Lieferung von 230 Schreitausbaueinheiten für den untertägigen Einsatz bei der RAG Aktiengesellschaft

RAG Aktiengesellschaft

In diesem Vergabeverfahren wird ausgeschrieben die Lieferung von 230 Stück Schreitausbaueinheiten mit einem mechanischen und hydraulischen Verstellbereich von ≤ 2 400 mm im eingefahrenen Zustand und ≥ 5 200 mm im ausgefahrenen Zustand für den untertägigen Einsatz auf dem Bergwerk Prosper Haniel der RAG Aktiengesellschaft.
Der Mittenabstand beträgt 1 750 mm.
Die Schreitausbaueinheiten sind für Setzdrücke bis 400 bar und Einstelldrücke bis 450 bar zuzulassen.
In Sonderbereichen müssen die Schildkappen um 500 mm (Bereiche mit Strebteilkühlern) bzw. 800 mm (Strebendbereiche) verlängerbar sein.
Der Ausbauwiderstand bei einer Mächtigkeit von 3 500 mm und einem Abstand Kappenspitze – Kohlenstoß von 400 mm muss mindestens 900 kN/m² betragen (bei Setzdruck = 400 bar).
Der Kolbendurchmesser der Schildstempel muss mindestens 400 mm betragen.
Für den Einsatz im Steinkohlenbergbau sind - soweit nicht vorhanden - bergrechtliche Zulassungen für die benötigten Produkte zu erwirken und vorzulegen.
Nach jetzigem Planungsstand ist der Liefertermin für Anfang Januar 2014 geplant.
Geplant ist ferner, den Auftrag bis Ende November 2012 zu vergeben.
Vor Zuschlagserteilung ist die Vorstellung von Prototypen (7 Schildausbaueinheiten) auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers erforderlich.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge der Eignungsprüfung eine Lieferantenbeurteilung einschließlich erforderlicher Besichtigung bei allen Bewerbern durchzuführen.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3) dieser Veröffentlichung verwiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Mobile hydraulische Grubenausbausysteme
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Mobile hydraulische Grubenausbausysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: RAG Aktiengesellschaft
Postanschrift: Shamrockring 1, 44623 Herne
Postleitzahl: 44620
Postort: Herne
Kontakt
Internetadresse: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: frank.jellonneck@rag.de 📧
Telefon: +49 232315-3429 📞
Fax: +49 232315-3989 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-13 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 11-017602
ABl. S-Ausgabe: 11
Zusätzliche Informationen
1. Allgemeines/Grundsätze: Die RAG Aktiengesellschaft ist Auftraggeber nach § 129b Abs. 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) der Bundesrepublik Deutschland und wird in diesem Vergabeverfahren die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und des Wettbewerbs anwenden. 2. Vergabeverfahren - Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb: Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, ihre Eignung nachzuweisen. Im Anschluss an die Auswertung der von den Bewerbern eingereichten Teilnahmeanträge erhalten alle als geeignet festgestellten Bewerber die Vergabeunterlagen, in denen der Auftraggeber den Auftragsgegenstand und die Vertragsbedingungen präzisiert. Auf der Grundlage der Vergabeunterlagen fordert der Auftraggeber den Bieterkreis auf, Angebote einzureichen. In den entsprechenden Abschnitten dieses EU-Formulars sind die Anforderungen des Auftraggebers für die im Teilnahmewettbewerb von den Bewerbern zu erbringenden Nachweise und Unterlagen aufgeführt. Die zu erbringenden Nachweise und Unterlagen sind bei ihrer Einreichung in dem Teilnahmeantrag so strukturiert vom Bewerber zusammen zu stellen, zu gliedern und durchzunummerieren, dass sie dem Aufbau und der Nummerierung der jeweiligen Abschnitte und Unterpunkte dieses EU-Formulars entsprechen. Die in den Abschnitten III.1.3) und III.2.1) bis III.2.3) sowie am Ende dieses Abschnittes VI.3) aufgeführten Formulare (für Eigenerklärungen, Umsatzangaben, Referenzangaben etc.) sind über die in Abschnitt I.1) genannte Internet-Adresse des Auftraggebers (www.rag.de) abrufbar, und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt "Eigenerklärungen für Teilnahmeanträge bei EU-Vergabeverfahren". Die Teilnahmeanträge sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4) genannten "Schlusstermin für den Eingang der Anträge auf Teilnahme" in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "[Teilnahmeantrag – Vergabeverfahren "230 Schreitausbaueinheiten BW PH" – Nicht öffnen!!!]" sowie der EU-Amtsblatt-Bekanntmachungs-Nummer (2011/S ...-......) bei der in Anhang A.III genannten Einreichungsstelle, an welche die Teilnahmeanträge zu richten sind, als Original (Papierfassung) einzureichen. Zusätzlich ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen im pdf-Format auf einer CD/DVD oder einem USB-Stick dem Umschlag beizufügen. Bei Widersprüchen zwischen der Schriftform und dem pdf-Format gilt das Original (Papierfassung). 3. Ausschluss: Bewerber werden vom Teilnahmewettbewerb und vom weiteren Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Teilnahmebedingungen (vgl. Abschnitte III.2.1) bis III.2.3)) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bewerber eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bewerbes im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. 4. Besondere Bedingungen für die Zuschlagserteilung: Der Auftraggeber wird den Zuschlag an den Bestbieter nur dann erteilen, wenn die Prototypenvorstellung (insgesamt 7 Schildausbaueinheiten) - vlg. hierzu Abschnitt II.1.5) - erfolgreich war. Der Ablauf nach Beendigung der Verhandlung stellt sich grob skizziert wie folgt dar: — Beauftragung der 7 Prototypen nur an den Bestbieter. Die Kosten für die Herstellung der Prototypen übernimmt der Auftraggeber, unabhängig vom Gutbefund und einer nachfolgenden Zuschlagserteilung. — Vorstellung und Abnahmeprüfung der Prototypen auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers, — Bei Gutbefund: Zuschlagserteilung an den Bestbieter, — Bei Nichtbestehen und Ablehnung der Prototypen erfolgt eine erneute Prototypenbeauftragung an den nächstbesten Bieter, — Detaillierte Ausführungen hierzu werden die späteren Ausschreibungsunterlagen enthalten. 5. Verhandlungs-, Vertrags- und Vertragsabwicklungssprache: Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt. 6. Auskunftsersuchen: Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1) genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. 7. Zu verwendende Formulare: Die in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft in seinem/ihrem Teilnahmeantrag zu verwendenden und über die in Abschnitt I.1) genannte Internet-Adresse des Auftraggebers abrufbaren Formulare (siehe auch obiger Punkt 2) sind im Einzelnen: — Formular I-Lief: Allgemeine Eigenerklärung des Bieters/der Bewerbergemeinschaft, — Formular II: Umsatzangaben, — Formular III: Referenzen, — Formular IV: Zusammensetzung Bewerbergemeinschaft (falls relevant!), — Formular V: Nachunternehmer/Nachunternehmerleistungen (falls relevant!).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In diesem Vergabeverfahren wird ausgeschrieben die Lieferung von 230 Stück Schreitausbaueinheiten mit einem mechanischen und hydraulischen Verstellbereich von ≤ 2 400 mm im eingefahrenen Zustand und ≥ 5 200 mm im ausgefahrenen Zustand für den untertägigen Einsatz auf dem Bergwerk Prosper Haniel der RAG Aktiengesellschaft.
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Der Mittenabstand beträgt 1 750 mm.
Die Schreitausbaueinheiten sind für Setzdrücke bis 400 bar und Einstelldrücke bis 450 bar zuzulassen.
In Sonderbereichen müssen die Schildkappen um 500 mm (Bereiche mit Strebteilkühlern) bzw. 800 mm (Strebendbereiche) verlängerbar sein.
Der Ausbauwiderstand bei einer Mächtigkeit von 3 500 mm und einem Abstand Kappenspitze – Kohlenstoß von 400 mm muss mindestens 900 kN/m² betragen (bei Setzdruck = 400 bar).
Der Kolbendurchmesser der Schildstempel muss mindestens 400 mm betragen.
Für den Einsatz im Steinkohlenbergbau sind - soweit nicht vorhanden - bergrechtliche Zulassungen für die benötigten Produkte zu erwirken und vorzulegen.
Nach jetzigem Planungsstand ist der Liefertermin für Anfang Januar 2014 geplant.
Geplant ist ferner, den Auftrag bis Ende November 2012 zu vergeben.
Vor Zuschlagserteilung ist die Vorstellung von Prototypen (7 Schildausbaueinheiten) auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers erforderlich.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge der Eignungsprüfung eine Lieferantenbeurteilung einschließlich erforderlicher Besichtigung bei allen Bewerbern durchzuführen.
Hinsichtlich des Ablaufes des Vergabeverfahrens wird auf die Ausführungen in Abschnitt VI.3) dieser Veröffentlichung verwiesen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Bottrop.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in diesem Abschnitt III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3) zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Bekanntmachung),
2. Aktuelle Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen,
3. Unterschriebene Eigenerklärung, mit der der Bewerber erklärt,
a) ob über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
b) dass er sich nicht in Liquidation befindet;
c) dass er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
d) dass er vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Vergabeverfahren abgegeben hat oder abgeben wird.
Zwecks Eigenerklärung ist das Formular I-Lief zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber oder eine natürliche Person, die befugt ist, den Bewerber zu vertreten, in seinem Namen Entscheidungen zu treffen oder ihn zu kontrollieren, aus keinem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129 a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129 b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
b) §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches (Vorteilgewährung und Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
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c) § 299 des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
d) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr);
e) § 108 e des Strafgesetzbuches (Abgeordnetenbestechung);
f) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug);
g) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug);
h) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
i) Verstoß gegen eine den vorstehenden Vorschriften entsprechende Strafnorm anderer Staaten.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in diesem Abschnitt III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3) zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Abgaben und Steuern gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Finanzbehörde zu verlangen. Die Bescheinigung kann als Kopie vorgelegt werden, selbst wenn auf ihr vermerkt ist, dass sie nur im Original Gültigkeit haben soll.
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2. Vorlage einer aktuellen (d.h. nicht älter als 2 Monate ab Datum der Bekanntmachung) allgemeinen Bankauskunft einer Bank innerhalb der Europäischen Union über die wirtschaftliche Situation und die Kontoführung.
Die Auskunft kann auch als Kopie vorgelegt werden.
3. Angabe des Gesamtumsatzes in Euro jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2009, 2010, 2011) sowie des mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsatzes dieses Zeitraumes. Sofern das Geschäftsjahr 2011 noch nicht abgeschlossen wurde, sind die Umsätze für die Geschäftsjahre 2008, 2009, 2010 anzugeben.
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Zwecks Angabe der Umsätze ist das Formular II zu verwenden.
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt oder sie im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Die Erklärung soll Angaben über die Deckungssumme/n enthalten.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens, aus der ebenfalls die Deckungssummen hervorgehen, zu verlangen. Soweit eine Betriebshaftpflichtversicherung nicht besteht, genügt als Nachweis auch die Zusage der Versicherung, im Falle der Auftragserteilung die erforderliche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen. Die Nachweise können auch als Kopien vorgelegt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in diesem Abschnitt III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solche (d.h. nicht getrennt für jedes Mitglied) beizubringen.
Soweit ein Bewerber Subunternehmer einsetzen will, hat er diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistung zu benennen, und zwar unter Verwendung des Formulars V. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus auch auf Erklärungen/Nachweise des Subunternehmers nach diesem Abschnitt III.2.3), sind diese zusätzlich gesondert für den Subunternehmer beizufügen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Ausführliche Erläuterungen zu den nachstehend aufgeführten, vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen sind Abschnitt VI.3) zu entnehmen.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
1. Nennung von mindestens einer Referenz (wie nachstehend beschrieben) aus den letzten drei Geschäftsjahren mit vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung inklusive Angabe des Projektvolumens/Objektwertes jeweils mit einer aussagefähigen Kurzbeschreibung der Lieferanteile des Bewerbers. Bei jeder Referenz sind anzugeben: Adresse, Abteilung/Fachbereich, Ansprechpartner, Telefon- und Telefaxnummer, ggf. E-Mail-Anschrift des Ansprechpartners.
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Für die oben geforderte Referenz gelten sämtliche folgenden Nachweiskriterien:
a) Schildtyp:
2-Stempel Lemniskatenschild.
b) Verstellbereich mechanisch:
≤ 2 700 und ≥ 5 000 mm.
c) Verstellbereich hydraulisch:
d) Ausbauwiderstand bei Setzen (400 bar):
bei M = 3,5 m und KaKo 500 mm ≥ 800 kN/m².
e) Kappenausführung und KaKo-Maß:
starr, einteilig, KaKo 500 mm bei M = 3,5 m.
f) Kufe:
einteilig, Tunnelkufe.
g) Stempel:
Doppelhubstempel mit ≥ 380 mm Kolbendurchmesser.
h) Unterlagen und Kennwerte:
Technische und zeichnerische Unterlagen der Referenztechnik sind zur Verfügung zu stellen. Es ist der Nachweis zu führen über den erfolgreichen betrieblichen Einsatz einer kompletten Strebausrüstung und einer Laufzeit von mehr als einer Bauhöhe. Leistungs- und Betriebskennwerte dieser Referenzbetriebe sind beizubringen. Ein Kontakt mit dem Referenzgeber und ggf. eine Befahrung des Referenzbetriebes ist dem Auftraggeber zu ermöglichen.
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i) Geologische Einsatzbedingungen:
Unabhängig von der unter den v.g. Punkten geforderten Referenztechnik ist folgender Nachweis zu erbringen: Erfolgreicher Einsatz einer Walzenschildsäule in einer Teufe > 1 000 m bzw. einer vergleichbaren Teufenbelastung. Durchörterung von geologischen Störungen mit einem Verwurfsmaß von ≥ 1,5 m.
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Zwecks Angabe von Referenzen ist das Formular III zu verwenden; ggf. sind weitere seperate Unterlagen beizufügen.
2. Zusicherung des Bewerbers, dass er an allen Standorten des Auftraggebers (in diesem Fall nur Nordrhein-Westfalen) sämtliche im vorgenannten Abschnitt II.1.5) genannten Lieferungen über die gesamte Vertragslaufzeit erbringen kann.
Zwecks Eigenerklärung ist ebenfalls das Formular I-Lief zu verwenden,
3. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter, die im Unternehmen jeweils in den Jahren 2009, 2010 und 2011 im Mittel Vollzeit beschäftigt waren,
4. Unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber im Zeitpunkt der Bewerbungsfrist über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig verfügt.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Fall der Beauftragung oder vor Durchführung von Verhandlungen mit dem jeweiligen Bieter von diesem eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig zu verlangen.
Der Nachweis kann auch als Kopie vorgelegt werden.
5. Vorlage des Zertifikats nach DIN EN ISO 3834 T1-3; T5 (ehemals DIN EN 729) bzw. Herstellerqualifikation D bzw. E (ehemals großer Eignungsnachweis) gemäß DIN 18800 Teil 7; gleichfalls gilt DN EN 1090-2; Ausführungsklasse EXC 3 mit Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Sicherung der Ansprüche auf Erfüllung, Nacherfüllung und/oder Schadensersatz eine für ihn angemessene Bürgschaft zu fordern.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Auftragsvergabe erfolgt auf der Grundlage der Einkaufs- und Bestellbedingungen der RAG Aktiengesellschaft.
Diese sind zu finden über die in Abschnitt I.1) genannte Internet-Adresse des Auftraggebers, und zwar über den dortigen Navigationspunkt "Marktplatz", Unterpunkt "Einkaufsbedingungen".
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
Lediglich im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist hierfür das Formular IV zu verwenden (Erläuterungen zu den vom Auftraggeber vorbereiteten Formularen siehe Abschnitt VI.3).
Sonstige besondere Bedingungen:
Bergbauspezifische Bestimmungen:
Die einschlägigen bergbauspezifischen Bestimmungen sind zu beachten und einzuhalten.
Auftragsausführungen sowohl unter Tage als auch über Tage unterliegen der Bergaufsicht des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Zulassungen:
Sämtliche in Abschnitt II.1.5) aufgeführten Produkte dürfen ohne Zulassungsbescheide der Bezirksregierung Arnsberg unter Tage nicht eingesetzt werden.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: RAG Aktiengesellschaft - Einkauf BK E13
Herrn Frank Jellonneck
Name: RAG Aktiengesellschaft
Kontaktperson: RAG Aktiengesellschaft - Abt. BK I33 Poststelle
Herrn Jürgen Jennerjahn
Telefon: +49 232315-3423 📞
E-Mail: einkauf-rag@rag.de 📧
Fax: +49 232315-3891 📠
URL der Teilnahme: http://www.rag.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 293182-2197 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/v/vergabekammer 🌏
Fax: +49 293182-40159 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Präklusionsvorschriften zur vergaberechtlichen Nachprüfung in § 107 Abs. 3 GWB, insbesondere in § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB, wird hingewiesen, wonach ein Nachprüfungsantrag u.a. dann unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 011-017602 (2012-01-13)