Generalplanerleistungen zur Grundsanierung inkl. Fassade und TGA in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, Seckenheimer Landstraße 16
Generalplanerleistungen zur Grundsanierung inkl. Fassade und TGA in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, Seckenheimer Landstraße 16. Arbeitsschwerpunkt bilden Objektplanung, Tragwerksplanung, TGA (ELT) und Freianlagenplanung. Folgende Arbeiten sind vorgesehen: 1. Fassadensanierung (Warm und Kaltfassade),ca. 6 000 qm Die porösen, geschrumpften und zerschlissenen Dichtungen und Kunststoffelemente müssen ausgetauscht werden, um eine Substanzschädigung des Gebäudes zu verhindern. Hierzu ist jeweils abschnittsweise das Gebäude einzurüsten, die Fassade auszuglasen (Festverglasung vor massiven Brüstungen) bzw. Flügel zu demontieren, die schadhaften Dichtungen zu ersetzen, der dampfdichte Anschluss an den Rohbau wiederherzustellen und Verglasung und Fassadenelemente wieder zu montieren. In Teilbereichen wird die Fassade aufgrund der schadhaften Dichtungen bereits durch Niederschlagswasser hinter laufen, so dass hier auch die Dämmung zu erneuern ist. 2. Barrierefreiheit Diverse Zugänge barrierefrei auszustatten: Zugang zum Flur zu den Lehrsälen im 3. OG. Hauptzugang Mensa 1. OG. Nebenzugang Mensa im 1. OG. Zugang Bibliotheksbereich im 1. OG. Zugang zum Kopierraum im 1. OG. Zugang zu den Postfächern/Aushängen im EG. 2 Ausgänge ins Freie (Raucherecke, Ausgang Parkdeck EG) 2 Flurtüren zu den Nebenräumen im EG 3.Brandschutz Brandschutzverschlüsse und Brandabschottungen im gesamten Gebäude. Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung. 4. Erneuerung Beleuchtung Ein Teil der Flure ist durch die vorhandenen Beleuchtungskörper (Deckeneinbauleuchten mit Glühbirnen bzw. Ernergiesparleuchten) zu dunkel und erfüllen nicht die beleuchtungstechnischen Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung. 5. Hörsaalverkabelung Die Verkabelung in den Hörsälen ist noch auf dem Stand der Erstausstattung 1980/1981. Daher muss die Verkabelung erneuert bzw. ergänzt werden. Betroffen sind Verkabelung KAT 7, Stromversorgung und Anschlüsse für elektronische Unterrichtsmedien in die bereits vorhandenen Bodenkanäle. 6. Außenanlagen Im repräsentativen Eingangsbereich, ca. 2.610 qm, sind die Sträucher zu roden, die Wurzelstöcke zu entfernen, Aufbau der Beetflächen und Bepflanzung mit flachwachsenden Bodendeckerpflanzen. Des Weiteren besteht die Notwendigkeit, den Pflasterbelag in Teilbereichen, ca. 2 310 qm, rückzubauen und durch einen neuen Belag zu ersetzen. 7. Dach Die stattlich herangewachsenen Sträucher und Bäume inkl. Wurzelwerk werden entfernt und durch flachwachsende, pflegeleichte Bodendeckerpflanzen ersetzt. 8. Leersaalkühlung Im Rahmen der Erstellung der Bauunterlage ist die Erforderlichkeit der Maßnahme durch eine Simulationsberechnung nachzuweisen. 9. Teppichboden erneuern Im Rahmen der Aufstellung der Bauunterlage sind die Massen kritisch zu prüfen. 10. WC- Anlagen Der Maßnahmenumfang ist u.a. hinsichtlich der Anzahl der zu errichtenden Behinderten WC Anlagen kritisch zu hinterfragen. Der erforderliche Sanierungsbedarf bezieht sich auf die in Reihe geschalteten Spüleinrichtungen der Urinale. Die Arbeiten sind im laufenden Betrieb durchzuführen. Die Bauzeit wird auf ca. 25 Monate beziffert. 1. Planung und Durchführung der Leistungsphasen 1-9; 2. Phasenweise Beauftragung Lph 1 bis 3 HOAI. Im Rahmen der Bearbeitung dieser Leistungsphasen ist eine Haushaltsunterlage Bau als Entscheidungsvorlage für den Bauherren zu erstellen; 3. Phasenweise Beauftragung Lph 4 bis 7 HOAI; 4. Phasenweise Beauftragung Lph 8 bis 9 HOAI.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-07-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-07-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die Baukosten nach DIN 276 Kostengruppe 300 + KG 500 + KG 600 werden auf ca. 4 121 000 EUR geschätzt, für die KG 400 ca. 1 203 000 EUR.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch BA- Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str.9
Postleitzahl: 90471
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bi-management.de🌏
E-Mail: zvst@bi-management.de📧
Telefon: +49 91198872-931📞
Fax: +49 91198872-909 📠
Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber anzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen.
Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1 angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
Die Bewerber werden gebeten, Ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weitergegeben werden können.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Bewerbung ist in einem verschlossenen und mit der Aufschrift "VOF-Verfahren 116650 GRB Mannheim" gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
Die maximale Anzahl aller Bewerbungsunterlagen soll 40 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens zusammenzustellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen (Nr. 1 bis 14).
Die für die Nummern 1 – 7 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 – 7 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens führen nicht zum Ausschluss aus der Wertung.
Die zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekannt gegebenen Faktor gewichtet.
Zu den Nummern 8 – 14 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Unterlagen werden von der Vergabestelle nicht nachgefordert und können auch nicht nachgereicht werden.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werden nicht zurückgegeben.
Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber anzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen.
Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1 angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
Die Bewerber werden gebeten, Ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weitergegeben werden können.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Bewerbung ist in einem verschlossenen und mit der Aufschrift "VOF-Verfahren 116650 GRB Mannheim" gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
Die maximale Anzahl aller Bewerbungsunterlagen soll 40 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens zusammenzustellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen (Nr. 1 bis 14).
Die für die Nummern 1 – 7 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 – 7 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens führen nicht zum Ausschluss aus der Wertung.
Die zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekannt gegebenen Faktor gewichtet.
Zu den Nummern 8 – 14 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Unterlagen werden von der Vergabestelle nicht nachgefordert und können auch nicht nachgereicht werden.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werden nicht zurückgegeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Generalplanerleistungen zur Grundsanierung inkl. Fassade und TGA in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, Seckenheimer Landstraße 16. Arbeitsschwerpunkt bilden Objektplanung, Tragwerksplanung, TGA (ELT) und Freianlagenplanung.
Folgende Arbeiten sind vorgesehen:
1. Fassadensanierung (Warm und Kaltfassade),ca. 6 000 qm
Die porösen, geschrumpften und zerschlissenen Dichtungen und Kunststoffelemente müssen ausgetauscht werden, um eine Substanzschädigung des Gebäudes zu verhindern. Hierzu ist jeweils abschnittsweise das Gebäude einzurüsten, die Fassade auszuglasen (Festverglasung vor massiven Brüstungen) bzw. Flügel zu demontieren, die schadhaften Dichtungen zu ersetzen, der dampfdichte Anschluss an den Rohbau wiederherzustellen und Verglasung und Fassadenelemente wieder zu montieren. In Teilbereichen wird die Fassade aufgrund der schadhaften Dichtungen bereits durch Niederschlagswasser hinter laufen, so dass hier auch die Dämmung zu erneuern ist.
Die porösen, geschrumpften und zerschlissenen Dichtungen und Kunststoffelemente müssen ausgetauscht werden, um eine Substanzschädigung des Gebäudes zu verhindern. Hierzu ist jeweils abschnittsweise das Gebäude einzurüsten, die Fassade auszuglasen (Festverglasung vor massiven Brüstungen) bzw. Flügel zu demontieren, die schadhaften Dichtungen zu ersetzen, der dampfdichte Anschluss an den Rohbau wiederherzustellen und Verglasung und Fassadenelemente wieder zu montieren. In Teilbereichen wird die Fassade aufgrund der schadhaften Dichtungen bereits durch Niederschlagswasser hinter laufen, so dass hier auch die Dämmung zu erneuern ist.
2. Barrierefreiheit
Diverse Zugänge barrierefrei auszustatten:
Zugang zum Flur zu den Lehrsälen im 3. OG.
Hauptzugang Mensa 1. OG.
Nebenzugang Mensa im 1. OG.
Zugang Bibliotheksbereich im 1. OG.
Zugang zum Kopierraum im 1. OG.
Zugang zu den Postfächern/Aushängen im EG.
2 Ausgänge ins Freie (Raucherecke, Ausgang Parkdeck EG)
2 Flurtüren zu den Nebenräumen im EG
3.Brandschutz
Brandschutzverschlüsse und Brandabschottungen im gesamten Gebäude.
Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung.
4. Erneuerung Beleuchtung
Ein Teil der Flure ist durch die vorhandenen Beleuchtungskörper (Deckeneinbauleuchten mit Glühbirnen bzw. Ernergiesparleuchten) zu dunkel und erfüllen nicht die beleuchtungstechnischen Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung.
5. Hörsaalverkabelung
Die Verkabelung in den Hörsälen ist noch auf dem Stand der Erstausstattung 1980/1981. Daher muss die Verkabelung erneuert bzw. ergänzt werden. Betroffen sind Verkabelung KAT 7, Stromversorgung und Anschlüsse für elektronische Unterrichtsmedien in die bereits vorhandenen Bodenkanäle.
Die Verkabelung in den Hörsälen ist noch auf dem Stand der Erstausstattung 1980/1981. Daher muss die Verkabelung erneuert bzw. ergänzt werden. Betroffen sind Verkabelung KAT 7, Stromversorgung und Anschlüsse für elektronische Unterrichtsmedien in die bereits vorhandenen Bodenkanäle.
6. Außenanlagen
Im repräsentativen Eingangsbereich, ca. 2.610 qm, sind die Sträucher zu roden, die Wurzelstöcke zu entfernen, Aufbau der Beetflächen und Bepflanzung mit flachwachsenden Bodendeckerpflanzen. Des Weiteren besteht die Notwendigkeit, den Pflasterbelag in Teilbereichen, ca. 2 310 qm, rückzubauen und durch einen neuen Belag zu ersetzen.
Im repräsentativen Eingangsbereich, ca. 2.610 qm, sind die Sträucher zu roden, die Wurzelstöcke zu entfernen, Aufbau der Beetflächen und Bepflanzung mit flachwachsenden Bodendeckerpflanzen. Des Weiteren besteht die Notwendigkeit, den Pflasterbelag in Teilbereichen, ca. 2 310 qm, rückzubauen und durch einen neuen Belag zu ersetzen.
7. Dach
Die stattlich herangewachsenen Sträucher und Bäume inkl. Wurzelwerk werden entfernt und durch flachwachsende, pflegeleichte Bodendeckerpflanzen ersetzt.
8. Leersaalkühlung
Im Rahmen der Erstellung der Bauunterlage ist die Erforderlichkeit der Maßnahme durch eine Simulationsberechnung nachzuweisen.
9. Teppichboden erneuern
Im Rahmen der Aufstellung der Bauunterlage sind die Massen kritisch zu prüfen.
10. WC- Anlagen
Der Maßnahmenumfang ist u.a. hinsichtlich der Anzahl der zu errichtenden Behinderten WC Anlagen kritisch zu hinterfragen. Der erforderliche Sanierungsbedarf bezieht sich auf die in Reihe geschalteten Spüleinrichtungen der Urinale.
Die Arbeiten sind im laufenden Betrieb durchzuführen. Die Bauzeit wird auf ca. 25 Monate beziffert.
1. Planung und Durchführung der Leistungsphasen 1-9;
2. Phasenweise Beauftragung Lph 1 bis 3 HOAI. Im Rahmen der Bearbeitung dieser Leistungsphasen ist eine Haushaltsunterlage Bau als Entscheidungsvorlage für den Bauherren zu erstellen;
3. Phasenweise Beauftragung Lph 4 bis 7 HOAI;
4. Phasenweise Beauftragung Lph 8 bis 9 HOAI.
Referenznummer: 116650
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mannheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung nach § 5 Abs.6 VOF 2009 mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung vorzulegen.
2. Rechtsgeschäftliche Erklärung zu § 2 Abs.3 VOF 2009 bzgl. Ausführungs- und Lieferinteressen.
3. Rechtsgeschäftliche Erklärung zu § 4 Abs.2 VOF 2009
— ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist,
— ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
4. Rechtsgeschäftliche Erklärung zu § 4 Abs.9 a) bis d) VOF 2009 bzgl. Ausschlusskriterien:
— Insolvenzverfahren oder Liquidation oder Einstellung der Tätigkeit,
— Berufliche Zuverlässigkeit,
— Schwere Verfehlung,
— Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben.
5. Bereitschaft, sich im Auftragsfall zur gewissenhaften Erfüllung von Obliegenheiten nach dem Verpflichtungsgesetz (BGBl S.574) zu verpflichten.
6. Nachweis nach § 5 Abs. 5 a) bzw. § 19 Abs. 1 VOF 2009 bzgl. Bauvorlageberechtigung:
Nachweis der uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung nach jeweiligem Kammergesetz über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens (Urkunden, Diplome).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 5 Abs.4 c VOF 2009 durch Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren.
Punkte: 12; Gewichtung: Faktor 3.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen nach § 5 Abs. 5 b) VOF 2009 mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber der Dienstleistungen,
— bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung,
— bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig.
Rechnungswert und Leistungszeit müssen als Soll–Ist Vergleich (Soll Baukosten – Ist Baukosten; Soll Ausführungszeit – Ist Ausführungszeit) dargestellt werden.
Wesentlich sind Leistungen, die dem Gesamtbild der ausgeschriebenen Leistungen entsprechen.
Punkte Gesamt: 12; Gewichtung: Faktor 5.
2. Angaben über die technische Leitung nach § 5 Abs. 5 d) VOF 2009 durch
— Benennung der hierfür vorgesehenen Führungskräfte (5 Punkte),
— Aufzeigen der Organisationsstruktur, für welche die Führungskräfte verantwortlich sind (5 Punkte),
— Benennung von Qualifikation (5 Punkte) und Berufserfahrung (5 Punkte).
Punkte Gesamt: 20; Gewichtung: Faktor 4.
3. Erklärung zu § 5 Abs. 5 d) VOF 2009, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, gegliedert nach
— Berufsgruppen,
— Angestellte und freie Mitarbeiter.
Punkte Gesamt: 25; Gewichtung: Faktor 2.
4. Erklärung zu § 5 Abs. 5 e) VOF 2009, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für Dienstleistungen verfügen wird.
Erwartet werden Aussagen zu verwendeter Bürosoftware, angewandter fachspezifischer Software wie z. B. AVA-Programme, Dokumentenmanagementsysteme, Datenaustausch im DXF- und DWG-Format, GAEB-Schnittstelle, Projektsteuerungsprogramme, Kommunikationsmittel, sowie vorhandene technische Geräte/Hilfsmittel.
Erwartet werden Aussagen zu verwendeter Bürosoftware, angewandter fachspezifischer Software wie z. B. AVA-Programme, Dokumentenmanagementsysteme, Datenaustausch im DXF- und DWG-Format, GAEB-Schnittstelle, Projektsteuerungsprogramme, Kommunikationsmittel, sowie vorhandene technische Geräte/Hilfsmittel.
Punkte: 5; Gewichtung: Faktor 3.
5. Beschreibung zu § 5 Abs. 5 f) VOF 2009 der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität.
Erwartet wird eine Darstellung der im Büro allgemein ergriffenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Darstellung kann durch Vorlage eines Zertifikates nach DIN EN ISO 9001 ersetzt werden.
Punkte: 10; Gewichtung: Faktor 3.
6. Angabe zu § 5 Abs. 5 h) VOF 2009, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheiten: Nachweis (nicht älter als 6 Monate) einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Sicherheiten: Nachweis (nicht älter als 6 Monate) einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Mindestens nötige Deckung für Personenschäden über 1 500 000 EUR, für Sachschäden über 600 000 EUR.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Mindestens nötige Deckung für Personenschäden über 1 500 000 EUR, für Sachschäden über 600 000 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die HOAI in der gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Bei Bietergemeinschaften müssen alle Bieter zulassungsberechtigt sein und Aussagen zu den Ausschlusskriterien gem. § 4 VOF 2009 treffen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Bei Bietergemeinschaften müssen alle Bieter zulassungsberechtigt sein und Aussagen zu den Ausschlusskriterien gem. § 4 VOF 2009 treffen.
Erforderlich ist die Vorlage einer im Original unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF 2009 mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und/oder „Ingenieur“ berechtigt sind und die uneingeschränkte Bauvorlageberechtigung (§ 68 BayBO oder vergleichbar) besitzen, bzw. diese durch einen verantwortlichen Partner / eine verantwortliche Partnerin erbringen können.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und/oder „Ingenieur“ berechtigt sind und die uneingeschränkte Bauvorlageberechtigung (§ 68 BayBO oder vergleichbar) besitzen, bzw. diese durch einen verantwortlichen Partner / eine verantwortliche Partnerin erbringen können.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Architekt und/oder „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Architekt und/oder „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Aufgabenstellung entspricht, und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Personen die gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Aufgabenstellung entspricht, und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Personen die gestellten Anforderungen erfüllen.
Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oderjuristischen Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Nach einer Bewertung, die auf Grundlage der veröffentlichten Kriterien und den Angaben in den Antragsunterlagen erstellt wird.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-09-10 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Herrn Jacob
Internetadresse: www.bi-management.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-05-01 📅
Datum des Endes: 2015-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 116650
Zusätzliche Informationen
Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber anzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen.
Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber anzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerbungsformular enthalten, werden ausgeschlossen.
Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1 angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
Die Bewerber werden gebeten, Ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weitergegeben werden können.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Bewerbung ist in einem verschlossenen und mit der Aufschrift "VOF-Verfahren 116650 GRB Mannheim" gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
Die maximale Anzahl aller Bewerbungsunterlagen soll 40 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens zusammenzustellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen (Nr. 1 bis 14).
Die für die Nummern 1 – 7 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 – 7 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens führen nicht zum Ausschluss aus der Wertung.
Die zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekannt gegebenen Faktor gewichtet.
Die zu den Nummern 8 – 14 des Bewerbungsbogens bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorgelegten Erklärungen und Nachweise werden inhaltlich entsprechend den in der Bekanntmachung angegebenen Punkten inhaltlich bewertet und entsprechend dem in der Bekanntmachung bekannt gegebenen Faktor gewichtet.
Zu den Nummern 8 – 14 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Unterlagen werden von der Vergabestelle nicht nachgefordert und können auch nicht nachgereicht werden.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werden nicht zurückgegeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de📧
Telefon: +49 2289499-0📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §107 Abs.3 Nr.1 GWB muss ein Antragsteller einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich rügen. Als -unverzüglich- werden 10 Kalendertage definiert, die ab dem Zeitpunkt beginnen, an dem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß §107 Abs.3 Nr.1 GWB muss ein Antragsteller einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich rügen. Als -unverzüglich- werden 10 Kalendertage definiert, die ab dem Zeitpunkt beginnen, an dem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat.
Weiterhin gilt die 15-Tages-Frist für einen Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß §107 Abs.3 Nr.4 GWB. Demnach ist ein Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Weiterhin gilt die 15-Tages-Frist für einen Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß §107 Abs.3 Nr.4 GWB. Demnach ist ein Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: BA - Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90471
Telefon: +49 91198872-931📞
Internetadresse: http://bi-management.de🌏
Fax: +49 91198872-909 📠
Quelle: OJS 2012/S 145-242749 (2012-07-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-10-08) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 91198872931📞
Fax: +49 91198872909 📠