Neubau Archäologisches Zentrum Mainz (AZM) - Ausstellungs- und Lichtplanung
Mit dem Ziel die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren soll am südwestlichen Rand der Innenstadt von Mainz der Neubau eines "Archäologischen Zentrum Mainz" errichtet werden.
In dem Neubau des archäologischen Zentrum Mainz, 1. Bauabschnitt, ist die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) geplant.
Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen.
Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m.
Im Rahmen der Ausschreibung für das Los Ausstellungsplanung bildet die Konzeption der Ausstellung und die dazugehörige Lichtgestaltung und die Gestaltung der Ausstellung den Schwerpunkt.
Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist.
Die Ausstellungskonzeption soll insbesondere eine auf die Zielgruppen des RGZM gerichtete "Produktentwicklung", wie z.B. museumspädagogische Programme, ermöglichen.
Grundlage der Planung sind neben der Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 7 Landeshaushaltsordnung, die funktionale Zweckmäßigkeit, die gestalterischen Belange und die öffentlichen Anforderungen.
Die Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) ist bis Dezember 2012 fertig zu stellen.
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt:
Ausstellungsplanung und Lichtplanung gem. § 32 HOAI - Leistungen (raumbildende Ausbauten).
Vor-, Entwurfs- Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Teile der Mitwirkung bei der Vergabe (LP 2 bis 6 und Teile der LP 7), Objekt-/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation (LP 8 und 9).
LP1 und Teile der LP 7 werden vom AG erbracht.
Der Auftragnehmer (AN) wird verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro täglich zu besetzen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2012-03-06
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Auftragsbekanntmachung
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2012-07-12
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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