Gebietsbeauftragter zur Unterstützung der Prozesssteuerungsleistungen für das gesamte Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße / Sonnenallee in Berlin-Neukölln

Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung

Mit Senatsbeschluss vom 15.3.2011 wurde das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/ Sonnenallee förmlich festgelegt (12. Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten vom 15.3.2011, GVBl S. 90 vom 31.3.2011). Ziel der Sanierung ist die Behebung der im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgestellten Missstände hinsichtlich der Funktions- und Entwicklungsfähigkeit des Gebiets. Grundlage der durchzuführenden städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen ist die o. g. Verordnung, einschließlich der in der Begründung der Verordnung enthaltenen Sanierungs- bzw. Maßnahmekonzepte sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten. Für die Gesamtmaßnahme wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Durchführungszeitraum von etwa 15 Jahren angesetzt, zuständig ist der Auslober, das Bezirksamt Neukölln – Stadtentwicklungsamt/ Fachbereich Stadtplanung.
Das Sanierungsgebiet umfasst die Teilgebiete Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden zuvor für beide Teilgebiete gesondert durchgeführt. Die Gebiete unterscheiden sich hinsichtlich der besonderen städtebaulichen Defizite, Aufgabenschwerpunkte und Sanierungskonzepte. Neben den inhaltlich unterschiedlichen Entwicklungszielen werden die Teilgebiete auch formal gemäß § 142 Abs. 4 Baugesetzbuch unterschiedlich behandelt. Im Teilgebiet Karl-Marx-Straße kommt das umfassende, im Teilgebiet Sonnenallee das vereinfachte Sanierungsverfahren zur Anwendung.
Das Teilgebiet Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/ Länder- Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. Dementsprechend sind Planung und Maßnahmedurchführung ebenso wie der Aufbau von Beteiligungsstrukturen und das integrierte Entwicklungskonzept deutlich weiter fortgeschritten als im Teilgebiet Sonnenallee. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff [Aktion! Karl-Marx-Straße] zusammengefasst. Seit 1.1.2011 ist das Programmgebiet förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet gemäß § 142 Baugesetzbuch. Der Auftraggeber hat seit Juli 2009 ein externes Büro mit der Unterstützung der weiteren Vorbereitung sowie der Durchführung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beauftragt, dessen Vertrag mit Ablauf des Jahres 2012 endet. Weitere Dienstleister sind, über das Jahr 2012 hinaus, mit dem Citymanagement in der Karl-Marx-Straße und der Öffentlichkeitsarbeit beauftragt.
Das Teilgebiet Sonnenallee umfasst das Wohnquartier, das sich nördlich der Donaustraße an das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße anschließt. Für das Teilgebiet (und angrenzende Bereiche) wurden 2009 die vorbereitenden Untersuchungen zur Ermittlung des städtebaulichen Sanierungsbedarfs durchgeführt. Das hier erarbeitete Entwicklungskonzept definiert die Infrastruktur- und Wohnumfeldentwicklung als Kernaufgabe. Der Vorbereitungs- und Durchführungsstand in diesem Teilgebiet ist aufgrund des erst seit April 2011 möglichen Einsatzes von Städtebaufördermitteln noch nicht weit fortgeschritten. Es gibt bisher keinen externen Gebiets- bzw. Sanierungsbeauftragten.
Für die Durchführung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen im Gesamtgebiet wurden von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Kosten- und Finanzierungsübersicht rund 55 Mio. EUR veranschlagt. Die darin enthaltenen öffentlichen Investitionsmaßahmen/-projekte (betrifft Straßen und Plätze, soziale Infrastruktur, Grün- und Freiflächen) haben einen Umfang von rund 39 Mio. EUR. Es ist vorgesehen, die Investitionen im Gebietsteil Karl-Marx-Straße vorwiegend aus dem Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, die Maßnahmen im Gebietsteil Sonnenallee aus dem Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ zu finanzieren. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt dem Bezirk Neukölln die Fördermittel zur auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung, sofern der Haushaltsgesetzgeber die erforderlichen Mittel im jeweiligen Haushaltsjahr bereitstellt (Haushaltsvorbehalt).
Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beabsichtigt der Auftraggeber, ab 2013 einen Dienstleister/Gebietsbeauftragten zur Unterstützung der Prozesssteuerungsleistungen für das gesamte Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße / Sonnenallee einzusetzen.
Grundlage der Ausschreibung sind die in der Begründung zur Festlegung des Sanierungsgebiets Karl-Marx-Straße/Sonnenallee formulierten Handlungsfelder, Leitbilder und Ziele des integrierten Entwicklungskonzepts sowie die in der Kosten- und Finanzierungsübersicht festgelegten und zu finanzierenden Maßnahmen.
Erwartet werden die Leistungen des Auftragnehmers im Sinne des § 157 Baugesetzbuch.
Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehört die jährliche Aufstellung eines Arbeitsprogramms, das vom Auftraggeber zu genehmigen ist. Das Arbeitsprogramm enthält die Aufgaben und Stundenansätze untergliedert nach den Teilgebieten Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Es ist vom Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber vierteljährlich fortzuschreiben, nachzuweisen und abzurechnen.
Für die Ausführung der Leistungen ist die Anwesenheit der mit den Aufgaben befassten Mitarbeiter und Projektverantwortlichen vor Ort zwingend erforderlich. Der Auftraggeber erwartet ferner, dass der Auftragnehmer eine Geschäftsstelle (Vor-Ort-Büro) im Gebiet einrichtet. Optional soll zusätzlich ein zweites Vor-Ort-Büro eingerichtet werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-26 Auftragsbekanntmachung
2013-06-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-09-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Städtebaufördermitteln und der Gesamtlaufzeit des Auftrages. Es wird von einem Aufwand von etwa 4 000 Stunden jährlich ausgegangen. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit ist der Zeitpunkt der voraussichtlichen Entlassung des Gebiets aus der Sanierung einschließlich eines Bearbeitungszeitraumes von 3 Jahren zur Erhebung der Ausgleichsbeiträge im Gebietsteil Karl-Marx-Straße. Im genannten Zeitraum von 3 Jahren ist von einem geringeren jährlichen Auftragsvolumen auszugehen.Der Vertrag über die zu vergebenden Leistungen verlängert sich jedes Jahr um ein weiteres Jahr, sofern nicht bis zum Ende des 3. Quartals der Auftraggeber eine Mitteilung über die Beendigung des Vertrages an den Auftragnehmer abgibt. Eine vorzeitige Kündigung des Vertragsverhältnisses behält sich der Auftraggeber ausdrücklich vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3 angegebene Laufzeit besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Postanschrift: Karl-Marx-Straße 83
Postleitzahl: 12040
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-neukoelln 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-26 📅
Einreichungsfrist: 2012-10-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 188-309609
ABl. S-Ausgabe: 188
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_San_KMS, 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen, 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden, 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen, 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird, 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird, 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig, 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein, 7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Gebietsbeauftragter Karl-Marx-Straße/Sonnenallee" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt, 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 18.10.2012, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Nr. 1) veröffentlicht, 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. Mit dem Angebot ist eine Skizze der Herangehensweise bzw. des Aufgabenverständnisses einschl. Arbeitsplan unter Angabe des Zeitaufwands für den Auftragszeitraum Januar bis Dezember 2013 einzureichen, die Gegenstand der Bewertung der Angebote wird. 10. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Projektmitarbeiter auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100 %ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. Im Verhandlungsverfahren muss der vorgesehene Projektleiter das Projekt selbst vorstellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit Senatsbeschluss vom 15.3.2011 wurde das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/ Sonnenallee förmlich festgelegt (12. Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten vom 15.3.2011, GVBl S. 90 vom 31.3.2011). Ziel der Sanierung ist die Behebung der im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgestellten Missstände hinsichtlich der Funktions- und Entwicklungsfähigkeit des Gebiets. Grundlage der durchzuführenden städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen ist die o. g. Verordnung, einschließlich der in der Begründung der Verordnung enthaltenen Sanierungs- bzw. Maßnahmekonzepte sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten. Für die Gesamtmaßnahme wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Durchführungszeitraum von etwa 15 Jahren angesetzt, zuständig ist der Auslober, das Bezirksamt Neukölln – Stadtentwicklungsamt/ Fachbereich Stadtplanung.
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Das Sanierungsgebiet umfasst die Teilgebiete Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden zuvor für beide Teilgebiete gesondert durchgeführt. Die Gebiete unterscheiden sich hinsichtlich der besonderen städtebaulichen Defizite, Aufgabenschwerpunkte und Sanierungskonzepte. Neben den inhaltlich unterschiedlichen Entwicklungszielen werden die Teilgebiete auch formal gemäß § 142 Abs. 4 Baugesetzbuch unterschiedlich behandelt. Im Teilgebiet Karl-Marx-Straße kommt das umfassende, im Teilgebiet Sonnenallee das vereinfachte Sanierungsverfahren zur Anwendung.
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Das Teilgebiet Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/ Länder- Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. Dementsprechend sind Planung und Maßnahmedurchführung ebenso wie der Aufbau von Beteiligungsstrukturen und das integrierte Entwicklungskonzept deutlich weiter fortgeschritten als im Teilgebiet Sonnenallee. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff [Aktion! Karl-Marx-Straße] zusammengefasst. Seit 1.1.2011 ist das Programmgebiet förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet gemäß § 142 Baugesetzbuch. Der Auftraggeber hat seit Juli 2009 ein externes Büro mit der Unterstützung der weiteren Vorbereitung sowie der Durchführung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beauftragt, dessen Vertrag mit Ablauf des Jahres 2012 endet. Weitere Dienstleister sind, über das Jahr 2012 hinaus, mit dem Citymanagement in der Karl-Marx-Straße und der Öffentlichkeitsarbeit beauftragt.
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Das Teilgebiet Sonnenallee umfasst das Wohnquartier, das sich nördlich der Donaustraße an das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße anschließt. Für das Teilgebiet (und angrenzende Bereiche) wurden 2009 die vorbereitenden Untersuchungen zur Ermittlung des städtebaulichen Sanierungsbedarfs durchgeführt. Das hier erarbeitete Entwicklungskonzept definiert die Infrastruktur- und Wohnumfeldentwicklung als Kernaufgabe. Der Vorbereitungs- und Durchführungsstand in diesem Teilgebiet ist aufgrund des erst seit April 2011 möglichen Einsatzes von Städtebaufördermitteln noch nicht weit fortgeschritten. Es gibt bisher keinen externen Gebiets- bzw. Sanierungsbeauftragten.
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Für die Durchführung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen im Gesamtgebiet wurden von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Kosten- und Finanzierungsübersicht rund 55 Mio. EUR veranschlagt. Die darin enthaltenen öffentlichen Investitionsmaßahmen/-projekte (betrifft Straßen und Plätze, soziale Infrastruktur, Grün- und Freiflächen) haben einen Umfang von rund 39 Mio. EUR. Es ist vorgesehen, die Investitionen im Gebietsteil Karl-Marx-Straße vorwiegend aus dem Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, die Maßnahmen im Gebietsteil Sonnenallee aus dem Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ zu finanzieren. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt dem Bezirk Neukölln die Fördermittel zur auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung, sofern der Haushaltsgesetzgeber die erforderlichen Mittel im jeweiligen Haushaltsjahr bereitstellt (Haushaltsvorbehalt).
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Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beabsichtigt der Auftraggeber, ab 2013 einen Dienstleister/Gebietsbeauftragten zur Unterstützung der Prozesssteuerungsleistungen für das gesamte Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße / Sonnenallee einzusetzen.
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Grundlage der Ausschreibung sind die in der Begründung zur Festlegung des Sanierungsgebiets Karl-Marx-Straße/Sonnenallee formulierten Handlungsfelder, Leitbilder und Ziele des integrierten Entwicklungskonzepts sowie die in der Kosten- und Finanzierungsübersicht festgelegten und zu finanzierenden Maßnahmen.
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Erwartet werden die Leistungen des Auftragnehmers im Sinne des § 157 Baugesetzbuch.
Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehört die jährliche Aufstellung eines Arbeitsprogramms, das vom Auftraggeber zu genehmigen ist. Das Arbeitsprogramm enthält die Aufgaben und Stundenansätze untergliedert nach den Teilgebieten Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Es ist vom Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber vierteljährlich fortzuschreiben, nachzuweisen und abzurechnen.
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Für die Ausführung der Leistungen ist die Anwesenheit der mit den Aufgaben befassten Mitarbeiter und Projektverantwortlichen vor Ort zwingend erforderlich. Der Auftraggeber erwartet ferner, dass der Auftragnehmer eine Geschäftsstelle (Vor-Ort-Büro) im Gebiet einrichtet. Optional soll zusätzlich ein zweites Vor-Ort-Büro eingerichtet werden.
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Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Städtebaufördermitteln und der Gesamtlaufzeit des Auftrages. Es wird von einem Aufwand von etwa 4 000 Stunden jährlich ausgegangen. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
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Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit ist der Zeitpunkt der voraussichtlichen Entlassung des Gebiets aus der Sanierung einschließlich eines Bearbeitungszeitraumes von 3 Jahren zur Erhebung der Ausgleichsbeiträge im Gebietsteil Karl-Marx-Straße. Im genannten Zeitraum von 3 Jahren ist von einem geringeren jährlichen Auftragsvolumen auszugehen.
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Der Vertrag über die zu vergebenden Leistungen verlängert sich jedes Jahr um ein weiteres Jahr, sofern nicht bis zum Ende des 3. Quartals der Auftraggeber eine Mitteilung über die Beendigung des Vertrages an den Auftragnehmer abgibt. Eine vorzeitige Kündigung des Vertragsverhältnisses behält sich der Auftraggeber ausdrücklich vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3 angegebene Laufzeit besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
Über die im Leistungskatalog definierten Aufgaben hinaus können zusätzliche Leistungen im Rahmen der Sanierungsmaßnahme im Umfang von jährlich durchschnittlich ca. 0,5 Stellen, bzw. entsprechend ca. 800 Stunden, an den Auftragnehmer übertragen werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Neukölln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben beachten);
2. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos),
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos),
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
7. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) der letzten 5 Jahre (2007/2008/2009/2010/2011) und,
2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in den letzten 5 Jahren (2007/2008/2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze bei vergleichbaren Aufträgen zu berücksichtigen.
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Mindeststandards:
Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zu den für die Bearbeitung des Auftrages vom Bewerber vorgesehenen (max. 3) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für
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— einen Projektleiter,
— einen stellvertretenden Projektleiter,
— einen Projektmitarbeiter.
2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Stadtplanern/Architekten/Geografen mit mindestens 3 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern,
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3. Vorstellung von zwei Referenzprojekten des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft im Zusammenhang mit städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahmen. Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner mit Telefonnummer sowie Referenzschreiben, zur Art der Leistung, zum Bearbeitungsumfang/ Leistungskatalog, zum Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter, zur Größe des Gebietes, zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Sanierungs- bzw. Entwicklungsmaßnahme mit kurzer Beschreibung, zu den Sanierungskosten (brutto) bzw. dem Gesamtauftragswert (brutto), zu den Förderprogrammen, zur Durchführung von Gesamtmaßnahmen in städtebaulichen Sanierungs- / Entwicklungsgebieten. Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein.
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4. Liste der in den letzten 10 Jahren durchgeführten vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Leistungszeitraumes, der Art der Leistung, des Auftragswertes (brutto) und des Auftraggebers mit Name und Telefonnummer des Ansprechpartners.
Mindeststandards:
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der vorgesehene Projektleiter über weniger als 5 Jahre nachgewiesener Berufserfahrung verfügt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, BauGB, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (diese Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1)).
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.
Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziff. III.2.2: max. 5 Pkt.: 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 250 000 EUR (netto) in den letzten 5 Kalenderjahren (2007/2008/2009/2010/2011) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziff. III.2.3: max. 5 Pkt.: 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 5 Stadtplaner/Architekten/Geografen ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. 3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 26 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.- Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien. 3.1 Projektleiter max. 10 Pkt.: 3.1.1 - 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über mehr als 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung / Stadterneuerung und davon mindestens 5 Jahre als Projektleiter verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.1.1.1 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz als Quartiersmanager oder Stadtteilmanager nachweist. 3.1.1.2 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Bereich Zentrenentwicklung oder Standortmarketing nachweist. 3.1.1.3 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Projektmanagement nachweist. 3.1.2 - 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über 5 bis 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung / Stadterneuerung und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.1.2.1 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz als Quartiersmanager oder Stadtteilmanager nachweist. 3.1.2.2 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Bereich Zentrenentwicklung oder Standortmarketing nachweist. 3.1.2.3 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.1.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.1.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Projektmanagement nachweist. 3.2 Stellvertretender Projektleiter max. 10 Pkt. 3.2.1 - 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über mehr als 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung / Stadterneuerung und davon mindestens 5 Jahre als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.2.1.1 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz als Quartiersmanager oder Stadtteilmanager nachweist. 3.2.1.2 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Bereich Zentrenentwicklung oder Standortmarketing nachweist. 3.2.1.3 - 2 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.1 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.1 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Projektmanagement nachweist. 3.2.2 - 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter 5 bis 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung / Stadterneuerung und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.2.2.1 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz als Quartiersmanager oder Stadtteilmanager nachweist. 3.2.2.2 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Bereich Zentrenentwicklung oder Standortmarketing nachweist. 3.2.2.3 - 1 Pkt. zusätzlich zu Nr. 3.2.2 erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter die in Nr. 3.2.2 formulierten Kriterien erfüllt und eine Referenz im Projektmanagement nachweist. 3.3 Projektmitarbeiter max. 6 Pkt. 3.3.1 - 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektmitarbeiter über mehr als 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme oder als Quartiers- oder Stadtteilmanager oder als Projektsteuerer nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.3.2 - 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektmitarbeiter über 5 bis 10 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme oder als Quartiers- oder Stadtteilmanager oder als Projektsteuerer nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.3.3 - 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Projektmitarbeiter über weniger als 5 Berufsjahre Planungs- und Durchführungspraxis als Dipl.-Ing. Stadtplanung oder gleichwertig mit Aufgabenbereich bestandsorientierte Stadtentwicklung verfügt und mind. eine Referenz als Gebietsbeauftragter in einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme oder als Quartiers- oder Stadtteilmanager oder als Projektsteuerer nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 4. Erfahrung des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen gemäß Ziff. III.2.3 Nr. 4: max. 25 Pkt. Als vergleichbare Leistungen werden gewertet: Durchführung von Gesamtmaßnahmen in städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsgebieten, Quartiersmanagement, Stadtteilmanagement, Geschäftsstraßenmanagement, Zentrenentwicklung, Standortmarketing. Die Leistungen werden nur gewertet, wenn die unter Ziff. III.2.3 Nr. 4 geforderten Angaben vollständig gemacht worden sind. 4.1 – 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der mindestens 3 vergleichbare Leistungen ausweist, die in den vergangenen 10 Jahren durchgeführt worden sind. 4.2 – 20 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der mindestens eine Referenz mit einer Zentrenentwicklung ausweist, die in den vergangenen 10 Jahren durchgeführt worden ist. 5. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß Ziff. III.2.3): max. 146 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem "Name (Büro/Unternehmen)" oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden. Ferner wird eine Referenz nur gewertet, wenn es die folgenden Vorgaben a) bis c) vollständig erfüllt, sonst wird die Referenz mit 0 Pkt. gewertet. a) Die Leistungen in den Referenzprojekten müssen seit mindestens 2 Jahren erbracht werden, die Beendigung der Maßnahme darf maximal seit 5 Jahren abgeschlossen sein (d.h. Stichtag ist jeweils der Tag der Absendung der Bekanntmachung). b) Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer sowie einem Referenzschreiben des Auftraggebers belegt sein. c) Das Referenzprojekt muss im Zusammenhang mit einer städtebaulichen Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme stehen. Die für jede Referenz zu vergebenen 73 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben: 5.1 - 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der benannte Projektleiter bzw. der benannte stellvertretende Projektleiter in diesem Projekt ebenfalls als Projektleiter bzw. Stellvertreter verantwortlich tätig waren. 5.2 – Höhe der eingesetzten Städtebaufördermittel: max. 8 Pkt. 5.2.1 – 8 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn des Referenzprojekt Städtebaufördermittel > 25 000 000 EUR (brutto) aufweist. 5.2.2 – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn des Referenzprojekt Städtebaufördermittel > 10 000 000 EUR bis 25 Mio. EUR (brutto) aufweist. 5.3 - 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es vergleichbare städtebauliche Missstände und Ziele zum Gegenstand hat. 5.4 - 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es aus den Städtebauförderprogrammen „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ oder „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ finanziert worden ist bzw. finanziert wird. 5.5 - 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es den Betrieb einer Vor-Ort-Geschäftsstelle beinhaltet. 5.6 – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Leistungen der Aktivierung Betroffener und Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet. 5.7 – 20 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es in einer großen Großstadt mit mehr als 300 000 Einwohnern liegt. In der Summe aller Kriterien werden maximal 207 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Württembergische Straße 6
Postleitzahl: 10707
Kontakt
Kontaktperson: Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: butzke@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_San_KMS,
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen,
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden,
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen,
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird,
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird,
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig,
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein,
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Gebietsbeauftragter Karl-Marx-Straße/Sonnenallee" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt,
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 18.10.2012, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Nr. 1) veröffentlicht,
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. Mit dem Angebot ist eine Skizze der Herangehensweise bzw. des Aufgabenverständnisses einschl. Arbeitsplan unter Angabe des Zeitaufwands für den Auftragszeitraum Januar bis Dezember 2013 einzureichen, die Gegenstand der Bewertung der Angebote wird.
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10. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Projektmitarbeiter auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100 %ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. Im Verhandlungsverfahren muss der vorgesehene Projektleiter das Projekt selbst vorstellen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2012/S 188-309609 (2012-09-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 116-198582
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 188-309609
ABl. S-Ausgabe: 116
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_San_KMS, 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen, 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden, 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen, 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird, 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird, 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig, 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein, 7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren Gebietsbeauftragter Karl-Marx-Straße/Sonnenallee" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt, 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 18.10.2012, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Nr. 1) veröffentlicht, 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. Mit dem Angebot ist eine Skizze der Herangehensweise bzw. des Aufgabenverständnisses einschl. Arbeitsplan unter Angabe des Zeitaufwands für den Auftragszeitraum Januar bis Dezember 2013 einzureichen, die Gegenstand der Bewertung der Angebote wird. 10. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Projektmitarbeiter auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100%ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. Im Verhandlungsverfahren muss der vorgesehene Projektleiter das Projekt selbst vorstellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 247 996 💰
261 900 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Neukölln

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Präsentation/Verhandlungsgespräch (55)
2. Projektskizze (30)
3. Angebot / Preis (15)

Auftragsvergabe
Name: BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Ludwig-Richter-Straße 23
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2013/S 116-198582 (2013-06-13)