Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz), Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke für den Anwendungsbereich 1 (Wasserversorgung) gem. HOAI §§40 ff. sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Vergabestelle

Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz), Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke für den Anwendungsbereich 1 (Wasserversorgung) gem. HOAI §§40 ff. sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, hier Anschaltung, Steuerung und Signalverarbeitung der Schieber), 7 (Nutzungsspe-zifische Anlagen, hier Spannungsversorgung Stellantrieb Brunnenanlagen und Wasserspiele) und 8 (Gebäudeautoma-tion, hier Automatisierung und Visualisierung der Schiebersteuerung von Brunnenanlagen und Wasserspiele) gem. HOAI §§51 ff.
Die 124 ha großen Anlage des Parks Babelsberg am Havelufer in Potsdam wurde im Auftrag des Prinzen und späteren Kaiser Wilhelm (I.) 1833 von Lenné angelegt und 1842?67 von Fürst von Pückler-Muskau gestalterisch weiterentwi-ckelt. Seit den 1960er Jahren wird der Park als Gartendenkmal gepflegt. Der Park und das dazugehörige Schloss liegen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Denkmälern innerhalb der UNESCO-Welterbestätte ?Berlin-Potsdamer Kultur-landschaft? und genießen somit weitreichenden Umgebungsschutz.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin - Brandenburg plant eine umfassende Sanierung/ Grundinstand-setzung des Brauchwassernetzes im Park Babelsberg, das sternförmig vom Hochbehälter am höchsten Punkt des Parks ausgeht. Dieses seit Mitte des 19. Jahrhunderts existierende Netz dient einerseits der Bewässerung der Pflanzen, ande-rerseits ist es die Basis für die Gestaltung des Parks mit Brunnenanlagen und naturnahen, künstlichen Gewässern wie Wasserfällen, Bachläufen und zwei kleinen Seen.
Derzeit ist nur der Hauptkreislauf des Netzes bereits saniert (1. Nebenbauabschnitt), sodass das Wasser aus der Havel über eine Druckrohrleitung zum bereits sanierten Hochbehälter (Achterbecken) gepumpt und von dort über eine Lei-tung zur 40 m hohen Seefontäne geführt werden kann. Der Betrieb erfolgt weitgehend automatisiert.
Das Netz kann und soll auch künftig für die Löschwasserversorgung von Schloss Babelsberg eingesetzt werden. Um die Doppelfunktion eines Brauch- und Löschwassernetzes sicherzustellen ist eine zusätzliche, 2. Druckrohrleitung notwendig.
Für die Sanierung/Grundinstandsetzung der übrigen Bestandteile des Brauchwassernetzes (2. bis 7. Nebenbauab-schnitt) existiert eine Entwurfsplanung in Form einer genehmigten (Nachtrags-) HU-BAU. Im Rahmen der Sanie-rung/Grundinstandsetzung sind folgende Maßnahmen geplant:
— Verlegung einer zweiten Druckrohrleitung zur Verwendung des Netzes als Löschwasseranlage;
— Erkundung und Instandsetzung des Brauchwassernetzes aus Rohrleitungen, Schächten und Armaturen im 2 bis 7. Nebenbauabschnitt (NBA);
— Automatisierung von Brunnenanlagen und Wasserspielen im 2. bis 7. Nebenbauabschnitt.
Die Realisierung dieser Maßnahmen ist für 2014 bis 2016 vorgesehen.
Gegenstand der beabsichtigten Beauftragung ist die auf der vorliegenden Entwurfsplanung aufbauende Genehmi-gungs- und Ausführungsplanung, Vergabe und Bauüberwachung. Im Einzelnen:
1. Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in Verbindung mit Anlage 12 für den Anwen-dungsbereich 1 (Wasserversorgung) gem. HOAI § 40:
1.1 Sanierung 2. Druckrohrleitung: Leistungsphasen 4-8 gemäß §42 HOAI;
1.2 Erkundung und Instandsetzung Rohrleitungen, Schächte und Armaturen: Leistungsphasen 4-8, gemäß §42 HOAI (optionale Leistungen siehe Ziffer II.2.2, Option 1).
1.3 Sanierung des Flatowturmbecken (ca. 990 cbm): Leistungsphasen LP 4-8 gemäß §42 HOAI.
Die Vergabe der Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß HOAI §42 beinhaltet alle Grundleistungen der Leistungsphasen 4-8, mit Ausnahme von:
— Lph 4: Einreichung der Unterlagen, Grunderwerbsplan und Grunderwerbsverzeichnis, Mitwirken beim Erläutern gegenüber Bürgern sowie Mitwirken beim Planfeststellungsverfahren,
— Lph 7: Zusammenstellen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche sowie Einholen der Angebote,
— Lph 8: In Verzug setzen der ausführenden Unternehmer, Stellen der Anträge für behördliche Abnahmen sowie Übergabe des Objekts.
Leistungen während der Lph 4: Für die Maßnahme ist nach Kenntnis des AG kein Baugenehmigungsverfahren not-wendig, u.a. sind jedoch für die Ausführung von Maßnahmen auf Kampfmittelverdachtsfläche, für die Einleitung in das Grundwasser/Oberflächenwasser, für die Bereitstellung einer autonomen Löschwasseranlage für Schloss Babels-berg, für Eingriffe in das Gartendenkmal und ein im Park befindliches Biotop Planunterlagen vorzubereiten. Der Auf-wand für die Vorbereitung und Zusammenstellung von Unterlagen für Träger öffentlicher Belange wird gemeinsam mit der Projekteinarbeitung / Einarbeitung in die Nachtrags-HU-Bau im Rahmen der Lph 4 Genehmigungsplanung mit 4 v.H. (nach RBBau) vergütet. Damit ist der Leistungsumfang der Lph 4 sowie der Aufwand für die Projekteinarbei-tung abgegolten.
Leistungen während der Lph 5: Die Lph 5 beinhaltet u.a. die Leistung der exakten Fortschreibung einer Ortungsdoku-mentation nach einer bereits vorhandenen Vorlage zu den Nebenbauabschnitten 1 und 2 in Form einer textlichen, foto-grafischen und zeichnerischen Dokumentation der Ergebnisse der Ortung und Vermessung der jeweils für die Sanie-rung/Instandsetzung vorgesehenen Brauchwasserleitungen, Entwässerungsleitungen, Schächte und Armaturen in den Nebenbauabschnitten 3 bis 7. Der Gesamtumfang der zu dokumentierenden Bestandsanlage (3. bis 7. NBA) beträgt: 13,693 km Bewässerungsleitung, 0,416 km Entwässerungsleitung, 11 Brauchwasserschächte und 210 Armaturen (Zapfstellen, Schieber). Die Dokumentationsfortschreibung als Teil der Ausführungsplanung wird mit der Vergütung der Grundleistungen der Lph 5 (nach RBBau) mit abgegolten.
Zudem fallen folgende Besondere Leistungen an:
Örtliche Bauüberwachung, dabei sind die Ortungsbegleitung und die Überwachung der Leitungsfunktionsprüfung als Teil der Bauoberleitung bereits während der Lph 5 (Ortungsbegleitung) bzw. während der Lph 8 (Überwachung der Leitungsfunktionsprüfung) HOAI §42 zu erbringen.
2. Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in Verbindung mit Anlage 14, umfassend die An-lagengruppen 5, 7 und 8 nach HOAI § 51, für Brunnenanlagen und Wasserspiele:
? Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, hier: Anschaltung, Steuerung und Signalverar-beitung der Schieber;
? Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen, hier: Spannungsversorgung Stellantrieb;
? Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation, hier: Automatisierung und Visualisierung Schiebersteuerung.
2.1 Automatisierung Brunnenanlagen und Wasserspiele, Anlagengruppen 5, 7 und 8: Leistungsphasen 4-8 gemäß §53 HOAI (optionale Leistungen siehe Ziffer II.2.2, Option 1).
Die Vergabe der Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung gemäß HOAI §53 umfasst alle Grundleistungen der Leistungsphasen 4-8.
Leistungen während der Lph 4: analog zu Punkt 1. Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke.
Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Ingenieurbauwerke betragen insgesamt rund 1.330.000 Euro netto (davon ca. 100 000 EUR netto für 1.1 ? Druckrohrleitung und ca. 1 140 000 EUR netto für 1.2 - Erkundung und In-standsetzung Rohrleitungen usw.) und 90 000 EUR netto für 1.3 Sanierung des Flatowturmbeckens.
Die anrechenbaren Kosten für die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung betragen insgesamt rund 355 000,00 Euro netto (davon 80 000 EUR in Anlagengruppe 5, 255 000 EUR in Anlagengruppe 7 und 20 000 in Anlagengruppe 8).
Wie oben bereits dargestellt, bestehen zusätzlich die Optionen (s. Ziff. II.2.2.) auf die Ausführungsplanung und Um-setzung der Sanierung der übrigen Bestandteile des in Gänze 21,5 km langen Bewässerungsnetzes mit insgesamt 122 Zapfstellen, sowie der Bau einer 850 m langen Entwässerungsleitung für den Großen See (Fassungsvermögen des künstlichen Sees: 5 000 cbm) und die Automatisierung des künstlichen Wasserfalls am Großen See.
Eine losweise Vergabe der Planungsleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen (Festlegung in II.2.2).
Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich Januar 2013; 2. Abgabe der restlichen Aus-schreibungsunterlagen: voraussichtlich Oktober 2013; 4. Geplante Baudurchführung: voraussichtlich 2014 (Realisie-rung bis einschließlich 2016); 5. Projektabschluss: im Nachgang.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-10-24 Auftragsbekanntmachung
2013-05-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-10-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Siehe Pkt. II.1.5) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Vergabestelle
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.spsg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Telefon: +49 3319694-375/-372 📞
Fax: +49 3319694-373 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-10-24 📅
Einreichungsfrist: 2012-11-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 208-342666
ABl. S-Ausgabe: 208
Zusätzliche Informationen
Die in III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Angabe der Projektbezeichnung Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz) schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages sind ausschließlich unter nachfolgend genanntem Link abzufordern: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich. Die Registrierung ist kostenfrei. Zum download der Unterlagen wird keine zusätzlich Software benötigt. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt ?Subunternehmerverpflichtungserklärung? zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Bewerbungsformular Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar. Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk: Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz) gekennzeichnet ist, einzureichen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Im Falle einer Bieterge-meinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen. Zu IV.2.1 Zuschlagskriterien: 1. bearbeitendes Personal 23-fach: Objektplanung Ingenieurbauwerke: Projektleiter: eigener Erfahrungshinter-grund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 3-fach / Bauleiter: eigener Erfahrungshintergrund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 2-fach; Fachplanung Technische Ausrüstung: Projektleiter: eigener Erfah-rungshintergrund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 3-fach / Bauleiter: eigener Erfahrungshinter-grund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 2-fach; projektspezifische Kapazitäten 5-fach. 2. Strukturelle Herangehensweise 6-fach: Projektorganisation 2-fach, Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Termin- und Kostensteuerung 2-fach. 3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen 17-fach: Vorgehensweise bei Erkundungsmaß-nahmen 4-fach; Sanierung eines Bewässerungsnetzes 4-fach; Maßnahmen im Bereich MSR-Technik 5-fach; Bau von LWL-Trassen der Signalübertragung von Schiebern 3-fach; Methodik zur Qualitätssicherung in der Bauausführung 1-fach. 4. Gesamteindruck der Präsentation 3-fach. 5. Honorarangebot 6-fach. Es können maximal 275 Punkte erreicht werden. Beispiel: Unterkriterium Projektspezifische Kapazitäten: erreicht 5 Punkte / Gewichtung 5-fach / gewichtete Punkte 25. Hinweis zur Bewertung der Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht angesprochen bzw. bei Nichtanwesenheit der Projektleitung/Bauleitung); 1 Punkt: aus-reichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne erkennbaren Projektbezug); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende / plausible Aussagen); 5 Punkte: gut (überzeugende / projektspezifisch angemessene / innovative Aussagen). Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punk-ten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt. Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de - Projekt ?Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz)? - zu stellen. Die Beantwortung von Bieterfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung auf dem Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg von der unter Ziffer I.1) genannten Stelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich über das o.g. Vergabeportal.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz), Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke für den Anwendungsbereich 1 (Wasserversorgung) gem. HOAI §§40 ff. sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, hier Anschaltung, Steuerung und Signalverarbeitung der Schieber), 7 (Nutzungsspe-zifische Anlagen, hier Spannungsversorgung Stellantrieb Brunnenanlagen und Wasserspiele) und 8 (Gebäudeautoma-tion, hier Automatisierung und Visualisierung der Schiebersteuerung von Brunnenanlagen und Wasserspiele) gem. HOAI §§51 ff.
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Die 124 ha großen Anlage des Parks Babelsberg am Havelufer in Potsdam wurde im Auftrag des Prinzen und späteren Kaiser Wilhelm (I.) 1833 von Lenné angelegt und 1842?67 von Fürst von Pückler-Muskau gestalterisch weiterentwi-ckelt. Seit den 1960er Jahren wird der Park als Gartendenkmal gepflegt. Der Park und das dazugehörige Schloss liegen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Denkmälern innerhalb der UNESCO-Welterbestätte ?Berlin-Potsdamer Kultur-landschaft? und genießen somit weitreichenden Umgebungsschutz.
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Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin - Brandenburg plant eine umfassende Sanierung/ Grundinstand-setzung des Brauchwassernetzes im Park Babelsberg, das sternförmig vom Hochbehälter am höchsten Punkt des Parks ausgeht. Dieses seit Mitte des 19. Jahrhunderts existierende Netz dient einerseits der Bewässerung der Pflanzen, ande-rerseits ist es die Basis für die Gestaltung des Parks mit Brunnenanlagen und naturnahen, künstlichen Gewässern wie Wasserfällen, Bachläufen und zwei kleinen Seen.
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Derzeit ist nur der Hauptkreislauf des Netzes bereits saniert (1. Nebenbauabschnitt), sodass das Wasser aus der Havel über eine Druckrohrleitung zum bereits sanierten Hochbehälter (Achterbecken) gepumpt und von dort über eine Lei-tung zur 40 m hohen Seefontäne geführt werden kann. Der Betrieb erfolgt weitgehend automatisiert.
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Das Netz kann und soll auch künftig für die Löschwasserversorgung von Schloss Babelsberg eingesetzt werden. Um die Doppelfunktion eines Brauch- und Löschwassernetzes sicherzustellen ist eine zusätzliche, 2. Druckrohrleitung notwendig.
Für die Sanierung/Grundinstandsetzung der übrigen Bestandteile des Brauchwassernetzes (2. bis 7. Nebenbauab-schnitt) existiert eine Entwurfsplanung in Form einer genehmigten (Nachtrags-) HU-BAU. Im Rahmen der Sanie-rung/Grundinstandsetzung sind folgende Maßnahmen geplant:
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— Verlegung einer zweiten Druckrohrleitung zur Verwendung des Netzes als Löschwasseranlage;
— Erkundung und Instandsetzung des Brauchwassernetzes aus Rohrleitungen, Schächten und Armaturen im 2 bis 7. Nebenbauabschnitt (NBA);
— Automatisierung von Brunnenanlagen und Wasserspielen im 2. bis 7. Nebenbauabschnitt.
Die Realisierung dieser Maßnahmen ist für 2014 bis 2016 vorgesehen.
Gegenstand der beabsichtigten Beauftragung ist die auf der vorliegenden Entwurfsplanung aufbauende Genehmi-gungs- und Ausführungsplanung, Vergabe und Bauüberwachung. Im Einzelnen:
1. Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in Verbindung mit Anlage 12 für den Anwen-dungsbereich 1 (Wasserversorgung) gem. HOAI § 40:
1.1 Sanierung 2. Druckrohrleitung: Leistungsphasen 4-8 gemäß §42 HOAI;
1.2 Erkundung und Instandsetzung Rohrleitungen, Schächte und Armaturen: Leistungsphasen 4-8, gemäß §42 HOAI (optionale Leistungen siehe Ziffer II.2.2, Option 1).
1.3 Sanierung des Flatowturmbecken (ca. 990 cbm): Leistungsphasen LP 4-8 gemäß §42 HOAI.
Die Vergabe der Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß HOAI §42 beinhaltet alle Grundleistungen der Leistungsphasen 4-8, mit Ausnahme von:
— Lph 4: Einreichung der Unterlagen, Grunderwerbsplan und Grunderwerbsverzeichnis, Mitwirken beim Erläutern gegenüber Bürgern sowie Mitwirken beim Planfeststellungsverfahren,
— Lph 7: Zusammenstellen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche sowie Einholen der Angebote,
— Lph 8: In Verzug setzen der ausführenden Unternehmer, Stellen der Anträge für behördliche Abnahmen sowie Übergabe des Objekts.
Leistungen während der Lph 4: Für die Maßnahme ist nach Kenntnis des AG kein Baugenehmigungsverfahren not-wendig, u.a. sind jedoch für die Ausführung von Maßnahmen auf Kampfmittelverdachtsfläche, für die Einleitung in das Grundwasser/Oberflächenwasser, für die Bereitstellung einer autonomen Löschwasseranlage für Schloss Babels-berg, für Eingriffe in das Gartendenkmal und ein im Park befindliches Biotop Planunterlagen vorzubereiten. Der Auf-wand für die Vorbereitung und Zusammenstellung von Unterlagen für Träger öffentlicher Belange wird gemeinsam mit der Projekteinarbeitung / Einarbeitung in die Nachtrags-HU-Bau im Rahmen der Lph 4 Genehmigungsplanung mit 4 v.H. (nach RBBau) vergütet. Damit ist der Leistungsumfang der Lph 4 sowie der Aufwand für die Projekteinarbei-tung abgegolten.
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Leistungen während der Lph 5: Die Lph 5 beinhaltet u.a. die Leistung der exakten Fortschreibung einer Ortungsdoku-mentation nach einer bereits vorhandenen Vorlage zu den Nebenbauabschnitten 1 und 2 in Form einer textlichen, foto-grafischen und zeichnerischen Dokumentation der Ergebnisse der Ortung und Vermessung der jeweils für die Sanie-rung/Instandsetzung vorgesehenen Brauchwasserleitungen, Entwässerungsleitungen, Schächte und Armaturen in den Nebenbauabschnitten 3 bis 7. Der Gesamtumfang der zu dokumentierenden Bestandsanlage (3. bis 7. NBA) beträgt: 13,693 km Bewässerungsleitung, 0,416 km Entwässerungsleitung, 11 Brauchwasserschächte und 210 Armaturen (Zapfstellen, Schieber). Die Dokumentationsfortschreibung als Teil der Ausführungsplanung wird mit der Vergütung der Grundleistungen der Lph 5 (nach RBBau) mit abgegolten.
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Zudem fallen folgende Besondere Leistungen an:
Örtliche Bauüberwachung, dabei sind die Ortungsbegleitung und die Überwachung der Leitungsfunktionsprüfung als Teil der Bauoberleitung bereits während der Lph 5 (Ortungsbegleitung) bzw. während der Lph 8 (Überwachung der Leitungsfunktionsprüfung) HOAI §42 zu erbringen.
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2. Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in Verbindung mit Anlage 14, umfassend die An-lagengruppen 5, 7 und 8 nach HOAI § 51, für Brunnenanlagen und Wasserspiele:
? Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, hier: Anschaltung, Steuerung und Signalverar-beitung der Schieber;
? Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen, hier: Spannungsversorgung Stellantrieb;
? Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation, hier: Automatisierung und Visualisierung Schiebersteuerung.
2.1 Automatisierung Brunnenanlagen und Wasserspiele, Anlagengruppen 5, 7 und 8: Leistungsphasen 4-8 gemäß §53 HOAI (optionale Leistungen siehe Ziffer II.2.2, Option 1).
Die Vergabe der Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung gemäß HOAI §53 umfasst alle Grundleistungen der Leistungsphasen 4-8.
Leistungen während der Lph 4: analog zu Punkt 1. Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke.
Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Ingenieurbauwerke betragen insgesamt rund 1.330.000 Euro netto (davon ca. 100 000 EUR netto für 1.1 ? Druckrohrleitung und ca. 1 140 000 EUR netto für 1.2 - Erkundung und In-standsetzung Rohrleitungen usw.) und 90 000 EUR netto für 1.3 Sanierung des Flatowturmbeckens.
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Die anrechenbaren Kosten für die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung betragen insgesamt rund 355 000,00 Euro netto (davon 80 000 EUR in Anlagengruppe 5, 255 000 EUR in Anlagengruppe 7 und 20 000 in Anlagengruppe 8).
Wie oben bereits dargestellt, bestehen zusätzlich die Optionen (s. Ziff. II.2.2.) auf die Ausführungsplanung und Um-setzung der Sanierung der übrigen Bestandteile des in Gänze 21,5 km langen Bewässerungsnetzes mit insgesamt 122 Zapfstellen, sowie der Bau einer 850 m langen Entwässerungsleitung für den Großen See (Fassungsvermögen des künstlichen Sees: 5 000 cbm) und die Automatisierung des künstlichen Wasserfalls am Großen See.
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Eine losweise Vergabe der Planungsleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen (Festlegung in II.2.2).
Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich Januar 2013; 2. Abgabe der restlichen Aus-schreibungsunterlagen: voraussichtlich Oktober 2013; 4. Geplante Baudurchführung: voraussichtlich 2014 (Realisie-rung bis einschließlich 2016); 5. Projektabschluss: im Nachgang.
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Beschreibung der Optionen:
(1) Stufenweise Vergabe: Die Vergabe der Leistungen gemäß Ziffer II.1.5 erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich folgende Leistungsstu-fen beauftragt und es wird folgende Stufenteilung festgelegt:
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— Sanierung Druckrohrleitung: beauftragt wird Stufe 1 ? Leistungsphase 4 gemäß HOAI §42, festgelegt wird weiter-hin die Aufteilung in Stufe 2 Leistungsphase 5, Stufe 3 ? Leistungsphasen 6 und 7 und Stufe 4 ? Leistungsphase 8;
Erkundung und Instandsetzung von Rohrleitungen, Schächten und Armaturen: beauftragt wird Stufe 1 - Leistungs-phase 4 gemäß HOAI §42, festgelegt wird weiterhin die Aufteilung in Stufe 2 Leistungsphase 5, Stufe 3 Leis-tungsphasen 6 und 7 und Stufe 4 Leistungsphase 8;
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Sanierung des Flatowturmbeckens: beauftragt wird Stufe 1 ? Leistungsphase 4 gemäß HOAI § 42, festgelegt wird weiterhin die Aufteilung in Stufe 2 Leistungsphase 5, Stufe 3 ? Leistungsphasen 6 und 7 und Stufe 4 Leistungs-phase 8;
Automatisierung der Brunnenanlagen und Wasserspiele: beauftragt wird Stufe 1 - Leistungsphase 4 gemäß HOAI §53, festgelegt wird weiterhin die Aufteilung in Stufe 2 ? Leistungsphase 5, Stufe 3 ? Leistungsphasen 6 und 7 und Stufe 4 Leistungsphase 8).
(2) Priorisierung von Teilabschnitten des Gesamtnetzes: Für die Bauleistungen am Brauchwassernetz ist eine ab-schnittsweise Vergabe und Baudurchführung auf insgesamt 2-3 Bauabschnitten verteilt auf 3 Jahre geplant. Die Beauf-tragung einzelner Leistungsstufen gemäß Ziffer II.1.5 kann ab Stufe 2 bauabschnittweise erfolgen ohne Rechtsan-spruch auf die Beauftragung aller Bauabschnitte. Um die Kostenobergrenze des Projekts in Höhe von 5 700 000 EUR brutto (davon verbleiben nach Abzug der bereits realisierten Maßnahmen für das Leitungsnetz, die Rekultivierung von Wasserläufen und die Restaurierung von Brunnen noch 3,8 Mio ?) einzuhalten, wird der Maßnahmenumfang bei der Beauftragung der einzelnen Leistungsstufen vorläufig oder, falls notwendig, endgültig um einzelne Bauabschnitte / Unterbauabschnitte reduziert, bis Kostensicherheit ausreichend gewährleistet ist.
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(3) Optionen: Realisierung von Maßnahmen mit einer Zielplanung für die Jahre 2018 ff.:
— Erkundung und Instandsetzung von Rohrleitungen, Schächten und Armaturen: Leistungsphasen 4-8 HOAI §42 (an-rechenbare Kosten ca. 310 000,00 EUR netto),
— Automatisierung der Brunnen und Wasserspiele: Leistungsphasen 4-8 HOAI §53 (AGr 5, 7 und 8, anrechenbare Kosten ca. 82 000,00 EUR netto, davon 25 000 EUR in Anlagengruppe 5, 55 000 EUR in Anlagengruppe 7 und 5 000 in Anlagengruppe 8),
— Neubau Entwässerungsleitung Großer See (ca. 850m): Leistungsphasen 4-8 HOAI §42 (anrechenbare Kosten ca. 305 000,00 EUR netto).
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: 4123133
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Potsdam.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise/Erklärungen ? bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern ? sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlos-sen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
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(1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Re-gister des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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(2) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass
a. keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6) vorliegen;
b. er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet;
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c. er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zu-verlässigkeit in Frage stellen;
d. er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftragge-ber nachweislich festgestellt wurde;
e. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften seines Hei-matlandes ordnungsgemäß erfüllt hat;
f. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat;
g. er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
(3) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
(4) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular); vgl. Ziff. III.3.1.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausge-schlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
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(1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) insgesamt,
(2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) für Objektplanungsleistungen bei Ingenieurbauwerken im Sinne HOAI §42 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI §40 insgesamt sowie für Objektplanungsleistungen im Sinne HOAI §42 42 im Anwendungs-bereich 1 im Sinne HOAI §40 im Bereich Bauen im Bestand (Umbau- / Modernisierungs- / Instandhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne §2 HOAI).
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(3) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) für Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI §51 insgesamt sowie für Fachplanungsleistungen im Sinne HOAI §53 in den Anla-gengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI §51 im Bereich Bauen im Bestand (Umbau- / Modernisierungs- / In-standhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne §2 HOAI),
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(4) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Mindeststandards: Keine.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
(1) Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Ingenieure im Leistungsbild Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 insgesamt, Ingenieure im Leistungsbild Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung, Ingenieure im Leistungsbild Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 mit größer/gleich 8 Jahren Berufserfahrung sowie Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI 2009 §51 insgesamt, Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI 2009 §51 mit größer/gleich 5 Jahren Be-rufserfahrung, Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2009 §53 in den Anla-gengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI 2009 §51 mit größer/gleich 8 Jahren Berufserfahrung, sonstige Mitar-beiter.
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(2) Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung / Bauleitung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 gemäß HOAI 2009 §40 und im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 gemäß HOAI 2009 §51 zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, Dauer der Berufserfahrung als Projektlei-ter/stellvertretender Projektleiter bzw. Bauleiter im Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 gemäß HOAI 2009 §40 / im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 gemäß HOAI 2009 §51 in Jahren.
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(3) Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Un-terauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemein-schaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Un-terauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt Subunternehmerverpflichtungserklärung? zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unter-schrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
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(4) Für das in Ziffer II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (siehe Bewerbungsformular) zu mind. einem und max. zu drei Referenzprojekten im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42 so-wie Angaben zu mind. einem und max. zu drei Referenzprojekten im Bereich Technische Ausrüstung im Sinne HOAI §53 zu machen. Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden, die folgende Bedingungen erfül-len:
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A. Objektplanung Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42:
— Es müssen Bauwerke/Anlagen aus dem Anwendungsbereich 1 (Wasserversorgung) im Sinne HOAI 2009 §40 bearbeitet worden sein,
— Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2009 §42 im Zeitraum 10/2007 bis 09/2012.
B. Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2009 §53:
— Es müssen Anlagen der Anlagengruppen 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und/oder 7 (nutzungsspezifische Anlagen) und/oder 8 (Gebäudeautomation) im Sinne HOAI 2009 §51 bearbeitet worden sein,
— Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2009 §53 im Zeitraum 10/2007 bis 09/2012.
Eine Referenz für den Leistungsbereich A kann erneut auch in Leistungsbereich B benannt werden, sofern das Projekt beide Leistungsbereiche abdeckt.
Wird nicht mindestens je ein Referenzprojekt benannt, so wird die Bewerbung vom weiteren Vergabeverfah-ren ausgeschlossen. Werden mehr als drei je Leistungsbereich genannt, so werden nur die im Teilnahmeantrag mit Nr. 5.1.1 bis 5.1.3 bzw. 5.2.1 bis 5.2.3 bezeichneten Referenzprojekte gewertet.
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Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten, Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen.
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Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort,
— Auftraggeber,
— Bei Bietergemeinschaften/ Subunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2009 § 42 im Anwendungsbereich 1 (Bauwerke/Anlagen der Wasserversorgung) im Sinne HOAI §40 bzw. bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5 und/oder 7 und 8 im Sinne HOAI 2009 § 51,
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— Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2009 §42 (Objektplanung Ingenieurbauwerke) bzw. im Sinne HOAI 2009 § 53 (Technische Ausrüstung),
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2009 §43 bzw. HOAI 2009 § 54),
— Anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 § 41 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 (Bauwerke/Anlagen der Wasserversorgung) bzw. anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 § 52 in den Anlagengruppen 5 und/oder 7 und/oder 8 im Sinne HOAI 2009 § 51,
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— Art der Baumaßnahme (Neubau/Wiederaufbau/Erweiterungsbau; Umbau-/ Modernisierungsmaßnahme; Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angaben zu tätigen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte):
— Maßnahme/n in Grün-, Park- oder Gartenanlage / in denkmalgeschützter Grün-, Park- oder Gartenanlage / in einem UNESCO-Weltkulturerbe,
— Angaben zu Projektspezifika im Leistungsbereich A: Planung / Realisierung einer Druckrohrleitung; Planung / Realisierung von mit Brunnen verbundenen Rohrleitungen, Schächten und Armaturen; Planung / Realisierung der Instandsetzung von mit Brunnen verbundenen Rohrleitungen, Schächten und Armatu-ren; Planung / Realisierung eines Bewässerungsnetzes; Planung / Realisierung der Sanierung eines Be-wässerungsnetzes; Planung / Realisierung der Sanierung eines Bewässerungsnetzes in einer Grün-, Park- oder Gartenanlage; Planung / Realisierung eines Wasserbeckens; Planung / Realisierung der Sanierung eines Wasserbeckens; Planung / Realisierung der Sanierung eines denkmalgeschützten Wasserbeckens; Planung / Realisierung der Sanierung eines denkmalgeschützten Wasserbeckens; Erkundung von Rohrlei-tungen und/oder Schächten, Armaturen; Erstellung bzw. Fortschreibung einer Ortungsdokumentation ei-nes Wassernetzes; Durchführung und Auswertung von hydraulischen Leistungs- und Funktionsmessun-gen; Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation für öffentl. Versorgungsunternahmen / Zweck-verbände; Erstellung HU-Bau / ES-Bau / EW-Bau / AFU-Bau;. Realisierung der Maßnahme bei laufen-dem Betrieb),
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— Angaben zu Projektspezifika im Leistungsbereich B: Planung / Realisierung der Automatisierung von Brunnenanlagen und Wasserspielen, Schiebern u.ä.; Planung / Realisierung der Automatisierung von künstlichen Wasserfällen; Planung/Realisierung der Steuerung von Wasserversorgungsanlagen/-systemen; Planung / Realisierung einer Wasser-Filteranlage zur Nährstoffreduzierung; Planung / Realisie-rung von Anschaltung, Steuerung und Signalübertragung der Antriebe und Messstellen; Planung / Reali-sierung der Automatisierung und Visualisierung der Schiebersteuerung; Planung / Realisierung von An-schluss und Einbau elektrischer Erdeinbauarmaturen; Realisierung bei laufendem Betrieb).
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Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, wer-den vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.:
(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2009 §42 im Anwendungsbereich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
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(2) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2009 §53 in den Anlagengruppen 5, 7 und 8 im Sinne HOAI 2009 §51 mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
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(3) Für die Referenzprojekte im Leistungsbereich A Objektplanung Ingenieurbauwerke? (5.1.1 bis 5.1.3), die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten außerdem die folgenden Mindestanforderungen:
— mindestens ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber im Sinne GWB §98,
— mindestens ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand (Umbau-/Modernisierungs- und/oder In-standhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme im Sinne HOAI 2009 §2),
— mindestens ein Referenzprojekt, das die Planung/Realisierung der Sanierung eines Wasserbeckens beinhaltete,
— mindestens ein Referenzprojekt mit anrechenbaren Kosten im Sinne HOAI 2009 §41 im Anwendungsbe-reich 1 im Sinne HOAI 2009 §40 (Bauwerke/Anlagen der Wasserversorgung) größer/gleich 850 000,00 EUR netto,
— durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 im Sinne HOAI 2009 § 42 im Anwendungsbereich 1 (Bauwerke/Anlagen der Wasserversorgung) im Sinne HOAI 2009 § 40 mindestens einmal abgedeckt sein.
(4) Für die Referenzprojekte im Leistungsbereich B ?Technische Ausrüstung? (5.2.1 bis 5.2.3), die die o.g. Be-dingungen erfüllen, gelten außerdem die folgenden Mindestanforderungen:
— mindestens ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand (Umbau/Modernisierung und/oder In-standhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme im Sinne HOAI 2009 §2),
— mindestens ein Referenzprojekt, das die Planung/Realisierung der Steuerung von Wasserversorgungsan-lagen/-systemen beinhaltete,
— durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 im Sinne HOAI 2009 §53 für die Anlagengruppen 5 und 8 im Sinne HOAI 2009 §51 mindestens einmal abgedeckt sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000,00 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 500 000,00 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular).
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
1. Vertrag (folgende Festlegungen sind beabsichtigt: 1. Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß HOAI §42: Honorarzone III, Mindestsatz / Umbauzuschlag 20 % / Örtliche Bauüberwachung: entsprechend Ange-bot, vorzulegen ab Engere Wahl bis max. 2,8 % der anrechenbaren Kosten; 2. Fachplanungsleistungen für Techni-sche Ausrüstung gemäß HOAI §53: Honorarzone II, Mindestsatz; 3. Nebenkosten: entsprechend Angebot, vorzule-gen ab Engere Wahl, bis max. 5 % des Honorars);
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2. Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige;
3. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI; Stand: Juni 2009;
4. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
5. Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Bundes und der Landesverwaltung Brandenburg (u.a. RBBau, RLBau Bbg., BHO, LHO Bbg., RZBau)
6. Bei der Vereinbarung von Zeithonoraren werden die folgenden Stundensätze nicht überschritten: Auftragneh-mer: 54,00 EUR/Stunde; Mitarbeiter: 45,00 EUR/Stunde; Technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter mit vergleich-barer Qualifikation: 36,00 EUR/Stunde.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Be-werbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerberge-meinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzuru-fenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3) der Bekanntmachung abzugeben,
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— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter be-zeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewer-bergemeinschaft zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt).
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Die örtliche Präsenz in Potsdam-Babelsberg ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Er-fordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen,
— Bei Bedarf ist eine Reaktionszeit für Vor-Ort-Präsenz innerhalb von 6 Stunden erforderlich,
— Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben,
— Die Baumaßnahme wird abschnittsweise und bei laufender Nutzung der Gartenanlage durchgeführt.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie des Bestandes ist für das Be-werbungsverfahren nicht erforderlich.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
VOF §19 (2) und (3).
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure und Beratende Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender Ingenieur tätig zu werden.
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2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufs-angehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juris-tische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3, III.2.1, III.2.2 und III.2.3.
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderun-gen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
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Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 2 690 Punkte (detaillierte Bewertungsmatrix siehe Musterauswertung im Anhang zum Teilnahmeantrag).
(3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. bearbeitendes Personal (23)
2. Strukturelle Herangehensweise (6)
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (17)
4. Gesamteindruck der Präsentation (3)
5. Honorarangebot (6)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.spsg.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 4123133
Zusätzliche Informationen
Die in III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Angabe der Projektbezeichnung Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz) schriftlich per Mail abzufordern sind. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages sind ausschließlich unter nachfolgend genanntem Link abzufordern: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich. Die Registrierung ist kostenfrei. Zum download der Unterlagen wird keine zusätzlich Software benötigt. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt ?Subunternehmerverpflichtungserklärung? zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Bewerbungsformular Pkt. 4), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
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Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk: Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz) gekennzeichnet ist, einzureichen.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Im Falle einer Bieterge-meinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
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Zu IV.2.1 Zuschlagskriterien:
1. bearbeitendes Personal 23-fach: Objektplanung Ingenieurbauwerke: Projektleiter: eigener Erfahrungshinter-grund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 3-fach / Bauleiter: eigener Erfahrungshintergrund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 2-fach; Fachplanung Technische Ausrüstung: Projektleiter: eigener Erfah-rungshintergrund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 3-fach / Bauleiter: eigener Erfahrungshinter-grund/zeitliche Verfügbarkeit 2-fach, persönlicher Eindruck 2-fach; projektspezifische Kapazitäten 5-fach.
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2. Strukturelle Herangehensweise 6-fach: Projektorganisation 2-fach, Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Termin- und Kostensteuerung 2-fach.
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen 17-fach: Vorgehensweise bei Erkundungsmaß-nahmen 4-fach; Sanierung eines Bewässerungsnetzes 4-fach; Maßnahmen im Bereich MSR-Technik 5-fach; Bau von LWL-Trassen der Signalübertragung von Schiebern 3-fach; Methodik zur Qualitätssicherung in der Bauausführung 1-fach.
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4. Gesamteindruck der Präsentation 3-fach.
5. Honorarangebot 6-fach.
Es können maximal 275 Punkte erreicht werden. Beispiel: Unterkriterium Projektspezifische Kapazitäten: erreicht 5 Punkte / Gewichtung 5-fach / gewichtete Punkte 25.
Hinweis zur Bewertung der Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht angesprochen bzw. bei Nichtanwesenheit der Projektleitung/Bauleitung); 1 Punkt: aus-reichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne erkennbaren Projektbezug); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende / plausible Aussagen); 5 Punkte: gut (überzeugende / projektspezifisch angemessene / innovative Aussagen).
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Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punk-ten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
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Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de - Projekt ?Komplexerschließung Park Babelsberg, 5. BA (Lösch- und Brauchwassernetz)? - zu stellen. Die Beantwortung von Bieterfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich.
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Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung auf dem Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg von der unter Ziffer I.1) genannten Stelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich über das o.g. Vergabeportal.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Fax: +49 331866-1652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB:
— unverzüglich gegenüber der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in
der Bekanntmachung,
den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Eine Rüge nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gilt in diesem Verfahren nur dann als unverzüglich, wenn sie.
— während der Angebotsfrist spätestens am siebten Kalendertag nach Versand der Angebotsaufforderung oder,
— während der Frist nach § 101a Abs. 1 GWB spätestens am 7 Kalendertag nach Versand der Benachrichtigung über die Informations- und Wartepflicht bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Vergabestelle, per Briefpost oder per Telefax eingegangen ist. Siehe § 101b Abs. 2 GWB,
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— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss,
— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2012/S 208-342666 (2012-10-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 120 726,73 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 3319694372 / 3319694375 📞
Fax: +49 3319694373 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 099-168765
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 208-342666
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
V: Auftragsvergabe V.4) Angaben zum Auftragswert Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Währung: EUR.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-02-19 📅
Name: Merkel Ingenieur Consult
Postanschrift: Konsumhof 1 - 5
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14482
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Telefon: +49 3318661719 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Quelle: OJS 2013/S 099-168765 (2013-05-22)