Für den Neubau der Forschungseinrichtung Expermentelle Medizin (FEM) sollen die Leistungen der Tragwerksplanung vergeben werden: — Leistungen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieuren (HOAI) Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung § 49 Abs. 1 Nr. 2 bis Nr. 6 in Verbindung mit Anlage 13 und, — den Besondere Leistungen nach Anlage 2 Nr. 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung) hier: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen zu § 3 Absatz 3 entsprechend der HOAI. Es soll zunächst entsprechend den Leistungsbildern die Leistungsphase 2 (Vorplanung) beauftragt werden. Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen für die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend den Leistungsbildern der HOAI Teil 4 Abschnitt 1 § 49 Abs. 1 Nr. 3 bis Nr. 6 und Anlage 13. Auf dem Campus der Charité in Berlin Buch soll ein Gebäude mit Schwerpunkt Versuchstierzucht unter SPF-Bedingungen (SpezialPathogenFrei) und Serviceflächen errichtet werden. Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 qm Nutzfläche bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen Anforderungen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (ca. 40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen. Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben und Abstimmungen mit dem Planungsteam des MDC zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude sowie die Teilnahme an Projektbesprechungen müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden. Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR. Für den hier relavanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtkosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen. Es sollen modulare Raumsysteme entwickelt werden, die eine wirtschaftliche Raumorganisation der zentralen Kernräume, also der Tierhaltungsräume, zulassen. Aufgrund der Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und der hohen Installationsdichte der technischen Gebäudetechnik wird eine Ausführung der Geschossdecken ohne konstruktive Unter-/ Oberzüge angestrebt; ebenso die Vermeidung von Schall- und Schwingungsübertragungen. Gegebenenfalls soll eine Vorfertigung (Modulbau) möglich sein für eine zeitoptimierte, wirtschaftliche Errichtung. Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016. Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus. Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei der Tragwerksplanung einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. />Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 2-5, Objektplanung LP 6-9, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung, alle Anlagengruppen ohne Labor).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-08-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3.870 m² für ca 40.000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.Die Kostenobergrenze für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR; davon für den Ersatzneubau FEM ca. 24 900 000 EUR.Übernahme von Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 §§ 48 - 50 in Verbindung mit den Anlagen 2.10 und Anlage 13.Es sollen Leistungen der Tragwerksplanung zunächst für die Leistungsphase 2- Vorplanung gemäß HOAI § 49 in Verbindung mit Anlage 13 beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 6 - Vorbereitung der Vergabe vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach HOAI Anlage 2.10 und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt.Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012 bis März 2015. LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Baudurchführung 04/2014 bis 05/2016; Fertigstellung Rohbau bis ca. 03/2015; Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016.
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3.870 m² für ca 40.000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.Die Kostenobergrenze für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR; davon für den Ersatzneubau FEM ca. 24 900 000 EUR.Übernahme von Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 §§ 48 - 50 in Verbindung mit den Anlagen 2.10 und Anlage 13.Es sollen Leistungen der Tragwerksplanung zunächst für die Leistungsphase 2- Vorplanung gemäß HOAI § 49 in Verbindung mit Anlage 13 beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 6 - Vorbereitung der Vergabe vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach HOAI Anlage 2.10 und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt.Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012 bis März 2015. LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Baudurchführung 04/2014 bis 05/2016; Fertigstellung Rohbau bis ca. 03/2015; Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité Universitätsmedizin Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 120_Charité_FEM_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig und führen zum Ausschluss;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW" (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 120_Charité_FEM_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig und führen zum Ausschluss;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW" (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für den Neubau der Forschungseinrichtung Expermentelle Medizin (FEM) sollen die Leistungen der Tragwerksplanung vergeben werden:
— Leistungen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieuren (HOAI) Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung § 49 Abs. 1 Nr. 2 bis Nr. 6 in Verbindung mit Anlage 13 und,
— den Besondere Leistungen nach Anlage 2 Nr. 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung) hier: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen zu § 3 Absatz 3 entsprechend der HOAI.
— den Besondere Leistungen nach Anlage 2 Nr. 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung) hier: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen zu § 3 Absatz 3 entsprechend der HOAI.
Es soll zunächst entsprechend den Leistungsbildern die Leistungsphase 2 (Vorplanung) beauftragt werden.
Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen für die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend den Leistungsbildern der HOAI Teil 4 Abschnitt 1 § 49 Abs. 1 Nr. 3 bis Nr. 6 und Anlage 13.
Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen für die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend den Leistungsbildern der HOAI Teil 4 Abschnitt 1 § 49 Abs. 1 Nr. 3 bis Nr. 6 und Anlage 13.
Auf dem Campus der Charité in Berlin Buch soll ein Gebäude mit Schwerpunkt Versuchstierzucht unter SPF-Bedingungen (SpezialPathogenFrei) und Serviceflächen errichtet werden.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 qm Nutzfläche bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen Anforderungen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (ca. 40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 870 qm Nutzfläche bzw. ca. 29 000 cbm Bruttorauminhalt. Das Raumprogramm enthält Flächen mit hohen technischen Anforderungen für Versuchstierzucht einschließlich Transgenlabor (ca. 40 000 Tiere), Serviceflächen und Büroflächen mit Seminarraum einschließlich aller dafür notwendig zu errichtenden technischen Anlagen.
Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben und Abstimmungen mit dem Planungsteam des MDC zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude sowie die Teilnahme an Projektbesprechungen müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden.
Zentrale technische Anlagen und Serviceflächen sollen im Rahmen einer Kooperation der Charité mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem gemeinsam zu nutzenden Supportgebäude (Realisierung durch das MDC) errichtet werden. Die Herstellungskosten des Supportgebäudes fließen nicht in die anrechenbaren Kosten der Maßnahme FEM ein. Die erforderlichen Angaben und Abstimmungen mit dem Planungsteam des MDC zu den Schnittstellen zwischen FEM und Supportgebäude sowie die Teilnahme an Projektbesprechungen müssen durch den Auftragnehmer gewährleistet werden.
Die Kostenobergrenze (brutto) für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR. Für den hier relavanten Ersatzneubau FEM werden Gesamtkosten von ca. 24 900 000 EUR (brutto) angenommen.
Es sollen modulare Raumsysteme entwickelt werden, die eine wirtschaftliche Raumorganisation der zentralen Kernräume, also der Tierhaltungsräume, zulassen.
Aufgrund der Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und der hohen Installationsdichte der technischen Gebäudetechnik wird eine Ausführung der Geschossdecken ohne konstruktive Unter-/ Oberzüge angestrebt; ebenso die Vermeidung von Schall- und Schwingungsübertragungen.
Aufgrund der Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und der hohen Installationsdichte der technischen Gebäudetechnik wird eine Ausführung der Geschossdecken ohne konstruktive Unter-/ Oberzüge angestrebt; ebenso die Vermeidung von Schall- und Schwingungsübertragungen.
Gegebenenfalls soll eine Vorfertigung (Modulbau) möglich sein für eine zeitoptimierte, wirtschaftliche Errichtung.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Planungsteam die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei der Tragwerksplanung einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über Leistungen bei der Tragwerksplanung einschließlich AVB und Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 2-5, Objektplanung LP 6-9, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung, alle Anlagengruppen ohne Labor).
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen als Einzelvergaben (Objektplanung LP 2-5, Objektplanung LP 6-9, Laborplanung, Sonstige) und an einen Gesamtplaner für die TGA (Planung der Technischen Ausrüstung, alle Anlagengruppen ohne Labor).
Menge oder Umfang:
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche (NF) von ca. 3.870 m² für ca 40.000 Zuchttiere und einen Transgenlaborbereich.
Die Kostenobergrenze für die Baumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 34 600 000 EUR; davon für den Ersatzneubau FEM ca. 24 900 000 EUR.
Übernahme von Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 §§ 48 - 50 in Verbindung mit den Anlagen 2.10 und Anlage 13.
Es sollen Leistungen der Tragwerksplanung zunächst für die Leistungsphase 2- Vorplanung gemäß HOAI § 49 in Verbindung mit Anlage 13 beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 6 - Vorbereitung der Vergabe vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach HOAI Anlage 2.10 und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt.
Es sollen Leistungen der Tragwerksplanung zunächst für die Leistungsphase 2- Vorplanung gemäß HOAI § 49 in Verbindung mit Anlage 13 beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen bis Leistungsphase 6 - Vorbereitung der Vergabe vor. Der Bauherr behält sich ebenfalls vor, einzelne Teilleistungen selbst zu erbringen. Die Bereitschaft des Bieters, Besondere Leistungen nach HOAI Anlage 2.10 und darüber hinaus zu übernehmen, wird vorausgesetzt.
Als Grundlage für die Planung liegt ein gebilligtes Bedarfsprogramm vor, das im Rahmen der 2. Stufe dieses Verfahrens für die Bieter einsehbar ist.
Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012 bis März 2015. LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Baudurchführung 04/2014 bis 05/2016; Fertigstellung Rohbau bis ca. 03/2015; Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016.
Dauer des Auftrages bzw. Projektlaufzeit: Beginn November 2012 bis März 2015. LP 2 - Vorplanungsunterlagen (VPU) bis 1.3.2013; LP 3 - Bauplanungsunterlagen (BPU) bis 1.10.2013; Baudurchführung 04/2014 bis 05/2016; Fertigstellung Rohbau bis ca. 03/2015; Übergabe an den Nutzer: 1.8.2016.
Beschreibung der Optionen:
(Siehe auch Ziffer: II.1.5) Die stufenweise Beauftragung der Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 Abschnitt 1 § 49 Nr. 3 bis Nr. 6 ab:
LP 3 - Entwurfsplanung;
LP 4 - Genehmigungsplanung;
LP 5 - Ausführungsplanung;
LP 6 - Vorbereitung der Vergabe;
Besondere Leistungen der Objektüberwachung (Bauüberwachung) nach HOAI Anlage 2 Nr. 2.10.7 zu § 3 hier: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
Sollten sich die haushalterischen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: 14210E70001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Berlin Buch, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben beachten);
2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren. Teilnahmeanträge, die nicht bis zum genannten Schlusstermin siehe Ziff. IV.3.4 eingehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren. Teilnahmeanträge, die nicht bis zum genannten Schlusstermin siehe Ziff. IV.3.4 eingehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen;
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) (2009/2010/2011) und,
2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in den letzten 3 Jahren (2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der jährlichen Gesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre unter 200 000 EUR (netto) liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. zwei) wie: Name, Vorname, Nachweis in Kopie der beruflichen Befähigung der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter/innen durch Urkunde, Studien- bzw. Fortbildungsnachweise, Berufsjahre nach Fachhochschul- / Technische Universitätsausbildung oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter mind. 1 bis max. 5 Referenzen (mit Angaben der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit / Honorarzone / Schwierigkeitsgrad).
1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. zwei) wie: Name, Vorname, Nachweis in Kopie der beruflichen Befähigung der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter/innen durch Urkunde, Studien- bzw. Fortbildungsnachweise, Berufsjahre nach Fachhochschul- / Technische Universitätsausbildung oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter mind. 1 bis max. 5 Referenzen (mit Angaben der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit / Honorarzone / Schwierigkeitsgrad).
— einem Projektleiter,
— einem stellvertretenden Projektleiter.
2. Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, unterleilt nach Anzahl der Führungskräfte, Angestellte und freie Mitarbeiter des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft.
3. Gesamtzahl der nachweisbar angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach weiteren Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
3. Gesamtzahl der nachweisbar angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach weiteren Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Ingenieuren mit mindestens 3 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
4. Vorstellung von drei mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzprojekte des Unternehmens, die in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben wurden (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33 - LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung - keine Tief- oder Ingenieurbauwerke)
4. Vorstellung von drei mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzprojekte des Unternehmens, die in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben wurden (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33 - LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung - keine Tief- oder Ingenieurbauwerke)
Folgende Angaben sind erforderlich:
— Projektbezeichnung,
— Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 300 und 400 in EUR brutto,
— HNF und Anzahl der Geschosse,
— Art des Tragwerks,
— Honorarzone gemäß HOAI,
— bearbeitete Leistungsphasen,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Benennung des (öffentlichen/privaten) Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner, dessen aktueller Telefon-Nummer, ggf. Email und einer Referenzbestätigung des Auftraggebers.
Mindestens eine der geforderten Referenz muss folgende Anforderungen erfüllen:
— die erbrachten Leistungen müssen dem geforderten Leistungsumfang des zu vergebenen Auftrages entsrechen (HOAI LP 2 bis 5 § 49 Abs. 1 Nr. 2 bis Nr. 5),
— Geschossbau mit einem Tragwerk mit mindestens überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone IV gemäß HOAI),
— das Gebäude erfüllt die Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und/oder an die hohe Installationsdichte der technischen Gebäudetechnik, zum Beispiel durch Ausführung der Geschossdecke ohne konstruktive Unter-/Oberzüge,
— durch die gewählte Lösung werden Schall- und Schwingungsübertragungen vermieden (Nachweis durch Eigenerklärung).
Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein.
Darüberhinausgehende Referenzen gehen nicht in die Bewertung ein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften der Länder u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO, Landesbauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (diese Auflistung ist nicht abschließend).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften der Länder u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO, Landesbauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (diese Auflistung ist nicht abschließend).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1).
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1).
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 350 000 EUR netto ausweist. 1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 250 000 EUR netto ausweist.
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 350 000 EUR netto ausweist. 1.2 — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 250 000 EUR netto ausweist.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 8 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 4 Ingenieure/-innen nachweist, davon mindestens 2 Ingenieure/-innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 2.2 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2009/2010/2011) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 3 Ingenieure/-innen ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3: max. 8 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2009/2010/2011) mindestens 4 Ingenieure/-innen nachweist, davon mindestens 2 Ingenieure/-innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 2.2 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2009/2010/2011) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 3 Ingenieure/-innen ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 13 Pkt. Mit 0 Punkten bewertet wird das Unterkriterium, wenn der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.2:
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3) VOF, Ziffer III.2.3: max. 13 Pkt. Mit 0 Punkten bewertet wird das Unterkriterium, wenn der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.2:
3.1 Projektleiter max. 8 Pkt.: 3.1.1 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über mehr als 10 Jahre Berufserfahtung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönlichen Referenzen erforderlich.
3.1 Projektleiter max. 8 Pkt.: 3.1.1 — 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über mehr als 10 Jahre Berufserfahtung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung und davon mindestens 3 Jahre als Projektleiter verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönlichen Referenzen erforderlich.
3.1.2 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung und davon mindestens 2 Jahre als Projektleiter verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönlichen Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretender Projektleiter max. 5 Pkt.
3.1.2 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung und davon mindestens 2 Jahre als Projektleiter verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 5 persönlichen Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretender Projektleiter max. 5 Pkt.
3.2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich.
3.2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretende Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich.
3.2.2 — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretender Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 2 persönliche Referenzen erforderlich.
3.2.2 — 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der stellvertretender Projektleiter nach Diplom oder gleichwertig über 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Tragwerksplanung verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 2 persönliche Referenzen erforderlich.
4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziff. III.2.3): max. 69 Pkt. Jedes der 3 Referenzprojekte wird mit bis zu 23 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a) bis c) erfüllt sind;
a) wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name(Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger eigenverantwortlich bearbeitet sowie erbracht worden ist. Subunternehmerleistungen werden nicht anerkannt. Referenzen von Projektmitarbeitern/-innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
a) wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name(Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger eigenverantwortlich bearbeitet sowie erbracht worden ist. Subunternehmerleistungen werden nicht anerkannt. Referenzen von Projektmitarbeitern/-innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
b) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d.h. die Übergabe des Objektes (HOAI § 33 LP 8) an den Bauherrn darf max. 7 Jahre zurückliegen (d.h. Übergabe an den Bauherrn vor dem Tag der Bekanntmachung),
c) Mindestens eine der geforderten Referenzen muss folgende Anforderungen vollständig erfüllen, sonst werden alle Referenzen mit 0 Pkt. gewertet. Werden die folgenden Anforderungen für eine Referenz vollständig nachgewiesen, erfolgt die Bewertung als Summe der Unterkriterien: - Die Leistungsphasen gemäß HOAI § 49 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 müssen abgeschlossen sein. - Das Gebäude ist ein Geschossbau mit einem Tragwerk mit mindestens überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone IV gemäß HOAI) - Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und/ oder an die hohe Installationsdichte der Technischen Ausrüstung, zum Beispiel durch eine Ausführung der Geschossdecken ohne konstruktive Unter-/ Oberzüge. - Durch die gewählte Lösung werden Schall- und Schwingungsübertragungen vermieden. Werden diese Anforderungen a bis c erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
c) Mindestens eine der geforderten Referenzen muss folgende Anforderungen vollständig erfüllen, sonst werden alle Referenzen mit 0 Pkt. gewertet. Werden die folgenden Anforderungen für eine Referenz vollständig nachgewiesen, erfolgt die Bewertung als Summe der Unterkriterien: - Die Leistungsphasen gemäß HOAI § 49 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 müssen abgeschlossen sein. - Das Gebäude ist ein Geschossbau mit einem Tragwerk mit mindestens überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone IV gemäß HOAI) - Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung und/ oder an die hohe Installationsdichte der Technischen Ausrüstung, zum Beispiel durch eine Ausführung der Geschossdecken ohne konstruktive Unter-/ Oberzüge. - Durch die gewählte Lösung werden Schall- und Schwingungsübertragungen vermieden. Werden diese Anforderungen a bis c erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
4.1 Beteiligung des Projektleiters / Stellvertretenden Projektleiters max. 8 Pkt.
4.1.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn der für die Baumaßnahme „Ersatz-Neubau FEM“ vorgesehene Projektleiter/in als Projektleiter/in oder Stellvertreter/in für das Projekt verantwortlich war. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich.
4.1.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn der für die Baumaßnahme „Ersatz-Neubau FEM“ vorgesehene Projektleiter/in als Projektleiter/in oder Stellvertreter/in für das Projekt verantwortlich war. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich.
4.1.2 — 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn der für die Baumaßnahme „Ersatz-Neubau FEM“ vorgesehene/r stellvertretende Projektleiter/in als Projektleiter/in oder Stellvertreter/in maßgeblich beteiligt war. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich.
4.1.2 — 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz, wenn der für die Baumaßnahme „Ersatz-Neubau FEM“ vorgesehene/r stellvertretende Projektleiter/in als Projektleiter/in oder Stellvertreter/in maßgeblich beteiligt war. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich.
4.2 Bauwerkskosten max. 5 Pkt.
4.2.1 — 5 Pkt.
Erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz mit einer hohen Installationsdichte der Technischen Ausrüstung von mindestens 40 % der Bauwerkskosten, wenn diese Bauwerkskosten brutto über 20 000 000 EUR (nach DIN 276 KG 300-400) betragen.
4.2.2 — 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz mit einer hohen Installationsdichte der Technischen Ausrüstung von mindestens 40 % der Bauwerkskosten, wenn diese Bauwerkskosten brutto 10 - 20 000 000 EUR (nach DIN 276 KG 300-400) betragen.
4.2.2 — 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für eine Referenz mit einer hohen Installationsdichte der Technischen Ausrüstung von mindestens 40 % der Bauwerkskosten, wenn diese Bauwerkskosten brutto 10 - 20 000 000 EUR (nach DIN 276 KG 300-400) betragen.
4.3 Schwierigkeitsgrad Tragwerk max. 6 Pkt.
4.3.1 — 6 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einem Tragwerk mit überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (mindestens HZ 4 gemäß HOAI).
4.3.2 — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einem Tragwerk mit mindestens durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (HZ 3 gemäß 3 HOAI).
4.4 Besondere Anforderungen Tragwerk max. 4 Pkt. — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einer Tragwerkslösung bei der Schall- und Schwingungsübertragungen vermieden werden. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich. In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
4.4 Besondere Anforderungen Tragwerk max. 4 Pkt. — 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag für ein Referenzprojekt mit einer Tragwerkslösung bei der Schall- und Schwingungsübertragungen vermieden werden. Nachweis durch Eigenerklärung erforderlich. In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz oder Frau Haase
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-11-01 📅
Datum des Endes: 2015-03-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14210E70001
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 120_Charité_FEM_TW.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 120_Charité_FEM_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig und führen zum Ausschluss;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW" (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW" (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 158-264269 (2012-08-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-03-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Kontakt
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de📧
Fax: +49 30901393301 📠
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen120_Charité_FEM_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig und führen zum Ausschluss;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW“ (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, AbteilungV Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen120_Charité_FEM_TW.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig und führen zum Ausschluss;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (Papierform, keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem vorgegebenen Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren 120_Charité_FEM_TW“ (siehe Bewerberbogen) zu kennzeichnen und bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, AbteilungV Hochbau, V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.9.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Charité Universitätsmedizin Berlin,Campus Berlin Buch,
Robert-Rössle-Str. 10,
13125 Berlin,
DEUTSCHLAND.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Konstruktive Umsetzung der Tierhaltungskonzeption (modulares Raumsystem) (20)
2. Konzeption des statischen Systems (20)
3. Qualität der zeitoptimierten, wirtschaftlichen Errichtung des Gebäudes (20)
4. Integration von Haustechnik und Labortechnik (10)
5. Mitwirkung bei einer kostensicheren Planung bei Umsetzung des Bedarfsprogramms (10)
6. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-07 📅
Name: Mayer-Vorfelder und Dinkelacker Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH und Co KG
Postanschrift: Wettbachstraße 18
Postort: Sindelfingen
Postleitzahl: 71063
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.mvd-plan.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz/ Frau Haase