Neubau eines Bürogebäudes

Stadtwerke Lübeck GmbH

Die Stadtwerke Lübeck GmbH beabsichtigt im Rahmen einer Standortkonzentration ein zentrales Bürogebäude zu errichten. Dabei sollen die Leistungen Planung, schlüsselfertige Errichtung sowie die Bauzwischenfinanzierung an einen Totalunternehmer vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-03-27 Auftragsbekanntmachung
2012-08-07 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2012-03-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Bürogebäuden
Menge oder Umfang: max. 16 250 000
Gesamtwert des Auftrags: max. 16 250 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Bürogebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Lübeck GmbH
Postanschrift: Moislinger Allee 9
Postleitzahl: 23547
Postort: Lübeck
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-luebeck.de 🌏
E-Mail: nils.retzlaff@sw-luebeck.de 📧
Telefon: +49 451888-1420 📞
Fax: +49 451888-331420 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-27 📅
Einreichungsfrist: 2012-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 69-114920
ABl. S-Ausgabe: 69
Zusätzliche Informationen
1) Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3 bis 6. 2) Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise. 3) Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben, werden ausgeschlossen. II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn der Bauarbeiten: voraussichtlich 13.8.2012. Abschluss der Bauarbeiten: voraussichtlich 29.10.2014. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): Nein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Lübeck GmbH beabsichtigt im Rahmen einer Standortkonzentration ein zentrales Bürogebäude zu errichten. Dabei sollen die Leistungen Planung, schlüsselfertige Errichtung sowie die Bauzwischenfinanzierung an einen Totalunternehmer vergeben werden.
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Dieser hat auf Grundlage einer Vorplanung und funktionalen Bauleistungsbeschreibung alle Planungsleistungen und Bauleistungen zu erbringen, die für die schlüsselfertige und gebrauchsfähige Erstellung des Vorhabens erforderlich sind.
Das Vorhaben beinhaltet insgesamt folgende Leistungen:
— Planung und Errichtung des zentralen Bürogebäudes. Der Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 9 000 m
— Abbruch von bestehenden Gebäudeteilen,
— Bereitstellung der Bauzwischenfinanzierung bis zur Abnahme der Bauleistungen.
Die Stadtwerke Lübeck erwarten ein umfassendes Gesamtangebot für die Planungs-, Bau- und Finanzierungsleistungen auf der Basis einer erweiterten Vorplanung. Es ist beabsichtigt, mit dem Auftragnehmer einen sog. Garantierten Maximalpreisvertrag abzuschließen.
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Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: R 937/12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DEF/ Lübeck.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweise:
Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Stelle einzureichen.
Für die Auswahl der Bewerber werden ausschließlich die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind.
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Mit den Teilnahmeanträgen ist das vollständig ausgefüllte Bewerberformblatt "Teilnahmewettbewerb" ausgefüllt einzureichen. Dieses ist vom Bewerber in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Das ausgefüllte Bewerberformblatt ist der Bewerbung zusammenhängend und in herausnehmbarer Form beizufügen. Das Formblatt kann bei der unter Ziffer I.1. angegebenen Adresse angefordert werden.
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Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz "nicht älter als 3 Monate" dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 3 Monate sein.
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Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen in für Bewerber/ Totalunternehmer (A) und Bauunternehmen (B) abzugeben. Ist der Bewerber/ Totalunternehmer ein Bauunternehmen sind die dargestellten Nachweise vom Bauunternehmen als Totalunternehmer zu erbringen.
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Ist der Bewerber eine bereits existierende Projektgesellschaft, die nur für dieses Projekt tätig werden soll, so sind die geforderten Angaben zu den unter Ziffer III.2) genannten Kriterien vom Initiator/ Gesellschafter dieser Projektgesellschaft vorzulegen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Folgende Nachweise sind beizufügen:
A) Nachweise des Bewerbers/ Totalunternehmers:
A1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 3 Monate sein darf).
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A2. Eigenerklärungen,
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 21 Abs. 1 bis 4 SektVO vorliegen,
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist.
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A3. Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR, nicht älter als 3 Monate.
A4. Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Zwischenfinanzierung der Maßnahme erklären.
B) Nachweise des Bauunternehmens:
B1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 3 Monate sein darf).
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B2. Eigenerklärungen,
B3. Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR, nicht älter als 3 Monate.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Kriterien, die zur Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes führen:
Folgende Angaben oder Nachweise sind erforderlich:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Totalunternehmers:
A5. Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
A6. Referenzen zu Projekten mit vergleichbaren Leistungen (Planung, Bau, Zwischenfinanzierung), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner des Auftraggebers agierte. Das Projekt wird auch dann als Referenz anerkannt, wenn die Bauleistungen zwar begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind. Mit Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Realisierungsmodell, Auftragswert.
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(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 5 Projekte gewertet.).
A7. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
B) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bauunternehmens:
B4. Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben oder Nachweise sind erforderlich:
A) Technische Leistungsfähigkeit des Totalunternehmers:
A8. Referenzen über Totalunternehmerleistungen bei fertiggestellten Neubauvorhaben mit vergleichbarem technischen Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen. Mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen. (Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 5 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
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A9. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation:
Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
A10. Referenzen über Planungsleistungen für realisierte Projekte insbesondere Bürogebäude oder Gebäude mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad; die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
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Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), erbrachte Leistungsphasen nach HOAI.
(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 5 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
A11. Referenzen über Planungsleistungen für realisierte Bauten mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad in Holzbauweise. Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
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Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI.
(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 5 Projekte gewertet.).
A12. Referenzen über Planungsleistungen für realisierte Bauten mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad in energieoptimierter Bauweise (Passivhausstandard, PLUSEnergiegebäude, Niedrigenergiegebäude etc.). Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
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B) Technische Leistungsfähigkeit des Bauunternehmens:
B5. Referenzen über Bauleistungen von Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen in Holzbauweise. Mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung des energetischen Standards, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in Höhe von 5 % des garantierten Maximalpreises (netto) von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Mängelansprüchebürgschaften in Höhe von 5 % des garantierten Maximalpreises (netto) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers ausgetauscht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlung der Werklohnforderung erfolgt erst nach Abnahme der Gesamtbauleistung durch den Auftraggeber. Die Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Werklohnforderung. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern ein Angebot von einer Bietergemeinschaft erfolgt, hat diese gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter anzubieten.

Verfahren
Datum der Angebotseröffnung: 2012-06-19 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Herrn Retzlaff
Internetadresse: www.stadtwerke-luebeck.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Postanschrift: Postfach 71 28
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 431988-4640 📞
Fax: +49 431988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber noch kein wirksamer Zuschlag erteilt wurde. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die betroffenen Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage seit der Absendung der Benachrichtigung verstrichen sind. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versandt, so verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage, § 101a GWB. Vor der Antragstellung muss der Bewerber in der Regel den Vergabeverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben, d.h. ohne schuldhaftes Zögern und bei einem Vergabeverstoß, der aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der Bewerbungsfrist bzw. innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, § 107 GWB.
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Nach herrschender Rechtsauffassung ist hinsichtlich der Unverzüglichkeit einer Rüge von einer Frist von maximal 6 Kalendertagen auszugehen.
Quelle: OJS 2012/S 069-114920 (2012-03-27)
Ergänzende Angaben (2012-08-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 152-253417
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 69-114920
ABl. S-Ausgabe: 152
Quelle: OJS 2012/S 152-253417 (2012-08-07)