Lieferung von ca. 3 000 000 Liter Rapsmethylester (RME)

Deutscher Bundestag - Verwaltung -

Die ausgeschriebene Leistung umfasst die flexible Lieferung – gemäß den Einzelabrufen der Auftraggeberin – von Rapsmethylester (RME) als Kraftstoff für die Motorheizkraftwerke in den Bundestagsgebäuden in Berlin im Zeitraum vom 1.1.2013 bis 31.12.2013. Je nach Bedarf können die Lieferungen ca. 3 bis 4 Einzelabrufe à 30 000 Liter je Woche umfassen. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass sie bei Normalbetrieb ihres MHKW eine nominelle Kraftstoffmenge von ca. 3 Mio. Litern (± 10 %) im Vertragszeitraum abrufen wird.
Es darf ausschließlich 100 % RME (definiert über die Mindestanforderungen für das Fettsäureprofil nach DIN EN 14103) geliefert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-14 Auftragsbekanntmachung
2013-01-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dieselkraftstoff
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dieselkraftstoff 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutscher Bundestag - Verwaltung -
Postanschrift: Platz der Republik 1
Postleitzahl: 11011
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundestag.de 🌏
E-Mail: vergabereferat@bundestag.de 📧
Telefon: +49 3022733234 📞
Fax: +49 3022730374 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-14 📅
Einreichungsfrist: 2012-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 180-296051
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Ausschreibungsunterlagen können unter www.bundestag.de/ausschreibungen online angefordert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Antrag auf Nachprüfung nach Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Angebotsfrist bzw. Bewerbungsfrist gem. § 107 Abs. 3 Nr. 2 bzw. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig ist, wenn er sich gegen Verstöße von Vergabevorschriften richtet, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar waren. Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen müssen Nachprüfungsverfahren innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer beantragt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die ausgeschriebene Leistung umfasst die flexible Lieferung – gemäß den Einzelabrufen der Auftraggeberin – von Rapsmethylester (RME) als Kraftstoff für die Motorheizkraftwerke in den Bundestagsgebäuden in Berlin im Zeitraum vom 1.1.2013 bis 31.12.2013. Je nach Bedarf können die Lieferungen ca. 3 bis 4 Einzelabrufe à 30 000 Liter je Woche umfassen. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass sie bei Normalbetrieb ihres MHKW eine nominelle Kraftstoffmenge von ca. 3 Mio. Litern (± 10 %) im Vertragszeitraum abrufen wird.
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Es darf ausschließlich 100 % RME (definiert über die Mindestanforderungen für das Fettsäureprofil nach DIN EN 14103) geliefert werden.
Referenznummer: ZT6-1133-2012-363-15-ZT380

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er die angebotene Leistung betrifft. Es sind die Mindestanforderungen zu beachten.
Mindeststandards: Geforderter Mindestumsatz mit RME: 5 000 000 EUR/ Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Benennung möglicher Unterauftragnehmer einschließlich einer Erklärung des vorgesehenen Unterauftragnehmers, in welcher er angibt, im Falle des Zuschlags auf das Angebot, Teilleistungen im Rahmen dieser Vertragsabwicklung zu erbringen. Art und Umfang der Teilleistungen sind detailliert anzugeben. Falls zutreffend, hat der Unterauftragnehmer die sonstigen geforderten Angaben/Nachweise vorzulegen.
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b) ggf. Erklärung über die Bildung einer Bietergemeinschaft (vgl. III.1.3).
c) Die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen wird durch Unterschrift des Angebotes mit abgegeben.
d) Angabe von drei aussagekräftigen Referenzen über vergleichbare Lieferungen von RME in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Sie werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Bei Angabe von mehr als drei Referenzen werden nur die ersten drei Referenzen berücksichtigt. Referenzen von mit dem Bieter verbundenen Unternehmen werden nicht akzeptiert.
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e) Eigenerklärung über die Anzahl der beim Bieter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte für diesen Geschäftszweig. Es sind die Mindestanforderungen zu beachten.
f) Eigenerklärung über die Einhaltung der Lieferspezifikationen.
g) Angaben über die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.“ (AGQM) oder vergleichbare Qualitätssicherungsmaßnahmen des Unternehmens für den ausgeschriebenen Kraftstoff.
h) Benennung der beabsichtigten Rohstoffe, Anbaugebiet(e), Ölmühle(n) und der Veresterungsanlage(n).
i) Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis (Deckungssumme mindestens 5 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden, Laufzeit mindestens entsprechend des Vertragszeitraums).
Mindeststandards: Zu e): mindestens 5 Mitarbeiter.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zusätzliche Vertragsbedingungen der Verwaltung des Deutschen Bundestages, Leistungsbeschreibung sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, Zahlungen mit befreiender Wirkung entgegenzunehmen und,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-12-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat ZT 6 - Vergaben

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2013-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZT6-1133-2012-363-15-ZT380
Zusätzliche Informationen
Ausschreibungsunterlagen können unter www.bundestag.de/ausschreibungen online angefordert werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Antrag auf Nachprüfung nach Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Angebotsfrist bzw. Bewerbungsfrist gem. § 107 Abs. 3 Nr. 2 bzw. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig ist, wenn er sich gegen Verstöße von Vergabevorschriften richtet, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar waren.
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Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen müssen Nachprüfungsverfahren innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer beantragt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Bund - Bundeskartellamt -
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Quelle: OJS 2012/S 180-296051 (2012-09-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 008-008499
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 180-296051
ABl. S-Ausgabe: 8

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: ZT6-1133-2012-263-15-ZT380

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. (1)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-17 📅
Name: SBE BioEnergie Handelsgesellschaft mbH
Postanschrift: Europaallee 20
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66113
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 22894990 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist nach § 107 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist nach § 107 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
DE Standardformular 03 - Bekanntmachung vergebener Aufträge 8 / 14 § 107 Absatz 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Festellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 101 a Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2013/S 008-008499 (2013-01-08)