Leistungen der TA Laborplanung für den Ersatz-Neubau der Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) am Standort der Charité Universitätsmedizin Berlin-Campus Berlin-Buch

Charité-Universitätsmedizin Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Für den Ersatz-Neubau Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) sollen Ingenieurleistungen der technischen Gebäudeausrüstung beauftragt werden.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54. Zunächst soll die Leistungsphase LP 2 -Vorplanung der Anlagengruppe 7 hier für die:
Kostengruppen KG 473 – Medienversorgungsanla-gen,
KG 474 - Labortechnische Anlagen,
KG 612 - Laborausstattung gemäß DIN 276 vergeben werden.
Grundlage der weiteren Planung der Baumaßnahme ist das gebilligte Bedarfsprogramm vom Oktober 2011, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze für die Labortechnik beträgt ca. 3,8 Mio. € (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen Neubau mit einer Nutzfläche von 3.870 m² und einem Bruttorauminhalt von ca. 29 000 m³. Es soll ein Gebäude mit dem Schwerpunkt Versuchstierzucht mit SPF-Haltung (SpezialPathogenFrei) einschließlich Transgenlabor mit einer Haltung von ca. 40 000 Zuchttieren und einer Nutzfläche von 1 870 m², 1 350 m² Serviceflächen und 280 m² Büroflächen mit Seminarräumen und den erforderlichen technischen Anlagen errichtet werden.
Labore und Messräume innerhalb der Tierhaltung benötigen eine Sicherheitsstufe 2-konforme Grundausstattung (GenTSV – Gentechnik-Sicherheitsverordnung, Biostoffverordnung).
Baulich und technisch sind modulare Raumsysteme zu entwickeln, die eine wirtschaftliche Raumorganisation durch Gruppierung und Stapelung zulassen. Die Festlegung der erforderlichen Grundraster erfolgt anhand der zentralen Kernräume – der Tierhaltungsräume. Das vorliegende Raumpro-gramm definiert diesbezüglich Tierhaltungsräume, Isolatorenräume und Standardlabore. In allen Funktionsbereichen sind Labore als Multi-User-Eingriffsräume erforderlich.
Die erforderlichen Tierhaltungskapazitäten umfassen:
A Versuchstierzucht;
B Quarantäne, Ammenzucht, transgene Technologien und Isolatorenhaltung;
C Experimentalhaltung;
D infrastrukturelle Bereiche (Lager, Tierkäfigwäsche, Tiertransport, Archive, Sozialräume);
E Forschungsflächen (Labore, Messräume, Operationsräume).
In Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum (MDC) soll weiterhin ein Supportgebäude mit gemeinsamer Nutzung der zentralen Betriebstechnik und eines zentralen Servicezentrums mit Käfigaufbereitung entstehen. Die Planung und die Errichtung des Supportgebäudes werden vom MDC übernommen. Bauliche und technische Vorgaben in Bezug auf den Bedarf des FEM im Supportgebäude sind an das MDC zu übergeben.
Die Planungs- und Ausführungsgrenze bildet die Gebäudekante.
Im Supportgebäude werden betriebstechnische Anlagen wie Wärmeerzeugung, Kältetechnik, Elektrohauptverteilung, Ersatzstromaggregate, Aufbereitung von Dampf, Druck und Gase, Infrastruktur wie Käfigwaschanlage, Aufbereitung und Lagerung, Personalräume und Umkleiden vorgesehen.
Die Herstellungskosten des Supportgebäudes sind im Gesamtbudget darzustellen, sind aber keine anrechenbaren Kosten.
Der Auftrag beinhaltet Planungs- und Bauleitungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 der Anlagengruppe 7) nutzungsspezifische Anlagen.
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme vorgesehen:
— Planung der Grundausstattung der Räume für Tierhaltung, Tiermanipulation, Labors, Lager, Umkleiden, Desinfektion und Servicebereiche.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. />Die Anlagengruppen 1-6 und 8 sind bereits in einer gesonderten Bekanntmachung ausgelobt worden.
Zu den Planungsbeteiligten werden gehören: Architekten und Freianlagenplaner, Projektsteuerer, Fachplaner, Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute u.a. Sicherheitskoordinator, Bauphysiker, Brandschutzgutachter, sowie weitere Gutachter falls erforderlich.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-24 Auftragsbekanntmachung
2013-03-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-08-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Es werden Ingenieurdienstleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 2 bis 9 gem. HOAI § 53 für die Kostengruppen (KG) 473 – Medienversorgungsanlagen und KG 474 - labortechnische Anlagen einschließlich KG 612 – Laborausstattung gemäß DIN 276 vergeben.Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34,6 Mio. Euro; davon entfallen auf das FEM rd. 24 900 000 EUR (brutto) und hierin auf die Labortechnik (KG 473, KG 474, KG 612) 5,3 Euro brutto.Die Übergabe an den Nutzer soll am 1.8.2016 erfolgen. (LP 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung).Die in Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit ist ohne die LP 9 (d.h. ca. 8 Jahre mit LP 2-9).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité-Universitätsmedizin Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞
Fax: +49 3090139-3301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-24 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 165-274107
ABl. S-Ausgabe: 165
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 119_Charité_FEM_TA_Labor. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer; 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500.000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird; 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig; 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein; 7. Die Bewerberunterlagen (Paoierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 119_Charité_FEM_TA_Labor" (siehe Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1/VS1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt; 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 18.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht; 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für den Ersatz-Neubau Forschungseinrichtung Experimentelle Medizin (FEM) sollen Ingenieurleistungen der technischen Gebäudeausrüstung beauftragt werden.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54. Zunächst soll die Leistungsphase LP 2 -Vorplanung der Anlagengruppe 7 hier für die:
Kostengruppen KG 473 – Medienversorgungsanla-gen,
KG 474 - Labortechnische Anlagen,
KG 612 - Laborausstattung gemäß DIN 276 vergeben werden.
Grundlage der weiteren Planung der Baumaßnahme ist das gebilligte Bedarfsprogramm vom Oktober 2011, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze für die Labortechnik beträgt ca. 3,8 Mio. € (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen Neubau mit einer Nutzfläche von 3.870 m² und einem Bruttorauminhalt von ca. 29 000 m³. Es soll ein Gebäude mit dem Schwerpunkt Versuchstierzucht mit SPF-Haltung (SpezialPathogenFrei) einschließlich Transgenlabor mit einer Haltung von ca. 40 000 Zuchttieren und einer Nutzfläche von 1 870 m², 1 350 m² Serviceflächen und 280 m² Büroflächen mit Seminarräumen und den erforderlichen technischen Anlagen errichtet werden.
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Labore und Messräume innerhalb der Tierhaltung benötigen eine Sicherheitsstufe 2-konforme Grundausstattung (GenTSV – Gentechnik-Sicherheitsverordnung, Biostoffverordnung).
Baulich und technisch sind modulare Raumsysteme zu entwickeln, die eine wirtschaftliche Raumorganisation durch Gruppierung und Stapelung zulassen. Die Festlegung der erforderlichen Grundraster erfolgt anhand der zentralen Kernräume – der Tierhaltungsräume. Das vorliegende Raumpro-gramm definiert diesbezüglich Tierhaltungsräume, Isolatorenräume und Standardlabore. In allen Funktionsbereichen sind Labore als Multi-User-Eingriffsräume erforderlich.
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Die erforderlichen Tierhaltungskapazitäten umfassen:
A Versuchstierzucht;
B Quarantäne, Ammenzucht, transgene Technologien und Isolatorenhaltung;
C Experimentalhaltung;
D infrastrukturelle Bereiche (Lager, Tierkäfigwäsche, Tiertransport, Archive, Sozialräume);
E Forschungsflächen (Labore, Messräume, Operationsräume).
In Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum (MDC) soll weiterhin ein Supportgebäude mit gemeinsamer Nutzung der zentralen Betriebstechnik und eines zentralen Servicezentrums mit Käfigaufbereitung entstehen. Die Planung und die Errichtung des Supportgebäudes werden vom MDC übernommen. Bauliche und technische Vorgaben in Bezug auf den Bedarf des FEM im Supportgebäude sind an das MDC zu übergeben.
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Die Planungs- und Ausführungsgrenze bildet die Gebäudekante.
Im Supportgebäude werden betriebstechnische Anlagen wie Wärmeerzeugung, Kältetechnik, Elektrohauptverteilung, Ersatzstromaggregate, Aufbereitung von Dampf, Druck und Gase, Infrastruktur wie Käfigwaschanlage, Aufbereitung und Lagerung, Personalräume und Umkleiden vorgesehen.
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Die Herstellungskosten des Supportgebäudes sind im Gesamtbudget darzustellen, sind aber keine anrechenbaren Kosten.
Der Auftrag beinhaltet Planungs- und Bauleitungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 der Anlagengruppe 7) nutzungsspezifische Anlagen.
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme vorgesehen:
— Planung der Grundausstattung der Räume für Tierhaltung, Tiermanipulation, Labors, Lager, Umkleiden, Desinfektion und Servicebereiche.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
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Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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Die Anlagengruppen 1-6 und 8 sind bereits in einer gesonderten Bekanntmachung ausgelobt worden.
Zu den Planungsbeteiligten werden gehören: Architekten und Freianlagenplaner, Projektsteuerer, Fachplaner, Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute u.a. Sicherheitskoordinator, Bauphysiker, Brandschutzgutachter, sowie weitere Gutachter falls erforderlich.
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Menge oder Umfang:
Es werden Ingenieurdienstleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 2 bis 9 gem. HOAI § 53 für die Kostengruppen (KG) 473 – Medienversorgungsanlagen und KG 474 - labortechnische Anlagen einschließlich KG 612 – Laborausstattung gemäß DIN 276 vergeben.
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Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34,6 Mio. Euro; davon entfallen auf das FEM rd. 24 900 000 EUR (brutto) und hierin auf die Labortechnik (KG 473, KG 474, KG 612) 5,3 Euro brutto.
Die Übergabe an den Nutzer soll am 1.8.2016 erfolgen. (LP 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung).
Die in Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit ist ohne die LP 9 (d.h. ca. 8 Jahre mit LP 2-9).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung
ab LP 3 -Entwurfsplanung; LP 4 -Genehmigungsplanung, LP 5 - Ausführungsplanung, LP - 6 Vorbreitung der Vergabe, LP 7 - Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8 - Objektüberwchung - Bauüberwachung, LP 9 - Objektbetreuung und Dokumentation.
einzelner Leistungsphasen als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Berlin Buch,
Robert-Rössle-Str. 10,
13125 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben beachten);
2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren. Teilnahmeanträge, die nicht bis zum genannten Schlusstermin siehe Ziff.IV.3.4 eigehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen;
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) (2009/2010/2011) und
2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in den letzten 3 Jahren (2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre unter 300 000 EUR (netto) liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. drei) wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder
Fachhochschulausbildung, Diplom oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde mit Angaben zur Fachrichtung; eine Liste von persönlichen Referenzen, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mit Angaben der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang /Leistungsphasen/Leistungszeit und Anlagengruppen), Erfahrungen in der Planung und Ausfürung labortechnischer Anlagen im Bereich der Versuchstierhaltung in Forschungs- oder Lehrgebäuden; je Mitarbeiter mind. 1 bis max. 3 Referenzen; je Mitarbeiter sind Nachweise über die berufliche Fortbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren zu erbringen. Als Nachweis dienen Urkunden / Zertifikate oder Teilnahmebestätigungen.
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— einem Projektleiter,
— einem stellvertretenden Projektleiter,
— einem technischen Mitarbeiter.
2. Gesamtzahl der nachweisbar angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens nach Ingenieuren der letzten 3 Jahre und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
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3. Vorstellung von 2 Referenzprojekten des Unternehmens:
— Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein,
— Jedes Referenzprojekt muss in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes - LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung),
— Jedes Referenzprojekt muss ein Forschungs- und/oder Lehrgebäude mit überwiegend Laborräumen und einem hohem Ausstattungsstandard sein (nicht gewertet werden Referenzprojekte mit einfachen Laborausstattungen und Laboranforderungen wie sie beispielsweise in allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen üblich sind),
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— Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2-8 gem. HOAI § 53 erbracht worden sein,
— Die Baukosten des Referenzprojektes in den Leistungen der KG 473, KG 474, KG 612 gemäß DIN 276 (Medienversorgungsanlagen und Labortechnik inkl. labortechnische Ausstattung) müssen mindestens 500 000 EUR (brutto) betragen,
— Zu den Referenzen sind folgende Angabe erforderlich Objektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Brutto-Gesamtkosten nach DIN 276, KG 200-600 davon die Baukosten KG 473, 474 und 612, Angaben zur Tierhaltungsfläche, zum Bearbeitungszeitraum, erbrachten Leistungsumfang und Übergabe an den Bauherren.
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4. Angaben zu Auftraggeber (öffentlicher/ privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, Leistungsumfang, Leistungszeit sowie ein Referenzschreiben des Auftraggebers.
Mindeststandards:
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre unter 3 (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter) liegt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften der Länder u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO, Landesbauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1).
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
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Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur. Hinweis: Für die Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlagenberechtigter gem. Landesbauordnung erforderlich.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist.
1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 350 000 EUR (netto) ausweist.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 5 Pkt. bewertet:
— 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 3 angestellte Ingenieure mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nachweist.
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3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 51 Pkt. Mit 0 Punkten wird das Kriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter (Projektleiter, stellvertretende Projektleiter oder technische Mitarbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. FH/TH) oder gleichwertig in einem Fachgebiet der Technischen Ausrüstung verfügt. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.
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3: 3.1 Projektleiter max. 18 Pkt.:
3.1.1 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung nachweist. Nachweis durch mind. 2 Referenzen.
3.1.2 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter über Erfahrungen in der Planung und Ausführung labortechnischer Anlagen im Bereich der Versuchstierhaltung in Forschungs- oder Lehrgebäuden, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegen, nachweist. Nachweis durch mind. 1 Referenz.
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3.1.3 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter mind. 3 berufliche Fortbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist. Nachweis durch Urkunde/ Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung.
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3.2 Stellvertretende Projektleiter max. 17 Pkt.:
3.2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter mindestens 8 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung nachweist. Nachweis durch mind. 1 Referenz.
3.2.2 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter über Erfahrungen in der Planung und Ausführung labortechnischer Anlagen im Bereich der Versuchstierhaltung in Forschungs- oder Lehrgebäuden, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegen, nachweist. Nachweis durch mind. 1 Referenz.
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3.2.3 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter mind. 3 berufliche Fortbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist. Nachweis durch Urkunde/ Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung.
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3.3 Technische Projektmitarbeiter max. 16 Pkt.:
3.3.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der technische Projektmitarbeiter mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung nachweist. Nachweis durch mind. 1 Referenz.
3.3.2 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der technische Projektmitarbeiter über Erfahrungen in der Planung und Ausführung labortechnischer Anlagen im Bereich der Versuchstierhaltung in Forschungs- oder Lehrgebäuden verfügt, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegt, nachweist. Nachweis durch mind. 1 Referenz.
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3.3.3 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stechnische Projektmitarbeiter mind. 3 berufliche Fortbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist. Nachweis durch Urkunde/ Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung.
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4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b)VOF, Ziffer III.2.3: max. 30 Pkt. Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 15 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziff.III.2.3 erfüllt sind und es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name(Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger eigenverantworlich bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden. Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
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4.1 — 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens einer der vorgesehenen Projektmitarbeiter maßgeblich an dem jeweiligen Referenzobjekt beteiligt war.
4.2 — 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Baukosten brutto gemäß DIN 276 im Referenzprojekt in den Leistungen der KG 473, KG 474, KG 612 (Medienversorgungsanlagen und Labortechnik inkl. labortechnische Ausstattung) mindestens 5 000 000 EUR betragen.
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4.3 — 5 Pkt. werden vergeben, wenn es sich bei dem Referenzprojekt um ein Forschungs- und Laborgebäude mit Versuchstierhaltung mit mind. 2 500 m² Tierhaltungsfläche handelt. In der Summe werden max. 96 Punkte vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Haase und Frau Gentz

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-11-20 📅
Datum des Endes: 2016-08-01 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 119_Charité_FEM_TA_Labor.
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500.000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Paoierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 119_Charité_FEM_TA_Labor" (siehe Bewerberbogen) gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1/VS1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 18.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 165-274107 (2012-08-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-03-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Kontakt
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 054-088201
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 165-274107
ABl. S-Ausgabe: 54

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Berlin-Buch,
Robert-Rössle-Str. 10
13125 Berlin, Deutschland.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Herangehensweise und projektspezifisches Planungskonzept unter Berücksichtigung der internen Qualitätssicherung und unter dem Aspekt der Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten in Hinblick auf eine Gewerke übergreifende Gesamtlösung (40)
2. Konzept der Laborplanung in Hinblick auf die Funktionalität und Hinsichtlich einer wirtschaftlichen und kostenoptimierten Lösung für Tierhaltung und unter Berücksichtigung der Nutzung als Multi-User-Eingriffsräume (50)
3. Wirtschaftlickeit des Kostenangebots (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-14 📅
Name: Planungsgruppe M+M AG
Postanschrift: Altenberger Straße 46 a
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz oder Frau Haase

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Telefon: +49 3090138316 📞
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html 🌏
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2013/S 054-088201 (2013-03-14)