Flächendeckende 3-D-Modellierung von Steinschlagereignissen und kleineren Felsstürzen auf einer Gesamtfläche von ca. 7 000 km2 im schwäbisch-fränkischen Jura

Bayer. Landesamt für Umwelt

Für das Vorhaben „Gefahrenhinweiskarte Jura“ soll eine flächendeckende 3-D Modellierung von Steinschlagereignissen und kleineren Felsstürzen erfolgen. Das Projektgebiet ist ca. 7 000 km² groß und soll in 6 Teilgebieten bearbeitet werden.
Bei der Modellierung der Sturzprozesse müssen in einem empirischen Dispositionsmodell nach Vorgaben des LfU potentielle Anbruchgebiete bestimmt werden. Vorraussetzung dafür ist die Kenntnis über Vorkommen und Lokalität dieser Ereignisse.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-25 Auftragsbekanntmachung
2012-11-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-09-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwurfsmodellierung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwurfsmodellierung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayer. Landesamt für Umwelt
Postanschrift: Hans-Högn-Str. 12
Postleitzahl: 95030
Postort: Hof
Kontakt
Internetadresse: http://www.lfu.bayern.de 🌏
E-Mail: vergabeservicezentrum@lfu.bayern.de 📧
Fax: +49 928118004599 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-25 📅
Einreichungsfrist: 2012-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 188-309596
ABl. S-Ausgabe: 188
Zusätzliche Informationen
Den Antrag auf Teilnahme am Verfahren mit Anlagen erhalten Sie auf Anforderung per E-Mail unter vergabeservicezentrum@lfu.bayern.de oder zum Download unter www.auftraege.bayern.de. Der Teilnahmeantrag und die Anlagen sind anschließend vom Bewerber in verschlossenem Briefumschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am 8.10.2012 14:00 an die im Teilnahmeantrag genannte Adresse zu schicken. Anhand der Teilnahmeanträge werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die geeigneten Bewerber werden dann zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sie erhalten hierzu per Email die Angebotsunterlagen zum Ausfüllen und Zurückschicken. Die Angebote sind in verschlossenem Briefumschlag bis zum Angebotsabgabetermin am 24.10.2012 14:00 an die im Angebotsschreiben genannte Adresse zu schicken. Die Angebote werden dann gewertet. Weitere Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte den Teilnahmeunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für das Vorhaben „Gefahrenhinweiskarte Jura“ soll eine flächendeckende 3-D Modellierung von Steinschlagereignissen und kleineren Felsstürzen erfolgen. Das Projektgebiet ist ca. 7 000 km² groß und soll in 6 Teilgebieten bearbeitet werden.
Bei der Modellierung der Sturzprozesse müssen in einem empirischen Dispositionsmodell nach Vorgaben des LfU potentielle Anbruchgebiete bestimmt werden. Vorraussetzung dafür ist die Kenntnis über Vorkommen und Lokalität dieser Ereignisse.
Referenznummer: 106-0270#818/2012
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Augsburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärung über die Mitgliedschaft in Berufs-, Gewerbe- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes des jeweiligen Bieters.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung zur Gesetzestreue über:
— gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialbeiträgen,
— Insolvenzverfahren,
— strafrechtliche Ermittlungen,
— § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, § 6 des Arbeitnehmer-Entsendegesetze (illegale Beschäftigung von Arbeitnehmern...).
Mindeststandards:
Die Erklärungen müssen aktuell sein und noch den gegenwärtigen Tatsachen entsprechen. Die Erklärungen sind im Formular Erklärungen Gesetzestreue enthalten und werden mit Einträgen und Unterschrift auf dem Formular bestätigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Erklärungen gemäß Anlage Eignungsanforderungen:
— Angabe des eingesetzten Personals und dessen Qualifikation,
— Angabe der Referenzprojekte zur 3D-Steinschlagsimulation innerhalb der letzten 5 Jahre,
— Angabe von 3 Referenzprojekten mit der erforderlichen Gebietsgröße,
— Angabe von Referenzprojekten, die Ihre Erfahrungen mit den erforderlichen Modellparametern aufzeigen,
— Ausführungen über das Vorhandensein einer geeigneten Software für die Durchführung der Modellierung anhand von Referenzprojekten.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Laut Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Es liegen objektive Gründe vor, die dem LfU die Einhaltung der regelmäßigen Mindestfrist von 37 Tagen unmöglich machen: Das Verfahren wurde bereits offen ausgeschrieben. Es sind keine wertbaren Angebote eingegangen. Der Verzug im Projektzeitplan beträgt dadurch bereits 15 Monate. Das Projekt endet im Dezember 2015, um die 3D-Steinschlagmodellierung bis zu diesem Zeitpunkt vollständig und inhaltlich einwandfrei durchführen zu können, muss die Vergabe noch im Jahr 2012 erfolgen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Z8
Frau Zech
Name: Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat Z2
Postanschrift: Hans-Högn-Straße 12
URL der Teilnahme: http://www.lfu.bayern.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.auftraege.bayern.de (Hier sind Teilnahmeanträge downloadbar) 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-11-20 📅
Datum des Endes: 2015-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-07 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 106-0270#818/2012
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 150-251165

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sofern sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gem. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gem. § 101a GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischen Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Rügen von Verstößen gegen die Vergabevorschriften sind innerhalb der in § 107 GWB genannten Fristen an folgende Adresse zu richten:
Bayerisches Landesamt für Umwelt.
Vergabeservicezentrum.
Dienststelle Hof.
Hans-Högn-Straße 12.
95030 Hof.
Telefax: +49 928118004599.
Quelle: OJS 2012/S 188-309596 (2012-09-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-11-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 299 150,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 226-371502
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 188-309596
ABl. S-Ausgabe: 226

Auftragsvergabe
Name: Geotest AG
Postort: Davos-Platz
Land: Schweiz 🇨🇭
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sofern sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gem. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Baye-rischen Landesamtes für Umwelt zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Be-kanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB inner-halb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gem. § 101a GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der In-formation geschlossen werden. Wird die Information per FAX oder auf elektronischen Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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95030 Hof
Telefax: 0 92 81 / 18 00 45 99.
Quelle: OJS 2012/S 226-371502 (2012-11-19)