Inanspruchnahme von Dienstleistungen eines Privaten zur Errichtung und Betrieb eines Internetshops zur Vermarktung von Eigenprodukten der Arbeitsbetriebe der bayerischen Justizvollzugs-anstalten

Freistaat Bayern vertr. d. Bayer. Staatsministerium d. Justiz u. f. Verbraucherschutz vertr. d. Justizvollzugsanstalt Aichach, S

Der Freistaat Bayern unterhält 36 Justizvollzugsanstalten mit derzeit ca. 12 500 Inhaftierten. Wichtige Aufgabe des Strafvollzugs ist es, die Gefangenen zu befähigen, künftig ein Leben ohne Straftaten in sozialer Verantwortung zu führen. Geregelte Arbeit und berufliche Bildung haben bei den Bemühungen um die Wiedereingliederung eines Verurteilten entscheidende Bedeutung. Die Justizvollzugsverwaltung ist deshalb bestrebt, eine möglichst hohe Anzahl von Inhaftierten zu beschäftigen, um sie durch Erhalt oder Vermittlung beruflicher Qualifikationen auf das Erwerbsleben nach der Entlassung vorzubereiten.
In den Arbeitsbetrieben der bayerischen Justizvollzugsanstalten werden insbesondere Schreinereiprodukte, Schlosserei- und schmiedeeiserne Produkte, Textil- und Lederwaren, Druck- und Buchbindereierzeugnisse sowie Polsterei- und Sattlereiprodukte von ansprechender handwerklicher Qualität gefertigt. Die Zahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist allerdings begrenzt. Die Fertigung von Eigenprodukten erfolgt in eher kleinbetrieblichen Strukturen. Produziert werden bisher überwiegend kleinere Stückzahlen. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel mit manueller Führung der Werkzeuge.
Das Leistungsspektrum der Arbeitsbetriebe ist vorgegeben. In diesen werden klassische Handwerksleistungen ausgeführt. Die Fertigungskapazitäten sind limitiert und selbst durch Investitionen nicht beliebig erweiterbar. Es bestehen Produkte, die teilweise bereits erfolgreich vermarktet werden. Entsprechendes Fachwissen für die Fertigung dieser Produkte ist vorhanden. Weitere Produkte sollen das Sortiment erweitern.
Die erfolgreiche Vermarktung von Eigenprodukten der Arbeitsbetriebe der bayerischen Justizvoll-zugsanstalten zielt auf eine erhöhte Beschäftigung und Ausbildung der Gefangenen ab. Zu diesem Zweck sollen hochwertige Produkte mit gestalterischem Anspruch unter der gemeinsamen Marke "Haftsache" über einen Onlineshop vermarktet werden.
In einem sogenannten Shopbetreibermodell sollen die einzelnen Arbeitsbetriebe, die Justizvollzugsverwaltung und ein privates Unternehmen Hand in Hand zusammenarbeiten. Die Dienstleistungen des privaten Unternehmens sind wesentlicher Bestandteil dieser Projektbeschreibung.
Der Betreiber soll die produzierten Waren im Namen und für Rechnung der jeweiligen Justizvollzugsanstalt verkaufen. Die Waren bleiben bis zur Bezahlung durch den Kunden Eigentum des Justizvollzugs. Die Justizvollzugsverwaltung hält die Rechte an der Marke und ist Eigentümer des Onlineshops. Der Betreiber übernimmt im Wesentlichen alle im Rahmen der Geschäftsführung anfallenden Aufgaben, die über die Herstellung der Produkte und die Präsentation des Projekts in der Öffentlichkeit hinausgehen im Benehmen mit der Justizvollzugsverwaltung.
Leistungsanforderungen an den Shopbetreiber:
— Mitgestaltung und Betrieb eines funktionellen und graphisch ansprechenden Onlineshops mit ausgeprägten Sicherungsmechanismen nach den CERT-Standards des Freistaates Bayern und vorbildlicher Einhaltung aller Datenschutzvorschriften:
Die grundlegende Architektur soll gängigen Onlineshops entsprechen und einem einheitlichen Schema folgen, das sich in Header, Navigation, Content und Infobox gliedert. Darüber hinaus sind bestimmte Funktionen wie der Warenkorb, Zahlungs- und Versandarten, Such- und Filtermethoden, Navigation, Produktdarstellung und -übersicht erforderlich. Zusatzfunktionen wie der Merk- und Wunschzettel, Empfehlungswerbung, Kundenrezensionen, Foren, Bewertungen sollen eingeplant werden. Alternativ sollen Verknüpfungen zu sozialen Netzwerken vorgesehen werden.
Wichtige Informationen zu Produkten, Hintergründe zu Materialien und Fertigung sollen mit einer qualitativ hochwertigen Produktpräsentation vermittelt werden, um einer hohen Nutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit und Emotionalität gerecht zu werden. Alle Details der Produkte sollen aus Bildern ersichtlich sein, um beim Kunden keine falschen Erwartungen zu wecken. Der Fokus soll auf einer klaren Darstellung und einer einfachen Bedienung (Navigation, Kaufabwicklung) der Seite liegen, um eine hohe Verweildauer auf der Website zu erreichen. Kurze Zugriffszeiten, eine ständige Verfügbarkeit des Shops sowie eine lückenlose Datensicherung sollen gewährleistet sein.
— Fulfillment:
Der Betreiber ist verantwortlich für Lagerhaltung, Versand und Retourenabwicklung. In engem Kontakt zu den Justizvollzugsanstalten stellt er die Lieferbarkeit der Produkte sicher.
— Ein geeignetes Warenwirtschaftssystem ist einzusetzen.
Zur Gewährleistung der Transparenz über den Geschäftsbetrieb wird ein periodisches Reporting eingerichtet. Die Justizvollzugsanstalten werden damit über die Verkaufszahlen ihrer Produkte und den aktuellen Lagerbestand beim Fulfillment-Dienstleister informiert. Ebenso erhält die Justizvollzugsverwaltung diese Informationen kumuliert für alle Justizvollzugsanstalten und Produkte.
— Zahlungsverkehr und Buchhaltung.
Der Betreiber ist für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen Kunden und Shop (Fakturierung, Schnittstellen zu Paymentprovidern, Überprüfung der Zahlungseingänge, Inkasso und Rückzahlungen nach Rücksendungen) verantwortlich.
Der Betreiber stellt ferner die Bezahlung der Produkte an die Anstalten aus dem Erlös des Shops sicher.
Hinweis:
Justizvollzugsanstalten sind nicht umsatzsteuerpflichtig und weisen gem. § 2 Abs. 3 UStG keine Umsatzsteuer aus.
— Die Zusammenarbeit zwischen Justizvollzugsverwaltung und Shopbetreiber soll in Form eines Dienstleistungsvertrages erfolgen, dabei ist auch das Vergütungsmodell und die Verteilung des unternehmerischen Risikos zu vereinbaren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-01-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertr. d. Bayer. Staatsministerium d. Justiz u. f. Verbraucherschutz vertr. d. Justizvollzugsanstalt Aichach, Service- u. Koordinierungsstelle
Postanschrift: Münchener Str. 33
Postleitzahl: 86551
Postort: Aichach
Kontakt
Internetadresse: http://www.jva.de 🌏
E-Mail: guenter.rieger@jva-aic.bayern.de 📧
Telefon: +49 8251907207 📞
Fax: +49 8251907401 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-25 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 18-029189
ABl. S-Ausgabe: 18
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unter Ziff. III.2). Beachten Sie bitte, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben. 1. Abgabe der Teilnahmeanträge: Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o.g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: "Teilnahmeantrag Webshop - Nicht öffnen!". Geforderte Erklärungen und Nachweise sind zu unterschreiben. 2. Weitere Planung: — Voraussichtliche Frist zur Abgabe der indikativen Angebote: 29.3.2012, — Verhandlungsgespräche voraussichtlich 10.4. bis 13.4.2012 bzw. 25.4.2012. bis 26.4.2012, — Voraussichtliche Zuschlagserteilung: 4.5.2012.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Bayern unterhält 36 Justizvollzugsanstalten mit derzeit ca. 12 500 Inhaftierten. Wichtige Aufgabe des Strafvollzugs ist es, die Gefangenen zu befähigen, künftig ein Leben ohne Straftaten in sozialer Verantwortung zu führen. Geregelte Arbeit und berufliche Bildung haben bei den Bemühungen um die Wiedereingliederung eines Verurteilten entscheidende Bedeutung. Die Justizvollzugsverwaltung ist deshalb bestrebt, eine möglichst hohe Anzahl von Inhaftierten zu beschäftigen, um sie durch Erhalt oder Vermittlung beruflicher Qualifikationen auf das Erwerbsleben nach der Entlassung vorzubereiten.
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In den Arbeitsbetrieben der bayerischen Justizvollzugsanstalten werden insbesondere Schreinereiprodukte, Schlosserei- und schmiedeeiserne Produkte, Textil- und Lederwaren, Druck- und Buchbindereierzeugnisse sowie Polsterei- und Sattlereiprodukte von ansprechender handwerklicher Qualität gefertigt. Die Zahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist allerdings begrenzt. Die Fertigung von Eigenprodukten erfolgt in eher kleinbetrieblichen Strukturen. Produziert werden bisher überwiegend kleinere Stückzahlen. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel mit manueller Führung der Werkzeuge.
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Das Leistungsspektrum der Arbeitsbetriebe ist vorgegeben. In diesen werden klassische Handwerksleistungen ausgeführt. Die Fertigungskapazitäten sind limitiert und selbst durch Investitionen nicht beliebig erweiterbar. Es bestehen Produkte, die teilweise bereits erfolgreich vermarktet werden. Entsprechendes Fachwissen für die Fertigung dieser Produkte ist vorhanden. Weitere Produkte sollen das Sortiment erweitern.
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Die erfolgreiche Vermarktung von Eigenprodukten der Arbeitsbetriebe der bayerischen Justizvoll-zugsanstalten zielt auf eine erhöhte Beschäftigung und Ausbildung der Gefangenen ab. Zu diesem Zweck sollen hochwertige Produkte mit gestalterischem Anspruch unter der gemeinsamen Marke "Haftsache" über einen Onlineshop vermarktet werden.
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In einem sogenannten Shopbetreibermodell sollen die einzelnen Arbeitsbetriebe, die Justizvollzugsverwaltung und ein privates Unternehmen Hand in Hand zusammenarbeiten. Die Dienstleistungen des privaten Unternehmens sind wesentlicher Bestandteil dieser Projektbeschreibung.
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Der Betreiber soll die produzierten Waren im Namen und für Rechnung der jeweiligen Justizvollzugsanstalt verkaufen. Die Waren bleiben bis zur Bezahlung durch den Kunden Eigentum des Justizvollzugs. Die Justizvollzugsverwaltung hält die Rechte an der Marke und ist Eigentümer des Onlineshops. Der Betreiber übernimmt im Wesentlichen alle im Rahmen der Geschäftsführung anfallenden Aufgaben, die über die Herstellung der Produkte und die Präsentation des Projekts in der Öffentlichkeit hinausgehen im Benehmen mit der Justizvollzugsverwaltung.
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Leistungsanforderungen an den Shopbetreiber:
— Mitgestaltung und Betrieb eines funktionellen und graphisch ansprechenden Onlineshops mit ausgeprägten Sicherungsmechanismen nach den CERT-Standards des Freistaates Bayern und vorbildlicher Einhaltung aller Datenschutzvorschriften:
Die grundlegende Architektur soll gängigen Onlineshops entsprechen und einem einheitlichen Schema folgen, das sich in Header, Navigation, Content und Infobox gliedert. Darüber hinaus sind bestimmte Funktionen wie der Warenkorb, Zahlungs- und Versandarten, Such- und Filtermethoden, Navigation, Produktdarstellung und -übersicht erforderlich. Zusatzfunktionen wie der Merk- und Wunschzettel, Empfehlungswerbung, Kundenrezensionen, Foren, Bewertungen sollen eingeplant werden. Alternativ sollen Verknüpfungen zu sozialen Netzwerken vorgesehen werden.
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Wichtige Informationen zu Produkten, Hintergründe zu Materialien und Fertigung sollen mit einer qualitativ hochwertigen Produktpräsentation vermittelt werden, um einer hohen Nutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit und Emotionalität gerecht zu werden. Alle Details der Produkte sollen aus Bildern ersichtlich sein, um beim Kunden keine falschen Erwartungen zu wecken. Der Fokus soll auf einer klaren Darstellung und einer einfachen Bedienung (Navigation, Kaufabwicklung) der Seite liegen, um eine hohe Verweildauer auf der Website zu erreichen. Kurze Zugriffszeiten, eine ständige Verfügbarkeit des Shops sowie eine lückenlose Datensicherung sollen gewährleistet sein.
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— Fulfillment:
Der Betreiber ist verantwortlich für Lagerhaltung, Versand und Retourenabwicklung. In engem Kontakt zu den Justizvollzugsanstalten stellt er die Lieferbarkeit der Produkte sicher.
— Ein geeignetes Warenwirtschaftssystem ist einzusetzen.
Zur Gewährleistung der Transparenz über den Geschäftsbetrieb wird ein periodisches Reporting eingerichtet. Die Justizvollzugsanstalten werden damit über die Verkaufszahlen ihrer Produkte und den aktuellen Lagerbestand beim Fulfillment-Dienstleister informiert. Ebenso erhält die Justizvollzugsverwaltung diese Informationen kumuliert für alle Justizvollzugsanstalten und Produkte.
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— Zahlungsverkehr und Buchhaltung.
Der Betreiber ist für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen Kunden und Shop (Fakturierung, Schnittstellen zu Paymentprovidern, Überprüfung der Zahlungseingänge, Inkasso und Rückzahlungen nach Rücksendungen) verantwortlich.
Der Betreiber stellt ferner die Bezahlung der Produkte an die Anstalten aus dem Erlös des Shops sicher.
Hinweis:
Justizvollzugsanstalten sind nicht umsatzsteuerpflichtig und weisen gem. § 2 Abs. 3 UStG keine Umsatzsteuer aus.
— Die Zusammenarbeit zwischen Justizvollzugsverwaltung und Shopbetreiber soll in Form eines Dienstleistungsvertrages erfolgen, dabei ist auch das Vergütungsmodell und die Verteilung des unternehmerischen Risikos zu vereinbaren.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 48 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: Onlineshop-SeKo2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 86551 Aichach, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Hinweis zu III.2.1) bis III.2.3): Soweit unter III.2.1) bis III.2.3) lediglich Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Bitte reichen Sie unbedingt die Nachweise und Erklärungen in der hier angegebenen Reihenfolge ein! Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält er sich jedoch vor. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung anderer Unternehmen (im Rahmen einer Bewerbergemeinschaft oder bzgl. Nachunternehmer) beruft, sind die jeweiligen Nachweise (insb. Eigenerklärungen und Referenzen) durch dieses oder diese Unternehmen zu führen. Bei Rückgriff auf ein oder mehrere Nachunternehmer hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft außerdem bei Aufforderung durch den Auftraggeber noch vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des oder der jeweiligen Nachunternehmer(s) beizubringen. Weiter behält der Auftraggeber sich vor, von den Unternehmen, die zwar Nachunternehmer einsetzen, sich jedoch nicht zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf die Nachunternehmer beziehen, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer und ggf. eine Verpflichtungserklärung vorlegen zu lassen.).
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1. Vorlage eines Handelsregisterauszugs (nicht älter als 3 Monate, Kopie reicht),
2. Kurzdarstellung des Unternehmens, evtl. mit Organigramm, evtl. Gesellschafterverhältnisse,
3. Eigenerklärung über die personelle Ausstattung sowie Angabe der Qualifikationen der Mitarbeiter/-innen, die für das Projekt eingesetzt werden sollen (Namen dürfen anonymisiert werden),
4. Eigenerklärung, dass die in § 6 Abs. 4 EG VOL/A genannten Gründe nicht vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
5. Eigenerklärung über die Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre und, wenn möglich, aufgeteilt nach Umsätzen mit einer der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistung,
6. Eigenerklärung, dass die in § 6 Abs. 6 EG VOL/A genannten Gründe nicht vorliegen,
7. Eigenerklärung über Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung unter Angabe der Versicherungssumme.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
8. Vorlage von mindestens einer Referenz bzgl. der Erbringung von Online-Marketing-Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber bzw. Vorlage der Referenz bezüglich eines "Betreibermodells" innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bitte geben Sie die Referenz(en) in tabellarischer Form unter Angabe des Leistungsgegenstands, Leistungszeitraums, Leistungsumfang, Leistungsort sowie Ansprechperson mit Kontaktdaten zur evtl. Überprüfung an,
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9. Vorlage von mindestens einer Referenz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren über die Erbringung einer vergleichbaren Leistung, d.h. Webshop-Errichtung und Pflege, Abwicklung der Zahlungen einschl. Inkasso- und Forderungsmanagement, Kundenservice, Umsatzreports, Marketing. Bitte geben Sie die Referenz(en) in tabellarischer Form unter Angabe des Leistungsgegenstands, Leistungszeitraums, Leistungsumfang, Leistungsort sowie Ansprechperson mit Kontaktdaten zur evtl. Überprüfung an.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Wird der Auftrag an eine Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese in die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) zu überführen. Arbeitsgemeinschaften haben in den Angeboten die Rechtsform und ihre Mitglieder zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigte Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Fehlt eine dieser Bezeichnungen im Angebot, so ist sie vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Anzahl und Inhalt vergleichbarer Referenzen gemäß Ziff. III.2.3).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE814238790
Kontakt
Kontaktperson: Justizvollzugsanstalt Aichach - Service- und Koordinierungstelle
Günter Rieger

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Onlineshop-SeKo2011
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unter Ziff. III.2).
Beachten Sie bitte, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben.
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1. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o.g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: "Teilnahmeantrag Webshop - Nicht öffnen!". Geforderte Erklärungen und Nachweise sind zu unterschreiben.
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2. Weitere Planung:
— Voraussichtliche Frist zur Abgabe der indikativen Angebote: 29.3.2012,
— Verhandlungsgespräche voraussichtlich 10.4. bis 13.4.2012 bzw. 25.4.2012. bis 26.4.2012,
— Voraussichtliche Zuschlagserteilung: 4.5.2012.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Frist zur Einlegung eines Nachprüfungsantrags bei o.g. Stelle bei Nichtabhilfe einer Rüge: 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen. Frist zur Einreichung eines Nachprüfungsantrags nach Bieterinformation (§ 101a GWB): 15 Kalendertage nach Absendung der Information bzw. 10 Tage nach Absendung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege. Im Übrigen wird auf die Präklusionsfristen des § 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB verwiesen.
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Quelle: OJS 2012/S 018-029189 (2012-01-25)