Es sollen Planungsleistungen für den Ersatz-Neubau der Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) vergeben werden. Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung § 33 in Verbindung mit den Anlagen 2.6. und 11 zunächst für die Leistungsphase LP 2 - Vorplanung. Zum Auftragsumfang bei den Leistungen der Gebäudeplanung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsphasen 3-5. Zu den Planungsleistungen gehören die Einordnung in den städtebaulichen Rahmenplan sowie die Möglichkeit von modularer Erweiterbarkeit des Gebäudes. Auf dem Campus der Charité in Berlin Buch soll ein Gebäude mit Schwerpunkt Versuchstierzucht unter SPF-Bedingungen (SpezialPathogenFrei) und Serviceflächen errichtet werden. Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 m² Nutzflächen (NF) bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwenig zu errichtenden technischen Anlagen. Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben für die Planung der Technischen Anlagen und Serviceflächen zur Umsetzung des Bedarfs des FEM im Supportgebäude sowie die Abstimmungen zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude in Kooperation mit dem MDC müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden. Neben dem ständigen Abgleich der Planungsinhalte und der Zusammenarbeit mit dem Planungsteam des MDC an den Schnittstellen zum Supportgebäude sind hierzu regelmäßige Projektbesprechungen mit dem MDC notwendig. Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR (brutto). Für den hier relevanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtbaukosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen. Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer 1.8.2016. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus. Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu verwenden ist. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. />Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 6-9, Tragwerksplanung, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung aller Anlagengruppen ohne Labor). Die Zuschlagskriterien sind unter Ziffer IV.2.1 bekanntgegeben. Bitte auch Ziffer VI. 3. Zusätzliche Angeben Pkt. 9 beachten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-07-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-07-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3 870 qm für ca 40 000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR (brutto). Für den hier relevanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtkosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen.Übernahme von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 sowie den Anlagen 2.6 und 11 HOAI. Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.Es sollen Architektenleistungen zunächst der Leistungsphase 2 Vorplanung nach § 33 HOAI beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 5 - Ausführungsplanung vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 2.6 HOAI und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt. Die Beauftragung der künstlerischen Oberleitung als Besondere Leistung wird optional abgefragt.Die Zuschlagskriterien sind unter Ziffer IV.2.1 bekanntgegeben. Bitte auch Ziffer VI. 3. Zusätzliche Angeben Pkt. 9 beachten. Detailliertere Ausführungen hierzu gehen den Teilnehmern mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren zu.Die in Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit schließt nicht die Leistungsphasen 6 - 9 ein.Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012; LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Fertigstellung LP 5 - Ausführungsplanung: Juni 2014; Übergabe an den Nutzer 1.8.2016 (LP 8 - Objektüberwachung - Bauüberwachung).
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3 870 qm für ca 40 000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR (brutto). Für den hier relevanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtkosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen.Übernahme von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 sowie den Anlagen 2.6 und 11 HOAI. Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.Es sollen Architektenleistungen zunächst der Leistungsphase 2 Vorplanung nach § 33 HOAI beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 5 - Ausführungsplanung vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 2.6 HOAI und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt. Die Beauftragung der künstlerischen Oberleitung als Besondere Leistung wird optional abgefragt.Die Zuschlagskriterien sind unter Ziffer IV.2.1 bekanntgegeben. Bitte auch Ziffer VI. 3. Zusätzliche Angeben Pkt. 9 beachten. Detailliertere Ausführungen hierzu gehen den Teilnehmern mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren zu.Die in Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit schließt nicht die Leistungsphasen 6 - 9 ein.Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012; LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Fertigstellung LP 5 - Ausführungsplanung: Juni 2014; Übergabe an den Nutzer 1.8.2016 (LP 8 - Objektüberwachung - Bauüberwachung).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité-Universitätsmedizin Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 116_Charité_FEM_PL 2-5.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV. 2.1 und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
Von den für das Verhandlungsverfahren (Stufe 2) ausgewählten Bewerbern sind dem Auftraggeber im Rahmen der Verhandlungsgespräche konzeptionelle skizzenhafte Darstellungen zu präsentieren.
Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Die Zeichnungen und ggf. textlichen Erläuterungen sind auf ca. 3 DIN A 3 Blättern darzustellen.
Diese Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 als Zuschlagskriterium verhandelt und bewertet. Der AG verspricht sich die Darstellung der geplanten Herangehensweise für die anstehende Aufgabe.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 2 000 EUR netto.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV. 2.1 und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
Von den für das Verhandlungsverfahren (Stufe 2) ausgewählten Bewerbern sind dem Auftraggeber im Rahmen der Verhandlungsgespräche konzeptionelle skizzenhafte Darstellungen zu präsentieren.
Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Die Zeichnungen und ggf. textlichen Erläuterungen sind auf ca. 3 DIN A 3 Blättern darzustellen.
Diese Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 als Zuschlagskriterium verhandelt und bewertet. Der AG verspricht sich die Darstellung der geplanten Herangehensweise für die anstehende Aufgabe.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 2 000 EUR netto.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Planungsleistungen für den Ersatz-Neubau der Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) vergeben werden. Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung § 33 in Verbindung mit den Anlagen 2.6. und 11 zunächst für die Leistungsphase LP 2 - Vorplanung. Zum Auftragsumfang bei den Leistungen der Gebäudeplanung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsphasen 3-5.
Es sollen Planungsleistungen für den Ersatz-Neubau der Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) vergeben werden. Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung § 33 in Verbindung mit den Anlagen 2.6. und 11 zunächst für die Leistungsphase LP 2 - Vorplanung. Zum Auftragsumfang bei den Leistungen der Gebäudeplanung gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die weiteren Leistungsphasen 3-5.
Zu den Planungsleistungen gehören die Einordnung in den städtebaulichen Rahmenplan sowie die Möglichkeit von modularer Erweiterbarkeit des Gebäudes.
Auf dem Campus der Charité in Berlin Buch soll ein Gebäude mit Schwerpunkt Versuchstierzucht unter SPF-Bedingungen (SpezialPathogenFrei) und Serviceflächen errichtet werden.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 m² Nutzflächen (NF) bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwenig zu errichtenden technischen Anlagen.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 m² Nutzflächen (NF) bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwenig zu errichtenden technischen Anlagen.
Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben für die Planung der Technischen Anlagen und Serviceflächen zur Umsetzung des Bedarfs des FEM im Supportgebäude sowie die Abstimmungen zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude in Kooperation mit dem MDC müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden. Neben dem ständigen Abgleich der Planungsinhalte und der Zusammenarbeit mit dem Planungsteam des MDC an den Schnittstellen zum Supportgebäude sind hierzu regelmäßige Projektbesprechungen mit dem MDC notwendig.
Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben für die Planung der Technischen Anlagen und Serviceflächen zur Umsetzung des Bedarfs des FEM im Supportgebäude sowie die Abstimmungen zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude in Kooperation mit dem MDC müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden. Neben dem ständigen Abgleich der Planungsinhalte und der Zusammenarbeit mit dem Planungsteam des MDC an den Schnittstellen zum Supportgebäude sind hierzu regelmäßige Projektbesprechungen mit dem MDC notwendig.
Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR (brutto). Für den hier relevanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtbaukosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer 1.8.2016.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu verwenden ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 6-9, Tragwerksplanung, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung aller Anlagengruppen ohne Labor).
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 6-9, Tragwerksplanung, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung aller Anlagengruppen ohne Labor).
Die Zuschlagskriterien sind unter Ziffer IV.2.1 bekanntgegeben. Bitte auch Ziffer VI. 3. Zusätzliche Angeben Pkt. 9 beachten.
Menge oder Umfang:
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3 870 qm für ca 40 000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.
Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR (brutto). Für den hier relevanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtkosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen.
Übernahme von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 sowie den Anlagen 2.6 und 11 HOAI. Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.
Übernahme von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 sowie den Anlagen 2.6 und 11 HOAI. Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.
Es sollen Architektenleistungen zunächst der Leistungsphase 2 Vorplanung nach § 33 HOAI beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 5 - Ausführungsplanung vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 2.6 HOAI und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt. Die Beauftragung der künstlerischen Oberleitung als Besondere Leistung wird optional abgefragt.
Es sollen Architektenleistungen zunächst der Leistungsphase 2 Vorplanung nach § 33 HOAI beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 5 - Ausführungsplanung vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach Anlage 2.6 HOAI und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt. Die Beauftragung der künstlerischen Oberleitung als Besondere Leistung wird optional abgefragt.
Die Zuschlagskriterien sind unter Ziffer IV.2.1 bekanntgegeben. Bitte auch Ziffer VI. 3. Zusätzliche Angeben Pkt. 9 beachten. Detailliertere Ausführungen hierzu gehen den Teilnehmern mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren zu.
Die in Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit schließt nicht die Leistungsphasen 6 - 9 ein.
Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012; LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Fertigstellung LP 5 - Ausführungsplanung: Juni 2014; Übergabe an den Nutzer 1.8.2016 (LP 8 - Objektüberwachung - Bauüberwachung).
Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012; LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Fertigstellung LP 5 - Ausführungsplanung: Juni 2014; Übergabe an den Nutzer 1.8.2016 (LP 8 - Objektüberwachung - Bauüberwachung).
Beschreibung der Optionen:
Die stufenweise Beauftragung ab LP 3 - Entwurfsplanung; LP 4 -Genehmigungsplanung, LP 5 Ausführungsplanung (siehe hierzu Ziff.:II.1.5) Beauftragung ggf. Besonderer Leistungen (u.a. Künstlerische Oberleitung). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Die stufenweise Beauftragung ab LP 3 - Entwurfsplanung; LP 4 -Genehmigungsplanung, LP 5 Ausführungsplanung (siehe hierzu Ziff.:II.1.5) Beauftragung ggf. Besonderer Leistungen (u.a. Künstlerische Oberleitung). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: 14210E70001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Berlin Buch,
Robert-Rössle-Str. 10,
13125 Berlin:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben beachten);
2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren.
7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen;
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) (2009/2010/2011) und
2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in den letzten 3 Jahren (2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre unter 750 000 EUR (netto) liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. zwei) wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom; Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 5 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Leistungsumfang (Leistungsphasen), Bearbeitungszeit und Aufgaben des
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. zwei) wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom; Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 5 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Leistungsumfang (Leistungsphasen), Bearbeitungszeit und Aufgaben des
— Projektleiters,
— stellvertretenden Projektleiters.
2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten und/oder Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach weiteren Architekten und/oder Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten und/oder Ingenieuren mit mindestens 3 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten und/oder Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach weiteren Architekten und/oder Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten und/oder Ingenieuren mit mindestens 3 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
3. Vorstellung von zwei Referenzprojekten mit Angaben zu gestalterischen Anforderungen (siehe Ziff. IV.1.2 Pkt. 4.4): Projektbezeichnung/Projekttyp, Anforderungsgrad an das Objekt, Bearbeitungsumfang / Leistungsspektrum, Brutto-Bauwerkskosten nach DIN 276, KG 300-400, Bearbeitungszeitraum und Übergabe an den Bauherren.
3. Vorstellung von zwei Referenzprojekten mit Angaben zu gestalterischen Anforderungen (siehe Ziff. IV.1.2 Pkt. 4.4): Projektbezeichnung/Projekttyp, Anforderungsgrad an das Objekt, Bearbeitungsumfang / Leistungsspektrum, Brutto-Bauwerkskosten nach DIN 276, KG 300-400, Bearbeitungszeitraum und Übergabe an den Bauherren.
Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein.
4. Angaben zu Auftraggeber (öffentlicher/ privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, Leistungsumfang sowie ein Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften der Länder u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO, Landesbauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften der Länder u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO, Landesbauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1).
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1).
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur. Hinweis: Für die Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlagenberechtigter gem. Landesbauordnung erforderlich.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 900 000 EUR (netto) ausweist. 1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung LP 2-5) in Höhe von mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist.
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 900 000 EUR (netto) ausweist. 1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung LP 2-5) in Höhe von mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 8 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 10 angestellte Architekten und /oder Ingenieure nachweist, davon mindestens 5 angestellte Architekten und/oder Ingenieure mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 2.2 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 4 Architekten und/oder Ingenieure ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 8 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 10 angestellte Architekten und /oder Ingenieure nachweist, davon mindestens 5 angestellte Architekten und/oder Ingenieure mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 2.2 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 4 Architekten und/oder Ingenieure ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 12 Pkt. Mit 0 Punkten gewertet werden die Kriterien 3.1 und 3.2 wenn der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien: 3.1 Projektleiter max. 8 Pkt.: 3.1.1 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über mehr als 10 Berufsjahre Planungspraxis als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter in den LP 2-5 verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönliche Referenzen erforderlich. 3.1.2 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über 5 bis 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig und davon mindestens 2 Jahre als Projektleiter in den LP 2-5 verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretende Projektleiter max. 4 Pkt.: 3.2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über mehr als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2.2 - 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über 3 bis 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 2 persönliche Referenzen erforderlich.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 12 Pkt. Mit 0 Punkten gewertet werden die Kriterien 3.1 und 3.2 wenn der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien: 3.1 Projektleiter max. 8 Pkt.: 3.1.1 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über mehr als 10 Berufsjahre Planungspraxis als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter in den LP 2-5 verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönliche Referenzen erforderlich. 3.1.2 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über 5 bis 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig und davon mindestens 2 Jahre als Projektleiter in den LP 2-5 verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretende Projektleiter max. 4 Pkt.: 3.2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über mehr als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2.2 - 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über 3 bis 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 2 persönliche Referenzen erforderlich.
4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziff. III.2.3): max. 90 Pkt. Jedes der 2 Referenzprojekte wird in der Summe der Unterkriterien mit bis zu 42 Pkt. bewertet; einmalig zusätzlich 6 Pkt.. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a) bis d) erfüllt sind;
4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziff. III.2.3): max. 90 Pkt. Jedes der 2 Referenzprojekte wird in der Summe der Unterkriterien mit bis zu 42 Pkt. bewertet; einmalig zusätzlich 6 Pkt.. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a) bis d) erfüllt sind;
a) wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name(Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger eigenverantwortlich bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
a) wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name(Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger eigenverantwortlich bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
b) Die Angaben zu Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung, Bausumme der KG 300 und 400 DIN 276 in EUR brutto sind erforderlich;
c) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d.h. die Übergabe des Objektes (LP8) an den Bauherrn darf max. 7 Jahre zurückliegen (d.h. Übergabe an den Bauherrn vor dem Tag der Bekanntmachung);
d) Mindestens eine der geforderten Referenzen muss folgende Anforderungen vollständig erfüllen, sonst werden beide Referenzen mit 0 Pkt. gewertet.
Die Planungsleistungen an dem Projekt umfassen die LP 2 bis 5 HOAI.
Das Projekt wurde innerhalb der letzten 7 Jahre komplett an den Nutzer übergeben.
Das Gebäude ist den Bereichen Forschungs-, Laborbau und / oder Versuchstierhaltung eindeutig zuzuordnen.
Die Baukosten KG 300-400 des Projektes betragen mindestens 7 000 000 EUR brutto. Werden die Bedingungen a bis d erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 — 9 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der benannte Projektleiter bzw. der benannte stellvertretende Projektleiter in diesem Projekt ebenfalls als Projektleiter bzw. Stellvertreter verantwortlich tätig waren. 4.2 — Baukosten (brutto): max. 9 Pkt.: 4.2.1 - 9 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 15 000 000 EUR betragen. 4.2.2 - 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 10 000 000 EUR betragen. 4.2.3 - 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 5 000 000 EUR betragen. 4.3 Labortierhaltung / Versuchstierhaltung: max. 16 Pkt. 4.3.1 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einer Fläche für Labore von mindestens 800 qm Nutzfläche (NF). 4.3.2 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Versuchstierhaltung mit mindestens 800 qm NF Tierhaltungsfläche und / oder Transgenlabore handelt. 4.4 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt, wenn es hohe gestalterische Anforderungen erfüllt (Preis oder Ankauf oder lobende Erwähnung in einem regelgerechten Wettbewerb oder andere öffentlich bekannt gemachte Auszeichnung für ein realisiertes Projekt, z.B. Architekturpreis). 4.5 - Einmalig zusätzlich werden 6 Pkt. vergeben, wenn es sich bei mindestens einer der genannten Referenzen um einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) handelt und ein Referenzschreiben vom Auftraggeber dies bestätigt. In der Summe aller Kriterien werden maximal 120 Punkte vergeben.
Die Baukosten KG 300-400 des Projektes betragen mindestens 7 000 000 EUR brutto. Werden die Bedingungen a bis d erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 — 9 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der benannte Projektleiter bzw. der benannte stellvertretende Projektleiter in diesem Projekt ebenfalls als Projektleiter bzw. Stellvertreter verantwortlich tätig waren. 4.2 — Baukosten (brutto): max. 9 Pkt.: 4.2.1 - 9 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 15 000 000 EUR betragen. 4.2.2 - 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 10 000 000 EUR betragen. 4.2.3 - 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn die Baukosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 mindestens 5 000 000 EUR betragen. 4.3 Labortierhaltung / Versuchstierhaltung: max. 16 Pkt. 4.3.1 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einer Fläche für Labore von mindestens 800 qm Nutzfläche (NF). 4.3.2 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Versuchstierhaltung mit mindestens 800 qm NF Tierhaltungsfläche und / oder Transgenlabore handelt. 4.4 - 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt, wenn es hohe gestalterische Anforderungen erfüllt (Preis oder Ankauf oder lobende Erwähnung in einem regelgerechten Wettbewerb oder andere öffentlich bekannt gemachte Auszeichnung für ein realisiertes Projekt, z.B. Architekturpreis). 4.5 - Einmalig zusätzlich werden 6 Pkt. vergeben, wenn es sich bei mindestens einer der genannten Referenzen um einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) handelt und ein Referenzschreiben vom Auftraggeber dies bestätigt. In der Summe aller Kriterien werden maximal 120 Punkte vergeben.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gestaltung einer weitgehend fensterlosen Fassade; Sensibilität für die umgebende Bebauung; planerische Umsetzung der Tierhaltungskonzeption (1)
2. Maßnahmen zur Minimierung der Betriebskosten (2)
3. Kostensichere Planung bei Umsetzung des Bedarfsprogramms (3)
4. Integration von Haustechnik und Labortechnik und die Zusammenarbeit mit den Fachplanungsbüros (4)
5. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz und Frau Haase
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-11-01 📅
Datum des Endes: 2014-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14210E70001
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV. 2.1 und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV. 2.1 und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
Von den für das Verhandlungsverfahren (Stufe 2) ausgewählten Bewerbern sind dem Auftraggeber im Rahmen der Verhandlungsgespräche konzeptionelle skizzenhafte Darstellungen zu präsentieren.
Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Die Zeichnungen und ggf. textlichen Erläuterungen sind auf ca. 3 DIN A 3 Blättern darzustellen.
Diese Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 als Zuschlagskriterium verhandelt und bewertet. Der AG verspricht sich die Darstellung der geplanten Herangehensweise für die anstehende Aufgabe.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 2 000 EUR netto.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 145-242764 (2012-07-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-03-18) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Kontakt
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Fax: +49 30901393301 📠
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbarunter:
http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 116_Charité_FEM_PL 2-5.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisen den Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5“ gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV.2.1) und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
Von den für das Verhandlungsverfahren (Stufe 2) ausgewählten Bewerbern sind dem Auftraggeber im Rahmen der Verhandlungsgespräche konzeptionelle skizzenhafte Darstellungen zu präsentieren.
Im Rahmen der 2. Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Die Zeichnungen und ggf. textlichen Erläuterungen sind auf ca. 3 DIN A 3 Blättern darzustellen.
Diese Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 als Zuschlagskriterium verhandelt und bewertet. Der AG verspricht sich die Darstellung der geplanten Herangehensweise für die anstehende Aufgabe.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 2 000 EUR netto.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbarunter:
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisen den Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 116_Charité_FEM_PL2-5“ gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 21.8.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Soweit noch nicht bekannt gegeben, werden in der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Verhandlung den Bewerbern die Verfahrensbedingungen, Angaben zu Fristen sowie zu Zuschlagskriterien nach Ziffer IV.2.1) und deren Gewichtung im Detail benannt. Die benannten Zuschlagskriterien unter Ziffer IV.2.1) sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben.
Von den für das Verhandlungsverfahren (Stufe 2) ausgewählten Bewerbern sind dem Auftraggeber im Rahmen der Verhandlungsgespräche konzeptionelle skizzenhafte Darstellungen zu präsentieren.
Im Rahmen der 2. Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Konzeptionelle, skizzenhafte Darstellungen zur Fassade in Ansicht und Schnitt im Maßstab 1:200 mit prototypischem Fassadendetail; Beispielhafte Grundrissdarstellung des Tierhaltungsbereiches im Maßstab 1:200 mit Ausschnittdetail zur Tierhaltungskonzeption.
Die Zeichnungen und ggf. textlichen Erläuterungen sind auf ca. 3 DIN A 3 Blättern darzustellen.
Diese Unterlagen werden im Rahmen der Stufe 2 als Zuschlagskriterium verhandelt und bewertet. Der AG verspricht sich die Darstellung der geplanten Herangehensweise für die anstehende Aufgabe.
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 2 000 EUR netto.
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin,Campus Berlin Buch,
13125 Berlin,
DEUTSCHLAND.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität der geplanten Herangehensweise einer weitgehend fensterlosen Fassade (20)
2. Qualität der geplanten Herangehensweise auf Sensibilität für die umgebende Bebauung (20)
3. Qualität im Hinblick auf planerische Umsetzung der Tierhaltungskonzeption (20)
4. Qualitätssicherung im Hinblick auf die planerische Umsetzung in ein schlüssiges Gebäude-, Organisations- und Versorgungskonzept (20)
5. Kostensteuerung Qualitätssicherung im Hinblick auf die Integration von Haustechnik und Labortechnik (10)
6. Qualitätssicherung im Hinblick auf MInimierung der Betriebskosten durch höchste Energieeffizienz (10)
7. Qualitätssicherung für kostensichere Planung bei Umsetzung des Bedarfsprogramms (10)
8. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-11-30 📅
Name: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten
Postanschrift: Alt-Moabit 63
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.heinlewischerpartner.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz/Frau Haase