Installation und Inbetriebnahme eines BMS, ITCS und EFM bei der Hagener Strassenbahn AG

Hagener Straßenbahn AG

Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Betriebshofmanagementsystems (BMS), Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (ITCS) sowie eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) mit zentralem Vertriebssystem und Ausrüstung der Omnibusse mit Bordrechnern mit integrierten Vertriebsfunktionen unter Nutzung einer Daten- und Sprachkommunikation auf Basis des Datenkanals im zellularen, öffentlichen Mobilfunk (UMTS/GPRS).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-06 Auftragsbekanntmachung
2013-08-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-08-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
Menge oder Umfang:
Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von ca. 165 Bordrechnern mit berührungsempfindlichem LCD-Bildschirm (Touch-Display) sowie zentraler Softwarekomponenten zum Betrieb des Betriebshofmanagementsystems, Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems sowie eines Vertriebssystems, Erweiterungen der Gerätschaften um Fahrscheindruckfunktionen mit Geldkarten-Akzeptanz und eTicket-Prüffunktionen gemäß VDV-Kernapplikation.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fernsprech- und Datenübertragungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hagener Straßenbahn AG
Postanschrift: Am Pfannenofen 5
Postleitzahl: 58097
Postort: Hagen
Kontakt
Internetadresse: http://www.strassenbahn-hagen.de 🌏
E-Mail: d.goldbach@hvg-hagen.de 📧
Telefon: +49 2331208426 📞
Fax: +49 2331208238 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-06 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 153-256068
ABl. S-Ausgabe: 153
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt (§ 6 SektVO). Hinweis: die Regelungen der VOB/A, VOL/A und VOF finden keine Anwendung. 2. Dem Verhandlungsverfahren vorgeschaltet ist ein Teilnahmewettbewerb (§ 14 Abs. 1 SektVO). 3. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in zweifacher Ausfertigung (mindestens 1 Original) in deutscher Sprache in Schriftform sowie elektronisch auf einer CD-ROM/DVD oder einem USB-Stick einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Für den Teilnahmeantrag werden keine Formblätter zur Verfügung gestellt. Alle geforderten Erklärungen sind zwingend unterschrieben vorzulegen. 4. Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Abschnitt IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Abschnitt I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren - Nicht öffnen - " und der EU-Bekanntmachungsnummer zu versehen. Maßgebend ist der rechtzeitige Eingang beim Auftraggeber. Die Übermittlung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, reicht nicht aus. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig (§ 5 SektVO). 5. Eventuelle Rückfragen sind nur über die Vergabestelle zulässig (möglichst per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte E-Mail-Adresse). Sie sind so früh wie möglich, spätestens jedoch 10 Tage vor Ende der Teilnahmefrist, schriftlich einzureichen. 6. Kosten bzw. Aufwendungen für die Beteiligung an diesem Verfahren sowie für die Erstellung des Angebotes werden nicht erstattet. 7. Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Verfahrens werden die der Vergabestelle beigestellten Informationen durch die Beauftragten der Vergabestelle auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und gespeichert. 8. Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: a) Bewerbergemeinschaften: Die unter Abschnitt III. 2.1) bis Abschnitt III. 2.3)1. der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.3)2. der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jenem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Abschnitt III.2.1 Nr. 3 der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. b) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Be-werbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Dritte im europarechtlichen Sinne sind selbstständige wie auch konzernverbundene Unternehmern, wenn sich der Bewerber auf deren Eignung berufen will. Die unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft (§ 20 Abs. 3 SektVO). c) Subunternehmer: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subunternehmer berufen (vgl. Abschnitt VI.3)2.b) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise entsprechend oben genannter Abschnitt VI.3)2.b) bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. 9. Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite der vorgelegten Nachweise und Erklärungen führen nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl gleichwertiger Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 6 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr als 6 Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Die Eignung wird anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.3 Nr. 7 und 8 bewertet. 10. Die in Abschnitt II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und Anpassung und Aktualisierung. 11. Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. 12. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. 13. Anfragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmeantrag müssen bis spätestens zu dem in Abschnitt IV.3.4 genannten Zeitpunkt in schriftlicher Form bei der Kontaktstelle gemäß Abschnitt I.1 vorliegen. 14. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 15. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. 16. Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Betriebshofmanagementsystems (BMS), Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (ITCS) sowie eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) mit zentralem Vertriebssystem und Ausrüstung der Omnibusse mit Bordrechnern mit integrierten Vertriebsfunktionen unter Nutzung einer Daten- und Sprachkommunikation auf Basis des Datenkanals im zellularen, öffentlichen Mobilfunk (UMTS/GPRS).
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Beschreibung der Optionen:
Optionen sind insbesondere Fahrzeugumbau, Wartungsleistungen sowie Ergänzungen u.a. um DFI-Steuergeräte und Prüftechnik. Weiterhin sollen ca. 20 Vorverkaufsgeräte vom anhähernd gleichen Typ wie die Bordrechner in Verkaufsstellen eingesetzt werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hagen, kreisfreie Stadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers im Original,
a) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
b) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
c) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
d) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
e) dass keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO;
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Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannt geforderten Eigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier nicht anwendbaren VOB/A (vgl. Abschnitt VI.3 Nr. 1 der vorliegenden Bekanntmachung) inhaltsgleich sind und deshalb Eigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOB/A beziehen, hier nicht ausreichen. Zusätzlich zu den vorgenannten Eigenerklärungen vorgelegte Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen werden bei der Bewertung der Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt.
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2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend, maßgebend ist der Schlusstermin der vorliegenden Bekanntmachung).
3. Der Bewerber hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bewerber ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen, soweit im betreffenden Ausland Versicherungspflicht besteht,
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4. Für den Fall der Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft muss die Bewerber-/Bietergemeinschaft alle Mitglieder namentlich mit Kontaktdaten sowie einen für das Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen und erklären, dass die Bewerber-/ Bietergemeinschaff im Fall der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haftet („Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung"). Diese Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaff zu unterzeichnen.
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Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Auf Abschnitt VI.3 Nr. 8 und Abschnitt VI.3 Nr. 9 der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Vorlage einer aussagefähigen Wirtschaftsauskunft, welche nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung ist,
2. Nachweis des eingeräumten Kreditrahmens durch ein Bankinstitut oder vergleichbare Information, welche nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung ist,
3. Vorlage einer aktuellen Betriebshaftpflichtpolice mit Nachweis der Höhe der Versicherungssumme (mind. 1 000 000 EUR) in Form einer unbeglaubigten Kopie, oder, falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe nicht besteht, Vorlage einer schriftlichen Eigenerklärung des Bewerber, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf die Anforderung des Auftraggebers abzuschließen in Kombination mit der Erklärung eines Versicherers, dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Bewerber bereit ist,
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4. Angaben zu Firmenverflechtungen, Tochtergesellschaften, Firmenverbünden (inkl. Standorte),
5. Nachweis des Gesamtumsatzes, der Gesamtumsatz je Geschäftsjahr 2009, 2010 und 2011 muss mindestens 8 000 000 EUR betragen,
6. Aussage über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen für dieses Verfahren (inkl. Wertschöpfungstiefe).
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Auf Abschnitt VI.3 Nr. 8 und Abschnitt VI.3 Nr. 9 der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
1. Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), jeweils gegliedert nach Berufsgruppen die mit den hier geforderten Produkten und Geschäftsfeldern betraut sind;
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2. Nachweis eines QM-Zertifikats gemäß DIN EN ISO 9001:2000 oder vergleichbar,
3. Beschreibung über Organisation, kaufmännische und technische Leitung des Unternehmens,
4. Erklärung über die ihm für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehende Ausrüstung,
5. Abgabe einer Verpflichtungserklärung, dass im Auftragsfall gemäß TVgG NRW den Beschäftigten (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht wird, wenigstens ein Mindeststundenentgelt von 8,62 EUR gezahlt wird und dass auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bei der Ausführung der genannten Leistung ebenso entlohnt werden wie die regulär Beschäftigten und dass auch von einer/einem beauftragten Nachunternehmerin bzw. Nachunternehmer oder beauftragten Verleiherin bzw. Verleiher von Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung im vorstehenden Sinne ebenso abgeben wird wie von allen weiteren Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer der Nachunternehmerin bzw. des Nachunternehmers.
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B) Von jenem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, bezogen auf das Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird (vgl. IV.3 Nr. 8):
6. Erklärung, dass im Auftragsfall auf dem zu liefernden Bordrechner Fremdsoftware installiert werden kann und darf.
7. Angaben zu realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten. Die in den folgenden Buchstaben a) bis d) geforderten Referenzprojekte müssen im produktiven Einsatz sein und die Auftragserteilung darf dabei nicht vor dem 1.1.2008 liegen. Die Nachweise benennen zwingend jeweils
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Name und Adresse des Auftraggebers sowie eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse;
Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Angaben zur Projektgröße; Benennung der Auftragssumme;
Zeitraum der Leistungserbringung;
Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils.
a) Nachweis über die verantwortliche Umsetzung wenigstens einer Rechnergesteuerten Betriebsleitstelle unter Nutzung des zellularen öffentlichen Mobilfunks (GSM) zur Sprach- und Datenübertragung mit insgesamt mindestens 130 ausgerüsteten Fahrzeugen. Die als Referenz benannte Betriebsleitstelle umfasst die Funktionen der Standortverfolgung von Fahrzeugen auf Basis GPS, dispositive Eingriffe, Darstellung auf einem serverbasierten geografischen Informationssystem sowie die Aufbereitung und Übertragung von Soll- und Istdaten auf der Basis einer Schnittstelle gemäß VDV-Schrift 453/454, hier mindestens 2 der Dienste DFI, ANS, AUS (obligatorisch: 1 Referenz. Bewertung: 1 bis 3 Referenzen: 1 Punkt, mehr als 3 Referenzen: 2 Punkte).
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b.) Nachweis über die Umsetzung in mindestens 2 Projekten von je einer im Wirkbetrieb befindlichen Schnittstelle zu Fahrplanungsprogrammen auf Basis der VDV-Schrift 452. Die Nutzung der Schnittstelle im Wirkbetrieb gilt als nachgewiesen, wenn Daten aus mehreren fortlaufenden Fahrplanperioden mit Hilfe der Schnittstelle automatisiert übertragen und betrieblich genutzt wurden (obligatorisch: 2 Referenzen. Bewertung: 2 bis 5 Referenzen: 1 Punkt, mehr als 5 Referenzen: 2 Punkte).
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c.) Nachweis über die Umsetzung von mindestens einem Projekt mit einer im Wirkbetrieb befindlichen elektronischen Einstiegskontrolle auf der Basis von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium und als 2D-Barcode vorzugsweise gemäß VDV-Kernapplikation. Die Nutzung der Schnittstelle im Wirkbetrieb gilt als nachgewiesen, wenn Daten einer Sperrliste gelesen und Markierungslisten automatisiert erzeugt wurden (obligatorisch: 1 Referenz für für eine Einstiegskontrolle von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium. Bewertung: 1 bis 3 Referenzen für eine Einstiegskontrolle von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium: 1 Punkt, mehr als 3 Referenzen: 2 Punkte, ein weiterer Punkt für 1 Referenz zur Einstiegskontrolle unter Nutzung von 2D-Barcode).
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d.) Nachweis über die Umsetzung von mindestens einem Projekt mit einem im Wirkbetrieb befindlichen Betriebshofmanagement-System mit automatisierter Detektion der Fahrzeuge auf dem Betriebshof, der Zuordnung von Standorten zu Sektoren, einer automatischen Kraftstoffverbrauchserfassung sowie automatischen Dispositions- und Steuerungsfunktionen. (obligatorisch: 1 Referenz. Bewertung: 1 bis 3 Referenzen: 1 Punkt, mehr als 3 Referenzen: 2 Punkte).
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8. Nachweis über die Umsetzung der Kommunikation auf dem Mobilfunk in der Art, dass die Sprachübertragung auf Basis des Datenkanals im öffentlichen Mobilfunk (GPRS) mit mehreren als Endgerät genutzten Bordrechnern quasi gleichzeitig möglich ist. Der Nachweis einer Referenz wird höher bewertet. (obligatorisch: Nachweis der Funktion, Bewertung: Nachweis der Funktion 1 Punkt, Nachweis mindestens einer Referenz: 2 Punkte).
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Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Auf Abschnitt VI.3 Nr. 8 und Abschnitt VI.3 Nr. 9 der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die vollständigen Angaben und Formalitäten sind den Verdingungsunterlagen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die vollständigen Angaben und Formalitäten sind den Verdingungsunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hagener Straßenbahn AG
Frau Goldbach

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-02-18 📅
Datum des Endes: 2015-02-08 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 2931822759 📞
Internetadresse: www.bezreg-arnsberg.nrw.de 🌏
Fax: +49 29318240322 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen bzw. Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §107 Abs. 3 Satz 1. Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2012/S 153-256068 (2012-08-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-08-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 161-281720
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 153-256068
ABl. S-Ausgabe: 161

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2013/S 161-281720 (2013-08-19)