Generalplanerleistungen für den Neubau von zwei Klinikgebäuden in Herborn

Vitos Herborn gemeinnützige GmbH

In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Herborn werden Diagnostik und Therapie in Form von stationärer, tagesklinischer oder auch ambulanter Behandlung durchgeführt. Es ist geplant, auf einer Teilfläche, die zur Zeit unbebaut ist, innerhalb des bestehenden Klinikgeländes 2 Neubauten zu errichten, in die bereits auf dem Gelände vorhandene Stationen funktional und räumlich konzentriert untergebracht werden sollen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt ca. 25 000 000 EUR brutto. Für dieses Bauvorhaben sollen Generalplanungsleistungen auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung vergeben werden. Die Planung sieht zwei Gebäude vor, in denen insgesamt 8 Stationen untergebracht werden sollen. Jede Station ist für die Unterbringung von ca. 22 Patienten vorgesehen. Die BGF des Gebäudes A wird ca. 4 800 m² und die des Gebäudes B ca. 7 200 m² betragen. Integriert werden in die Gebäude Nebenräume, Arztzimmer, Personalräume sowie zentral angeordnete Pflegestützpunkte, eine Cafeteria und ein Küchenbereich mit Nebenräumen.
Der Generalplanungsauftrag wird als Stufenvertrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Projektstufe 1 bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens beabsichtigt. Eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich.
Eine Bauvoranfrage ist bereits gestellt worden, nachdem sie vorher mit den beteiligten Behörden abgestimmt wurde. Die Unterlagen hierzu werden den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-05-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen die:— Objektplanung für Gebäude gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI,— Innenarchitektur und Möblierungsplanung,— Planung der Außen- und Freianlagen sowie der Erschließung,— Technische Ausrüstung gem. gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI,— Tragwerksplanung gem. gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,— Erstellung und Umsetzung eines Brandschutzkonzepts,— Leistungen thermische Bauphysik, Schallschutz und Bauakustik,— Vermessungstechnische Leistungen,— SiGeKo,— Hygienegutachten.Im vorerwähnten Leistungsumfang enthalten sind alle notwendigen Leistungen, die zur sachgerechten undvollständigen Ausführung der Generalplanung gehören, auch dann, wenn sie nicht besonders erwähnt sind.Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise:— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4),— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5 bis 9).Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vitos Herborn gemeinnützige GmbH
Postanschrift: Austraße 40
Postleitzahl: 35745
Postort: Herborn
Kontakt
Internetadresse: http://www.vitos-herborn.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-09 📅
Einreichungsfrist: 2012-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 91-150773
ABl. S-Ausgabe: 91
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich schriftlich vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de. Nachr. HAD-Ref.: 4201/1. Nachr. V-Nr/AKZ: Bau Herb KPP 2. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=W50NLTN2A4EHC8QY. Nachr. HAD-Ref.: 4201/1. Nachr. V-Nr/AKZ: Bau Herb KPP 2.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Herborn werden Diagnostik und Therapie in Form von stationärer, tagesklinischer oder auch ambulanter Behandlung durchgeführt. Es ist geplant, auf einer Teilfläche, die zur Zeit unbebaut ist, innerhalb des bestehenden Klinikgeländes 2 Neubauten zu errichten, in die bereits auf dem Gelände vorhandene Stationen funktional und räumlich konzentriert untergebracht werden sollen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt ca. 25 000 000 EUR brutto. Für dieses Bauvorhaben sollen Generalplanungsleistungen auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung vergeben werden. Die Planung sieht zwei Gebäude vor, in denen insgesamt 8 Stationen untergebracht werden sollen. Jede Station ist für die Unterbringung von ca. 22 Patienten vorgesehen. Die BGF des Gebäudes A wird ca. 4 800 m² und die des Gebäudes B ca. 7 200 m² betragen. Integriert werden in die Gebäude Nebenräume, Arztzimmer, Personalräume sowie zentral angeordnete Pflegestützpunkte, eine Cafeteria und ein Küchenbereich mit Nebenräumen.
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Der Generalplanungsauftrag wird als Stufenvertrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Projektstufe 1 bis zum Abschluss der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens beabsichtigt. Eine Entschädigung bei Nichtfortführung entfällt ausdrücklich.
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Eine Bauvoranfrage ist bereits gestellt worden, nachdem sie vorher mit den beteiligten Behörden abgestimmt wurde. Die Unterlagen hierzu werden den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.
Menge oder Umfang:
Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen die:
— Objektplanung für Gebäude gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI,
— Innenarchitektur und Möblierungsplanung,
— Planung der Außen- und Freianlagen sowie der Erschließung,
— Technische Ausrüstung gem. gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI,
— Tragwerksplanung gem. gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,
— Erstellung und Umsetzung eines Brandschutzkonzepts,
— Leistungen thermische Bauphysik, Schallschutz und Bauakustik,
— Vermessungstechnische Leistungen,
— SiGeKo,
— Hygienegutachten.
Im vorerwähnten Leistungsumfang enthalten sind alle notwendigen Leistungen, die zur sachgerechten undvollständigen Ausführung der Generalplanung gehören, auch dann, wenn sie nicht besonders erwähnt sind.
Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise:
— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4),
— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5 bis 9).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.
Beschreibung der Optionen:
Es wird beabschtigt die Vergabe der Generalplanerleistungen stufenweise zu beauftragen:
— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4),
— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5 bis 9).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 24 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Bau Herb KPP 2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Austraße 40, 35745 Herborn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3) einzureichen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Die Erklärungen sind, wo gefordert, rechtsverbindlich zu unterschreiben. Fehlende Erklärungen und Nachweise können nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von sechs Kalendertagen nachgereicht werden. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerberbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
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Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Architekten zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt (vom Erbringer des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude) sowie Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur oder beratender Ingenieur (vom Erbringer sonstiger Leistungsbilder). (Siehe auch III 3.1),
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b) Erklärung zu § 2 (3) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen),
c) Erklärung zu § 4 (2) VOF (Wirtschaftliche Verknüpfungen),
d) Erklärung, zu § 4 (6) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäßden Punkten a, b, c, d, e, f und g des § 4 (6) VOF vorliegen),
e) Erklärung, zu § 4 (9) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäßden Punkten a, b, c, d und e des § 4 (9) VOF vorliegen).
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern derGemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben.
Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt.
Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an).
Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 (4) a VOF einer EU-Versicherungsgesellschaft mit denMindestdeckungssummen von:
— 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie,
— 2 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Mindestanfoderung ist eine Deckungszusage der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen abgeschlossen werden.
b) Erklärung des Bewerber gemäß § 5 (4) c VOF über den Gesamtumsatz (Honorare für Planungsleistungen) netto in Euro in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und 2011).
c) Erklärung des Bewerber gemäß § 5 (5) c VOF über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und 2011).
Im Übrigen hat der Bewerber das vom Auftraggeber erstellte Bewerbungsformular zu verwenden und vollständig auszufüllen. Dieses ist bei der im Anhang A.II genannten Stelle zu erhalten.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern derGemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben.
Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt.
Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an).
Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Gefordert sind Angaben/Nachweise zu folgenden Projektmitarbeitern:
— Projektleiter (PL),
— verantwortlicher Mitarbeiter für die Objektplanung (MA-OPL),
— verantwortlicher Mitarbeiter für die Tragwerksplanung (MA-TWP),
— verantwortlicher Mitarbeiter für die technische Ausrüstung (MA-TGA),
— verantwortlicher Mitarbeiter für die Objektüberwachung (MA-OÜ),
— verantwortlicher Mitarbeiter für die FachbauleitungTGA (MA-FB).
Name, berufliche Qualifikation (Dipl.-Ing. oder Architekt mit Nachweis), Anzahl der Berufsjahre, drei Referenzprojekte für vergleichbare Projekte im Klinik-/Heim- oder Pflegebereich.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
Objektbezeichnung, Projektgröße in m² BGF und Baukosten netto KG 300-500 gem. DIN 276, Angabe der vollständigen Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners.
Bewerbungen ohne wertbare Referenzen werden nicht berücksichtigt.
b) Gefordert ist außerdem die Darstellung von maximal drei Referenzen des Büros über abgeschlossene und mit der geplanten Baumaßnahme vergleichbare Projekte:
— eine Referenz Generalplanung,
— eine Referenz Objektplanung,
— eine Referenz Technische Ausrüstung.
Die Leistungsphasen 2 bis 8 der genannten Referenzen wurden im Zeitraum zwischen dem 1.1.2002 und dem 31.12.2011 erbracht und abgeschlossen. Referenzen, die den vorgenannten Zeitraum nicht einhalten, werden mit 0 Punkten gewertet.
In der Referenzliste sind zwingend folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Ort,
— Auftraggeber mit Ansprechpartners und Kontaktdaten,
— Art des Auftraggebers,
— Ausführungszeitraum,
— erbrachte Leistungsphasen,
— Vergabeart,
— Art der Baumaßnahme,
— Gebäudetyp und Nutzungsart,
— Projektgröße BGF,
— Netto-Baukosten KG 300-500 gem. DIN 276,
— Referenzschreiben oder Eigenerklärung.
Im Übrigen hat der Bewerber das vom Auftraggeber erstellte Bewerbungsformular zu verwenden undvollständig auszufüllen. Dieses ist bei der im Anhang A.II genannten Stelle zu erhalten.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern derGemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben.
Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt.
Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an).
Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von:
— 2 000 000 EUR für Personenschäden und,
— 2 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen erhöht werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen fürfreiberuflich Tätige - AVB - gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen desBundes, Anhang 19.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen. (siehe hierzu auch III.2.1).
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft (als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft oder als Nachunternehmer eines weiteren Bieters) sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bieter/ Bietergemeinschaften.
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Mehrfachbeteiligungen von Unternehmern, die nicht Bieter bzw. Mitglied einer Bietergemeinschaft sind, als Nachunternehmer mehrerer Bieter bzw. Bietergemeinschaften sind zulässig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß § 19 (1+2+3) VOF Ausgabe 2009 berechtigt sind.
Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Juristische Personen werden gemäß § 4 (1) VOF zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden, werden ebenfalls zugelassen. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach der Hessischen BO bauvorlageberechtigt sein.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2009, 2010, 2011) 10 %.
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter und deren Qualifikation der letzten 3 Jahre (2009, 2010, 2011) 10 %.
Fachliche Eignung des vorgesehenen Projektteams 30 %.
Referenzliste der in den letzten 10 Jahren (1.1.2002 bis 31.12.2011) erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen des Bewerbers 50 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-06-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: BMP Baumanagement GmbH
Postanschrift: Hohenstaufenring 57
Postort: Köln
Postleitzahl: 50674
Kontaktperson: Herrn Göb
Telefon: +49 221931872-35 📞
E-Mail: goeb@bmp-baumanagement.de 📧
Fax: +49 221931872-10 📠
URL für weitere Informationen: http://www.bmp-baumanagment.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.bmp-baumanagment.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.bmp-baumanagment.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Bau Herb KPP 2
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich schriftlich vorzulegen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de.
Nachr. HAD-Ref.: 4201/1.
Nachr. V-Nr/AKZ: Bau Herb KPP 2.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=W50NLTN2A4EHC8QY.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2012/S 091-150773 (2012-05-09)