Generalplanung (Generalsanierung) eines Verwaltungsgebäudes der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Generalplanung (Generalsanierung) eines Verwaltungsgebäudes mit ca. 9.209 m² BGF bzw. 10.540,70 m² BGF (inkl. Aufstockung/ Dachterrasse).
Das Grundstück wird von der Wilhelmstraße, der Friedrich-Stampfer-Straße, dem Mehringplatz und dem Halleschen Ufer eingefasst. Die Grundstücksgröße beträgt ca. 13 507 m².
Der voll unterkellerte Gebäudekomplex besteht aus einem 16-geschossigen Hochhaus, dem 6-geschossigen Rondellbau und den 4-geschossigen Verbindungsbauten Nord bzw. Süd. Hiervon wurden die Gebäudeteile Hochhaus und Verbinder Nord bereits umfänglich in den Jahren 2005 - 2008 saniert.
Das Bauvorhaben umfasst demnach die Gebäudeteile Verbinder Süd und Rondell.
In der folgenden Betrachtung werden nur die noch zu sanierenden Gebäudeteile genannt:
Im Untergeschoss des Gebäudes befinden sich technische Betriebsräume sowie Lager- und Archivräume. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Pflegestützpunkt Kreuzberg, Büroräume, das Casino nebst Küche (hier nur Anpassung der Fassade, Zugangstüren bzw. evtl. Anpassung der RLT-Anlage). Im 1. OG befindet sich der große Sitzungssaal sowie weitere Konferenz- und Besprechungsräume, weiterhin Büroräume nebst Archivflächen. In den Geschossen 2 bis 4 befinden sich Büro-, Besprechungs- und Archivräume.
Das 5. OG nimmt derzeit noch 2 ehemalige (leerstehende) Wohnungen sowie Archiv- und Lagerflächen auf. Die Wohnungen werden aufgegeben. Hier soll nach Stand des Vorplanungsergebnisses ein Staffelgeschoss (Aufstockung/ Dachterrasse) entstehen.
Der zu sanierende Teil wurde in Stahlbeton-Skelettbau bzw. teilweise in Stahlskelett-Bauweise errichtet.
Die Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb der bereits sanierten Teile (Hochhaus und Verbinder Nord).
Ein möglichst langer Weiterbetrieb bzw. ein zügiger Wiederbetrieb von Küche und Casino, sowie einzelner Besprechungs- und Konferenzräume im Verbindergebäude ist zu gewährleisten.
Im Zuge der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erwartet der AG eine verbesserte Effizienz der Nutzung der Grundrisse innerhalb der Geschosse. Die wirtschaftliche Ausnutzung der vorhandenen Gebäudestruktur ist daher im Rahmen der Planung nachzuweisen. Die bisherige Anordnung von Zellenbüros wird aufgegeben (Entkernung aller nichttragenden Innenwände, Abbruch von Schächten und Unterdecken, Fußböden und Estriche, die Demontage der alten Haustechnik und eine Neuorganisation der Grundrisse.
Der Sanierungsumfang umfasst eine umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudes, die evtl. notwendige Brandschutzsanierung der tragenden Stahlskelett-Konstruktion bzw. die Überprüfung einer evtl. Brandschutzsanierung der tragenden Stahlbeton-Skelettbau-Konstruktion; die Sanierung der Fassade, der Fenster und Außentüren; die Sanierung der Dachflächen; die Haustechnik (Heizung, RLT-Anlagen, Sanitär, Elektro, EDV, Aufzüge, Entrauchung) sowie den gesamten Innenausbau mit der Optimierung einer Raumnutzungskonzeption und Flächennutzung im Sinne einer zukunftsorientierten Büroorganisation.
Die Nutzung der einzelnen Geschosse ist nach den Vorgaben des AGs zu prüfen und zur Entscheidung vorzulegen. Hierbei sind die besonderen Anforderungen an die Organisationsstruktur der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, ausgehend von einer überwiegenden Büronutzung bzw. Besprechungs- und Konferenznutzung, zu berücksichtigen. Diese sind noch mit der AG im Einzelnen festzulegen.
Im Rahmen der Vorplanung wurden 3 Varianten dargestellt. Im Zuge der weiteren Ausarbeitung (Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird eine dieser Varianten mit dem AG festgelegt.
Fertigstellung / Bezugsfertigkeit des Bauvorhabens: voraussichtlich bis 30.11.2014.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-03-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-02-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2012-02-10
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Auftragsbekanntmachung
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2012-06-04
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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