Marktplatz 5-6 Gesamtsanierung Bürogebäude (Hochbau- Architekturleistungen, Teil III, § 33 HOAI, Leistungsphasen 1-9)

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für Gebäudemanagement

Das 60 Jahre alte Bürogebäude Marktplatz 5-6 gehört zum Rathauskomplex in der Altstadt von Düsseldorf und steht incl. der Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Stadtkasse und Geschäfte im Erdgeschoß.
Um die Bausubstanz zu sichern und die Nutzung des Bauwerks in den kommenden Jahren gewährleisten zu können, muss das Gebäude umfassend saniert werden.
Hierzu zählen u.a. folgende ausgewählte Einzelmaßnahmen:
— Sanierung Keller, insbesondere die Trockenlegung des Kelleranbaus im Bereich Eingang Stadtkasse,
— Erneuerung der Dacheindeckung, inkl. der Dachgauben unter Maßgabe des Denkmalschutzes, Wärmedämmung des Daches nach Energiekonzept,
— Erneuerung der Fensteranlagen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes,
— Fassadenreinigung,
— Sanierung aller Sanitärräume, teilweise Neuerrichtung von Sanitäranlagen gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien,
— Renovierung der Büroräume, Flure, Treppenräume nach Maßgabe des Denkmalschutzes,
— Ausbau des Dachgeschosses zu zusätzlichen Büroräumen,
— Erneuerung der kompletten Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen,
— Einbau einer modernen Datenkommunikationstechnik,
— Maßnahmen zur Barrierefreiheit des Gebäudes, das Gebäude ist zur Zeit nicht barrierefrei,
— Brandschutztechnische Sanierung des Gebäudes,
— Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Einrichtungen und Einbauten.
Weiterhin sollen darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten von ambitionierten und innovativen energetischen Maßnahmen untersucht und umgesetzt werden. Der Berücksichtigung des Bauwerks als Gebäudedenkmal kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.
Die Bruttogeschoßfläche beträgt ca. 13 900 qm. Eine Flächenerweiterung ist nicht vorgesehen. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten wird das Gebäude komplett leergezogen.
Erste Kostenaussagen für das Gesamtprojekt liegen bei etwa 20 000 000 EUR brutto.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-12 Auftragsbekanntmachung
2012-12-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-06-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Hochbau-Architekturleistungen-Teil III § 33 HOAI, Leistungsphasen 1-9.Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens:Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.Die Ausführung der Leistung beginnt direkt im Anschluß an das VOF-Verfahren, und wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für Gebäudemanagement
Postleitzahl: 40200
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: rene.keim@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 2118994565 📞
Fax: +49 2118934565 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-06-12 📅
Einreichungsfrist: 2012-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 114-188980
ABl. S-Ausgabe: 114
Zusätzliche Informationen
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter Ziffer I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln. Fragen sind bis spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das 60 Jahre alte Bürogebäude Marktplatz 5-6 gehört zum Rathauskomplex in der Altstadt von Düsseldorf und steht incl. der Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Stadtkasse und Geschäfte im Erdgeschoß.
Mehr anzeigen
Um die Bausubstanz zu sichern und die Nutzung des Bauwerks in den kommenden Jahren gewährleisten zu können, muss das Gebäude umfassend saniert werden.
Hierzu zählen u.a. folgende ausgewählte Einzelmaßnahmen:
— Sanierung Keller, insbesondere die Trockenlegung des Kelleranbaus im Bereich Eingang Stadtkasse,
— Erneuerung der Dacheindeckung, inkl. der Dachgauben unter Maßgabe des Denkmalschutzes, Wärmedämmung des Daches nach Energiekonzept,
— Erneuerung der Fensteranlagen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes,
— Fassadenreinigung,
— Sanierung aller Sanitärräume, teilweise Neuerrichtung von Sanitäranlagen gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien,
— Renovierung der Büroräume, Flure, Treppenräume nach Maßgabe des Denkmalschutzes,
— Ausbau des Dachgeschosses zu zusätzlichen Büroräumen,
— Erneuerung der kompletten Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen,
— Einbau einer modernen Datenkommunikationstechnik,
— Maßnahmen zur Barrierefreiheit des Gebäudes, das Gebäude ist zur Zeit nicht barrierefrei,
— Brandschutztechnische Sanierung des Gebäudes,
— Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Einrichtungen und Einbauten.
Weiterhin sollen darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten von ambitionierten und innovativen energetischen Maßnahmen untersucht und umgesetzt werden. Der Berücksichtigung des Bauwerks als Gebäudedenkmal kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.
Die Bruttogeschoßfläche beträgt ca. 13 900 qm. Eine Flächenerweiterung ist nicht vorgesehen. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten wird das Gebäude komplett leergezogen.
Erste Kostenaussagen für das Gesamtprojekt liegen bei etwa 20 000 000 EUR brutto.
Menge oder Umfang:
Hochbau-Architekturleistungen-Teil III § 33 HOAI, Leistungsphasen 1-9.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens:
Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Die Ausführung der Leistung beginnt direkt im Anschluß an das VOF-Verfahren, und wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein.
Dauer: 54 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in einem Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zusammengefasst, der bei der Submissionsstelle der Stadtverwaltung Düsseldorf, (siehe I.1 (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen)) per E-Mail, Fax oder per Postweg angefordert werden kann. Bitte geben Sie immer eine E-Mail Adresse an, der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) wird als Word-Dokument an diese versandt.
Mehr anzeigen
Bewerbungen sind nur mit diesem Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) möglich.
Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
Bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges) ist ein Nachweis der Unterschriftsberechtigung einzureichen.
Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die Angaben/ Nachweise auch für Dritte erbracht werden.
Bei Bietergemeinschaften ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung einzureichen einschließlich der Benennung eines bevollmächtigten Verteters.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen fristgerecht eingereicht werden.
Rechtslage - Geforderte Nachweise:
a) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen;
b) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF (Auskunftspflicht);
c) Verbindliche unterschriebene Erklärung, dass die in § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF aufgeführten Ausschlusskriterien nicht zutreffen;
d) aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister;
e) Nachweis (ausreichend Kopie) der Eintragung in der Architektenkammer oder entsprechender EU Nachweis § 19 Abs. 3 VOF;
f) Verpflichtungserklärung gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz NRW.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Es müssen 2 Schadensfälle je Jahr abgedeckt sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Insgesamt sind in diesem VOF-Verfahren maximal 450 Punkte zu erreichen, davon 300 Punkte für die Referenzobjekte und 150 Punkte für die Büroorganisation.
1. Referenzprojekt (max. 300 Punkte, anteilige Wichtung 66,67 %).
Die 3 Referenzprojekte fließen als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von insgesamt 66,67 % (max. 300 Punkte) ein.
1.1 Referenzprojekt als Teilnahmevoraussetzung.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem VOF-Verfahren ist ein Referenzprojekt mit folgenden Parametern:
a) Umfassende Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes. Der Begriff „umfassende Sanierung“ ist definiert als Sanierung, in der insgesamt mindestens 5 Hochbau- und Haustechnikgewerke beinhaltet sind.
b) Das Referenzprojekt muss neben der Hochbau-Sanierung auch zwingend eine haustechnische Sanierung enthalten; die haustechnischen Gewerke brauchen allerdings nicht vom Antragsteller selbst beplant worden sein, sondern müssen lediglich Bestandteil der Gesamtsanierung sein.
Mehr anzeigen
c) Teilnahmevoraussetzung ist bezüglich dieses Referenzprojektes außerdem ein Bauvolumen > 5 000 000 EUR brutto (KGR 200-700) und
d) Bearbeitung des Projekts in den Leistungsphasen 1-8 und
e) Erreichen der Energieeffizienzklasse F und
f) Baufertigstellung (Abschluss LPH 8) in den Jahren 2008 - 2012 und
g) Erstellung des Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber und
h) Nachweis eines Referenzschreibens für das Projekt mit Bestätigung der Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten mit mindestens der Bewertung „zufrieden“ (nachzuweisen auf dem Formular unter Anlage 3 des Bewerbungsbogens) und
i) Aufführung des Referenzprojektes unter Anlage 1 des Bewerbungsbogens.
Der Nachweis aller dieser Einzelkriterien a - i ist Voraussetzung für die Teilnahme am VOF- Verfahren; fehlt eines der Kriterien, wird die Bewerbung nicht berücksichtigt.
1.2 Voraussetzungen für die sonstigen Referenzprojekte.
Für die übrigen Referenzprojekte gilt:
a) Es werden nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 4 Jahre (2008 - 2012) abgeschlossen wurden, bewertet; als „abgeschlossen“ gilt der Abschluss der Leistungsphase 8.
b) Es werden nur Projekte mit einem Bauvolumen > 2 000 000 EUR brutto (Kostengruppen 200 - 700) bewertet.
c) Berücksichtigt werden nur Referenzen, die in der Anlage 1 des Bewerbungsbogens aufgeführt sind.
d) Alle Referenzen werden nur bei Vorliegen eines Referenzschreibens des Auftraggebers mit Bestätigung des Einhaltens der Kosten, Termine und Qualitäten mit mindestens der Bewertung „zufrieden“ gewertet. Für das Referenzschreiben ist das Formular unter Anlage 3 des Bewerbungsbogens zu verwenden.
Mehr anzeigen
1.3 Wertung der Referenzprojekte.
Jedes der 3 Referenzprojekte kann maximal 100 Punkte erreichen. Folgende Unterkriterien werden berücksichtigt:
1.3.1 Gebäudetypologie (anteilige Wichtung 33,33 %).
— Umfassende Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes (mit
Energie-Effizienzklasse Primärenergiebedarf F; alle Nutzungen) (50 Punkte) oder,
Büronutzung) (40 Punkte) oder,
sonstiger Nutzung) (30 Punkte) oder,
— Umfassende Sanierung (mit Büronutzung) (20 Punkte) oder,
— Umfassende Sanierung (mit sonstiger Nutzung) (10 Punkte).
1.3.2 Vergleichbarkeit/ Komplexität (anteilige Wichtung 13,33 %).
— Erbringen vollständige Leistungsphasen 1-5 (8 Punkte) plus,
— Erbringen vollständige Leistungsphasen 6-8 (8 Punkte) plus,
— Bauen unter beengten Verhältnissen (4 Punkte).
1.3.3 Öffentlicher Auftraggeber (anteilige Wichtung 6,67 %).
— Durchführung für öffentlichen AG (10 Punkte).
1.3.4 Bauvolumen der Referenzprojektes (anteilige Wichtung 6,67 %).
— größer 15 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 200-700) (10 Punkte) oder,
— 10 - 15 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 200-700) (7,5 Punkte) oder,
— 5 - 10 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 200-700) (5 Punkte) oder,
— kleiner 5 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 200-700) (0 Punkte).
1.3.5 Energetische Qualität des san. Gebäudes (anteilige Wichtung 6,67 %).
— Energie- Effizienzklasse Primärenergiebedarf D (10 Punkte) oder,
— Energie- Effizienzklasse Primärenergiebedarf E (5 Punkte) oder,
— Energie- Effizienzklasse Primärenergiebedarf F (2,5 Punkte).
2. Büroorganisation (anteilige Wichtung 33,33 %, max. 150 Punkte).
Die Büroorganisation fließt als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von 33,33 % ein.
2.1 Teilnahmevoraussetzungen.
— Die Bewerbung wird nur gewertet bei einer Mindestanzahl von 6 aktuell beschäftigten Architekten und Ingenieuren,
— Weiterhin erforderlich als Voraussetzung ist die abgegebene Verpflichtungserklärung zur Tariftreue (Anlage 4 des Bewerbungsbogens).
2.2 Wertung der Büroorganisation.
Folgende Unterkriterien werden zur Wertung der Büroorganisation herangezogen:
2.2.1 Qualifikation Projektleiter (anteilige Wichtung 20,00 %)
— Dauer der Berufserfahrung: > 5 Jahre: 15 Punkte; > 10 Jahre: 30 Punkte plus,
— Erfahrungen im denkmalgeschützten Bauen (15 Punkte), plus,
— Erfahrung im energieeffizienten Bauen (15 Punkte), plus,
— erfolgreich bearbeitetes Bauvolumen des Projektleiters: > 5 000 000 EUR brutto (Kostengruppe 200-700): 15 Punkte; > 15 000 000 EUR brutto (Kostengruppe 200-700): 30 Punkte.
2.2.2 Kurzfristige Erreichbarkeit/ Sicherstellung der örtlichen Präsenz (anteilige Wichtung 13,33 %).
— Sicherstellung der Präsenz auf der Baustelle während der Planungsphase in einer Reaktionszeit von einem Tag nach Abruf (20 Punkte) plus,
— Sicherstellung während der Bauphase durch tägliche Präsenz des Bauleiters auf der Baustelle (40 Punkte).
Hinweise:
Die %-Angaben für die „anteilige Wichtung“ beziehen sich jeweils auf die Gesamtpunktzahl (450 Punkte). Über die 3 Referenzprojekte können also insgesamt 66,67 % der Gesamtpunktzahl und über die Büroorganisation insgesamt 33,33 % der Gesamtpunktzahl erreicht werden.
Mehr anzeigen
Die Punkteangaben bei den Referenzobjekten beziehen sich jeweils auf ein Referenzobjekt (Punktezahl für alle 3 Referenzprojekte insgesamt also erhältlich durch Multiplikation mit der Zahl 3).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, die bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Es sind mindestens 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken.
Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 2 000 000 EUR betragen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), VOF, Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen, Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden.
Mehr anzeigen
Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehr anzeigen
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3: Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommensüber den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für Ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieursleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Eignungs- und Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbs, siehe III.2) sowie Bewerbungsbogen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Keim
Internetadresse: www.duesseldorf.de 🌏
Name: SPM Stein Projektmanagement
Postanschrift: Berliner Allee 41
Postleitzahl: 40212
Kontaktperson: Herrn Hellinghausen
Telefon: +49 21130125790 📞
E-Mail: hellinghausen@stein-pm.de 📧
Fax: +49 21130125788 📠
URL für weitere Informationen: http://www.stein-pm.de 🌏
Name: Landeshauptstadt Düsseldorf, Bauverwaltungsamt, Submissionsstelle
Postanschrift: Brinckmannstraße 5
Postleitzahl: 40225
Telefon: +49 2118993902 📞
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 2118929080 📠
URL der Dokumente: www.duesseldorf.de/ausschreibung 🌏
URL der Teilnahme: www.duesseldorf.de/ausschreibung 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter Ziffer I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Mehr anzeigen
Fragen sind bis spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Internetadresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de 🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemachtwerden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
Mehr anzeigen
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 114-188980 (2012-06-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 987 309 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 240-395022
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 114-188980
ABl. S-Ausgabe: 240
Zusätzliche Informationen
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags: Auftragsbekanntmachung Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 114-188980 vom 16.6.2012.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Büropräsentation (20)
2. Darstellung Referenzprojekt (20)
3. Darstellung Kosten- und Terminsteuerung (10)
4. Darstellung Projektabwicklung (25)
5. Vorstellung Organisation und örtliche Präsenz (10)
6. Honorarangebot (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-11-26 📅
Name: Sander.Hofrichter Architekten
Postanschrift: Postfach 250261
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67034
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem
Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur
Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen
Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf
Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 240-395022 (2012-12-11)