Identity und Access Management bei der MPG (IAM@MPG)

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung - Referat Einkauf und Versich

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur (ca. 80 Institute). Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden "GV") obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Bei der MPG stehen mehrere Themen in der Konzeption und im Aufbau des Identity und Access Management an, für deren Durchführung nicht ausreichende interne Ressourcen zur Verfügung stehen.
Aus diesem Grund ist es erforderlich, externe Konzeptions- und Implementierungsunterstützung in Anspruch zu nehmen.
Mit diesem Vergabeverfahren soll der wirtschaftlichste Auftragnehmer gefunden werden, der die notwendigen Beratungs-, Konzeptions- und Implementierungsarbeiten übernimmt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.3 der Vergabeunterlagen beschrieben.
Der abzuschließende Projektvertrag umfasst alle konkret in Einzelverträgen über die Laufzeit des Projektes beauftragten Dienstleistungen für den Aufbau des Identity und Access Management. Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich hierbei von der Konzeption, Architektur und Implementierung (Modul A) bis hin zu dessen Realisierung in den Modulen B1, B2 und C, sofern diese Module vom Auftraggeber jeweils beauftragt wurden.
Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Beendigung von Modul A mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-12-04 Auftragsbekanntmachung
2013-02-21 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2012-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Bei der Integration in die MPG-AAI-Infrastruktur und der Entwicklung einer Instituts-IAM-Vorlage ist zudem eine MPG-weite Zusammenarbeit erforderlich, die parallel zum GV-internen Projekt erfolgt. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 1.3.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen. Innerhalb der Basislaufzeit ist unter anderem das Modul A der Projektkonzeption zu liefern.Es wird für das Modul A eine Mindestabnahme von 500 Personentagen vereinbart. Für das Modul A wird ebenso eine Obergrenze von maximal 1 000 Personentagen festgelegt.Für die gesamte Projektlaufzeit inkl. Modul A wird ein Realisierungsaufwand von ca. 2.996 Personentagen erwartet, als Obergrenze des Auftragsvolumens werden 3 000 Personentage festgelegt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung - Referat Einkauf und Versicherungen, Sachgebiet VIII d 2
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: rv-iam@gv.mpg.de 📧
Fax: +49 892108-1384 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-04 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 237-390604
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren: 1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift; 2. Eignungserklärungen: a. Ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft gemäß Kapitel 1.17 und Formblatt in Anlage 2; b. Ggf. Verzeichnis über Teilleistungen für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 3; c. Ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 4; d. Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel 1.19.2.1; e. Berufs- oder Handelsregisterauszug gemäß Kapitel 1.19.2.2; f. Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß Kapitel 1.19.2.3 und Formblatt in Anlage 5; g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6; h. Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel 1.19.2.5 und Formblatt in Anlage 7; i. Formblatt Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag in Anlage 8; j. Verpflichtungserklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden gemäß Kapitel 1.19.2.6 und Formblatt in Anlage 9; k. Umsatzdarstellung gemäß Kapitel 1.19.3 und Formblatt in Anlage 10; l. Mitarbeiterprofile inklusive der erforderlichen Zertifizierungen gemäß Kapitel 1.19.5 und Muster in Anlage 11; m. Anforderungen an die fachliche Qualifikation gemäß Kapitel 1.19.4 und Anlage 12; 3. Zur Angebotsbewertung: a. Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel 1.22.3; b. Preisblatt gemäß Kapitel 1.22.4 und Anlage 13 der Vergabeunterlagen. (Anmerkung: Die Tagessätze gelten für die gesamte Laufzeit inklusive eventueller optionaler Verlängerungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur (ca. 80 Institute). Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden "GV") obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
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Bei der MPG stehen mehrere Themen in der Konzeption und im Aufbau des Identity und Access Management an, für deren Durchführung nicht ausreichende interne Ressourcen zur Verfügung stehen.
Aus diesem Grund ist es erforderlich, externe Konzeptions- und Implementierungsunterstützung in Anspruch zu nehmen.
Mit diesem Vergabeverfahren soll der wirtschaftlichste Auftragnehmer gefunden werden, der die notwendigen Beratungs-, Konzeptions- und Implementierungsarbeiten übernimmt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.3 der Vergabeunterlagen beschrieben.
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Der abzuschließende Projektvertrag umfasst alle konkret in Einzelverträgen über die Laufzeit des Projektes beauftragten Dienstleistungen für den Aufbau des Identity und Access Management. Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich hierbei von der Konzeption, Architektur und Implementierung (Modul A) bis hin zu dessen Realisierung in den Modulen B1, B2 und C, sofern diese Module vom Auftraggeber jeweils beauftragt wurden.
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Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Beendigung von Modul A mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.
Menge oder Umfang:
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Bei der Integration in die MPG-AAI-Infrastruktur und der Entwicklung einer Instituts-IAM-Vorlage ist zudem eine MPG-weite Zusammenarbeit erforderlich, die parallel zum GV-internen Projekt erfolgt. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 1.3.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen. Innerhalb der Basislaufzeit ist unter anderem das Modul A der Projektkonzeption zu liefern.
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Es wird für das Modul A eine Mindestabnahme von 500 Personentagen vereinbart. Für das Modul A wird ebenso eine Obergrenze von maximal 1 000 Personentagen festgelegt.
Für die gesamte Projektlaufzeit inkl. Modul A wird ein Realisierungsaufwand von ca. 2.996 Personentagen erwartet, als Obergrenze des Auftragsvolumens werden 3 000 Personentage festgelegt.
Beschreibung der Optionen:
Die Laufzeit beträgt drei Jahre (Basislaufzeit) zzgl. einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr und gilt bis zum Abschluss der vollständigen Leistungserbringung.
Das Recht des Auftraggebers die Module B1, B2 und/oder C nicht zu beauftragen, bleibt hiervon unberührt. Dies gilt auch, wenn dies zu einer Vertragsbeendigung vor Ablauf der Basislaufzeit führt.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, gemäß § 3 EG Abs. 4 lit. g VOL/A bei neuen Dienstleistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen bestehen, diese im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den Auftragnehmer zu vergeben.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: 8407 0804 0313 - IAM
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sitz der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in Kapitel 1.19 der Vergabeunterlagen genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
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Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4 VOL/A zugelassen.
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedstaaten:
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
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Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können.
Die Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, ist notwendig.
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Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise / Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen vorzulegen:
1. Unternehmensdarstellung Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, max. zwei DIN A4 Seiten;
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2. Berufs- und Handelsregister Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist;
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3. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A Anlage 5 der Vergabeunterlagen);
4. Unterlagen zum Datenschutz und Datenverarbeitung Mit dem Angebot ist bezüglich des Datenschutzes die Erklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden (siehe Formblatt Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des § 38 BDSG in Anlage 9 der Vergabeunterlagen) vorzulegen.
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Mit dem Angebot ist die Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz in Anlage 8 der Vergabeunterlagen vorzulegen.
Es wird unterschieden zwischen Formal-, Ausschluss- und Bewertungskriterien. Diese sind zur Klarstellung in Kapitel 1.13 der Vergabeunterlagen genannt. Der Bieter hat im Rahmen der Formalkriterien (F-##) Angaben zu machen, bzw. Erklärungen oder Nachweise einzureichen.
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Der Bieter hat im Rahmen der Ausschlußkriterien (A-##) Angaben zu machen, bzw Erklärungen und Nachweise einzureichen, wobei diverse Mindestkriterien bzw. Mindesinhalte zwingend eingehalten werden müssen. Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien bzw. der Mindestinhalte hat der Bieter mit dem Ausschluß des Angebotes zu rechnen. Der Bieter hat im Rahmen der Bewertungskriterien (B-##) Konzepte zu erstellen.
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Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit / Fachkunde) kommt es auf die der Bietergemeinschaft insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Einzelbieter mit einem kon-kurrierenden Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen.
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Im Angebot ist in einer detaillierten Übersicht (im Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft Anlage 2 der Vergabeunterlagen) darzustellen, welches Mitglied der BG im Einzelnen für die Erbringung welcher Leistungen verantwortlich ist.
Ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Nachunternehmer, Sub-Subunternehmer, konzernverbundene Unternehmen etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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Der Bieter hat in seinem Angebot zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich handeln wird.
Sofern sich ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG, zum Nachweis der Eignung, d.h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit, (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, hat er/sie mit dem Angebot insoweit die geforderten Eignungsnachweise für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des jeweiligen anderen Unternehmens durch die geforderten Eignungsnachweise nachzuweisen.
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Ferner ist in diesem Fall mit dem Angebot der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung.
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Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die dem Bieter und den/m anderen Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an.
Sofern ein Bieter die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unterehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen, behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung nachzufordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Umsatzdarstellung Angabe jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 10 der Vergabeunterlagen):
i. des Gesamtumsatzes des Unternehmens;
ii. des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz);
Achtung:
Bietergemeinschaften haben die unter i und ii geforderten Angaben für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die unter i und ii geforderten Angaben getrennt zu nennen.
Mindeststandards:
— Berufsgenossenschaft Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
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— Betriebshaftpflichtversicherung:
Erklärung des Bieters, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen bzw. eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht in Anlage 6).
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Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden muss mindestens zwei (2) Mio. EUR (2-fach maximiert) sowie für Vermögensschäden mindestens eine (1) Million EUR (2-fach maximiert) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter hat für die Leistungserbringung nur fachkundige und qualifizierte externe Mitarbeiter einzusetzen. Die Leistung ist dabei von einem externen Mitarbeiter der jeweiligen Qualifikationsstufe zu erbringen. Der Bieter hat den für die Leistungserbringung vorgesehenen externen Mitarbeiter in den Anforderungen an die fachliche Qualifikation in Anlage 12 der Vergabeunterlage einzutragen. Zum Nachweis der Fachkunde der vom Bieter vorgesehenen und für die Leistungserbringung einzusetzenden externen Mitarbeiter hat der Bieter mit dem Angebot entsprechende Profile pro Rolle vorzulegen, anhand dessen die MPG die hinreichende Fachkunde des externen Mitarbeiters und dessen Projektreferenzen beurteilen kann. Für die Beurteilung ist pro Projektreferenz die Angabe eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten erforderlich, welche es der MPG ermöglicht, die Angaben des Bieters zu prüfen. Vgl. 1.19.4 der Vergabeunterlage (Inhaltliche Anforderungen an die Beraterprofile).
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Mindeststandards:
Inhaltliche Anforderungen an die Beraterprofile.
Hinweis: Bereits die Nichterfüllung einer Qualifikationsanforderung führt zum Ausschluss des Angebots aus dem Verfahren.
Die Anforderungen an die Qualifikation jedes externen Mitarbeiters je Rolle werden folgendermaßen festgelegt:
Projektmanager Aufgaben:
— Aktualisieren des Projekt- und Releaseplans.
— Steuerung des Projektteams.
— Change Management.
— Kommunikation und Beratung; Vorbereitung von regulären und außerordentlichen Projektmeetings.
— Eskalationen und Einberufung außerordentlicher Lenkungsausschuss-Meetings bei Bedarf (siehe hierzu auch Kap. 2.3); Vorbereitung der notwendigen Entscheidungen.
— Vorbereitung und Kontrolle der einzuhaltenden Projektstandards gemäß Vorgaben der MPG nach PRINCE2.
— Fachliche Mitarbeit im Projekt.
— Single Point of Contact (SPoC) für die MPG in allen Themenstellungen des Projekts.
Qualifikationsanforderungen:
— Mindestens 8 Jahre Beratungserfahrung in leitender Funktion von vergleichbaren Beratungsprojekten bei externen Kunden,
— Projektleitungserfahrung (Ergebnis- und Budgetverantwortung sowie Teamführung) mit Projekten in einem Gesamtvolumen von mindestens 2 500 Personentagen,
— Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten auf allen Hierarchieebenen, konkret ist über das Mitarbeiterprofil als Mindestanforderung die Kommunikation mit einem Lenkungsausschuss auf Ebene Abteilungsleiter nachzuweisen,
— Erfahrung aus mindestens vier vergleichbaren Beratungsprojekten,
— Beherrschung der deutschen und englischen Sprache fließend in Wort und Schrift,
— Zertifizierung "Prince2 Foundation" oder einen gleichwertiger Qualifikationsnachweis. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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Projektassistenz Aufgaben:
— Vorbereitung, Dokumentation und Nachbereitung von Projekt-Besprechungen.
— Vorbereitung der Projekt-Standarddokumente.
— Unterstützung der Projektleitung.
— Aktualisierung von Projektdokumenten.
— Erstellung von Projektauswertungen und -statistiken.
— Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten auf allen Hierarchieebenen, konkret ist über das Mitarbeiterprofil als Mindestanforderung die Kommunikation mit einem Lenkungsausschuss auf Ebene Abteilungsleiter nachzuweisen.
— Sehr gute PC-Anwenderkenntnisse (MS Word, Excel & Visio).
— Kenntnisse in der Anwendung von Projektmanagement-Tools (vorzugsweise MS Project).
— Organisationstalent.
— Deutsch fließend in Wort und Schrift, Englisch in Wort und Schrift.
IAM-Architekt Aufgaben:
— Entwurf und Abstimmung der IAM-Infrastruktur und der Sicherheitskonzeption.
— Entwicklung und Abstimmung MPG-weiter IAM-Konzepte mit den Instituten und Einrichtungen der MPG.
— Konzeption und Abstimmung der grundlegenden IdM-Strukturen: Digitale Identität, Rollen- und Berechtigungsmodell, Benutzerschnittstellen.
— Konzeption und Abstimmung der grundlegenden AM-Strukturen: Verteilte Authentisierung und Autorisierung, eingesetzte Standards, Abgleich von Identitäten.
— Analyse, Konzeption und Prüfung der technischen Anbindung der Quell- und Ziel-Services.
— Betriebskonzepte und –handbücher erstellen und abstimmen.
— Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung des IAM-Projekts (Prozesse und Implementierung).
— Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im IAM-Umfeld in mindestens 3 vergleichbaren Kundenprojekten.
— Verantwortliche Konzeption der IAM-Infrastruktur in mindestens 2 Kundenprojekte mit SAP- und Nicht-SAP-Systemen.
— Verantwortliche Erstellung von mindestens 2
IdM-Konzepten (Identity Management) mit mindestens 20 Zielapplikationen und mindestens 2 Rollen- und Berechtigungsmodellen für SAP- und AD-basierte Applikationen (AD = Active Directory).
AM-Konzepten mit SAP-, Windows- und Linux-Systemen (AM = Access Management).
— Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift.
SAP Architekt Aufgaben:
— Analyse und Design von Vorgaben für Rollen-/Berechtigungsstrukturen von SAP Anwendungen/Systeme.
— Einführung und Dokumentation von Rollen-/Berechtigungsstrukturen.
— Erstellung übergreifender SAP Rollen-/Berechtigungskonzepte.
— Aufbau des Rollen-/Berechtigungskonzepts in.
— Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Berechtigungsumfeld der SAP.
— Verantwortliche Erstellung von mindestens 2 SAP Berechtigungskonzepten.
— Erfahrung in der Migration von Profilen auf Rollen; Durchführung von mindestens 2 Migrationen mit mindestens 500 Benutzern.
— Nachweis von mindestens 3 Kundenprojekten im Berechtigungs-umfeld von mindestens 4 Applikationen aus HCM, Fi/Co/MM, SRM, EH&S, BW, Portal, CRM und Solution Manager.
Active-Directory-Architekt Aufgaben:
— Entwicklung des AD-seitigen Rollen- und Berechtigungskonzepts mit dem IAM-Architekten.
— Betriebskonzept für Active Directory mit IAM-Anbindung entwickeln und abstimmen.
— Analyse bestehender AD-Strukturen.
— Erstellung und Abstimmung der AD-bezogenen Migrationskonzepte.
— Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung der AD-bezogenen IAM-Entwicklung.
— Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Active Directory (AD).
— Verantwortliche Erstellung von mindestens 3 AD- und MigrationsKonzepten.
— Vorlage eines gültigen Zertifikats als Microsoft Certified System Engineer (MCSE) mit Spezialisierung Active Directory, Microsoft Certified IT Professional Enterprise Admin (MCITP Enterprise Ad-min) oder einer gleichwertigen Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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Solution Architect Aufgaben:
— Konzeption, Koordination und Überwachung der IAM-Implementierung.
— Sicherstellen der Einhaltung der vom IAM-Architekten entworfenen technischen Projektstandards.
— Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Softwareentwicklung.
— Steuerung von mindestens 3 Kunden-Entwicklungsprojekten mit mindestens 3 Entwicklern.
Prozessdesigner Aufgaben:
— Analyse bestehender Identitäts-Management-, Berechtigungs- und Compliance-Prozesse.
— Konzeption, Optimierung, Abstimmung und Umsetzung der IdM- und Compliance-Prozesse.
— Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung des IAM-Projekts bzgl. Geschäftsprozessen.
— Begleitung der Abstimmungsprozesse innerhalb des Projektteams.
— Erstellung geeigneter Spezifikationen für die Implementierung.
— Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im Bereich Prozessdesign.
— Vorlage eines gültigen Zertifikats als "OMB-Certified Expert in Business Process Management - Fundamental" (OCEB Fundamental) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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— Nachweisbares Prozess- und Organisationswissen im Identity und Access Management, nachzuweisen durch 2 Referenzen in vergleichbaren Projekten.
Berater Identity-Management Aufgaben:
— Konfiguration, Dokumentation und Betrieb der IdM-Applikationsinfrastruktur.
— Konzeption, Abstimmung, Implementierung und Rollout grundlegender IdM-Prozesse.
— Analyse der Prozesse, Rollen und Berechtigungen der Ziel-Services.
— Design, Implementierung, Test, Dokumentation und Rollout der Anbindung der Quell- und Ziel-Systeme an das IdM inkl. Umsetzung des Rollen- und Berechtigungskonzepts und der Sollprozesse für die Ziel-Services.
— Kontinuierliche Qualitätssicherung der Implementierung.
— Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung auf Basis von SAP Netweaver Identity Management.
— Entwicklung in mindestens vier Kundenprojekten mit jeweils mindestens 40 Personentagen. Abzudecken sind in diesen Projekten Java, XML und C#.
— Nachweis von mindestens 2 Kunden-IdM-Projekten mit SAP-Applikationen und AD-basierten Systemen.
— Erfahrung in der Planung und Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen.
— Gutes Verständnis von Prozessabläufen und BPMN-2.0-Diagrammen.
Berater Access-Management Aufgaben:
— Konfiguration, Dokumentation und Betrieb der AM-Applikationsinfrastruktur.
— Design, Implementierung, Test, Dokumentation und Rollout der Anbindung der Ziel-Systeme an das AM.
— Einbindung der Verwaltungs-AM-Infrastruktur in die MPG-Föderation.
— Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Realisierung von AM-Lösungen.
— Nachweis von mindestens 2 Kunden-AM-Projekten mit SAP-Applikationen und AD-basierten Systemen.
— Entwicklung in mindestens vier Kundenprojekten mit jeweils mindestens 40 Personentagen. Abzudecken sind in diesen Projekten Java und XML.
— Nachweis von mindestens 2 Kundenprojekten, in denen Authentisierungs- und Autorisierungslösungen auf Basis von NTLM, Kerberos oder SAML mit Linux- und Windows-Servern aufgebaut wurden.
— Erfahrung in der Administration von Benutzerverwaltungen (AD und openLDAP).
— Grundlegendes Verständnis von Netzwerkstrukturen und Netzwerksicherheitslösungen.
Applikationsentwickler Aufgaben:
— Implementierung der Releases gemäß Prozess- und Architekturdesigns nach Vorgaben des Projektmanagements.
— Realisierung der PVS-Anbindung und weiterer Schnittstellen.
— Erstellung der Betriebs- und Systemhandbücher.
— Einrichtung der Konnektoren.
— Umsetzung der SSO-Konzepte.
— Transport der Releases in die Zielumgebungen.
— Erstellung automatisierter Tests.
— Mindestens 3-jährige Erfahrung als Applikationsentwickler.
— Davon mindestens ein Entwickler mit Vorlage einer gültigen Zertifikats als "Oracle Certified Professional Java Programmer" (OCPJP) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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— Nachweis von Entwicklertätigkeiten in mindestens 2 Kundenprojekten in folgenden Programmierumgebungen (jeder der folgenden Punkte muss durch mindestens eine Profil und dessen Projektreferenzen abgedeckt sein):
—— Java Programmierung.
—— ABAP Programmierung.
—— Dynpro.
—— Webdynpro.
—— Erstellung von Migrationsprogrammen.
—— Schnittstellenprogrammierung.
Testing-Manager Aufgaben:
— Erstellung und Abstimmung der Testkonzepte.
— Kontinuierliche Anpassung der Testkonzepte an Besonderheiten der Ziel-Services.
— Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Auswertung der Entwickler- und Anwendertests.
— Erstellung von Berichten über die Testergebnisse.
— Eskalation bei wesentlichen Abweichungen von Sollergebnissen.
— Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Qualitätssicherung.
— Nachweis von mindestens 2 Kundenprojekten mit mindestens 200 Entwicklungstagen.
— Verantwortliche Erstellung von mindestens 2 Testkonzepten in Kundenprojekten.
Tester Aufgaben:
— Testen der implementierten IdM-Prozesse.
— Testen der angebundenen Ziel-Services bzgl. IdM und AM.
— Dokumentation der Testschritte und -ergebnisse.
— Sicherer Umgang mit Windows- und Apple-Computern.
— Gute Beherrschung von Word, Excel und Browsern (mindestens Internet Explorer und Firefox).
— Grundlegendes Verständnis von Identity-Management-Prozessen.
— Deutsch fließend in Wort und Schrift.
Trainer Aufgaben:
— Erstellung von Schulungsunterlagen für den Anwendungsbetrieb des Identity und Access Managements.
— Schulung der Anwender in den neuen Prozessen des Identity und Access Managements.
— Schulung der Anwender in der Nutzung des SAP-IAM-Systems.
— Schulung der Empfänger der IdM-Berichte.
— Erstellung der Anwendungshandbücher.
— Konzeption und Durchführung von Webinaren.
— Nachgewiesene 50 Trainingstage im IT-Umfeld durchgeführt.
— Nachweis über die eigenverantwortliche Erstellung von 8 Trainingskonzepten davon Erstellung von 3 online Trainingskonzepten (Webinare o.ä.).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Abrechnung der im Rahmen der Einzelaufträge erbrachten Dienstleistungen erfolgt anhand nachvollziehbarer und nachprüfbarer Leistungsnachweise. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal führt Tätigkeitsnachweise über die durchgeführten Tätigkeiten und geleisteten Stunden. Vorbehaltlich gesonderter Regelungen in den Einzelaufträgen wird der Tätigkeitsnachweis in zweifacher Ausfertigung am Monatsende vom Auftraggeber per Unterschrift bestätigt und bildet die Grundlage für die Rechnungstellung. Die ordnungsgemäß in Rechnung gestellten Beträge werden innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der Rechnung fällig.
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Die Abrechnung erfolgt viertelstundengenau. Der Stundensatz beträgt 1/8 des Tagessatzes. Der Minutensatz beträgt 1/60 des Stundensatzes. Grundlage der Abrechnung bilden die ordnungsgemäß ausgefüllten Leistungsnachweise.
Die Einzelaufträge werden jeweils als EVB-IT Dienstvertrag nach Aufwand mit kalkulierter Obergrenze beschlossen. Der Auftragnehmer hat die Pflicht, während der Projektdurchführung den Auftraggeber regelmäßig über die Ausschöpfung des von ihm kalkulierten Aufwandes zu informieren. Insbesondere wenn der kalkulierte Aufwand überschritten werden wird.
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Der konkret abgerechnete Gesamtpreis eines Einzelauftrags darf die vereinbarte Obergrenze nicht überschreiten und ist nur bis zu dieser Höhe abrechenbar. Eine über die Obergrenze hinausgehende Vergütung setzt eine rechtzeitige Anzeige des Mehraufwands durch den Auftragnehmer sowie die Einwilligung des Auftraggebers voraus. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, absehbaren Mehraufwand unverzüglich anzuzeigen. Die Anzeige ist nur rechtzeitig erfolgt, wenn sie vor Erreichen von 80 Prozent des vereinbarten Aufwandes erfolgt ist. Auch bei Erreichen oder bei Überschreitung der Obergrenze bleibt der Auftragnehmer zur vollständigen Erbringung der Leistung verpflichtet.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften (im Folgenden "BG") sind zugelassen. Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, die beinhaltet:
— dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist (im Folgenden "geschäftsführendes Mitglied"),
— dass das geschäftsführende Mitglied alle Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass das geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, Zahlungen des Auftraggebers für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit befreiender Wirkung anzunehmen, und.
— dass alle Mitglieder der späteren Arbeitsgemeinschaft für die Erfülung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dem Angebot eine separate Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit von Bietergemeinschaften beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt. Insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme an der Ausschreibung erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen.
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(Siehe Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft in Anlage 2 der Vergabeunterlagen).
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Auftragserteilung erfolgt auf Basis des Projektvertrages "Identity und Access Management bei der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V." (IAM@MPG) gemäß Anlage 1 der Vergabeunterlagen und u.a. Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung AGB), in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-03-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Sertac Sanver
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-03-01 📅
Datum des Endes: 2016-02-29 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 8407 0804 0313 - IAM
Zusätzliche Informationen
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift;
2. Eignungserklärungen:
a. Ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft gemäß Kapitel 1.17 und Formblatt in Anlage 2;
b. Ggf. Verzeichnis über Teilleistungen für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 3;
c. Ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 4;
d. Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel 1.19.2.1;
e. Berufs- oder Handelsregisterauszug gemäß Kapitel 1.19.2.2;
f. Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß Kapitel 1.19.2.3 und Formblatt in Anlage 5;
g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6;
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h. Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel 1.19.2.5 und Formblatt in Anlage 7;
i. Formblatt Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag in Anlage 8;
j. Verpflichtungserklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden gemäß Kapitel 1.19.2.6 und Formblatt in Anlage 9;
k. Umsatzdarstellung gemäß Kapitel 1.19.3 und Formblatt in Anlage 10;
l. Mitarbeiterprofile inklusive der erforderlichen Zertifizierungen gemäß Kapitel 1.19.5 und Muster in Anlage 11;
m. Anforderungen an die fachliche Qualifikation gemäß Kapitel 1.19.4 und Anlage 12;
3. Zur Angebotsbewertung:
a. Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel 1.22.3;
b. Preisblatt gemäß Kapitel 1.22.4 und Anlage 13 der Vergabeunterlagen. (Anmerkung: Die Tagessätze gelten für die gesamte Laufzeit inklusive eventueller optionaler Verlängerungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern; Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit.
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich - das bedeutet je nach Sachlage innerhalb von 3 (drei) bis spätestens 7 (sieben) Kallendertagen - gerügt hat (§b 107 Abs.3 S.1 Nr 1 GWB);
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§107 Abs.3 S.1 Nr 2 GWB);
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung angegebnen Frist oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§107 Abs.3 S.1 Nr 3 GWB);
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4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§107 Abs.3 S.1 Nr 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Quelle: OJS 2012/S 237-390604 (2012-12-04)
Ergänzende Angaben (2013-02-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 040-063072
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 237-390604
ABl. S-Ausgabe: 40
Quelle: OJS 2013/S 040-063072 (2013-02-21)