Mit dem Ziel die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren soll am südwestlichen Rand der Innenstadt von Mainz der Neubau eines "Archäologischen Zentrum Mainz" errichtet werden. In dem Neubau des archäologischen Zentrum Mainz, 1. Bauabschnitt, ist die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) geplant. Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen. Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m. Im Rahmen der Ausschreibung für das Los Ausstellungsplanung bildet die Konzeption der Ausstellung und die dazugehörige Lichtgestaltung und die Gestaltung der Ausstellung den Schwerpunkt. Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist. Die Ausstellungskonzeption soll insbesondere eine auf die Zielgruppen des RGZM gerichtete "Produktentwicklung", wie z.B. museumspädagogische Programme, ermöglichen. Grundlage der Planung sind neben der Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 7 Landeshaushaltsordnung, die funktionale Zweckmäßigkeit, die gestalterischen Belange und die öffentlichen Anforderungen. Die Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) ist bis Dezember 2012 fertig zu stellen. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Ausstellungsplanung und Lichtplanung gem. § 32 HOAI - Leistungen (raumbildende Ausbauten). Vor-, Entwurfs- Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Teile der Mitwirkung bei der Vergabe (LP 2 bis 6 und Teile der LP 7), Objekt-/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation (LP 8 und 9). LP1 und Teile der LP 7 werden vom AG erbracht. Der Auftragnehmer (AN) wird verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro täglich zu besetzen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-03-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de🌏
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de📧
Telefon: +49 6131966-0📞
Fax: +49 6131966100 📠
Die Projektlaufzeit für die Leistungen der Lph. 2 - 9 endet voraussichtlich Ende 2016 (Fertigstellung Gebäude).
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit dem Ziel die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren soll am südwestlichen Rand der Innenstadt von Mainz der Neubau eines "Archäologischen Zentrum Mainz" errichtet werden.
In dem Neubau des archäologischen Zentrum Mainz, 1. Bauabschnitt, ist die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) geplant.
Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen.
Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen.
Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m.
Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m.
Im Rahmen der Ausschreibung für das Los Ausstellungsplanung bildet die Konzeption der Ausstellung und die dazugehörige Lichtgestaltung und die Gestaltung der Ausstellung den Schwerpunkt.
Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist.
Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist.
Die Ausstellungskonzeption soll insbesondere eine auf die Zielgruppen des RGZM gerichtete "Produktentwicklung", wie z.B. museumspädagogische Programme, ermöglichen.
Grundlage der Planung sind neben der Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 7 Landeshaushaltsordnung, die funktionale Zweckmäßigkeit, die gestalterischen Belange und die öffentlichen Anforderungen.
Die Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) ist bis Dezember 2012 fertig zu stellen.
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt:
Vor-, Entwurfs- Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Teile der Mitwirkung bei der Vergabe (LP 2 bis 6 und Teile der LP 7), Objekt-/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation (LP 8 und 9).
LP1 und Teile der LP 7 werden vom AG erbracht.
Der Auftragnehmer (AN) wird verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro täglich zu besetzen.
Beschreibung der Optionen:
Zunächst werden nur die Leistungen der LPH. 2-3 - HU-Bau beauftragt, mit Absichtserklärung, weitere Leistungen der LPH 4 - Genehmigungsplanung; LPH. 5 - Ausführungsplanung u. LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe; Teile der LPH 7 - Mitwirkung der Vergabe, der LPH. 8 - Objektüberwachung; LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Zunächst werden nur die Leistungen der LPH. 2-3 - HU-Bau beauftragt, mit Absichtserklärung, weitere Leistungen der LPH 4 - Genehmigungsplanung; LPH. 5 - Ausführungsplanung u. LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe; Teile der LPH 7 - Mitwirkung der Vergabe, der LPH. 8 - Objektüberwachung; LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Dauer: 54 Monate
Referenznummer: 12D0123
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss vollständig ausgefüllt sein.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung.
Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 (Ausschlusskriterien), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärungen über:
— den Gesamtumsatz und,
— den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen.
Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.
Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren Voraussetzung.
Es sind mind. 3 Referenzprojekte je Anforderungsprofil für den PL und/oder das Büro aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten:
Die Erfahrungen/Referenzen des Büros und des Projektleiters in vergleichbaren Projekten dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen.
d.h.
Leistungserbringung der LP 2-8 in den Jahren 2001 bis 2011.
Dabei betrug der Leistungsstand im Jahr 2001 höchstens LPH 4 bzw. der Leistungsstand im Jahr 2011 mindestens 80 % der LPH 8.
Die Referenzen sollen mit der Dienstleistung vergleichbar sein, im Sinne der HOAI sowie in Bezug auf Inhalt, Nutzfläche und des Bauvolumens.
Wenn der Bewerber den Leistungsumfang selbstständig nicht abbilden kann, darf er sich Dritter bedienen.
Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen und sind über ein Projektdatenblatt mit den Mindestangaben:
— Planungszeit (von/bis),
— Bauzeit (von/bis),
— erbrachte Leistungsphasen,
— Nutzfläche,
— Gesamtkosten KG 200 - 700 (Euro, brutto),
— Grundriss, Ansicht und Foto,
— Art der Maßnahme (Ausstellungsthema) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme,
— Ort der Ausführung,
— Auftraggeber mit Ansprechperson und Telefonnummer zu führen.
Achtung: Grundsätzlich wird das Referenzprojekt nur gewertet, wenn die Referenz im geforderten Zeitraum liegt und die erwarteten Leistungsphasen erbracht wurden.
Der Bewerber (Büro), der vorgesehene Projektleiter (PL) und der vorgesehene Bauleiter (BL) müssen den Nachweis führen, dass sie bereits Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen (LP 2 bis 6 und 8 gem. § 32 HOAI bzw. § 54 HOAI) von Ausstellungen durchgeführt haben.
Der Bewerber (Büro), der vorgesehene Projektleiter (PL) und der vorgesehene Bauleiter (BL) müssen den Nachweis führen, dass sie bereits Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen (LP 2 bis 6 und 8 gem. § 32 HOAI bzw. § 54 HOAI) von Ausstellungen durchgeführt haben.
Anforderungsprofil 1:
Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen sowohl von Wechsel- als auch von Dauerausstellungen, unter Berücksichtigung der Architektur und der Einbeziehung der zu präsentierenden Ausstellungsobjekte. Die nachzuweisenden Dauerausstellungen müssen eine Fläche von ≥ 1 500 qm Nutzfläche (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) umfassen.
Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen sowohl von Wechsel- als auch von Dauerausstellungen, unter Berücksichtigung der Architektur und der Einbeziehung der zu präsentierenden Ausstellungsobjekte. Die nachzuweisenden Dauerausstellungen müssen eine Fläche von ≥ 1 500 qm Nutzfläche (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) umfassen.
Anforderungsprofil 2.
Planung und Ausführung/Objektüberwachung von Lichtplanung für Ausstellungsräume.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR für Personenschäden und von 150 000 EUR für sonstige Schäden. Der Nachweis darf bezogen auf das Datum der Bekanntmachung nicht älter als ein Jahr sein.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur Gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben.
BG werden nur je Los zugelassen.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.1 bis III.2.3, insbesondere der Referenzen. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.1 bis III.2.3, insbesondere der Referenzen. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 12D0123
Zusätzliche Informationen
Die Projektlaufzeit für die Leistungen der Lph. 2 - 9 endet voraussichtlich Ende 2016 (Fertigstellung Gebäude).
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Kontakt
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de📧
Telefon: +49 61319660📞
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-10 📅
Name: nowakteufelknyrim GbR
Postanschrift: Lichtstraße 52
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40235
Land: Deutschland 🇩🇪
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Sabine Huppert
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.