Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9 für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln
Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zu integrieren. Um das zu erreichen, ist als Ergebnis eines von der Stadt Köln durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt definiert worden, dass durch verschiedene bauliche Eingriffe in den bestehenden Stadtraum die Situation grundlegend verändern soll. Nach den erfolgten Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Domtreppe erfährt die Stadtebene nun durch den Rückbau der Domplattform/Tunneldecke auch in diesem Bereich eine deutliche Öffnung. Sie wird somit zu einer attraktiven Aufenthaltsfläche. Auch der Rückbau des Fußgängersteges am Gleis 1 des Hauptbahnhofes wird zu einem großzügigen, natürlich belichteten öffentlichen Raum auf Stadtebene beitragen. Die Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen "Am Domhof" ermöglicht breite und attraktive Fuß- und Radwegebereiche auf Seiten des Doms sowie des Museums Ludwig/Philharmonie. Die Treppenanlage östlich des Doms wird durch eine bogenförmig verlaufende Rampentreppe ersetzt, die den Domhügel zum Rhein hin staffelt. Sie führt direkt zum Baptisterium. Auf der östlichen Seite des Domhofes, gegenüber dem Baptisterium, verbindet eine neue attraktive Treppenanlage entlang des Sockels des Werkstattgebäudes/Museum Ludwig die Stadtebene mit dem Museum Ludwig. Im Zuge des Neubaus der Treppenanlage am Domhügel entstehen Räumlichkeiten um das Baptisterium herum, die künftig überwiegend als Ausstellungsflächen genutzt werden sollen. Durch große Glasfronten erfolgt eine Orientierung der Ausstellung in den Straßenraum. Publikumsverkehr in den Räumlichkeiten ist nicht vorgesehen. Übergeben wird hier an den künftigen Nutzer ein reduzierter Ausbaustandard. Ähnliches gilt für weitere Räumlichkeiten im Gebäudebestand am südlichen Tunnelende. Hier entstehen Ausstellungsflächen, die durch das Römisch-Germanische-Museum genutzt werden sollen. Entlang der östlichen Tunnelseite ist als vorgesetzte Fassade am Ludwig-Museum eine sogenannte „Medienwand“ geplant. Da es sich um den Umbau- und Neubau im baulichen Bestand und im Bereich zweier herausragender Baudenkmäler, des Kölner Doms und des Baptisteriums handelt, erfordern Planung und Bau bei hohen architektonischen Ansprüchen eine herausragende, technisch und organisatorische anspruchsvolle Gesamtbearbeitung. Zudem liegt das Projekt in einer verkehrlich intensiv genutzten innerstädtischen Lage. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich unter Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen. Die Finanzierung und der Realisierungszeitraum der Maßnahme sind an die Vorgaben des Förderprogramms gebunden und setzen eine zügige Projektabwicklung voraus. Bei dem Projekt überschneiden sich Maßnahmen verschiedener Fachdisziplinen. Entsprechend der Leistungsbilder der HOAI sind somit Gebäude und raumbildende Ausbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung betroffen. Die geschätzten Kosten des Gesamtprojektes betragen circa 19 500 000 EUR brutto, davon sind 5 000 000 EUR Fördermittel. Die brandschutztechnische Sanierung des Tunnels und die Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes sind nicht Bestandteil der Maßnahme, werden jedoch in Abstimmung parallel umzusetzen sein. Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen, die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach § 205 (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach § 205 (2) AHO zu beauftragen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-01-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9, Handlungsbereiche A-E in Teilen, Projektstufen 2-5. Kosten der Gesamtmaßnahme: 19 500 000 EUR brutto, davon 5 000 000 EUR Fördermittel.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de🌏
E-Mail: submissionsdienst-vergabeamt@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 221221-26889📞
Fax: +49 221221-26272 📠
Bewerber, die auf Anforderung die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist beibringen, werden ausgeschlossen. Dies gilt auch für Bewerbungen, die weniger als die 3 geforderten Mindestreferenzobjekte enthalten.
Zusätzlich beigebrachte und ungeforderte Referenzen werden nicht gewertet.
Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen mit Ausnahme der Formulare für die Referenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresse erhältlich.
Anfragen sind per Fax oder per E-Mail an das Zentrale Vergabeamt zu senden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: voraussichtlich 1.5.2012. Ende: 31.3.2015.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Zahlungsbedingungen und -weise: Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Bewerber, die auf Anforderung die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist beibringen, werden ausgeschlossen. Dies gilt auch für Bewerbungen, die weniger als die 3 geforderten Mindestreferenzobjekte enthalten.
Zusätzlich beigebrachte und ungeforderte Referenzen werden nicht gewertet.
Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen mit Ausnahme der Formulare für die Referenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresse erhältlich.
Anfragen sind per Fax oder per E-Mail an das Zentrale Vergabeamt zu senden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: voraussichtlich 1.5.2012. Ende: 31.3.2015.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Zahlungsbedingungen und -weise: Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zu integrieren. Um das zu erreichen, ist als Ergebnis eines von der Stadt Köln durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt definiert worden, dass durch verschiedene bauliche Eingriffe in den bestehenden Stadtraum die Situation grundlegend verändern soll.
Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zu integrieren. Um das zu erreichen, ist als Ergebnis eines von der Stadt Köln durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt definiert worden, dass durch verschiedene bauliche Eingriffe in den bestehenden Stadtraum die Situation grundlegend verändern soll.
Nach den erfolgten Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Domtreppe erfährt die Stadtebene nun durch den Rückbau der Domplattform/Tunneldecke auch in diesem Bereich eine deutliche Öffnung. Sie wird somit zu einer attraktiven Aufenthaltsfläche. Auch der Rückbau des Fußgängersteges am Gleis 1 des Hauptbahnhofes wird zu einem großzügigen, natürlich belichteten öffentlichen Raum auf Stadtebene beitragen.
Nach den erfolgten Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Domtreppe erfährt die Stadtebene nun durch den Rückbau der Domplattform/Tunneldecke auch in diesem Bereich eine deutliche Öffnung. Sie wird somit zu einer attraktiven Aufenthaltsfläche. Auch der Rückbau des Fußgängersteges am Gleis 1 des Hauptbahnhofes wird zu einem großzügigen, natürlich belichteten öffentlichen Raum auf Stadtebene beitragen.
Die Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen "Am Domhof" ermöglicht breite und attraktive Fuß- und Radwegebereiche auf Seiten des Doms sowie des Museums Ludwig/Philharmonie. Die Treppenanlage östlich des Doms wird durch eine bogenförmig verlaufende Rampentreppe ersetzt, die den Domhügel zum Rhein hin staffelt. Sie führt direkt zum Baptisterium. Auf der östlichen Seite des Domhofes, gegenüber dem Baptisterium, verbindet eine neue attraktive Treppenanlage entlang des Sockels des Werkstattgebäudes/Museum Ludwig die Stadtebene mit dem Museum Ludwig.
Die Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen "Am Domhof" ermöglicht breite und attraktive Fuß- und Radwegebereiche auf Seiten des Doms sowie des Museums Ludwig/Philharmonie. Die Treppenanlage östlich des Doms wird durch eine bogenförmig verlaufende Rampentreppe ersetzt, die den Domhügel zum Rhein hin staffelt. Sie führt direkt zum Baptisterium. Auf der östlichen Seite des Domhofes, gegenüber dem Baptisterium, verbindet eine neue attraktive Treppenanlage entlang des Sockels des Werkstattgebäudes/Museum Ludwig die Stadtebene mit dem Museum Ludwig.
Im Zuge des Neubaus der Treppenanlage am Domhügel entstehen Räumlichkeiten um das Baptisterium herum, die künftig überwiegend als Ausstellungsflächen genutzt werden sollen. Durch große Glasfronten erfolgt eine Orientierung der Ausstellung in den Straßenraum. Publikumsverkehr in den Räumlichkeiten ist nicht vorgesehen. Übergeben wird hier an den künftigen Nutzer ein reduzierter Ausbaustandard. Ähnliches gilt für weitere Räumlichkeiten im Gebäudebestand am südlichen Tunnelende. Hier entstehen Ausstellungsflächen, die durch das Römisch-Germanische-Museum genutzt werden sollen.
Im Zuge des Neubaus der Treppenanlage am Domhügel entstehen Räumlichkeiten um das Baptisterium herum, die künftig überwiegend als Ausstellungsflächen genutzt werden sollen. Durch große Glasfronten erfolgt eine Orientierung der Ausstellung in den Straßenraum. Publikumsverkehr in den Räumlichkeiten ist nicht vorgesehen. Übergeben wird hier an den künftigen Nutzer ein reduzierter Ausbaustandard. Ähnliches gilt für weitere Räumlichkeiten im Gebäudebestand am südlichen Tunnelende. Hier entstehen Ausstellungsflächen, die durch das Römisch-Germanische-Museum genutzt werden sollen.
Entlang der östlichen Tunnelseite ist als vorgesetzte Fassade am Ludwig-Museum eine sogenannte „Medienwand“ geplant. Da es sich um den Umbau- und Neubau im baulichen Bestand und im Bereich zweier herausragender Baudenkmäler, des Kölner Doms und des Baptisteriums handelt, erfordern Planung und Bau bei hohen architektonischen Ansprüchen eine herausragende, technisch und organisatorische anspruchsvolle Gesamtbearbeitung. Zudem liegt das Projekt in einer verkehrlich intensiv genutzten innerstädtischen Lage. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich unter Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen. Die Finanzierung und der Realisierungszeitraum der Maßnahme sind an die Vorgaben des Förderprogramms gebunden und setzen eine zügige Projektabwicklung voraus.
Entlang der östlichen Tunnelseite ist als vorgesetzte Fassade am Ludwig-Museum eine sogenannte „Medienwand“ geplant. Da es sich um den Umbau- und Neubau im baulichen Bestand und im Bereich zweier herausragender Baudenkmäler, des Kölner Doms und des Baptisteriums handelt, erfordern Planung und Bau bei hohen architektonischen Ansprüchen eine herausragende, technisch und organisatorische anspruchsvolle Gesamtbearbeitung. Zudem liegt das Projekt in einer verkehrlich intensiv genutzten innerstädtischen Lage. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich unter Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen. Die Finanzierung und der Realisierungszeitraum der Maßnahme sind an die Vorgaben des Förderprogramms gebunden und setzen eine zügige Projektabwicklung voraus.
Bei dem Projekt überschneiden sich Maßnahmen verschiedener Fachdisziplinen. Entsprechend der Leistungsbilder der HOAI sind somit Gebäude und raumbildende Ausbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung betroffen.
Bei dem Projekt überschneiden sich Maßnahmen verschiedener Fachdisziplinen. Entsprechend der Leistungsbilder der HOAI sind somit Gebäude und raumbildende Ausbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung betroffen.
Die geschätzten Kosten des Gesamtprojektes betragen circa 19 500 000 EUR brutto, davon sind 5 000 000 EUR Fördermittel. Die brandschutztechnische Sanierung des Tunnels und die Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes sind nicht Bestandteil der Maßnahme, werden jedoch in Abstimmung parallel umzusetzen sein.
Die geschätzten Kosten des Gesamtprojektes betragen circa 19 500 000 EUR brutto, davon sind 5 000 000 EUR Fördermittel. Die brandschutztechnische Sanierung des Tunnels und die Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes sind nicht Bestandteil der Maßnahme, werden jedoch in Abstimmung parallel umzusetzen sein.
Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen, die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach § 205 (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach § 205 (2) AHO zu beauftragen.
Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen, die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach § 205 (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach § 205 (2) AHO zu beauftragen.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsstufen nach AHO § 205 (2) ohne Anspruch auf Weiterbeauftragung. Mit dem Abschluss des Vertrages wird lediglich die Leistungsstufe 2 beauftragt. Optional ist vorgesehen, die Projektsteuerung für den Umbau der Tiefgararge der Kölner Philharmonie zusätzlich zu beauftragen.
Stufenweise Beauftragung der Leistungsstufen nach AHO § 205 (2) ohne Anspruch auf Weiterbeauftragung. Mit dem Abschluss des Vertrages wird lediglich die Leistungsstufe 2 beauftragt. Optional ist vorgesehen, die Projektsteuerung für den Umbau der Tiefgararge der Kölner Philharmonie zusätzlich zu beauftragen.
Referenznummer: 2011/3344/3
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
"Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten 2010-2014" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Deutschland.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Der/die Bewerber/in hat Angaben zu Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, Geschäftsorte (Hauptsitz, Niederlassungen), Rechtsform zu machen. Der/die Bewerber/in hat Angaben gemäß § 4(2)VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen zu machen. Die fachliche Eignung ist gemäß VOF § 5(5)a nachzuweisen (z.B. Auszug Berufs- oder Handelsregister, Studiennachweis und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder der Führungskräfte des Unternehmens). Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4(4a-g) und § 4(9a-e) nicht vorliegen und keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF besteht. Bei Arbeitsgemeinschaften ist eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigte Vertreter/in ist in der Erklärung zu benennen. Die Bewerbung muss im Original durch den oder die Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein.
Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Der/die Bewerber/in hat Angaben zu Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, Geschäftsorte (Hauptsitz, Niederlassungen), Rechtsform zu machen. Der/die Bewerber/in hat Angaben gemäß § 4(2)VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen zu machen. Die fachliche Eignung ist gemäß VOF § 5(5)a nachzuweisen (z.B. Auszug Berufs- oder Handelsregister, Studiennachweis und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder der Führungskräfte des Unternehmens). Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4(4a-g) und § 4(9a-e) nicht vorliegen und keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF besteht. Bei Arbeitsgemeinschaften ist eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigte Vertreter/in ist in der Erklärung zu benennen. Die Bewerbung muss im Original durch den oder die Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Es ist der Nachweis über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen (siehe Punkt III.1.1)). Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis zur Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Es ist der Nachweis über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen (siehe Punkt III.1.1)). Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis zur Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen.
Es sind Angaben gemäß § 5(4)c) VOF über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz im Bereich des Projektmanagements gemäß § 201 AHO in den letzten 3 Geschäftsjahren zu machen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert ist die Darstellung von genau 3 Mindestreferenzen gemäß § 5(5)b VOF. Bei den genannten Referenzen werden auch erbrachte Teilleistungen wie einzelne Handlungsbereiche und Projektstufen anerkannt, jedoch mit Abschlägen bewertet:
Referenz 1-
Abgeschlossene, komplexe Maßnahme aus dem Bereich Neubau/Sanierung/Umbau von Ingenieurbauwerken oder Verkehrsanlagen; Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 15 000 000 EUR brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 1 die folgenden Angaben erforderlich: durch den Bewerber koordinierte Planungsdisziplinen, Verkehrsknotenpunkt ja/nein, Durchführung der Maßnahme bei laufendem Betrieb ja/nein; Maßnahme des fließenden und ruhenden Verkehrs ja/nein mit Kurzdarstellung (verkehrliche Anbindung, Parkhaus, Tiefgarage, Anzahl Stellplätze).
Abgeschlossene, komplexe Maßnahme aus dem Bereich Neubau/Sanierung/Umbau von Ingenieurbauwerken oder Verkehrsanlagen; Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 15 000 000 EUR brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 1 die folgenden Angaben erforderlich: durch den Bewerber koordinierte Planungsdisziplinen, Verkehrsknotenpunkt ja/nein, Durchführung der Maßnahme bei laufendem Betrieb ja/nein; Maßnahme des fließenden und ruhenden Verkehrs ja/nein mit Kurzdarstellung (verkehrliche Anbindung, Parkhaus, Tiefgarage, Anzahl Stellplätze).
Referenz 2 –
Abgeschlossene Maßnahme aus dem Bereich Neubau/ Sanierung/ Umbau von Kulturbauten mit hohem gestalterischen Anspruch (z.B. Museen, Spielstätten, Gebäude religiöser Nutzung); Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 5 000 000 EUR brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 2 die folgenden Angaben erforderlich: Sanierungs- oder Umbaumaßnahme ja/nein, Umsetzung eines prämierten Wettbewerbsentwurfs ja/nein, eingetragenes Denkmal ja/nein.
Abgeschlossene Maßnahme aus dem Bereich Neubau/ Sanierung/ Umbau von Kulturbauten mit hohem gestalterischen Anspruch (z.B. Museen, Spielstätten, Gebäude religiöser Nutzung); Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 5 000 000 EUR brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 2 die folgenden Angaben erforderlich: Sanierungs- oder Umbaumaßnahme ja/nein, Umsetzung eines prämierten Wettbewerbsentwurfs ja/nein, eingetragenes Denkmal ja/nein.
Referenz 3-
Abgeschlossene Maßnahme nach freier Wahl mit Beteiligung und Koordinierung von mindestens 3 verschiedenen öffentlichen oder institutionellen Grundstückseigentümern und/oder Behörden bzw. Institutionen; Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 5 000 000 EUR brutto.
Abgeschlossene Maßnahme nach freier Wahl mit Beteiligung und Koordinierung von mindestens 3 verschiedenen öffentlichen oder institutionellen Grundstückseigentümern und/oder Behörden bzw. Institutionen; Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 5 000 000 EUR brutto.
Die 3 Mindestreferenzen sollen auf max. 2 A4-Blättern einseitig dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch mind. einen Grundriss und eine Ansicht (auch Fotos möglich) sowie eine Beschreibung der Projektspezifika enthalten. Dabei kann das vorgegebene Formblatt auch als zusätzliches Deckblatt genutzt werden. Beizufügen ist bei öffentlichen Bauvorhaben eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung (Referenzschreiben), bei privaten AG eine von AG ausgestellte Bescheinigung oder eine Eigenerklärung des Bewerbers. Zu diesen Referenzen werden außerdem folgende Angaben gefordert: Beschreibung des Bauvorhabens, Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich), Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens, erbrachte Handlungsbereiche und Leistungsstufen, Honorarzone, Gesamtbaukosten KG 200-700 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Die 3 Mindestreferenzen sollen auf max. 2 A4-Blättern einseitig dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch mind. einen Grundriss und eine Ansicht (auch Fotos möglich) sowie eine Beschreibung der Projektspezifika enthalten. Dabei kann das vorgegebene Formblatt auch als zusätzliches Deckblatt genutzt werden. Beizufügen ist bei öffentlichen Bauvorhaben eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung (Referenzschreiben), bei privaten AG eine von AG ausgestellte Bescheinigung oder eine Eigenerklärung des Bewerbers. Zu diesen Referenzen werden außerdem folgende Angaben gefordert: Beschreibung des Bauvorhabens, Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich), Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens, erbrachte Handlungsbereiche und Leistungsstufen, Honorarzone, Gesamtbaukosten KG 200-700 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
Zusätzlich sollte vom Bewerber je eine Liste mit maximal 3 Referenzprojekten (abgeschlossene Bauvorhaben im Zeitraum vom 1.1.2001 bis zum 30.11.2011) mit der Verwendung von Fördermitteln und zu Baumaßnahmen im besonderen Focus der Öffentlichkeit beigebracht werden, die eine Kurzbeschreibung des Bauvorhabens, das Fertigstellungsjahr und eine Darstellung der vom Bewerber erbrachten Leistungen enthält.
Zusätzlich sollte vom Bewerber je eine Liste mit maximal 3 Referenzprojekten (abgeschlossene Bauvorhaben im Zeitraum vom 1.1.2001 bis zum 30.11.2011) mit der Verwendung von Fördermitteln und zu Baumaßnahmen im besonderen Focus der Öffentlichkeit beigebracht werden, die eine Kurzbeschreibung des Bauvorhabens, das Fertigstellungsjahr und eine Darstellung der vom Bewerber erbrachten Leistungen enthält.
Beizufügen ist für alle Referenzen bei öffentlichen Bauvorhaben eine Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung (Referenzschreiben), bei privaten AG eine von AG ausgestellte Bescheinigung oder eine Eigenerklärung des Bewerbers.
Das jährliche Mittel der Technischen Mitarbeiter einschl. Büroinhaber und freier Mitarbeiter Projektmanager/Architekten/Ingenieure) in den letzten 3 Geschäftsjahren ist zu benennen. Es sind Angaben zu den Namen, der beruflichen Qualifikation und der Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters gem. § 4(3) VOF erforderlich. Zusätzlich sind nach eigener Wahl vergleichbare persönliche Referenzen des Projektleiters wie des stellvertretenden Projektleiters (max. je 3 Stück) in jeweils vergleichbarer Funktion zu benennen. Es sind Angaben zur zugesicherten Präsenz vor Ort für die Planungs- und die Ausführungsphase zu machen Es ist jeweils anzugeben, ob beabsichtigt ist, ein Projektbüro vor Ort zu unterhalten. Durch den Bewerber ist anzugeben, ob das Unternehmen ein Qualitätssicherung-System nutzt, Angaben zum System sowie ein Zertifikat sind ggf. beizufügen.
Das jährliche Mittel der Technischen Mitarbeiter einschl. Büroinhaber und freier Mitarbeiter Projektmanager/Architekten/Ingenieure) in den letzten 3 Geschäftsjahren ist zu benennen. Es sind Angaben zu den Namen, der beruflichen Qualifikation und der Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters gem. § 4(3) VOF erforderlich. Zusätzlich sind nach eigener Wahl vergleichbare persönliche Referenzen des Projektleiters wie des stellvertretenden Projektleiters (max. je 3 Stück) in jeweils vergleichbarer Funktion zu benennen. Es sind Angaben zur zugesicherten Präsenz vor Ort für die Planungs- und die Ausführungsphase zu machen Es ist jeweils anzugeben, ob beabsichtigt ist, ein Projektbüro vor Ort zu unterhalten. Durch den Bewerber ist anzugeben, ob das Unternehmen ein Qualitätssicherung-System nutzt, Angaben zum System sowie ein Zertifikat sind ggf. beizufügen.
Mindeststandards: Mindestreferenzen 1-3 (s. vorhergehender Abschnitt).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5(4)a) VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 3 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5(4)a) VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 3 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Finanzierung entsprechend Fördermittelzuteilung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Vorlage einer entsprechenden Erklärung mit Abgabe der Bewerbung.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Köln ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Durch den Bewerber ist im Falle einer Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Köln ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Durch den Bewerber ist im Falle einer Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure gemäß VOF § 19 (1), (2) und (3). Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden 0 bis 3 oder 0 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird von 100 % gewichtet.
Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten gewichteten Gesamtpunktzahl. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten gewichteten Gesamtpunktzahl. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Wertung zu III.2.2): Durchschnittlicher jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Bereich Projektmanagement lt. § 201 AHO Gesamtwichtung 10 %, Punktwertung: 0 Pkt. <= 500 000 EUR, 1 Pkt. <= 1 000 000 EUR, 2 Pkt. <= 3,0 000 000, 3 Pkt. > 3 000 000 EUR.
6. Qualifikation des Projektteams: Gesamtwichtung 12 %, bestehend aus 6.1. Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters 3 % (Punktwertung: 0 Pkt <= 3 Jahre, 1 Pkt. <= 5 Jahre, 2 Pkt. <= 8 Jahre, 3 Pkt. > 8 Jahre); 6.2. Mitwirkung des vorgesehenen Projektleiters in leitender Position bei einer der 3 Mindestreferenzen 5 % (Punktwertung 0 Pkt. = bei keiner Referenz, 1 Pkt. = bei einer Referenz, 2 Pkt. = bei 2 Referenzen; 3 Pkt. = bei 3 Referenzen); 6.3. Berufserfahrung des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters 1 % (Punktwertung: 0 Pkt <= 3 Jahre, 1 Pkt. <= 5 Jahre, 2 Pkt. <= 8 Jahre, 3 Pkt. > 8 Jahre); 6.4 Mitwirkung des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters in leitender Position bei einer der 3 Mindestreferenzen 3 % (Punktwertung 0 Pkt. = bei keiner Referenz, 1 Pkt. = bei einer Referenz, 2 Pkt. = bei 2 Referenzen; 3 Pkt. = bei 3 Referenzen),
7. Präsenz vor Ort in während der Bauausführung: Gesamtwichtung 4 % (Punktwertung: 0 Pkt. = aller 2 Wochen; 1 Pkt. = 1-2 x wöchentlich, 2 Pkt. = 2-4 x wöchentlich; 3 Pkt. = arbeitstäglich),
8. Maßnahmen zur Qualitätssicherung: Gesamtwichtung 5 % (Punktwertung: 0 Pkt. = kein zertifiziertes System vorhanden, 1 Pkt = eigenes QS-System, 3 Pkt. = zertifiziertes Qualitätssicherungssystem vorhanden, Nachweis liegt vor).
Datum der Angebotseröffnung: 2012-02-09 📅
Öffnungsort:
Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Riegel A, Etage 10, Zimmer 21, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, DEUTSCHLAND.
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Riegel A, Etage 10, Zimmer 21, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, DEUTSCHLAND.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Präsentationstechnik (5 %)
2. Methoden zur Kostensteuerung (10 %)
3. Methoden zur Terminsteuerung (10 %)
4. Methoden Steuerung von Projekten im Focus der Öffentlichkeit (10 %)
5. Methoden zur Qualitätssicherung in Planung und Ausführung (10 %)
6. Vorstellung Bürostruktur und -leitung (5 %)
7. Vorstellung Projektleitung (10 %)
8. Vorstellung stellvertr. Projektleitung (5 %)
9. Honorarangebot (35 %)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: 272 Vergabecenter
Frau Billig
Name: ARCADIS Deutschland GmbH
Postanschrift: Johannisstraße 60-64
Postleitzahl: 50668
Kontaktperson: ARCADIS Deutschland GmbH
Frau Flemming
Telefon: +49 17621222477📞
E-Mail: a.flemming@arcadis.de📧
Fax: +49 22189006-60 📠
URL für weitere Informationen: www.arcadis.de🌏
Name: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Telefon: +49 221221-📞
URL der Dokumente: http://www.stadt-koeln.de🌏
Kontaktperson: 272 Vergabecenter, Zimmernummer: 10.A06
URL der Teilnahme: http://www.stadt-koeln.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011/3344/3
Zusätzliche Informationen
Bewerber, die auf Anforderung die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist beibringen, werden ausgeschlossen. Dies gilt auch für Bewerbungen, die weniger als die 3 geforderten Mindestreferenzobjekte enthalten.
Zusätzlich beigebrachte und ungeforderte Referenzen werden nicht gewertet.
Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen mit Ausnahme der Formulare für die Referenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen mit Ausnahme der Formulare für die Referenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresse erhältlich.
Anfragen sind per Fax oder per E-Mail an das Zentrale Vergabeamt zu senden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Anfragen sind per Fax oder per E-Mail an das Zentrale Vergabeamt zu senden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: voraussichtlich 1.5.2012. Ende: 31.3.2015.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Zahlungsbedingungen und -weise: Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Blumenthalstr. 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 2217740-251📞
Fax: +49 2217740-197 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
— unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in…
… der Bekanntmachung,
… den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
— siehe § 101b Abs. 2 GWB,
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss,
— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2012/S 009-013684 (2012-01-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-07-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 324 079,20 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln, 27/ Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Vergabeamt/ Willy-Brandt-Platz 2
Kontakt
E-Mail: submissionsdient-vergabeamt@stadtkoeln.de📧
Telefon: +49 22122126-889📞
Fax: +49 22122126-272 📠
Maßnahme wird teilfinanziert aus Fördermitteln des: "Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten 2010-2014" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Deutschland.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 4. Methoden zur Steuerung von Projekten im Focus der Öffentlichkeit (10 %)
6. Vorstellung Bürostruktur- und leitung (5 %)
8. Vorstellung Stellv. Projektleitung (5 %)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-20 📅
Name: Drees & Sommer
Postanschrift: Kleine Sandkaul 5a
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen siehe § 101b Abs. 2 GWB,
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.