— Fertigung und Lieferung von 7.114 Stück Maschinengewehre mittel, MG 5 (7,62 mm x 51 NATO) einschließlich Zubehör und Nachweismuster für die integrierte Nachweisführung sowie: — Erstellung einer Firmendokumentation, — Erstellung von Ausbildungsmitteln, — Ausbildung von Unterstützungs- und Ausbildungspersonal. Kurzfassung der Konstruktionsmerkmale des MG 5. — Kaliber 7,62 mm x 51 NATO, — Funktionsprinzip: zuschießender, indirekter Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss, — Technisches Gesamtkonzept und damit Bedienung, Wartung und Instandsetzung möglichst ähnlich zu dem in die Bundeswehr eingeführten Maschinengewehr MG 4, — Modularer Aufbau zur Konfiguration in Abhängigkeit von den Einsatzerfordernissen (werkzeuglose Zerlegung in Hauptbaugruppen), — MG5 in 3 Basisversionen: Standard (Rohrlänge ca. 550 mm, Zweibein, ZF 4x30, wahlweise längenverstellbare Schulterstütze oder Doppelrichtgriff montiert). Infanterie (Rohrlänge ca. 460 mm, Sturmgriff mit integriertem Zweibein, ZF 4x30, längenverstellbare Schulterstütze, Gurttasche zentral unter der Waffe). Einbauwaffe (Rohrlänge ca. 660 mm, Maschinengriffstück mit Verschlusssensor). — Lafettenschnittstellen am Waffengehäuse identisch zum MG3, — Zielfernrohr 4x30 oder ähnlich (Öffnungswinkel ≥ 8 Grad), — Patronenzuführung mittels Patronengurt von links mit NATO-Zerfallgurt DM60 / M13, Hülsenauswurf nach unten, Gurtgliedauswurf nach rechts (Ziel: minimaler Anpassaufwand an eingeführten Lafetten), — Systemverträglicher Verschuss der in die Bundeswehr eingeführten Munition sowie NATO-qualifizierter Munition gemäß STANAG 2310, — 2 wählbare Kadenzen (hohe und mittlere Feuergeschwindigkeit), gewünscht: drei vom Bediener werkzeuglos einstellbare Kadenzen (ca. 600, ca. 700, ca. 800 Schuss/Minute), — in Klimabereichen A1 – A3, C0 – C3, B1 – B3, M1 – M3 gemäß STANAG 4370, AECTP 200 ohne Einschränkungen einsetzbar.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-09.
Auftragsbekanntmachung (2012-11-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinengewehre
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.119 192 000
Gesamtwert des Auftrags: 119 192 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinengewehre📦
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: BAAINBw
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.baain.de🌏
E-Mail: baainbwk2.4@bundeswehr.org📧
Telefon: +49 2614007378📞
Fax: +49 2614006410 📠
Hinsichtlich der Einreichung der Teilnahmeanträge verweise ich auf § 19 Absatz 5 VSVgV.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Sonstige: Teilnahmeanträge und Angebote mit allen Anlagen sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Hinsichtlich der Einreichung der Teilnahmeanträge verweise ich auf § 19 Absatz 5 VSVgV.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Sonstige: Teilnahmeanträge und Angebote mit allen Anlagen sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Fertigung und Lieferung von 7.114 Stück Maschinengewehre mittel, MG 5 (7,62 mm x 51 NATO) einschließlich Zubehör und Nachweismuster für die integrierte Nachweisführung sowie:
— Erstellung einer Firmendokumentation,
— Erstellung von Ausbildungsmitteln,
— Ausbildung von Unterstützungs- und Ausbildungspersonal.
Kurzfassung der Konstruktionsmerkmale des MG 5.
— Kaliber 7,62 mm x 51 NATO,
— Funktionsprinzip: zuschießender, indirekter Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss,
— Technisches Gesamtkonzept und damit Bedienung, Wartung und Instandsetzung möglichst ähnlich zu dem in die Bundeswehr eingeführten Maschinengewehr MG 4,
— Modularer Aufbau zur Konfiguration in Abhängigkeit von den Einsatzerfordernissen (werkzeuglose Zerlegung in Hauptbaugruppen),
— MG5 in 3 Basisversionen:
Standard (Rohrlänge ca. 550 mm, Zweibein, ZF 4x30, wahlweise längenverstellbare Schulterstütze oder Doppelrichtgriff montiert).
Infanterie (Rohrlänge ca. 460 mm, Sturmgriff mit integriertem Zweibein, ZF 4x30, längenverstellbare Schulterstütze, Gurttasche zentral unter der Waffe).
Einbauwaffe (Rohrlänge ca. 660 mm, Maschinengriffstück mit Verschlusssensor).
— Lafettenschnittstellen am Waffengehäuse identisch zum MG3,
— Zielfernrohr 4x30 oder ähnlich (Öffnungswinkel ≥ 8 Grad),
— Patronenzuführung mittels Patronengurt von links mit NATO-Zerfallgurt DM60 / M13, Hülsenauswurf nach unten, Gurtgliedauswurf nach rechts (Ziel: minimaler Anpassaufwand an eingeführten Lafetten),
— Systemverträglicher Verschuss der in die Bundeswehr eingeführten Munition sowie NATO-qualifizierter Munition gemäß STANAG 2310,
— 2 wählbare Kadenzen (hohe und mittlere Feuergeschwindigkeit), gewünscht: drei vom Bediener werkzeuglos einstellbare Kadenzen (ca. 600, ca. 700, ca. 800 Schuss/Minute),
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Referenznummer: Q/K2DH/CA194/CA195
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundeswehr Inlandsdepot.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Zulassung für KWKG Material muss vorliegen.
Ein Kriegswaffenkontrollbuchführer muss vorhanden sein.
Die eingesetzten Mitarbeiter müssen sicherheitsüberprüft sein, äquivalent zu dem in Deutschland anzuwendenden "Sicherheitsüberprüfungsgesetz des Bundes.".
Die deutsche Zulassung zum Umgang mit Explosivstoffen nach § 7 Sprengstoffgesetz muss vorliegen.
Die Anlagen des potentiellen Auftragnehmers müssen äquivalent zum Bundesimmissionsschutzgesetz/Sprengstoffgesetz genehmigt und überwacht sein.
Vorschriftenkonforme Lagermöglichkeiten für Waffen und Munition müssen am Fertigungsort vorhanden sein.
Ein zertifiziertes Qualitätssicherungssystem (AQAP 2130) muss vorhanden sein.
Der potentielle Auftragnehmer muss eine Konformitätserklärung zum Deutschen Produktsicherheitsgesetz oder äquivalent dazu bis zum Ende der Teilnahmefrist abgeben.
Für die vorgenannten Punkte sind entsprechende Nachweise bis zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen.
Darüberhinaus ist bis zum Ende der Teilnahmefrist eine Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw - B 013 c (http://www.baain.de, Menuepunkt: Vergabe-Unterlagen zur Angebotsabgabe) abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Bewerber müssen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nachfolgende Unterlagen bis zum Ende der Teilnahmefrist vorlegen:
— Vorlage einer Bankerklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
— Vorlage einer Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich für die letzten…
… 3 Geschäftsjahre.
… drei Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Bewerber müssen bis zum Ende der Teilnahmefrist nachfolgende Unterlagen vorlegen, die geeignet sind, die Eignung zur Fertigung der Liefergegenstände nachzuweisen:
— Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren gefertigten Waffen,
— Fotografien und Beschreibungen der gefertigten Waffen,
— Liste mit den Angaben zu den techn. Fachkräften,
— Beschreibung der techn. Ausrüstung, der Maßnahmen des Unternehmens zur Qualitätssicherung sowie der internen Vorschriften in Bezug auf gewerbliche Schutzrechte,
— eine Erklärung, aus der die durchschnittliche Beschäftigtenzahl und die Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist,
— eine Beschreibung der Ausstattung, der Geräte, der technischen Ausrüstung sowie die Anzahl der Mitarbeiter und ihrer Kenntnisse sowie die Angabe der Zulieferer, auf die das Unternehmen zurückgreifen kann, um den Auftrag auszuführen und einen etwaigen steigenden Bedarf des AG infolge einer Krise zu decken. Zur Angabe der Zulieferer gehört die Angabe des geografischen Standortes, falls diese Zulieferer außerhalb der Europäischen Union ansässig sind.
— eine Beschreibung der Ausstattung, der Geräte, der technischen Ausrüstung sowie die Anzahl der Mitarbeiter und ihrer Kenntnisse sowie die Angabe der Zulieferer, auf die das Unternehmen zurückgreifen kann, um den Auftrag auszuführen und einen etwaigen steigenden Bedarf des AG infolge einer Krise zu decken. Zur Angabe der Zulieferer gehört die Angabe des geografischen Standortes, falls diese Zulieferer außerhalb der Europäischen Union ansässig sind.
Die Bewerber müssen bis zum Ende der Teilnahmefrist Unterlagen oder Bescheinigungen vorlegen, die belegen, dass Organisation und Standort der Lieferkette die geforderte Versorgungssicherheit für mind. 20 Jahre sicherstellen. Die Bewerber müssen eigene Verpflichtungserklärungen und die ihrer bereits in Aussicht genommenen UAN vorlegen, dass sie und ihre Unterauftragnehmer während der gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder ihnen zur Kenntnis gelangten Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechtsund Verwaltungsvorschriften gewährleisten. Darüber hinaus verpflichten sich die Bewerber, dass sie von UAN, an die sie im Zuge der Auftragsausführung Unteraufträge vergeben, Erklärungen und Verpflichtungserklärungen der vorgenannten Art einholen und dem Auftraggeber vorlegen werden.
Die Bewerber müssen bis zum Ende der Teilnahmefrist Unterlagen oder Bescheinigungen vorlegen, die belegen, dass Organisation und Standort der Lieferkette die geforderte Versorgungssicherheit für mind. 20 Jahre sicherstellen. Die Bewerber müssen eigene Verpflichtungserklärungen und die ihrer bereits in Aussicht genommenen UAN vorlegen, dass sie und ihre Unterauftragnehmer während der gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder ihnen zur Kenntnis gelangten Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechtsund Verwaltungsvorschriften gewährleisten. Darüber hinaus verpflichten sich die Bewerber, dass sie von UAN, an die sie im Zuge der Auftragsausführung Unteraufträge vergeben, Erklärungen und Verpflichtungserklärungen der vorgenannten Art einholen und dem Auftraggeber vorlegen werden.
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Eilbedürftigkeit der Beschaffung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️