Neubau Finanzamt Halle (Saale)

Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanag

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Planung, der Neubau und die Finanzierung des Finanzamts Halle (Saale) nebst integrierter Kantine mit Speisesaal in Halle (Saale) auf einem im Eigentum des Bieters stehenden Grundstücks. Das Grundstück muss für die Umsetzung des Raumbedarfsplanes einschließlich erforderlicher Parkplätze geeignet sein. Von der Vergabestelle wird davon ausgegangen, dass hierzu ungefähr eine Mindestgröße von 3 000 qm bei Lückenbebauung, ansonsten von 4 300 qm benötigt wird. Das Grundstück muss im Bereich des „Fördergebiet Innenstadt (A-Zentrum)“ der Stadt Halle (Saale) liegen (der Plan, der die Fördergebietsgrenzen ausweist, wird von der unter A.1. benannten Stelle als Formblatt F zu den Unterlagen des Teilnahmeantrages auf Anforderung versandt). Im Teilnahmewettbewerb haben die Bewerber das Eigentum oder die gesicherte Möglichkeit des Eigentumserwerbs eines geeigneten Grundstücks – etwa durch ein notarielles Kaufangebot des Eigentümers – nachzuweisen. Bei Grundstücken, welche derzeit noch bebaut oder mit Rechten Dritter (Nutzungsrechte, dingliche Belastungen) belastet sind, ist nachzuweisen, dass nach Zuschlagserteilung unmittelbar mit dem Abbruch und Neubau des Finanzamtes begonnen werden kann und die Übertragung des Eigentums an Grund und Boden frei von Rechten Dritter, die die Nutzung bzw. Verwertung des Grundstücks nicht nur unerheblich beeinträchtigen können, erfolgen kann.
Gefordertes Leistungssoll ist die Planung, der Neubau und die Finanzierung der Gesamtkosten des Vorhabens (einschließlich des Grunderwerbes) über einen Zeitraum von 25 Jahren durch den Bieter. Die Gesamtkosten werden vom Land Sachsen-Anhalt in 300 monatlich gleichbleibenden Raten über die Finanzierungszeit, beginnend mit Abnahme der Bauleistungen, bezahlt. Nach Ablauf der Finanzierung geht das Eigentum an Grund und Boden und aufstehenden Baulichkeiten auf das Land Sachsen-Anhalt lastenfrei über (Erwerbermodell). Der Flächenbedarf für das Gebäude beträgt ca. 8 000 qm HNF. Mit Zuschlag ist dem Land Sachsen-Anhalt eine Auflassungsvormerkung am Baugrundstück zu bewilligen, die den künftigen Eigentumserwerb derart sichert, dass am Ende des Finanzierungszeitraums die lastenfreie Eigentumsübertragung ohne weitere Zahlungsverpflichtung erfolgt.
Auf dem Grundstück des Bieters oder einem von diesem zu beschaffenden Grundstück sind 250 Parkplätze zu errichten. Die Parkplätze auf dem zu beschaffenden Grundstück dürfen in einer fußläufigen Entfernung von max. 500 m liegen. Die geforderte Anzahl der nach DIN geforderten Behindertenparkplätze und 10 Parkplätze für Anlieferungen sind direkt am oder im Gebäude des neuen Finanzamtes Halle (Saale) zu schaffen. Die Parkplätze sind ebenfalls mit Zuschlag dinglich zu sichern und nach Ablauf der Finanzierungszeit zu übereignen. Alternativ kann hinsichtlich der Parkplätze ein dauerhaftes, dinglich gesichertes Nutzungsrecht angeboten werden.
Der Umbau und die Sanierung von Bestandsgebäuden sind nicht zulässig. Gegebenenfalls auf dem Grundstück vorhandene Baulichkeiten sind abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Eine mehrgeschossige Bauweise ist zulässig, Gebäudehöhe jedoch kleiner als 22 m FOK des höchstgelegenen Geschosses über der Geländeoberfläche im Mittel. Die Landesstandards des Landes Sachsen-Anhalt sind bei Planung und Bau einzuhalten.
Optional ist die Wartung, Inspektion und Instandsetzung der Baulichkeiten nach DIN 31051 während der 25jährigen Finanzierungsphase anzubieten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-09-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Bürogebäuden
Menge oder Umfang:
Planung; Neubau; Grunderwerb; Finanzierung; optional Wartung, Inspektion und Instandsetzung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Bürogebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Am Alten Theater 6
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.de 🌏
E-Mail: hagen.herzog@blsa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3915672914 📞
Fax: +49 3915672900 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-27 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 189-310749
ABl. S-Ausgabe: 189
Zusätzliche Informationen
Die Zuschlagserteilung setzt voraus, dass eine abschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bestätigt, dass die Ausführung durch den Bieter wirtschaftlicher als ein Eigenbau des Finanzamtes Halle (Saale) durch das Land Sachsen-Anhalt ist. Für die Angebotserarbeitung wird keine Entschädigung gezahlt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Planung, der Neubau und die Finanzierung des Finanzamts Halle (Saale) nebst integrierter Kantine mit Speisesaal in Halle (Saale) auf einem im Eigentum des Bieters stehenden Grundstücks. Das Grundstück muss für die Umsetzung des Raumbedarfsplanes einschließlich erforderlicher Parkplätze geeignet sein. Von der Vergabestelle wird davon ausgegangen, dass hierzu ungefähr eine Mindestgröße von 3 000 qm bei Lückenbebauung, ansonsten von 4 300 qm benötigt wird. Das Grundstück muss im Bereich des „Fördergebiet Innenstadt (A-Zentrum)“ der Stadt Halle (Saale) liegen (der Plan, der die Fördergebietsgrenzen ausweist, wird von der unter A.1. benannten Stelle als Formblatt F zu den Unterlagen des Teilnahmeantrages auf Anforderung versandt). Im Teilnahmewettbewerb haben die Bewerber das Eigentum oder die gesicherte Möglichkeit des Eigentumserwerbs eines geeigneten Grundstücks – etwa durch ein notarielles Kaufangebot des Eigentümers – nachzuweisen. Bei Grundstücken, welche derzeit noch bebaut oder mit Rechten Dritter (Nutzungsrechte, dingliche Belastungen) belastet sind, ist nachzuweisen, dass nach Zuschlagserteilung unmittelbar mit dem Abbruch und Neubau des Finanzamtes begonnen werden kann und die Übertragung des Eigentums an Grund und Boden frei von Rechten Dritter, die die Nutzung bzw. Verwertung des Grundstücks nicht nur unerheblich beeinträchtigen können, erfolgen kann.
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Gefordertes Leistungssoll ist die Planung, der Neubau und die Finanzierung der Gesamtkosten des Vorhabens (einschließlich des Grunderwerbes) über einen Zeitraum von 25 Jahren durch den Bieter. Die Gesamtkosten werden vom Land Sachsen-Anhalt in 300 monatlich gleichbleibenden Raten über die Finanzierungszeit, beginnend mit Abnahme der Bauleistungen, bezahlt. Nach Ablauf der Finanzierung geht das Eigentum an Grund und Boden und aufstehenden Baulichkeiten auf das Land Sachsen-Anhalt lastenfrei über (Erwerbermodell). Der Flächenbedarf für das Gebäude beträgt ca. 8 000 qm HNF. Mit Zuschlag ist dem Land Sachsen-Anhalt eine Auflassungsvormerkung am Baugrundstück zu bewilligen, die den künftigen Eigentumserwerb derart sichert, dass am Ende des Finanzierungszeitraums die lastenfreie Eigentumsübertragung ohne weitere Zahlungsverpflichtung erfolgt.
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Auf dem Grundstück des Bieters oder einem von diesem zu beschaffenden Grundstück sind 250 Parkplätze zu errichten. Die Parkplätze auf dem zu beschaffenden Grundstück dürfen in einer fußläufigen Entfernung von max. 500 m liegen. Die geforderte Anzahl der nach DIN geforderten Behindertenparkplätze und 10 Parkplätze für Anlieferungen sind direkt am oder im Gebäude des neuen Finanzamtes Halle (Saale) zu schaffen. Die Parkplätze sind ebenfalls mit Zuschlag dinglich zu sichern und nach Ablauf der Finanzierungszeit zu übereignen. Alternativ kann hinsichtlich der Parkplätze ein dauerhaftes, dinglich gesichertes Nutzungsrecht angeboten werden.
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Der Umbau und die Sanierung von Bestandsgebäuden sind nicht zulässig. Gegebenenfalls auf dem Grundstück vorhandene Baulichkeiten sind abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Eine mehrgeschossige Bauweise ist zulässig, Gebäudehöhe jedoch kleiner als 22 m FOK des höchstgelegenen Geschosses über der Geländeoberfläche im Mittel. Die Landesstandards des Landes Sachsen-Anhalt sind bei Planung und Bau einzuhalten.
Optional ist die Wartung, Inspektion und Instandsetzung der Baulichkeiten nach DIN 31051 während der 25jährigen Finanzierungsphase anzubieten.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
Wartung, Inspektion und Instandsetzung der Baulichkeiten nach DIN 31051, während der 25jährigen Finanzierungsphase.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Halle (Saale).
NUTS -Code DEE02.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Handelsregisterauszug oder entsprechende europäische Nachweise nicht älter als 3 Monate,
— Alternativ: Auszug aus der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) als Nachweis gem. § 6 Abs. 3 Nr. 2 VOB / A.
Beim unter I.1) (Weitere Auskünfte) genannten Ansprechpartner sind Formblätter abrufbar, die der Strukturierung der Teilnahmeanträge dienen. Diese sind zwingender Bestandteil des Teilnahmeantrages. Bei der Abgabe des Teilnahmeantrages sind die Formblätter sowohl in Papierform als auch auf einem Datenträger (z. B. CD-Rom) einzureichen. Die Formblätter sind zwingend zu verwenden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers sowie jeweils der Umsätze mit Leistungen, die der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung vergleichbar sind (siehe Formblatt C);
2. Angabe der Anzahl der insgesamt beschäftigten Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter, die in dem von dem Bewerber in diesem Vergabeverfahren angebotenen Leistungen beschäftigt werden (siehe Formblatt C);
3. Erklärung des Bewerbers u. a. darüber, dass über sein Vermögen nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und dass er sich nicht in Liquidation befindet;
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4. gültige Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes;
5. Erklärung, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft ordnungsgemäß nachgekommen ist;
6. Erklärung des Bewerbers, dass er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat und dass keine Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen könnten;
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7. Jahresabschlüsse der letzten 3 Geschäftsjahre, soweit deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, indem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist;
8. Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung, mit Nennung der Deckungssumme.
Alternativ: Auszug aus der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) als Nachweis gem. § 6 Abs. 3 Nr. 2 VOB/A.
Die Formblätter, die beim unter Anhang A I genannten Ansprechpartner abrufbar sind, sind für die Strukturierung der Teilnahmeanträge zwingender Bestandteil.
Mindeststandards:
1. Nachweis des Eigentums an einem bebauungsfähigen Grundstück im „Fördergebiet Innenstadt (A-Zentrum)“; das Grundstück muss für die Umsetzung des Raumbedarfsplanes einschließlich erforderlicher Parkplätze geeignet sein. Von der Vergabestelle wird davon ausgegangen, dass hierzu ungefähr eine Mindestgröße von 3 000 qm bei Lückenbebauung, ansonsten von 4 300 qm benötigt wird. Nachweisführung durch Grundbuchauszug.
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Alternativ: Nachweis der rechtlich sicheren Möglichkeit zum sofortigen Eigentumserwerb eines derartigen Grundstücks nach Zuschlagserteilung, gesichert durch Bindung des derzeitigen Eigentümers bis mindestens 6 Monate nach beabsichtigter Zuschlagserteilung; Nachweisführung durch notarielles Kaufangebot des derzeitigen Eigentümers oder vergleichbare Unterlagen, aus denen sich die rechtlich sichere Möglichkeit des Eigentumserwerbs ergibt; Grundbuchauszug.
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2. Nachweis, dass die Übertragung des Eigentums an Grund und Boden auf das Land Sachsen-Anhalt frei von Rechten Dritter, die die Nutzung bzw. Verwertung des Grundstücks nicht nur unerheblich beeinträchtigen können, erfolgen kann; Nachweisführung bei im Grundbuch eingetragenen Belastungen durch Erklärung des Rechteinhabers, zu sonstigen Rechten durch Eigenerklärung des Bieters.
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3. Nachweis der gesicherten verkehrstechnischen Erschließung des Grundstücks durch Lageplan des Grundstücks, bei Hinterliegergrundstücken ist dingliche Sicherung des Zugangs zum öffentlichen Verkehrsraum nachzuweisen.
4. Bei derzeit bebauten Grundstücken: Nachweis, dass nach Zuschlagserteilung unmittelbar mit dem Abbruch begonnen werden kann. Bei vorhandenen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, ist hierzu eine Abbruchgenehmigung oder vergleichbare Unterlagen, aus denen sich die rechtlich sichere Möglichkeit des Abbruchs des Denkmals ergibt und eine Versicherung des Bewerbers, dass Nutzungsrechte Dritter dem Abbruch nicht entgegenstehen beizufügen. Bei sonstigen Gebäuden ist eine Versicherung des Bewerbers, dass Nutzungsrechte Dritter dem Abbruch nicht entgegenstehen, hinreichend.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben über die in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich Planungsleistungen (mindestens Objektplanung LP 2 bis 5 nach § 3 HOAI bzw. § 15 HOAI a.F.) für den Neubau von Verwaltungsgebäuden für den öffentlichen Dienst, den Neubau von sonstigen Verwaltungsgebäuden oder den Neubau sonstiger allgemein mehrgeschossiger Hochbauten für den öffentlichen Dienst mit Angabe des Auftraggebers und des dortigen Ansprechpartners, einer Projektbeschreibung, ggf. der Funktion des Bewerbers innerhalb der Arbeitsgemeinschaft sowie der Auftragssumme der Leistung, bei Referenzen öffentlicher Auftraggeber ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung beizufügen;
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2. Angaben über die in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen im Bereich Bauleistungen (mindestens Rohbau) für den Neubau von Verwaltungsgebäuden für den öffentlichen Dienst oder den Neubau sonstiger mehrgeschossiger Hochbauten mit Angabe des Auftraggebers und des dortigen Ansprechpartners, einer Projektbeschreibung, ggf. der Funktion des Bewerbers innerhalb der Arbeitsgemeinschaft sowie der Auftragssumme der Leistung, bei Referenzen öffentlicher Auftraggeber ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung beizufügen;
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3. Angaben über Projekte, bei denen in den letzten 10 Jahren Bauleistungen mit einem Wert von über 20, 15 oder 10 Mio. EUR finanziert wurden, bei Referenzen öffentlicher Auftraggeber ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung beizufügen;
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4. Nachweis der Qualitätssicherungsmaßnahmen und — systeme des Bewerbers für die ausgeschriebenen Leistungen;
5. Angaben über die Qualifikation und Berufserfahrung des für die Leitung und Aufsicht sowie die Projektsteuerung vorgesehenen Personals;
6. der Bieter hat Art und Umfang der Leistung anzugeben, die er an Nachunternehmer übertragen will und diese zu benennen.
Die Formblätter, die beim unter I.1) (Weitere Auskünfte) genannten Ansprechpartner abrufbar sind, sind für die Strukturierung der Teilnahmeanträge zwingender Bestandteil.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft; Bürgschaft zur Sicherstellung der Mängelansprüche; Auflassungsvormerkung am Baugrundstück; optional Vertragserfüllungsbürgschaft für Wartung, Inspektion und Instandsetzung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Ratierliche Zahlung der Gesamtkosten über 25 Jahre, in 300 gleichbleibenden monatlichen Raten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; Projektgesellschaften sind ebenfalls zulässig.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— Referenzen für Planung von Neubauten von Verwaltungsgebäuden für den öffentlichen Dienst, Neubauten von sonstigen Verwaltungsgebäuden oder Neubauten allgemeiner mehrgeschossiger Hochbauten für den öffentlichen Dienst (20 %),
— Referenzen für Bauleistungen von Neubauten von Verwaltungsgebäuden für den öffentlichen Dienst sowie den Neubau sonstiger mehrgeschossiger Hochbauten (45 %),
— Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers anhand Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz (20 %),
— Erfahrungen mit der Finanzierung von Bauvorhaben, gestaffelt nach Finanzierungsvolumen (15 %).
Die Detailmatrix ist Bestandteil der beim unter I.1) (Weitere Auskünfte) genannten Ansprechpartner abzurufenden Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hagen Herzog
Name: Rauschenbach & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Postanschrift: Rudolf-Breitscheid-Straße 10
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06110
Kontaktperson: Herrn WP/ StB Jens Rauschenbach
Telefon: +49 34520933230 📞
E-Mail: kontakt@rauschenbach-kollegen.de 📧
Fax: +49 34520933240 📠
URL für weitere Informationen: www.rauschenbach-kollegen.de 🌏
Name: Rauschenbach & Kollegen GmbH WirtschaftRauschenbach & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft sprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
URL der Dokumente: www.rauschenbach-kollegen.de 🌏
Name: Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (-BLSA-)
URL der Teilnahme: www.sachsen-anhalt.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-07-01 📅
Datum des Endes: 2040-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-31 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 020-032162
Zusätzliche Informationen
Die Zuschlagserteilung setzt voraus, dass eine abschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bestätigt, dass die Ausführung durch den Bieter wirtschaftlicher als ein Eigenbau des Finanzamtes Halle (Saale) durch das Land Sachsen-Anhalt ist.
Für die Angebotserarbeitung wird keine Entschädigung gezahlt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141536 📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=16466 🌏
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergaberügen sind unverzüglich (definiert in § 122 BGB) bei der unter Punkt I.1 benannten Stelle zu erheben.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zu der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags bei der unter Punkt I.1 benannten Stelle zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zu der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags bei der unter Punkt I.1 benannten Stelle zu rügen.
Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens nach § 107 ff GWB (bei Ablehnung einer Rüge): spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Vergaberüge des Unternehmens, welches eine Verletzung seiner Rechte nach den §§ 97 ff GWB geltend macht, nicht abhelfen zu wollen.
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Der Antrag ist bei der unter Punkt VI.4.1. benannten Stelle einzureichen.
Quelle: OJS 2012/S 189-310749 (2012-09-27)