Migration Funk und ITCS (VGF/EU 01/12)

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

Ausschreibung eines Gesamtprojektes für einen Generalunternehmer, welches die Migration von Funk und ITCS umfasst.
Die Schwachstellen der heute bestehenden Funkanlage sollen behoben und zusammen mit dem ITCS in ein möglichst zukunftssicheres System überführt werden, welches die folgenden Eigenschaften aufweist:
— Die Sprachvermittlung in der Zentrale wird bis zur Funkanbindung mit VoIP umgesetzt,
— Die Datenverbindungen in der Zentrale wird mit TCP/IP und Ethernet ausgeführt,
— Das Funksystem wird einfach zu bedienen sein und kann über die Fernwartung überwacht und parametriert werden,
— Der Umzug der Leitstelle soll nur mit wenigen Komponenten durchgeführt werden können, welche mit wenigen Kabeln verbunden sind,
— Die bisherige Funktionalität des ITCS und der bestehenden Schnittstellen (u.a. Datenimport aus DIVA, Datenversorgung der Lumino-Anzeiger, DAB für Abfahrtsanzeiger an der Oberfläche) soll grundsätzlich weiterhin zur Verfügung stehen und teilweise ergänzt werden,
— Das neue System soll möglichst ausfallsicher aufgebaut werden (Redundanz, evtl. 2. Serverraum),
— Die einzelnen Systemkomponenten stehen in vielschichtigen Abhängigkeiten zueinander. Deshalb wird ein möglichst risikoarmer Migrationsweg umgesetzt, der vor allen Dingen ein Mindestmaß an Störungen für den operativen Betrieb sicherstellen soll.
Eine detaillierte Beschreibung des Projekts entnehmen Sie bitte dem Konzept, das Teil der anzufordernden Teilnahmeunterlagen ist. Diese können per e-Mail oder per Post bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) angegebenen Kontaktstelle angefordert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-01-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betriebsüberwachungssystem
Menge oder Umfang:
Das System umfasst eine ITCS-Leitstelle. Es sind ca. 220 Stadtbahnen, ca. 120 Straßenbahnen und ca. 250 Busse mit ITCS-Komponenten auszurüsten. Für das Funksystem sind ca. 30 Basisstationen an der Oberfläche und im Stadtbahn-Bereich einzurichten.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betriebsüberwachungssystem 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Str. 8
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vgf-ffm.de 🌏
E-Mail: s.heisig@vgf-ffm.de 📧
Telefon: +49 69213-26557 📞
Fax: +49 69213-23336 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-02 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 3-004961
ABl. S-Ausgabe: 3
Zusätzliche Informationen
1. Die VGF vergibt den Auftrag im Wege des Verhandlungsverfahrens nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO). 2. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht vor Ablauf der Frist öffnen!") und bis zum 29.2.2012 (10:00 Uhr) bei der unter I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) (angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 3. Der Teilnahmeantrag ist 2-fach (unterschriebenes Original und Kopie) sowie in digitaler Form auf einer kopierfähigen CD als Druckversion (pdf-Format) einzureichen. 4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1 (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 4 Arbeitstage vor dem Abgabetermin eingegangen sind, nicht zu beantworten. Desweiteren behält er sich vor, die Fragen und Antworten in anonymisierter Form allen Bewerbern und Bietern zur Verfügung zu stellen (§ 19 Abs. 3 SektVO). 5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch die Auftraggeber findet nicht statt. 6. Die Bewerber, die alle Kriterien des Teilnahmewettbewerbs (gemäß Ziffern III.2.1, III.2.2 und III.2.3) erfüllen, werden unter Zusendung der Ausschreibungsunterlagen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots als Grundlage der Vergabeverhandlungen aufgefordert. Sofern als Ergebnis der Wertung der Angebote und/oder der ersten Verhandlungsrunde weitere Verhandlungen erforderlich werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Anzahl der zu den Verhandlungen einzuladenden Bieter zu reduzieren. Im Nachgang zu den Vergabeverhandlungen werden die Bieter zur Abgabe eines weiteren verbindlichen Angebots aufgefordert. Über die weiteren Verfahrensvorgaben informiert der Auftraggeber die Bieter ggf. durch Verfahrensbrief per e-Mail. 7. Alle Bewerber haben daher im Teilnahmeantrag einen verantwortlichen Ansprechpartner für das gesamte Vergabeverfahren einschließlich e-Mail-Adresse, Postanschrift und Faxnummer zu benennen. 8. Der Auftraggeber behält sich vor, gesetzte Verfahrensvorgaben aus sachlichem Grund und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgesetzes abzuändern. 9. Für die Auftragsabwicklung ist der Abschluss eines Werkvertrages sowie eines Generalunternehmervertrages vorgesehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 7
Kurze Beschreibung:
Ausschreibung eines Gesamtprojektes für einen Generalunternehmer, welches die Migration von Funk und ITCS umfasst.
Die Schwachstellen der heute bestehenden Funkanlage sollen behoben und zusammen mit dem ITCS in ein möglichst zukunftssicheres System überführt werden, welches die folgenden Eigenschaften aufweist:
— Die Sprachvermittlung in der Zentrale wird bis zur Funkanbindung mit VoIP umgesetzt,
— Die Datenverbindungen in der Zentrale wird mit TCP/IP und Ethernet ausgeführt,
— Das Funksystem wird einfach zu bedienen sein und kann über die Fernwartung überwacht und parametriert werden,
— Der Umzug der Leitstelle soll nur mit wenigen Komponenten durchgeführt werden können, welche mit wenigen Kabeln verbunden sind,
— Die bisherige Funktionalität des ITCS und der bestehenden Schnittstellen (u.a. Datenimport aus DIVA, Datenversorgung der Lumino-Anzeiger, DAB für Abfahrtsanzeiger an der Oberfläche) soll grundsätzlich weiterhin zur Verfügung stehen und teilweise ergänzt werden,
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— Das neue System soll möglichst ausfallsicher aufgebaut werden (Redundanz, evtl. 2. Serverraum),
— Die einzelnen Systemkomponenten stehen in vielschichtigen Abhängigkeiten zueinander. Deshalb wird ein möglichst risikoarmer Migrationsweg umgesetzt, der vor allen Dingen ein Mindestmaß an Störungen für den operativen Betrieb sicherstellen soll.
Eine detaillierte Beschreibung des Projekts entnehmen Sie bitte dem Konzept, das Teil der anzufordernden Teilnahmeunterlagen ist. Diese können per e-Mail oder per Post bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) angegebenen Kontaktstelle angefordert werden.
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Referenznummer: VGF/EU 01/12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bleichstr. 3.
60313 Frankfurt am Main.
DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Nichtvorlage oder nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen führt zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Vergabeverfahren.
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Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen (§22 SektVO). In diesem Fall soll die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages.
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse benennen,
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnen und
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorlegen (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Ziffern III.2.2 und III.2.3) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Ziffern III.2.2 und III.2.3 bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
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Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen.
Beabsichtigen Bewerber bzw. die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer zu erbringen - ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen - haben sie diese Unterauftragnehmer im Angebot zu benennen und zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Unterauftragnehmer die unter Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) aufgeführten Unterlagen für diese mit Angebotsabgabe vorzulegen.
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Eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Ziffer III.2.1 Nr. (1) bis (7) für diese ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Ferner sind spätestens bis zur Vergabeentscheidung - auf Verlangen der Vergabestelle - Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
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Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzusteigen.
Eine Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (§ 20 Abs. 1 SektVO), findet nicht statt. Die Vergabestelle wird alle formell und materiell geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.1):
(1) Kopie der Anmeldungsbescheinigungen zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung oder ein vergleichbarer Nachweis des Herkunftslandes;
(2) Unterschriebene schriftliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des Sozialversicherungsträgers, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslandes, in dem der Bewerber ansässig ist, ordnungsgemäß erfüllt (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO);
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(3) Unterschriebene schriftliche Erklärung des Finanzamtes, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslandes, in dem der Bewerber ansässig ist, ordnungsgemäß erfüllt (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO);
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(4) Unterschriebene schriftliche Erklärung der Berufsgenossenschaft über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen an die Berufsgenossenschaft;
(5) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung, dass der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt (§ 21 Abs. 1-3 SektVO);
(6) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung zum Nichtvorliegen einer rechtskräftigen Strafe wegen Beteiligung an einem Kartell;
(7) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass über das Vermögen seines Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbar gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder beantragt ist und ein solcher Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist, sowie, dass keine Liquidation des Unternehmens eingeleitet ist (§ 21 Abs. 4 Nr. 1, 2 SektVO);
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Für die Vorlage der Eigenerklärungen nach vorstehender Nr. (1) bis (7) sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.2):
(1) Angabe des Umsatzes bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Ausschreibung ist (Lieferung von RBL/ITCS-Systemen), in Höhe von mindestens durchschnittlich 10 000 000 EUR (zehn) in den letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahren.
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Unter RBL (rechnergestütztes Betriebsleitsystem) bzw. ITCS (Intermodal Transport Control System) ist dabei ein System mit Kommunikationsmöglichkeit und Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und Leitstelle zu verstehen. Die in den Fahrzeugen erfassten betrieblichen Daten werden zur Leitstelle übertragen und dort visualisiert. Die Mitarbeiter in der Leitstelle können darauf reagieren und unterstützend oder lenkend in den Betriebsablauf eingreifen.
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(2) Nachweis einer aktuell gültigen, marktüblichen Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsjahr von mindestens
— 10 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden,
— 500 000 EUR für Vermögensschäden,
— 10 000 000 EUR für erweiterte Produkthaftpflichtschäden.
Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, reicht eine unterschriebene schriftliche, unwiderrufliche und unbedingte Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen, verbunden mit der Erklärung eines Versicherers, dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
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(3) Vorlage entsprechender Bankauskünfte;
(4) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung, dass der gesamte Geschäftsverkehr in deutscher Sprache (z.B. Korrespondenz, Verhandlungen, Schulungen, Anleitungen zu Montage uind Betrieb und Service) abgewickelt wird;
(5) Nachweis über ein bestehendes Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN ISO 9001 oder gleichwertig;
Für die Vorlage der Angaben/Nachweise nach vorstehender Nr. (1) bis (5) sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) zu verwenden.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern (1) bis (5) genannten Unterlagen für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.2.3):
Zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit sind die folgenden unter Nr. (1) bis (5) geforderten Referenzen zwingend vorzulegen. Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die nicht über diese Referenzen verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen.
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Die nachfolgend unter Nr. (1) bis (5) beschriebenen Referenzprojekte müssen von dem/den jeweiligen Auftraggeber/n abgenommen sein. Entsprechende Nachweise (Abnahmeerklärungen/-bescheinigungen/-protokolle) sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Je Kriterium ist eine Referenz erforderlich.
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(1) Ein ITCS in der Betriebsform "Bus und Bahn (Zweirichtungsfahrzeug in Traktion für Bahnen)"; Dabei beträgt die geforderte Mindestanzahl an die Betriebsgröße 150 Busse und 100 Bahnen;
(2) Lieferung und Inbetriebnahme eines ITCS auf Basis eines analogen Funksystems in Gleichwelle;
(3) Migration eines ITCS-Systems. Dabei beinhaltet die Migration den vollständigen Austausch eines im operativen Betrieb befindlichen RBL durch Austausch Leitstellensystem, ITCS-Fahrzeugausrüstung, Austausch und Integration eines neuen Funksystems (Infrastruktur für Sprache und Daten);
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(4) Nachweis der Generalunternehmerschaft in entsprechenden ITCS-Migrationsprojekten. Der Bewerber ist gegenüber dem Auftraggeber für den gesamten Liefer- und Leistungsumfang vollständig vertraglich verantwortlich;
(5) Nachweis der für das Zielsystem erforderlichen VDV-Schnittstelle (VDV452, 454, 453, 455);
Für die Vorlage der Referenzen nach vorstehender Nr. (1) bis (5) sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle (zu beziehen bei der Kontaktstelle, I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) zu verwenden.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die unter vorstehender Nr. (1) bis (5) genannten Referenzen für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Vertragserfüllungsbürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassenen, für uns akzeptablen Kreditinstitut oder Kreditversicherers in der von uns vorgeschriebenen Form ("Zahlung auf erste Anforderung") in Höhe von mindestens 5 % der bezuschlagten Angebotssumme. Die Bürgschaft muss für uns spesenfrei und unbefristet sein.
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2. Um die Erfüllung der Gewährleistung und die vertragsgemäße Ausführung sicher zu stellen, behält sich der Auftraggeber bis zum Ablauf der Gewährleistungsfrist und bis zur Beseitigung der während dieser Frist aufgetretenen Mängel 5 % der bezuschlagten Auftragssumme einschl. MWSt. ohne Verzinsung für den Auftragnehmer ein. Der Auftragnehmer kann über den Betrag nach mängelfreier Abnahme durch den Auftraggeber verfügen, wenn vom Auftragnehmer eine Bürgschaft in gleicher Höhe einschl. MWSt. vorgelegt wird. Die Bürgschaft muss für uns spesenfrei, unbefristet und auf eines in der Europäischen Union zugelassenen, für uns akzeptablen Kreditinstituts oder Kreditversicherers in der von uns vorgeschriebenen Form ("Zahlung auf erste Anforderung") sein.
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3. Ggf. Anzahlungsbürgschaft für Anzahlungen die geleistet werden. Der Wert der Anzahlungsbürgschaft erhöht sich jeweils um die Anzahlungsrate. Die Bürgschaft muss für uns spesenfrei und unbefristet sein und auf eines in der Europäischen Union zugelassenen und für uns akzeptablen Kreditinstituts oder Kreditversicherers in der von uns vorgeschriebenen Form ("Zahlung auf erste Anforderung") sein. Die Rückgabe erfolgt nach Abnahme und Beginn der Gewährleistung.
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Der Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der Bürgschaften zum Gegenstand der Vergabeverhandlungen zu machen. Die Vorlage der Bürgschaften muss mit Abgabe des verbindlichen Angebots erfolgen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine bestimmte Rechtsform ist nicht erforderlich. Zwingende Voraussetzung für die Auftragserteilung an eine Bietergemeinschaft ist jedoch die Erklärung der Gesamtschuldnerschaft (§ 421 BGB).
Wird der Auftrag an eine Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese Generalunternehmer.
Sonstige besondere Bedingungen:
Teilnahmeanträge sind zwingend anhand der vom Auftraggeber vorgegebenen Unterlagen zu erstellen.
Diese können per e-Mail oder per Post bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) angegebenen Kontaktstelle angefordert werden.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf und Materialwirtschaft (NT13)
Herrn Sebastian Heisig
Internetadresse: www.vgf-ffm.de 🌏
Name: Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Kontaktperson: Einkauf und Materialwirtschaft - Geschäftsstelle (NT13.02)
Herrn Peer-Olaf Hofbauer
Telefon: +49 69213-26748 📞
E-Mail: p.hofbauer@vgf-ffm.de 📧
URL der Dokumente: www.vgf-ffm.de 🌏
Kontaktperson: Poststelle
URL der Teilnahme: www.vgf-ffm.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 003-004961 (2012-01-02)