Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt. Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt, einen Teil des 8-geschossigen Hauptgebäudes zu sanieren sowie eine zentrale Notaufnahme zu errichten. Der Umbau erfolgt abschnittsweise im laufenden Betrieb. Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen und umfasst zunächst die Leistungsphasen 2-4 HOAI (2009). Es besteht kein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragungen. Der Auftraggeber legt besonderen Wert darauf, dass die Gebäudekonzeption sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten, als auch hinsichtlich der künftig zu erwartenden Betriebs- und Instandhaltungskosten wirtschaftlich optimiert ist. Des Weiteren ist ein Förderantrag gemäß der einschlägigen Bestimmungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), des Landeskrankenhausgesetzes Rheinland-Pfalz (LKG), der Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und sonstiger im Krankenhausbau geltenden Vorschriften zu erarbeiten. Die Baurealisierung erfolgt nach VOB/A.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-07-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-07-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Art und Umfang der vom Auftrag umfassten Leistungen orientieren sich zum Teil an einem bereits vorliegenden Mustergrundriss einer Pflegestation, der bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann.Die Leistungen werden an einen Architekten als Generalplaner vergeben und umfassen u.a:— sämtliche erforderliche Architektenleistungen (z.B. Objektplanung, Kostenkalkulation u.a.) ohne Leistungsphase 1 der HOAI (Grundlagenermittlung),— Thermische Bauphysik und Bauakustik,— Tragwerksplanung,— die gesamte TGA-Planung (z.B. Elektro, HLSK, GA),— Fördertechnik (Aufzugsanlagen, Rohrpost),— Logistik,— Fachplanung Medizintechnik,— ggf. Sonderanlagen, sofern im Mustergrundriss vorgesehen,— Innenarchitektur/Design,— Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator.Nicht im Auftragsumfang vorgesehen sind:— Projektsteuerung/Projektcontrolling (wird vom Auftraggeber selbst geleistet bzw. ggf. separat beauftragt; der Auftragnehmer ist verpflichtet, mit dem Projektsteuerer eng zusammenzuarbeiten),— Brandschutz (wird vom Auftraggeber separat beauftragt; der Generalplaner hat den internen Brandschutzbeauftragten des Auftraggebers in seine Planungen einzubinden und mit ihm zu kooperieren).Der Auftrag wird stufenweise vergeben; es erfolgt zunächst nur die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 (§ 3 Abs. 4 HOAI 2009).Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, den jeweiligen Fachingenieur auszuwechseln. Die Voraussetzungen hierfür werden im Generalplanervertrag geregelt.
Art und Umfang der vom Auftrag umfassten Leistungen orientieren sich zum Teil an einem bereits vorliegenden Mustergrundriss einer Pflegestation, der bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann.Die Leistungen werden an einen Architekten als Generalplaner vergeben und umfassen u.a:— sämtliche erforderliche Architektenleistungen (z.B. Objektplanung, Kostenkalkulation u.a.) ohne Leistungsphase 1 der HOAI (Grundlagenermittlung),— Thermische Bauphysik und Bauakustik,— Tragwerksplanung,— die gesamte TGA-Planung (z.B. Elektro, HLSK, GA),— Fördertechnik (Aufzugsanlagen, Rohrpost),— Logistik,— Fachplanung Medizintechnik,— ggf. Sonderanlagen, sofern im Mustergrundriss vorgesehen,— Innenarchitektur/Design,— Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator.Nicht im Auftragsumfang vorgesehen sind:— Projektsteuerung/Projektcontrolling (wird vom Auftraggeber selbst geleistet bzw. ggf. separat beauftragt; der Auftragnehmer ist verpflichtet, mit dem Projektsteuerer eng zusammenzuarbeiten),— Brandschutz (wird vom Auftraggeber separat beauftragt; der Generalplaner hat den internen Brandschutzbeauftragten des Auftraggebers in seine Planungen einzubinden und mit ihm zu kooperieren).Der Auftrag wird stufenweise vergeben; es erfolgt zunächst nur die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 (§ 3 Abs. 4 HOAI 2009).Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, den jeweiligen Fachingenieur auszuwechseln. Die Voraussetzungen hierfür werden im Generalplanervertrag geregelt.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH
Postanschrift: Bremserstraße 79
Postleitzahl: 67063
Postort: Ludwigshafen am Rhein
Kontakt
Internetadresse: http://www.klilu.de🌏
E-Mail: haus-b-sanierung@klilu.de📧
Terminplan:
Veröffentlichung EU-Amtsblatt: 3.7.2012.
Schlusstermin für die Anforderung der Bewerbungsunterlagen: 18.7.2012, 12:00 Uhr.
Ende Frageforum für Teilnahmeantrag: 25.7.2012, 12:00 Uhr.
Abgabetermin der Teilnahmeanträge: 3.8.2012, 12:00 Uhr.
Eröffnungstermin der Teilnahmeanträge: 6.8.2012, 9:00 Uhr.
Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes: 10.8.2012 (geplant).
Erstellung indikatives Angebot; Fristende: 7.9.2012, 12:00 Uhr.
Submission: 11.9.2012, 9:00 Uhr.
Verhandlungstermine: zwischen 26.09. und 5.10.2012.
Frist für letztverbindliches Angebot: 12.10.2012, 12:00 Uhr.
Information über beabsichtigte Vergabe; § 101 a GWB: 26.10.2012.
Voraussichtlicher Zuschlag 6.11.2012.
Voraussichtliche Beauftragung: ab 6.11.2012.
Bindefrist: 31.12.2012.
(Mit Ausnahme des Abgabetermin der Teilnahmeanträge sind alle nachfolgenden Termine unverbindlich. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Terminplanung anzupassen.).
Verhandlungstermine: zwischen 26.09. und 5.10.2012.
Frist für letztverbindliches Angebot: 12.10.2012, 12:00 Uhr.
Information über beabsichtigte Vergabe; § 101 a GWB: 26.10.2012.
Voraussichtlicher Zuschlag 6.11.2012.
Voraussichtliche Beauftragung: ab 6.11.2012.
Bindefrist: 31.12.2012.
(Mit Ausnahme des Abgabetermin der Teilnahmeanträge sind alle nachfolgenden Termine unverbindlich. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Terminplanung anzupassen.).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt.
Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt, einen Teil des 8-geschossigen Hauptgebäudes zu sanieren sowie eine zentrale Notaufnahme zu errichten. Der Umbau erfolgt abschnittsweise im laufenden Betrieb.
Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen und umfasst zunächst die Leistungsphasen 2-4 HOAI (2009). Es besteht kein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragungen.
Der Auftraggeber legt besonderen Wert darauf, dass die Gebäudekonzeption sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten, als auch hinsichtlich der künftig zu erwartenden Betriebs- und Instandhaltungskosten wirtschaftlich optimiert ist.
Des Weiteren ist ein Förderantrag gemäß der einschlägigen Bestimmungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), des Landeskrankenhausgesetzes Rheinland-Pfalz (LKG), der Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und sonstiger im Krankenhausbau geltenden Vorschriften zu erarbeiten.
Des Weiteren ist ein Förderantrag gemäß der einschlägigen Bestimmungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), des Landeskrankenhausgesetzes Rheinland-Pfalz (LKG), der Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und sonstiger im Krankenhausbau geltenden Vorschriften zu erarbeiten.
Die Baurealisierung erfolgt nach VOB/A.
Menge oder Umfang:
Art und Umfang der vom Auftrag umfassten Leistungen orientieren sich zum Teil an einem bereits vorliegenden Mustergrundriss einer Pflegestation, der bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann.
Die Leistungen werden an einen Architekten als Generalplaner vergeben und umfassen u.a:
— sämtliche erforderliche Architektenleistungen (z.B. Objektplanung, Kostenkalkulation u.a.) ohne Leistungsphase 1 der HOAI (Grundlagenermittlung),
— Thermische Bauphysik und Bauakustik,
— Tragwerksplanung,
— die gesamte TGA-Planung (z.B. Elektro, HLSK, GA),
— Fördertechnik (Aufzugsanlagen, Rohrpost),
— Logistik,
— Fachplanung Medizintechnik,
— ggf. Sonderanlagen, sofern im Mustergrundriss vorgesehen,
— Innenarchitektur/Design,
— Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator.
Nicht im Auftragsumfang vorgesehen sind:
— Projektsteuerung/Projektcontrolling (wird vom Auftraggeber selbst geleistet bzw. ggf. separat beauftragt; der Auftragnehmer ist verpflichtet, mit dem Projektsteuerer eng zusammenzuarbeiten),
— Brandschutz (wird vom Auftraggeber separat beauftragt; der Generalplaner hat den internen Brandschutzbeauftragten des Auftraggebers in seine Planungen einzubinden und mit ihm zu kooperieren).
Der Auftrag wird stufenweise vergeben; es erfolgt zunächst nur die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 (§ 3 Abs. 4 HOAI 2009).
Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, den jeweiligen Fachingenieur auszuwechseln. Die Voraussetzungen hierfür werden im Generalplanervertrag geregelt.
Referenznummer: 2012-003-GBI
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 67063 Ludwigshafen am Rhein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
I. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden (mit Ausnahme von Nr. 10):
2. ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 Abs. 3 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung;
3. ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung;
4. ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung;
5. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
6. Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen:
a) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 Abs. 9 a VOF 2009);
a) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 Abs. 9 a VOF 2009);
b) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 Abs. 9 b VOF 2009);
c) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 Abs. 9 c VOF 2009);
d) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 Abs. 9 d VOF 2009);
7. Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch oder Organigramm). Die Angaben sind für alle Gewerke zu machen. Die im Organigramm/in der Tabelle dargestellte Projektleitung soll während der gesamten Laufzeit im Projekt verbleiben. Wechsel im Projektteam bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers.
7. Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch oder Organigramm). Die Angaben sind für alle Gewerke zu machen. Die im Organigramm/in der Tabelle dargestellte Projektleitung soll während der gesamten Laufzeit im Projekt verbleiben. Wechsel im Projektteam bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers.
8. Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bei dem Generalplaner bzw. Ingenieur bei den Fachplanern durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde (Architekt) bzw. Diplom (Ingenieur);
9. Nachweis der fachlichen Eignung, soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen.
9. Nachweis der fachlichen Eignung, soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen.
10. Nachweis über persönlich erbrachte (= abgeschlossene) vergleichbare Leistungen bei mindestens 1 vergleichbaren Krankenhaus-Sanierungs-/ Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb innerhalb der letzten 4 Jahre jeweils von dem Projektleiter, dem stellvertretenden Projektleiter und dem Oberbauleiter. Vergleichbare Projekte sind Umbauten mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, LP 2-8, im gleichen Bestandsgebäude von Pflegebereichen in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h. dass während des gesamten Umbaus im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation weiter betrieben wurde.
10. Nachweis über persönlich erbrachte (= abgeschlossene) vergleichbare Leistungen bei mindestens 1 vergleichbaren Krankenhaus-Sanierungs-/ Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb innerhalb der letzten 4 Jahre jeweils von dem Projektleiter, dem stellvertretenden Projektleiter und dem Oberbauleiter. Vergleichbare Projekte sind Umbauten mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, LP 2-8, im gleichen Bestandsgebäude von Pflegebereichen in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h. dass während des gesamten Umbaus im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation weiter betrieben wurde.
11. Erklärung zur Verpflichtung der Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- und Bauphase: Während der Planungsphase hat der Projektleiter mindestens an einem Werktag pro Woche vor Ort zu sein. Während der Bauphase hat der Projektleiter an mindestens 3 Werktagen pro Woche, der Bauleiter werktäglich vor Ort zu sein.
11. Erklärung zur Verpflichtung der Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- und Bauphase: Während der Planungsphase hat der Projektleiter mindestens an einem Werktag pro Woche vor Ort zu sein. Während der Bauphase hat der Projektleiter an mindestens 3 Werktagen pro Woche, der Bauleiter werktäglich vor Ort zu sein.
Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
II. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden:
1. Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung seiner Versicherung, dass sie bereit ist, die Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bieters im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung seiner Versicherung, dass sie bereit ist, die Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bieters im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen:
— Personenschäden: 5 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: 5 000 000 EUR.
Für jeweils mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr;
2. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen für die Jahre 2009 bis 2011, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist;
3. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2009 bis 2011) für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, exklusiv Umsatzsteuer (Angaben pro Jahr).
Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden:
1. Abgeschlossene Referenzen von Projektleiter, stellvertretenden Projektleiter, Bauleiter: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen;
1. Abgeschlossene Referenzen von Projektleiter, stellvertretenden Projektleiter, Bauleiter: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen;
2. Abgeschlossene Referenzen von Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen;
2. Abgeschlossene Referenzen von Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen;
3. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Oberbauleiter);
4. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnik-Planer, Tragwerksplaner);
5. Anzahl der Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009 bis 2011);
6. Anzahl der Mitarbeiter (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009 bis 2011);
7. Technische Ausstattung, die eine hohe Qualität erwarten lässt. Der elektronische Datenaustausch graphischer und sonstiger Dateien in digitaler Form muss gewährleistet sein (GAEB-Schnittstelle, dxf- bzw. dwg-Dateien);
8. Mindestens 1 Referenz des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten vier Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, mind. LP 2-8. Vergleichbare Projekte sind Sanierungs- bzw. Umbaumaßnahmen von Pflegebereichen im gleichen Gebäude in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h das im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation während des gesamten Umbaus weiterbetrieben wurde. Es muss ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Leistungen beim Umbau von Pflegebereichen unter laufenden Betrieb und die Einhaltung der vorgebenene Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt.
8. Mindestens 1 Referenz des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten vier Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, mind. LP 2-8. Vergleichbare Projekte sind Sanierungs- bzw. Umbaumaßnahmen von Pflegebereichen im gleichen Gebäude in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h das im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation während des gesamten Umbaus weiterbetrieben wurde. Es muss ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Leistungen beim Umbau von Pflegebereichen unter laufenden Betrieb und die Einhaltung der vorgebenene Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt.
Details hierzu siehe Bewerbungsunterlagen.
Die Referenzschreiben dürfen nicht älter als 4 Jahre alt sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
9. Beschreibung der Erfahrungen mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen aus dem Bereich Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen; Details hierzu siehe Bewerbungsunterlagen.
10. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur langfristigen Gewährleistung der Qualität und der langfristigen Qualitätssicherung. Zertifikate sind als Anlage beizufügen.
Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Fall der Überschreitung von Baukosten und Bauzeit kann der Auftraggeber eine Konventionalstrafe verhängen.
Begründung: Der Auftrag wird u.a. aus Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz teilfinanziert. Aus diesem Grund ist der Finanzierungsrahmen konkret vorgegeben und darf nicht überschritten werden. Auch der zeitliche Rahmen wird in der Regel bei Förderprojekten vorgegeben, so dass sich die Vertragsstrafe auch auf die Überschreitung der Bauzeit bezieht. Alternativ hierzu kann eine Bonus-/Malus-Regelung im Architektenvertrag vorgesehen werden.
Begründung: Der Auftrag wird u.a. aus Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz teilfinanziert. Aus diesem Grund ist der Finanzierungsrahmen konkret vorgegeben und darf nicht überschritten werden. Auch der zeitliche Rahmen wird in der Regel bei Förderprojekten vorgegeben, so dass sich die Vertragsstrafe auch auf die Überschreitung der Bauzeit bezieht. Alternativ hierzu kann eine Bonus-/Malus-Regelung im Architektenvertrag vorgesehen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind;
3. in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
4. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
5. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, auch über die Auflösung der Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft hinaus.
Die nachfolgend geforderten Nachweise/Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen; andernfalls führt dies zum Ausschluss aus diesem Vergabeverfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Umbau erfolgt im laufenden Krankenhausbetrieb und daher nur abschnittsweise erfolgen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Berufsqualifikation:
Architekt (vgl. § 19 Abs. 1 VOF 2009).
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
5. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2009-2011) für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, exklusiv Umsatzsteuer, Gewichtung: 10 %;
6. Anzahl der Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, Gewichtung: 2,5 %;
7. Anzahl der Mitarbeiter (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, Gewichtung: 2,5 %;
8. Technische Ausstattung, die eine hohe Qualität erwarten lässt. Der elektronische Datenaustausch graphischer und sonstiger Dateien in digitaler Form muss gewährleistet sein (GAEB-Schnittstelle, dxf- bzw. dwg-Dateien), Gewichtung: 2,5 %;
9. Referenzen des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten 4 Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind (Details zu den Referenzen siehe Bewerbungsunterlagen) einschließlich Referenzschreiben, Gewichtung: 40 %;
9. Referenzen des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten 4 Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind (Details zu den Referenzen siehe Bewerbungsunterlagen) einschließlich Referenzschreiben, Gewichtung: 40 %;
10. Beschreibung der Erfahrungen mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen aus dem Bereich Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Gewichtung: 7,5 %;
11. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur langfristigen Gewährleistung der Qualität und der langfristigen Qualitätssicherung, Gewichtung: 5 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-08-10 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke / Gesamteindruck des Projektteams (20)
2. Vorgehensweise bei der Termin-, Kosten- und Qualitätssicherung (20)
3. Präsentation eines vergleichbaren Projektes sowie Erkenntnisse aus Mustergrundriss (20)
4. Vertragskonditionen/Änderungen am Vertrag (10)
5. Honorar in EUR (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich Infrastruktur
Harald Venus
Internetadresse: www.klilu.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2012-003-GBI
Zusätzliche Informationen
Terminplan:
Veröffentlichung EU-Amtsblatt: 3.7.2012.
Schlusstermin für die Anforderung der Bewerbungsunterlagen: 18.7.2012, 12:00 Uhr.
Ende Frageforum für Teilnahmeantrag: 25.7.2012, 12:00 Uhr.
Abgabetermin der Teilnahmeanträge: 3.8.2012, 12:00 Uhr.
Eröffnungstermin der Teilnahmeanträge: 6.8.2012, 9:00 Uhr.
Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes: 10.8.2012 (geplant).
Verhandlungstermine: zwischen 26.09. und 5.10.2012.
Frist für letztverbindliches Angebot: 12.10.2012, 12:00 Uhr.
Information über beabsichtigte Vergabe; § 101 a GWB: 26.10.2012.
Voraussichtlicher Zuschlag 6.11.2012.
Voraussichtliche Beauftragung: ab 6.11.2012.
Bindefrist: 31.12.2012.
(Mit Ausnahme des Abgabetermin der Teilnahmeanträge sind alle nachfolgenden Termine unverbindlich. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Terminplanung anzupassen.).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Telefon: +49 613116-2234📞
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de/🌏
Fax: +49 613116-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen dieser Bekanntmachung sind unverzüglich nach Kenntnisnahme bzw. im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (3.8.2012) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens bei der zuständigen Vergabekammer (s. Ziffer VI.4.1) nur innerhalb von 15 Kalendertagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen dieser Bekanntmachung sind unverzüglich nach Kenntnisnahme bzw. im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (3.8.2012) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens bei der zuständigen Vergabekammer (s. Ziffer VI.4.1) nur innerhalb von 15 Kalendertagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S.o. Ziffer IV.4.1)
Quelle: OJS 2012/S 127-210898 (2012-07-03)
Ergänzende Angaben (2012-07-03) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-10 📅
Name: Plischke Lühring Architekten
Postanschrift: Am Viadukt 3-5
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Karin Behnel
Referenz Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 129-213208
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauRheinland-Pfalz
Quelle: OJS 2013/S 005-005293 (2013-01-04)