Implementierung einer zentralen Leitstellenlösung der Thüringer Polizei

Bereitschaftspolizei Thüringen - Zentrale Beschaffungen/Dienstleistungen

Der Freistaat Thüringen plant im Zuge der Einführung des BOS-Digitalfunks und der Erneuerung der technischen Infrastruktur der polizeilichen Leitstellen von einem dezentralen Technikansatz zu einem zentralen, organisationsunabhängigen Technikansatz, verteilt auf zwei Standorte in Thüringen (u.a. Erfurt), überzugehen. Die Leistung umfasst die Lieferung und Installation von 2 TETRA-Konzentratoren, eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems und eines VoIP-Kommunikationssystems in Client-Server-Architektur inkl. grafischem Informationssystem, zentralem Notrufabfragesystem, zentraler Funkvermittlung mit Anschaltung an den BOS-Digitalfunk (TETRA), Audiodokumentation und aktiven Datennetzkomponenten zum Aufbau eines hochverfügbaren VoIP-fähigen Datennetzes in den Rechenzentren und der Landeseinsatzzentrale und eines zentralen Managementsystems. Weiterhin sind ca. 15 IP-Schnittstellen (standardisierte Schnittstelle/Digitalfunkstecker) in jedem Leitstellenkonzentrator zur Anschaltung der nichtpolizeilichen BOS (Feuerwehr/Rettungsdienste) an den BOS-Digitalfunk (TETRA) bereitzustellen. Das Gesamtsystem soll redundant errichtet werden. Insgesamt sollen ca. 71 Client-Arbeitsplätzen (in unterschiedlicher funktionaler Ausstattung) an 50 verschiedenen Standorten im Freistaat Thüringen errichtet werden. Die Leitstellenausstattung umfasst die Lieferung und Installation der Leitstellentische, der Leitstellen-PCs inkl. Zubehör und der Visualisierungseinrichtungen. Der Abschluss eines Wartungs-/Servicevertrages ist vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-13 Auftragsbekanntmachung
2013-01-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Computeranlagen und Zubehör
Menge oder Umfang: Vgl. II.1.5).6 000 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 6 000 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Computeranlagen und Zubehör 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bereitschaftspolizei Thüringen - Zentrale Beschaffungen/Dienstleistungen
Postanschrift: Postfach 45 01 64
Postleitzahl: 99051
Postort: Erfurt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-13 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 11-017157
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 230-373022
ABl. S-Ausgabe: 11
Zusätzliche Informationen
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist; 2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Kontaktstelle (Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A); 3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original sowie in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen. Die Einreichung des Teilnahmeantrags in mündlicher, fernmündlicher, fernschriftlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen; 4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) angegebene E-Mail-Adresse der Kontaktstelle (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten; 5) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt; 6) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden. Die Abforderung einer vorherigen Vertraulichkeitsvereinbarung bleibt vorbehalten (vgl. Abschnitt III.1.4); 7) Es ist beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren nach § 3 EG Abs. 6 VOL/A in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, zu verringern; 8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Thüringen plant im Zuge der Einführung des BOS-Digitalfunks und der Erneuerung der technischen Infrastruktur der polizeilichen Leitstellen von einem dezentralen Technikansatz zu einem zentralen, organisationsunabhängigen Technikansatz, verteilt auf zwei Standorte in Thüringen (u.a. Erfurt), überzugehen. Die Leistung umfasst die Lieferung und Installation von 2 TETRA-Konzentratoren, eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems und eines VoIP-Kommunikationssystems in Client-Server-Architektur inkl. grafischem Informationssystem, zentralem Notrufabfragesystem, zentraler Funkvermittlung mit Anschaltung an den BOS-Digitalfunk (TETRA), Audiodokumentation und aktiven Datennetzkomponenten zum Aufbau eines hochverfügbaren VoIP-fähigen Datennetzes in den Rechenzentren und der Landeseinsatzzentrale und eines zentralen Managementsystems. Weiterhin sind ca. 15 IP-Schnittstellen (standardisierte Schnittstelle/Digitalfunkstecker) in jedem Leitstellenkonzentrator zur Anschaltung der nichtpolizeilichen BOS (Feuerwehr/Rettungsdienste) an den BOS-Digitalfunk (TETRA) bereitzustellen. Das Gesamtsystem soll redundant errichtet werden. Insgesamt sollen ca. 71 Client-Arbeitsplätzen (in unterschiedlicher funktionaler Ausstattung) an 50 verschiedenen Standorten im Freistaat Thüringen errichtet werden. Die Leitstellenausstattung umfasst die Lieferung und Installation der Leitstellentische, der Leitstellen-PCs inkl. Zubehör und der Visualisierungseinrichtungen. Der Abschluss eines Wartungs-/Servicevertrages ist vorgesehen.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Lsk
Kurze Beschreibung: Lieferung und Installation von 2 Leitstellenkonzentratoren (LSK).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter) haben nur ein Angebot auf alle Lose (Los-Nr. 1 bis 4) abzugeben.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Zvks
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines VoIP-Kommunikationssystems Zentrales Vermittlungs- und Kommunikationssystem (ZVKS).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Els
Kurze Beschreibung: Lieferung und Installation eines Einsatzleitsystems (ELS).
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Leitstellenausstattung
Kurze Beschreibung: Lieferung und Installation der Leitstellenausstattung.
Menge oder Umfang: Vgl. II.1.5).
Referenznummer: 1-2942.22-001-2012
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: FB03
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freistaat Thüringen (Erfurt, Gera, Suhl, Jena, Nordhausen, Saalfeld, Gotha).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung von Unterlagen. Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie zugelassen ist, im Original einzureichen.
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Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages.
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen;
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und;
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorzulegen (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter Abschnitt III.2.2 und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Im Falle der Eignungsleihe nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft.
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Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich.
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Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
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Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. Insbesondere behält sich die Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern sowie Abfragen bei Korruptionsregistern vorzunehmen.
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B. Die geforderten Eignungsunterlagen unter Abschnitt III.2.1) im Einzelnen:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate alt sein;
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(2) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/hierarchischer Aufbau) sowie – falls zutreffend – Darstellung der (Konzern-)Verbundenheit mit anderen Unternehmen;
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(3) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 6 EG Abs. 6 lit. a) bis e) VOL/A vorliegen (Vordruck);
(4) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 2 Jahren nicht nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder Arbeitnehmerentsendungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bzw. Geldbuße belegt wurde (Vordruck);
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(5) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung, dass der Bewerber das Einverständnis der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiter zu einer Sicherheitsüberprüfung (Ü1 und Ü2) gemäß §§ 8, 9 ThürSÜG einholen wird (Vordruck).
Für die vorstehenden Erklärungen Nr. (3) bis (5) sind die bei der Kontaktstelle abzufordernden Vordrucke zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und - sofern vorhanden - den Umsatz für den Bereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
(2) Nachweis einer aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden je Versicherungsjahr. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig. Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (i) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers (Vordruck), dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen und (ii) die Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
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Für vorstehende Erklärung nach vorstehender Nr. (2) (i) ist der bei der Kontaktstelle abzufordernde Vordruck zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung von mindestens 1 Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) und eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) im Rechenzentrums-Umfeld mit Integration aller Komponenten in ein Active Directory;
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(2) Darstellung von Referenzen über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Leitstellenkonzentrators (LSK). Alternativ: Darstellung der Entwicklungstätigkeiten und des -standes zur Herstellung eines Leitstellenkonzentrators (LSK) zur Anbindung von Leitstellen an den Digitalfunk BOS;
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(3) Darstellung von mindestens 1 Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) mit mindestens 30 LAP über WAN;
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(4) Darstellung von mindestens 1 Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) mit mindestens 30 LAP über WAN.
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Mindestens eine der o.g. 4 Referenzen muss für eine BOS (Behörde/Organisation mit Sicherheitsaufgaben) erbracht werden/worden sein. Die Bereitstellung von Digitalfunksteckern in dem/den Leitstellenkonzentrator/en zur Anschaltung an den Digitalfunk BOS (TETRA) ist nicht erforderlicher Teil der Referenzen. Die Darstellung der Referenzen zu Nr. (1) bis (4) muss jeweils insbesondere die folgenden Angaben enthalten: (i) Name des Auftraggebers, (ii) Leistungszeitraum (von - bis), (iii) Inhalt und Umfang der Leistung (z.B. Größe, Topologie, Funktionen). Bei der Angabe der Auftraggeber sind die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) anzugeben. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern vor;
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(5) Anonymisierte Darstellung der beruflichen Befähigung des vorgesehenen technischen Projektmanagers als dem verantwortlichen Ansprechpartner des Auftraggebers, unter Vorlage der entsprechenden anonymisierten Ausbildungs- bzw. Studiennachweise, Weiterbildungsnachweise sowie persönlicher Referenzen (jeweils in nicht beglaubigter Kopie);
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(6) Angabe der Anzahl des vorgesehenen, fachlich qualifizierten Personals jeweils unter anonymisierter Darstellung der beruflichen Befähigung und Qualifizierung sowie Erfahrung mit vergleichbaren Projekten;
(7) Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zu Sicherung der Qualität; der Nachweis kann auch durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9000 ff. oder gleichwertig (in nicht beglaubigter Kopie) erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Sonstige besondere Bedingungen:
Da es sich bei dem Auftrag in Teilen um einen sicherheitsrelevanten/geheimhaltungsbedürftigen Auftrag handelt, dessen Ausführung voraussichtlich besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordert, muss im Rahmen des Vergabeverfahrens - auf Verlangen der Vergabestelle - durch Eigenerklärung bestätigt werden, dass sich das Unternehmen in der Geheimschutzbetreuung des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) oder eines Bundeslandes befindet oder dass es bereit ist, sich in diese Geheimschutzbetreuung aufnehmen zu lassen. Entsprechendes gilt für den beabsichtigten Einsatz von dritten Unternehmen/Unterauftragnehmern.
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Der Auftragnehmer muss über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg der Geheimschutzbetreuung unterliegen. Der Auftragnehmer darf ausschließlich sicherheitsüberprüftes Personal zur Leistungserbringung einsetzen. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal unterwirft sich den beim Auftraggeber geltenden Sicherheitsbestimmungen. Diese Bedingungen gelten entsprechend im Falle der Beteiligung von dritten Unternehmen/ Unterauftragnehmern an der Auftragsdurchführung.
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Im Falle der Aufforderung durch die Vergabestelle haben sich die ausgewählten Bewerber vor Aufforderung zur Angebotsabgabe und Übermittlung der Vergabeunterlagen zu verpflichten, alle ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens im Zusammenhang mit dem Beschaffungsprojekt stehenden Informationen vertraulich zu behandeln.
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Die vom Auftragnehmer zu liefernde Leitstellentechnik muss von der zuständigen Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) zertifiziert sein. Eine Zertifizierung zum Zeitpunkt der Bewerbung oder Angebotsabgabe ist nicht erforderlich.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 2 EG Abs. 1 S. 1 VOL/A, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) erfüllen, werden nicht mehr als 3 bis 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der unter Abschnitt III.2.3) Nrn. (1) bis (4) und (6) bis (7) genannten Kriterien der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde. Hierbei sind insgesamt maximal 250 Punkte zu erreichen. Folgende Punkte sind im Einzelnen zu erreichen: (i) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (1): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden und die genannten Anforderungen erfüllenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (ii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (2): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder, die genannten Anforderungen erfüllenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (3): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden und die genannten Anforderungen erfüllenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (4): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden und die genannten Anforderungen erfüllenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (v) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (6): Für die Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern (Ingenieur -Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Informatiker - Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Fachinformatiker oder vergleichbar; IT-/Netztechniker) erhält der Bewerber pro entsprechend qualifiziertem Mitarbeiter einen Punkt. Maximal erreichbare Punktzahl: 25; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (7): 25 Punkte für sehr gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 20 Punkte für gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 15 Punkte für zufrieden stellende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 5 Punkte für ausreichende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 0 Punkte für mangelhafte oder ungenügende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Maximal erreichbare Punktzahl: 25. Die von den Bewerbern erreichten Punkte werden jeweils zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die 3 bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Gesamtpunktgleichstand behält sich die Vergabestelle vor, mehr als 3 Bewerber, maximal 5 Bewerber, zur Angebotsabgabe aufzufordern.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Bird&Bird LLP
Postanschrift: Carl-Theodor-Straße 6
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40213
Kontaktperson: Bird&Bird LLP
RA Dr. Jan Byok LL.M.
Telefon: +49 21120056224 📞
E-Mail: leitstellen.thueringen@twobirds.com 📧
Fax: +49 21120056011 📠
URL für weitere Informationen: http://www.twobirds.com 🌏
URL der Dokumente: http://www.twobirds.com 🌏
URL der Teilnahme: http://www.twobirds.com 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1-2942.22-001-2012
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 230-373022
Zusätzliche Informationen
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist;
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2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Kontaktstelle (Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A);
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3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original sowie in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen. Die Einreichung des Teilnahmeantrags in mündlicher, fernmündlicher, fernschriftlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen;
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4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) angegebene E-Mail-Adresse der Kontaktstelle (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten;
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5) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt;
6) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden. Die Abforderung einer vorherigen Vertraulichkeitsvereinbarung bleibt vorbehalten (vgl. Abschnitt III.1.4);
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7) Es ist beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren nach § 3 EG Abs. 6 VOL/A in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, zu verringern;
8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276 📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
„Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“.
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Des Weiteren weist die Vergabestelle auf die Informations- und Wartepflicht des Auftraggebers nach § 101a Abs. 1 GWB sowie die für Bieter geltenden Fristen nach § 101a Abs. 1 S. 3 bis 5 GWB ausdrücklich hin.
§ 101a Abs. 1 S. 1 bis 5 GWB lautet:
„Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 011-017157 (2012-01-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Postfach 450164

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 014-018151
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 11-017157
ABl. S-Ausgabe: 14

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-11-13 📅
Name: Siemens AG
Postanschrift: Schützenstraße 4-10
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04103
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣

3️⃣

4️⃣
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2013/S 014-018151 (2013-01-16)