Generalplanerleistungen für den Ausbau und die Erweiterung der Kläranlage Eckernförde

Stadt Eckernförde

Die Stadt Eckernförde beabsichtigt den Ausbau und die Erweiterung der bestehenden Kläranlage, Am Ort 9 in 24340 Eckernförde. Der Ausbau und das Sanierungskonzept sieht die Errichtung von 2 neuen Nachklärbecken, die Erweiterung der Belebungsbeckenanlage, die Erweiterung der Filtrationsanlage und den Bau einer Desinfektionsanlage vor.
Die Erweiterung der Belebungsanlage soll im Rahmen eines innovativen Forschungsvorhabens durch den Einsatz von Schwimmkörpern realisiert werden. Die zur Bemessung relevanten Grundlagendaten wurden im Vorwege bereits ermittelt und werden dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Zur Realisierung des Bauvorhabens sind die Leistungsphasen 1 - 9 sowie die örtliche Bauüberwachung zu vergeben. Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung und die Technische Ausrüstung. Die Gesamtkosten für den Klärwerksausbau werden auf ca. 1,6 Mio EUR brutto geschätzt und die Bauausführung ist von 2013 bis 2015 geplant.
Die Ausbauarbeiten erfolgen im Bestand, d. h. dass der Klärwerksbetrieb während der Bauarbeiten uneingeschränkt gewährleistet sein muss.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-04-12 Auftragsbekanntmachung
2013-04-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die Ingenieurleistung umfasst die Leistungsphasen 1 - 9 der HOAI für das Objekt und die Technische Ausrüstung sowie die örtliche Bauüberwachung. Die Leistungserbringung erfolgt unter Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.1 340 000,00
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Gesamtwert des Auftrags: 1 340 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Eckernförde
Postanschrift: Rathausmarkt 4-6
Postleitzahl: 24340
Postort: Eckernförde
Kontakt
Internetadresse: http://www.eckernfoerde.de 🌏
Telefon: +49 4351710660 📞
Fax: +49 4351710699 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-12 📅
Einreichungsfrist: 2012-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 73-121084
ABl. S-Ausgabe: 73
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziff. III.2.1 bis Ziff. III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu Ziff. III.2.3) F und Ziff. III.2.3) G) sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z.B. Subunternehmer, Konzernunternehmen), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen, soweit keine Ausnahme davon ausdrücklich in dieser Bekanntmachung vorgesehen ist. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. — Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen für den Ausbau und die Erweiterung der Kläranlage Eckernförde. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teinahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Eckernförde beabsichtigt den Ausbau und die Erweiterung der bestehenden Kläranlage, Am Ort 9 in 24340 Eckernförde. Der Ausbau und das Sanierungskonzept sieht die Errichtung von 2 neuen Nachklärbecken, die Erweiterung der Belebungsbeckenanlage, die Erweiterung der Filtrationsanlage und den Bau einer Desinfektionsanlage vor.
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Die Erweiterung der Belebungsanlage soll im Rahmen eines innovativen Forschungsvorhabens durch den Einsatz von Schwimmkörpern realisiert werden. Die zur Bemessung relevanten Grundlagendaten wurden im Vorwege bereits ermittelt und werden dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
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Zur Realisierung des Bauvorhabens sind die Leistungsphasen 1 - 9 sowie die örtliche Bauüberwachung zu vergeben. Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung und die Technische Ausrüstung. Die Gesamtkosten für den Klärwerksausbau werden auf ca. 1,6 Mio EUR brutto geschätzt und die Bauausführung ist von 2013 bis 2015 geplant.
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Die Ausbauarbeiten erfolgen im Bestand, d. h. dass der Klärwerksbetrieb während der Bauarbeiten uneingeschränkt gewährleistet sein muss.
Menge oder Umfang:
Die Ingenieurleistung umfasst die Leistungsphasen 1 - 9 der HOAI für das Objekt und die Technische Ausrüstung sowie die örtliche Bauüberwachung. Die Leistungserbringung erfolgt unter Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.
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Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung, siehe II.2.1.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eckernförde.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3 ("Sonstige Informationen"). Die nach III.2.1-III.2.3 vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist die Vorlage mit der Bewerbung zu empfehlen, die Vergabestelle kann die Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen weden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden). Die unter Ziffer III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu vorstehender Ziff. III.2.3) G) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und die Aufteilung der Leistungsbereiche ist nachvollziehbar anzugeben. Ausländische Bewerber können anstelle der genannten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z.B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind entsprechende Eignungsnachweise wie für ihn selbst erforderlich, ferner ist auf Anordnung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor. Formalitäten persönliche Lage: A. Bewerberprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern, Ausrichtung; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister B. Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 9 VOF genannten Umstände: a) Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen, c) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, d) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat. C. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 VOF vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
D. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens 1,5 Millionen EUR für Personen- und Sachschäden sowie 300 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die genannten Beträge zu erhöhen. E. Eigenerklärung des Bewerbers über seinen Gesamtumsatz, jeweils in den letzten drei Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine drei Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits Umsätze erzielt hat.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Refernzprojekten für die Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen. F. Referenzprojekte: jeweils mind. 1 bis max. 5 wesentlicher in den letzten fünf Jahren erbrachter vergleichbarer Leistungen mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber der Dienstleistungen sowie Bauvolumen, möglichst auch Rechnungswert (Vergütung) und möglichst Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers mit Aussagen zu Termineinhaltung und Kostentreue), und zwar bezogen auf (Mehrfachnennung von Referenzen möglich):
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a) Objektplanung und Projektsteuerung für den Bau von Kläranlagen (möglichst alle Leistungsphasen) mit Bauvolumen von mehr als 1,25 Mio. EUR netto;
b) Planungserfahrung im Bereich der biologischen Reinigungsstufe, der Nachklärung, der Filtration und der Desinfektion mit besonderem Fokus auf den Einsatz erneuerbarer Energien sowie Energieeffizienz. G. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insbes. verantwortliche/r Projektleiter/in, Stellvertreter/in), mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche / örtliche Verfügbarkeit für das Projekt. Vgl. auch III.3.2. H. Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. I. Erklärung aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird. J. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst sowie auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, ein Verfügbarkeitsnachweis nötig, siehe oben III.2.1.
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Mindeststandards:
Jeweils mindestens ein Referenzprojekt der Kategorien F a) und b) (Mehrfachnennung möglich).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Aufrechterhaltung der Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen aus den Teilnahmebedingungen (III.2.2).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der zum Vertragsabschluss gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunterrnehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit (§ 1 GWB) einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 65 Abs. 3 oder Abs. 5 in Verbindung mit Abs.3 Landesbauordnung Schleswig- Holstein, § 19 Abs. 1 und 3 VOF: Bauvorlageberechtigung. Insbesondere Personen, die nach § 5 oder § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung "Beratende Ingenieurin" bzw. "Beratender Ingenieur" berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU- Mitgliedstaats oder eines EWR- Vertragsstaats und bestimmte Drittstaatsangehörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufs rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelassen sind und der Beruf oder die Ausbildung dazu reglementiert ist oder für mindestens zwei Jahre während der vorhergehenden zehn Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Ein entsprechender Nachweis ist dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) beizufügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf der Grundlage der Erklärungen/Nachweise gemäß dieser Bekanntmachung, im Einzelnen (Angabe der Gewichtung in Klammern): Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach [1] Art (20 %), [2] Qualität (20 %) und [3] Zahl (20 %) der Referenzprojekte; [4] Umsatz (10 %), [5] Personalstärke (5 %) und [6] Ausstattung (5 %); [7] Qualifikation (10 %) und [8] Verfügbarkeit (10 %) der Projektleitung (Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in). Klarstellender Hinweis: Die Kriterien für den Zuschlag werden erst in den Vergabeunterlagen den ausgewählten Bewerbern mitgeteilt (siehe unten IV.2.1). Bei Bewerbergemeinschaften werden die Angaben zu [4], [5] und [6] kumulativ bewertet.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Eckernförde
Dirk Petersen
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-08-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziff. III.2.1 bis Ziff. III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu Ziff. III.2.3) F und Ziff. III.2.3) G) sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z.B. Subunternehmer, Konzernunternehmen), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen, soweit keine Ausnahme davon ausdrücklich in dieser Bekanntmachung vorgesehen ist. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich.
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— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen für den Ausbau und die Erweiterung der Kläranlage Eckernförde. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teinahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Internetadresse: http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/MWV_node.html 🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Telefon: +49 4319884640 📞
Quelle: OJS 2012/S 073-121084 (2012-04-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-04-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 190 529,44 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-04-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-04-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 071-117671
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 73-121084
ABl. S-Ausgabe: 71

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eckernförde, Deutschland.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Art (20%)
2. Qualität (20 %)
3. Zahl der Referenzprojekte (20%)
4. Umsatz (10%)
5. Personalstärke (5%)
6. Ausstattung (5%)
7. Qualifikation (10%)
8. Verfügbarkeit der Projektleitg (10%)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-02-18 📅
Name: PFI Planungsgemeinschaft GbR
Postanschrift: Am Werder 1
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21073
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@pfi-hh.de 📧
Internetadresse: www.pfi.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Petersen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: http://www.schleswigholstein.de/mwv/de/mwv_node.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammem (§102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüftjngsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorechriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr.2 GWB.
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Quelle: OJS 2013/S 071-117671 (2013-04-02)