Das 60 Jahre alte Bürogebäude Marktplatz 5-6 gehört zum Rathauskomplex in der Altstadt von Düsseldorf und steht inkl. der Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Stadtkasse und Geschäfte im Erdgeschoß. Um die Bausubstanz zu sichern und die Nutzung des Bauwerks in den kommenden Jahren gewährleisten zu können, muss das Gebäude umfassend saniert werden. Hierzu zählen u. a. folgende ausgewählte Einzelmaßnahmen: — Sanierung Keller, insbesondere die Trockenlegung des Kelleranbaus im Bereich Eingang Stadtkasse, — Erneuerung der Dacheindeckung, inkl. der Dachgauben unter Maßgabe des Denkmalschutzes, Wärmedämmung des Daches nach Energiekonzept, — Erneuerung der Fensteranlagen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, — Fassadenreinigung, — Sanierung aller Sanitärräume, teilweise Neuerrichtung von Sanitäranlagen gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien, — Renovierung der Büroräume, Flure, Treppenräume nach Maßgabe des Denkmalschutzes, — Ausbau des Dachgeschosses zu zusätzlichen Büroräumen, — Erneuerung der kompletten Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen, — Einbau einer modernen Datenkommunikationstechnik, — Maßnahmen zur Barrierefreiheit des Gebäudes, das Gebäude ist zur Zeit nicht barrierefrei, — Brandschutztechnische Sanierung des Gebäudes, — Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Einrichtungen und Einbauten. Weiterhin sollen darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten von ambitionierten und innovativen energetischen Maßnahmen untersucht und umgesetzt werden. Der Berücksichtigung des Bauwerks als Gebäudedenkmal kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Die Bruttogeschoßfläche beträgt ca. 13 900 qm. Eine Flächenerweiterung ist nicht vorgesehen. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten wird das Gebäude komplett leergezogen. Erste Kostenaussagen für das Gesamtprojekt liegen bei etwa 20 000 000 EUR brutto.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-06-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Projektsteuerung nach AHO, Projektstufen 1-5 nach § 205 aus Schriftenreihe Nr. 9 AHO.Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens:Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.Die Ausführung der Leistung beginnt direkt im Anschluss an das VOF-Verfahren, und wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein.
Projektsteuerung nach AHO, Projektstufen 1-5 nach § 205 aus Schriftenreihe Nr. 9 AHO.Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens:Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.Die Ausführung der Leistung beginnt direkt im Anschluss an das VOF-Verfahren, und wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für Gebäudemanagement
Postanschrift: Auf'm Hennekamp 45
Postleitzahl: 40200
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.duesseldorf.de🌏
E-Mail: rene.keim@duesseldorf.de📧
Telefon: +49 2118994565📞
Fax: +49 2118934565 📠
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Fragen sind bis spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Fragen sind bis spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das 60 Jahre alte Bürogebäude Marktplatz 5-6 gehört zum Rathauskomplex in der Altstadt von Düsseldorf und steht inkl. der Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Stadtkasse und Geschäfte im Erdgeschoß.
Das 60 Jahre alte Bürogebäude Marktplatz 5-6 gehört zum Rathauskomplex in der Altstadt von Düsseldorf und steht inkl. der Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Stadtkasse und Geschäfte im Erdgeschoß.
Um die Bausubstanz zu sichern und die Nutzung des Bauwerks in den kommenden Jahren gewährleisten zu können, muss das Gebäude umfassend saniert werden.
Hierzu zählen u. a. folgende ausgewählte Einzelmaßnahmen:
— Sanierung Keller, insbesondere die Trockenlegung des Kelleranbaus im Bereich Eingang Stadtkasse,
— Erneuerung der Dacheindeckung, inkl. der Dachgauben unter Maßgabe des Denkmalschutzes, Wärmedämmung des Daches nach Energiekonzept,
— Erneuerung der Fensteranlagen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes,
— Fassadenreinigung,
— Sanierung aller Sanitärräume, teilweise Neuerrichtung von Sanitäranlagen gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien,
— Renovierung der Büroräume, Flure, Treppenräume nach Maßgabe des Denkmalschutzes,
— Ausbau des Dachgeschosses zu zusätzlichen Büroräumen,
— Erneuerung der kompletten Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen,
— Einbau einer modernen Datenkommunikationstechnik,
— Maßnahmen zur Barrierefreiheit des Gebäudes, das Gebäude ist zur Zeit nicht barrierefrei,
— Brandschutztechnische Sanierung des Gebäudes,
— Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Einrichtungen und Einbauten.
Weiterhin sollen darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten von ambitionierten und innovativen energetischen Maßnahmen untersucht und umgesetzt werden. Der Berücksichtigung des Bauwerks als Gebäudedenkmal kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.
Die Bruttogeschoßfläche beträgt ca. 13 900 qm. Eine Flächenerweiterung ist nicht vorgesehen. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten wird das Gebäude komplett leergezogen.
Erste Kostenaussagen für das Gesamtprojekt liegen bei etwa 20 000 000 EUR brutto.
Menge oder Umfang:
Projektsteuerung nach AHO, Projektstufen 1-5 nach § 205 aus Schriftenreihe Nr. 9 AHO.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens:
Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Die Ausführung der Leistung beginnt direkt im Anschluss an das VOF-Verfahren, und wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 abgeschlossen sein.
Dauer: 54 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in einem Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zusammengefasst, der bei der Submissionsstelle der Stadtverwaltung Düsseldorf, (siehe Anhang A.II) per E-Mail, Fax oder per Postweg angefordert werden kann.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in einem Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zusammengefasst, der bei der Submissionsstelle der Stadtverwaltung Düsseldorf, (siehe Anhang A.II) per E-Mail, Fax oder per Postweg angefordert werden kann.
Bitte geben Sie immer eine E-Mail Adresse an, der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren.
(Bewerbungsbogen) wird als Word-Dokument an diese versandt. Bewerbungen sind nur mit diesem Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
Bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges) ist ein Nachweis der Unterschriftsberechtigung einzureichen.
Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die Angaben / Nachweise auch für Dritte erbracht werden.
Bei Bietergemeinschaften ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung einzureichen einschließlich der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen fristgerecht eingereicht werden.
Rechtslage - Geforderte Nachweise:
a) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen.
b) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF (Auskunftspflicht).
c) Verbindliche unterschriebene Erklärung, dass die in § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF aufgeführten Ausschlusskriterien nicht zutreffen.
d) Aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister.
e) Nachweis (ausreichend Kopie) der Eintragung in der Architektenkammer oder entsprechender EU-Nachweis § 19 Abs. 3 VOF.
f) Verpflichtungserklärung gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz NRW.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 2.000.000,- EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Es müssen 2 Schadensfälle je Jahr abgedeckt sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Insgesamt sind in diesem VOF-Verfahren maximal 450 Punkte zu erreichen, davon 300 Punkte für die Referenzobjekte und 150 Punkte für die Büroorganisation.
Die drei Referenzprojekte fließen als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von insgesamt 66,67 % (max. 300 Punkte) ein.
1.1 Referenzprojekt als Teilnahmevoraussetzung
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem VOF-Verfahren ist ein Referenzprojekt mit folgenden Parametern:
a) Umfassende Sanierung eines Bestandsgebäudes. Der Begriff „umfassende Sanierung“ ist definiert als Sanierung, in der insgesamt mindestens 5 Hochbau- und Haustechnikgewerke beinhaltet sind.
b) Das Referenzprojekt muss neben der Hochbau-Sanierung auch zwingend eine haustechnische Komponente enthalten (mind. 1 TGA- Gewerk).
c) Teilnahmevoraussetzung ist bezüglich dieses Referenzprojektes außerdem ein Bauvolumen > 10 000 000 EUR brutto (KGR 200-700) und
d) Bearbeitung des Projekts in den Projektstufen 1-5 und
e) Baufertigstellung (Abschluss Projektstufe 5) in den Jahren 2008 - 2012 und
f) Erstellung des Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber und
g) Nachweis eines Referenzschreibens für das Projekt mit Bestätigung der Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten mit mindestens der Bewertung „zufrieden“ (nachzuweisen auf dem Formular unter Anlage 3 des Bewerbungsbogens) und
h) Aufführung des Referenzprojektes unter Anlage 1 des Bewerbungsbogens.
Der Nachweis aller dieser Einzelkriterien a) - h) ist Voraussetzung für die Teilnahme am VOF-Verfahren; fehlt eines der Kriterien, wird die Bewerbung nicht berücksichtigt.
1.2 Voraussetzungen für die sonstigen Referenzprojekte
Für die übrigen Referenzprojekte gilt:
a) Es werden nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 4 Jahre (2008 - 2012) abgeschlossen wurden, bewertet; als „abgeschlossen“ gilt der Abschluss der Projektstufe 5.
b) Es werden nur Projekte mit einem Bauvolumen > 10 000 000 EUR brutto (Kostengruppen 200 - 700) bewertet.
c) Berücksichtigt werden nur Referenzen, die in der Anlage 1 des Bewerbungsbogens aufgeführt sind.
d) Alle Referenzen werden nur bei Vorliegen eines Referenzschreibens des Auftraggebers mit Bestätigung des Einhaltens der Kosten, Termine und Qualitäten mit mindestens der Bewertung „zufrieden“ gewertet. Für das Referenzschreiben ist das Formular unter Anlage 3 des Bewerbungsbogens zu verwenden.
d) Alle Referenzen werden nur bei Vorliegen eines Referenzschreibens des Auftraggebers mit Bestätigung des Einhaltens der Kosten, Termine und Qualitäten mit mindestens der Bewertung „zufrieden“ gewertet. Für das Referenzschreiben ist das Formular unter Anlage 3 des Bewerbungsbogens zu verwenden.
1.3 Wertung der Referenzprojekte
Die 3 Referenzprojekte fließen als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von 66,67 % und max. 300 Punkten (von insgesamt max. 450 Punkten) ein. Jedes der 3 Referenzprojekte kann somit maximal 100 Punkte erreichen.
Gebäudetypologie (anteilige Wichtung 33,33 %).
— Projektsteuerung einer umfassenden Sanierung…
… (denkmalgeschütztes Gebäude; alle Nutzungen) (50 Punkte) oder,
Die Büroorganisation fließt als Kriterium für die Auswahl der Bewerber mit einer Wichtung von 33,33 % ein.
2.1 Teilnahmevoraussetzungen
— Die Bewerbung wird nur gewertet bei einer Mindestanzahl von 5 aktuell beschäftigten Architekten und Ingenieuren,
— Weiterhin erforderlich als Voraussetzung ist die abgegebene Verpflichtungserklärung zur Tariftreue (auf dem den Bewerberunterlagen beiliegenden Formblatt, Anlage 4).
2.2 Wertung der Büroorganisation.
Folgende Unterkriterien werden zur Wertung der Büroorganisation herangezogen:
Kurzfristige Erreichbarkeit/ Sicherstellung der örtlichen Präsenz (anteilige Wichtung 13,33 %).
— Sicherstellung der Präsenz auf der Baustelle während der…
… Planungsphase in einer Reaktionszeit von einem Tag nach Abruf (20 Punkte) plus,
… Bauphase in einer Reaktionszeit von einem Tag nach Abruf (40 Punkte).
Hinweise:
Die %-Angaben für die „anteilige Wichtung“ beziehen sich jeweils auf die Gesamtpunktzahl (450 Punkte). Über die drei Referenzprojekte können also insgesamt 66,67 % der Gesamtpunktzahl und über die Büroorganisation insgesamt 33,33 % der Gesamtpunktzahl erreicht werden.
Die %-Angaben für die „anteilige Wichtung“ beziehen sich jeweils auf die Gesamtpunktzahl (450 Punkte). Über die drei Referenzprojekte können also insgesamt 66,67 % der Gesamtpunktzahl und über die Büroorganisation insgesamt 33,33 % der Gesamtpunktzahl erreicht werden.
Die Punkteangaben bei den Referenzobjekten beziehen sich jeweils auf ein Referenzobjekt (Punktezahl für alle 3 Referenzprojekte insgesamt also erhältlich durch Multiplikation mit der Zahl 3).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, die bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Es sind mindestens 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken.
Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 2 000 000 EUR betragen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), VOF, Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen, Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3: Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für Ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieursleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3: Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für Ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieursleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Eignungs- und Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbs, siehe III.2) sowie Bewerbungsbogen.
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Fragen sind bis spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Die Vorlage selbstgefertigter Kopien (z. B. Handelsregisterauszug, Referenzschreiben) wird akzeptiert. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate ab Veröffentlichungsdatum der Ausschreibung sein. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern einen Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) zur Verfügung, den die Bewerber verwenden müssen. Sodann werden die Anträge auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsbogen) ausgewertet und anhand der Eignungs- und Auswahlkriterien wird entschieden, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Mit den ausgewählten Bewerbern wird der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren eintreten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de📧
Telefon: +49 2114753131📞
Internetadresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt.
Und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 112-185948 (2012-06-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 485 560 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-11-19 📅
Name: Arcadis Deutschland GmbH
Postanschrift: Johannisstraße 60-64
Postort: Köln
Postleitzahl: 50668
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem
Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur
Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen
Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf
Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu