstützen.
Geeignete Module der bestehenden Archivverwaltungssoftware Basys 2 sind dabei nachzunutzen, Look & Feel von Basys 2 ist richtungsweisend.
Eine besondere Schwierigkeit des Projekts besteht in der zeitkritischen Ablösung der Thomson-Anwendung bei dem gleichzeitig verfolgten Ziel einer Integration der Funktionen der abzulösenden Anwendungen und der Zusammenführung in einem einheitlichen Datenmodell. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der durch gescheiterte Migrationen bedingten Datensituation.
Eine besondere Schwierigkeit des Projekts besteht in der zeitkritischen Ablösung der Thomson-Anwendung bei dem gleichzeitig verfolgten Ziel einer Integration der Funktionen der abzulösenden Anwendungen und der Zusammenführung in einem einheitlichen Datenmodell. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der durch gescheiterte Migrationen bedingten Datensituation.
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Z 5 - 05045/4-BA.9657/12
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter III.2.1) - III.2.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind in jeweils gesonderten und nummerierten Kapiteln dem Teilnahmeantrag beizufügen. Sie sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Beabsichtigt der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mitteln von Nachunternehmern zu verweisen, so muss er mit dem Angebot die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Erklärungen/Nachweise nachweisen. Der Bieter/Bietergemeinschaft hat vor Zuschlagserteilung die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Nachunternehmen nachzuweisen. Folgende Erklärungen sind einzureichen:
Die unter III.2.1) - III.2.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind in jeweils gesonderten und nummerierten Kapiteln dem Teilnahmeantrag beizufügen. Sie sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Beabsichtigt der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mitteln von Nachunternehmern zu verweisen, so muss er mit dem Angebot die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Erklärungen/Nachweise nachweisen. Der Bieter/Bietergemeinschaft hat vor Zuschlagserteilung die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Nachunternehmen nachzuweisen. Folgende Erklärungen sind einzureichen:
1) Kopie der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes.
2) Unternehmensdarstellung, max. 5 DIN A4 Seiten, insbesondere unter Nennung von Geschäftsform, Standort(e), Unternehmensstruktur, Ansprechpartner/innen sowie mit einer Darstellung der Kernkompetenz/Geschäftsfelder und des Leistungsportfolios.
3) Erklärung über sämtliche Verknüpfungen mit anderen Gesellschaften, auf maximal einer DIN A4 Seite.
4) Erklärung des Einzelbieters/der Bietergemeinschaft, dass das Unternehmen nicht wegen einer der in § 6 Abs. 4 VOL/A-EG genannten Vorschriften verurteilt ist und dass keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 6 VOL/A-EG vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Summe aller Umsätze in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (jährlich aufgeschlüsselt)
2) Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (jahrlich aufgeschlüsselt)
Mindeststandards:
Zu 1) 6 000 000 EUR.
Zu 2) 50 MA.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Bis zu 6 Referenzen aus dem Zeitraum der letzten 5 Jahre mit vergleichbaren Leistungen (Aufträge für Individualsoftware für ein Archiv, eine Bibliothek oder eine Filminstitution als Auftraggeber); Vergleichbarkeit hinsichtlich integrierter Funktionen (Erschließung, Magazinverwaltung, Restaurierung, Benutzung) und Komplexität des Datenmodells wird bewertet; Die Darstellung der Referenzen hat folgendermaßen zu erfolgen: max. 1 DIN A4 Seite pro Referenz, Angabe zum Leistungszeitraum und zum abgerechneten Umsatz, Darstellung der Leistungsschwerpunkte und Angabe des Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Telefonnummer. Dies ist zwingend erforderlich für die Bewertung der jeweiligen Referenz.
1) Bis zu 6 Referenzen aus dem Zeitraum der letzten 5 Jahre mit vergleichbaren Leistungen (Aufträge für Individualsoftware für ein Archiv, eine Bibliothek oder eine Filminstitution als Auftraggeber); Vergleichbarkeit hinsichtlich integrierter Funktionen (Erschließung, Magazinverwaltung, Restaurierung, Benutzung) und Komplexität des Datenmodells wird bewertet; Die Darstellung der Referenzen hat folgendermaßen zu erfolgen: max. 1 DIN A4 Seite pro Referenz, Angabe zum Leistungszeitraum und zum abgerechneten Umsatz, Darstellung der Leistungsschwerpunkte und Angabe des Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Telefonnummer. Dies ist zwingend erforderlich für die Bewertung der jeweiligen Referenz.
Die folgenden Nachweise sind für die namentlich zu benennenden Mitarbeiter, die zur Auftragsausführung eingesetzt werden, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Zertifikate müssen dem aktuellem Stand entsprechen.
2) Zertifikate über Kenntnisse auf dem Gebiet von Oracle-Datenbanken
3) Zertifikate über Kenntnisse auf dem Gebiet von Java/Applikationsservertechnologien
4) Zertifikate über Kenntnisse auf dem Gebiet der serviceorientierten Architektur (SOA)
Mindeststandards:
Zu 1) Komplexität des Datenmodells: Datenmodell mit mindestens 20 Tabellen pro Referenzprojekt.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Falls Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (anhand der unter Ziffer III.2 dieser Bekanntmachung genannten Angaben).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-01-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Carmen Müller
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z 5 - 05045/4-BA.9657/12
Zusätzliche Informationen
Diese Bekanntmachung bezieht sich auf den Teilnahmewettbewerb. Für den Teilnahmewettbewerb werden von Auftraggeberseite keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen, rechtzeitig (vgl. Ziffer IV.3.4), verschlossen und unterschrieben einzureichen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der nur den Namen Ihres Unternehmens sowie den Zusatz:
Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen, rechtzeitig (vgl. Ziffer IV.3.4), verschlossen und unterschrieben einzureichen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der nur den Namen Ihres Unternehmens sowie den Zusatz:
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Referat Z 5 "Zentrale Vergabestelle".
Z. Hd. von Carmen Müller.
Teilnahmeantrag für "Basys 3-Film".
Dieser Umschlag (innere Umschlag) ist in einem 2. Umschlag (äußerer Umschlag) einzuschließen und zu senden an das:
Bundesarchiv.
Potsdamer Straße 1.
56075 Koblenz
Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich, spätestens bis 6.12.2012 - 12:00 Uhr, darauf hinzuweisen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 6.12.2012 - 12:00 Uhr bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündlich/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich per elektronischer Post (E-Mail) oder Fax zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Sie sind zu richten an die in Ziffer I.1) angegebene Stelle. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber.
Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich, spätestens bis 6.12.2012 - 12:00 Uhr, darauf hinzuweisen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 6.12.2012 - 12:00 Uhr bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündlich/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich per elektronischer Post (E-Mail) oder Fax zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Sie sind zu richten an die in Ziffer I.1) angegebene Stelle. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber.
Anhand der eingehenden Teilnahmeanträge werden die (maximal) fünf am meisten geeigneten Unternehmen zur Abgabe eines indikativen, noch nicht verbindlichen Angebots aufgefordert. Die Bieter, die nach vorläufiger Bewertung die wirtschaftlichsten drei indikativen Angebote abgegeben haben, werden zu Verhandlungen (Preis und Leistungsinhalt) mit dem Auftraggeber eingeladen. Am Ende der Verhandlungsrunde werden diese 3 Unternehmen zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert.
Anhand der eingehenden Teilnahmeanträge werden die (maximal) fünf am meisten geeigneten Unternehmen zur Abgabe eines indikativen, noch nicht verbindlichen Angebots aufgefordert. Die Bieter, die nach vorläufiger Bewertung die wirtschaftlichsten drei indikativen Angebote abgegeben haben, werden zu Verhandlungen (Preis und Leistungsinhalt) mit dem Auftraggeber eingeladen. Am Ende der Verhandlungsrunde werden diese 3 Unternehmen zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, §§ 101a und 107 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, §§ 101a und 107 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Quelle: OJS 2012/S 213-352494 (2012-11-05)
Ergänzende Angaben (2012-11-30) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-05-28 📅
Name: Hewlett-Packard GmbH
Postanschrift: Hewlett-Packard-Strasse 1
Postort: Bad Homburg v.d.H.
Postleitzahl: 61352
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Referenz Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 234-383687