Neubau Haus des Gastes

Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG

Die Auftraggeberin, eine Eigengesellschaft der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), beabsichtigt den Neubau eines multifunktionalen "Haus des Gastes" (HDG) mit Gästeinformation, Veranstaltungsräumlichkeiten, Einzelhandel und Praxen schlüsselfertig (Global-Pauschal-Vertrag) – mit Ausnahme des Mieterausbaus - durch einen Totalübernehmer herstellen zu lassen, der die Gesamtverantwortung für Planung und Bau übernimmt.
Gegenstand des Bauauftrags ist die planerische Umsetzung, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen, und die Errichtung des HDG einschließlich der Herstellung der Außenanlagen. Das Vorhaben umfasst ca. 3 020 qm Brutto-Geschossfläche (ca. 1 975 qm oberirdisch und ca. 1 045 qm Keller und Tiefgarage, wobei im Rahmen des Bieterverfahrens optional auch Angebote u.a. für eine Tiefgarage unter maximaler Ausnutzung des Baufensters eingeholt werden sollen, über diese optionalen Varianten wird (wenn nicht im Verhandlungsverfahren) spätestens bei Zuschlagserteilung entschieden).
Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 570) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in zentraler Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), in direkter Nähe zur Kliffkante. Nach Abbruch des vormaligen Gebäudebestandes ist das Grundstück zurzeit unbebaut. Die Baugrube ist verfüllt, jedoch nicht schichtweise verdichtet.
Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf;
2. Vorbereitung des Baufeldes für die Bauphase, wobei die Auftraggeberin für die Entsorgung des Baugrubenaushubs Sorge trägt;
3. Durchführung des Erd- und Grundbaus;
4. Neubau eines Kellergeschosses zur Aufnahme einer Tiefgarage (mit mind. 24 PKW und möglichst auch Motoradstellplätzen) sowie Technik- und Nebenräumen;
5. Neubau eines Gebäudeensembles;
6. Schaffung der direkt dem Haus zugeordneten Außenanlagen (einschließlich mind. 7 PKW-Stellplätzen (davon zwei behindertengerecht) sowie ca. 100 Fahrradstellplätzen).
Nachdem das auf einem früheren architektonischen Entwurf basierende Vergabeverfahren u.a. aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit aufgehoben werden musste, sieht das nunmehr zugrunde liegende Architekturkonzept einen deutlich kleineren Bau mit einer konventionelleren Architektur vor. Es besteht aus zwei separaten Baukörpern, die durch ein gläsernes Foyer miteinander verbunden sind. Die formale Gestaltung der Fassade des ersten, straßenseitigen Baukörpers (Praxis- und Retailgebäude) soll im „Bäderstil“ mit geschlämmtem Sichtmauerwerk ausgeführt werden. Der zweite promenadenseitige Baukörper (Veranstaltungssaal) soll die Formensprache des ersten Baukörpers im Hinblick auf die Dachgestaltung und -neigung aufnehmen, jedoch gestalterisch mit einer minimalistischen Holz-/Glasfassade zur Promenade korrespondieren.
Das HDG soll vier Hauptbereiche beinhalten, die sich schwerpunktmäßig auf folgende Nutzungen konzentrieren:
Foyer:
Das Foyer dient der Haupterschließung in das HDG und als verbindendes, zentrales Element zwischen den zwei Baukörpern. In seiner Gestaltung und Ausführung (einschließlich der notwendigen Tragkonstruktion) soll es sich stark zurücknehmen. Die Foyerfläche muss, auch aus technischer Sicht, flexibel für mögliche Informations- und Beratungsinseln, Aufenthaltsflächen und als Saalerweiterung für Veranstaltungen genutzt werden können.
Retail- und Praxisbereich:
Der zweigeschossige Baukörper sieht im EG Flächen für Läden und im OG Flächen für Praxen und Büros zur Vermietung vor. Der Haupteingang sowie Durchgänge in das Foyer befinden sich ebenfalls in diesem Baukörper. Der Mieterausbau ist – abgesehen von Baustelleneinrichtung und Koordination – nicht Bestandteil des Auftrags.
Veranstaltungssaal:
Ein großer, in zwei Einzelbereiche unterteilbarer Veranstaltungssaal mit Nebenflächen/.
Technik soll für Konzert-, Tanz- und Präsentationsveranstaltungen errichtet werden. Der Saal ist auf eine Kapazität von ca. 240 Personen auszurichten. Für Großveranstaltungen (bis zu 400 Personen) soll ein Teil des Foyerbereiches als Erweiterungsfläche vorgesehen werden, deren Nutzung keine Auswirkungen auf den restlichen Betrieb hat. Die Erweiterungsfläche im Foyer ist durch eine raumhohe, oben und unten schienengeführte mobile Trennwand vom übrigen Foyerbereich abtrennbar zu gestalten.
Kellergeschoss:
Technikräume und weitere Nebenräume/Lager sind im Untergeschoss vorzusehen. Eine Tiefgarage mit mind. 24 PKW-Stellplätzen und zusätzlich Motorradstellplätzen muss eingeplant werden. Auch eine maximierte Tiefgarage unter Ausnutzung des Baufensters ist alternativ (optional, s. oben) anzubieten.
Der Auftrag umfasst die erforderlichen Objektplanungsleistungen im Sinne einer Entwurfsplanung bis zur abschließenden Dokumentation einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit vertiefendem Architekturkonzept. Der zugrunde liegende Entwurf soll nach aktuellen Möglichkeiten und Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden. Die Unterlagen werden an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter abgegeben und sind Gegenstand der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Ein Informationsmemorandum mit Fassadenansichten ist bereits während des Teilnahmewettbewerbs erhältlich (vgl. unten VI.3).
Bestandteil des Auftrags sind auch alle erforderlichen Planungsleistungen zur Baufeldfreimachung, Erd- und Grundbau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Außenanlage und Freianlagen inklusive des begleitenden Baumanagements. Für die Entsorgung des Baugrubenaushubs trägt die Auftraggeberin Sorge. Der Auftragnehmer hat ferner (in den letzten Monaten der Bauzeit) den parallel von Dritten vorgenommenen Mieterausbau zu koordinieren. Die Baustelleneinrichtung umfasst auch diejenige für den Mieterausbau.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-18 Auftragsbekanntmachung
2013-06-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Mehrzweckgebäuden
Menge oder Umfang:
Vgl. II.1.5.Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Baukosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) ohne die alternativ erweiterte Tiefgarage. Die Spanne berücksichtigt die besonderen Verhältnisse der Insellage.5 700 000,006 400 000,00
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Mehrzweckgebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG
Postanschrift: Osetal 5
Postleitzahl: 25996
Postort: Wenningstedt-Braderup (Sylt)
Kontakt
Internetadresse: http://www.wenningstedt.de 🌏
E-Mail: henning.sieverts@wenningstedt.de 📧
Telefon: +49 465144716 📞
Fax: +49 465144740 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-18 📅
Einreichungsfrist: 2012-10-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 183-300390
ABl. S-Ausgabe: 183
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3 VOB/A 2012 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2 die die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden. Zuvor ist nur ein knappes Informationsmemorandum mit Fassadenansichten bei der Kontaktstelle (I.1) erhältlich. Zu II.3: Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Die Auftraggeberin strebt eine Fertigstellung zum 16.7.2014 an. Zu IV.1.3: Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen. Zu IV.3.4: Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 22.1.2013. Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei einigen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubau Haus des Gastes. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“). Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin, eine Eigengesellschaft der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), beabsichtigt den Neubau eines multifunktionalen "Haus des Gastes" (HDG) mit Gästeinformation, Veranstaltungsräumlichkeiten, Einzelhandel und Praxen schlüsselfertig (Global-Pauschal-Vertrag) – mit Ausnahme des Mieterausbaus - durch einen Totalübernehmer herstellen zu lassen, der die Gesamtverantwortung für Planung und Bau übernimmt.
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Gegenstand des Bauauftrags ist die planerische Umsetzung, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen, und die Errichtung des HDG einschließlich der Herstellung der Außenanlagen. Das Vorhaben umfasst ca. 3 020 qm Brutto-Geschossfläche (ca. 1 975 qm oberirdisch und ca. 1 045 qm Keller und Tiefgarage, wobei im Rahmen des Bieterverfahrens optional auch Angebote u.a. für eine Tiefgarage unter maximaler Ausnutzung des Baufensters eingeholt werden sollen, über diese optionalen Varianten wird (wenn nicht im Verhandlungsverfahren) spätestens bei Zuschlagserteilung entschieden).
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Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 570) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in zentraler Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), in direkter Nähe zur Kliffkante. Nach Abbruch des vormaligen Gebäudebestandes ist das Grundstück zurzeit unbebaut. Die Baugrube ist verfüllt, jedoch nicht schichtweise verdichtet.
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Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf;
2. Vorbereitung des Baufeldes für die Bauphase, wobei die Auftraggeberin für die Entsorgung des Baugrubenaushubs Sorge trägt;
3. Durchführung des Erd- und Grundbaus;
4. Neubau eines Kellergeschosses zur Aufnahme einer Tiefgarage (mit mind. 24 PKW und möglichst auch Motoradstellplätzen) sowie Technik- und Nebenräumen;
5. Neubau eines Gebäudeensembles;
6. Schaffung der direkt dem Haus zugeordneten Außenanlagen (einschließlich mind. 7 PKW-Stellplätzen (davon zwei behindertengerecht) sowie ca. 100 Fahrradstellplätzen).
Nachdem das auf einem früheren architektonischen Entwurf basierende Vergabeverfahren u.a. aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit aufgehoben werden musste, sieht das nunmehr zugrunde liegende Architekturkonzept einen deutlich kleineren Bau mit einer konventionelleren Architektur vor. Es besteht aus zwei separaten Baukörpern, die durch ein gläsernes Foyer miteinander verbunden sind. Die formale Gestaltung der Fassade des ersten, straßenseitigen Baukörpers (Praxis- und Retailgebäude) soll im „Bäderstil“ mit geschlämmtem Sichtmauerwerk ausgeführt werden. Der zweite promenadenseitige Baukörper (Veranstaltungssaal) soll die Formensprache des ersten Baukörpers im Hinblick auf die Dachgestaltung und -neigung aufnehmen, jedoch gestalterisch mit einer minimalistischen Holz-/Glasfassade zur Promenade korrespondieren.
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Das HDG soll vier Hauptbereiche beinhalten, die sich schwerpunktmäßig auf folgende Nutzungen konzentrieren:
Foyer:
Das Foyer dient der Haupterschließung in das HDG und als verbindendes, zentrales Element zwischen den zwei Baukörpern. In seiner Gestaltung und Ausführung (einschließlich der notwendigen Tragkonstruktion) soll es sich stark zurücknehmen. Die Foyerfläche muss, auch aus technischer Sicht, flexibel für mögliche Informations- und Beratungsinseln, Aufenthaltsflächen und als Saalerweiterung für Veranstaltungen genutzt werden können.
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Retail- und Praxisbereich:
Der zweigeschossige Baukörper sieht im EG Flächen für Läden und im OG Flächen für Praxen und Büros zur Vermietung vor. Der Haupteingang sowie Durchgänge in das Foyer befinden sich ebenfalls in diesem Baukörper. Der Mieterausbau ist – abgesehen von Baustelleneinrichtung und Koordination – nicht Bestandteil des Auftrags.
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Veranstaltungssaal:
Ein großer, in zwei Einzelbereiche unterteilbarer Veranstaltungssaal mit Nebenflächen/.
Technik soll für Konzert-, Tanz- und Präsentationsveranstaltungen errichtet werden. Der Saal ist auf eine Kapazität von ca. 240 Personen auszurichten. Für Großveranstaltungen (bis zu 400 Personen) soll ein Teil des Foyerbereiches als Erweiterungsfläche vorgesehen werden, deren Nutzung keine Auswirkungen auf den restlichen Betrieb hat. Die Erweiterungsfläche im Foyer ist durch eine raumhohe, oben und unten schienengeführte mobile Trennwand vom übrigen Foyerbereich abtrennbar zu gestalten.
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Kellergeschoss:
Technikräume und weitere Nebenräume/Lager sind im Untergeschoss vorzusehen. Eine Tiefgarage mit mind. 24 PKW-Stellplätzen und zusätzlich Motorradstellplätzen muss eingeplant werden. Auch eine maximierte Tiefgarage unter Ausnutzung des Baufensters ist alternativ (optional, s. oben) anzubieten.
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Der Auftrag umfasst die erforderlichen Objektplanungsleistungen im Sinne einer Entwurfsplanung bis zur abschließenden Dokumentation einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit vertiefendem Architekturkonzept. Der zugrunde liegende Entwurf soll nach aktuellen Möglichkeiten und Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden. Die Unterlagen werden an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter abgegeben und sind Gegenstand der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Ein Informationsmemorandum mit Fassadenansichten ist bereits während des Teilnahmewettbewerbs erhältlich (vgl. unten VI.3).
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Bestandteil des Auftrags sind auch alle erforderlichen Planungsleistungen zur Baufeldfreimachung, Erd- und Grundbau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Außenanlage und Freianlagen inklusive des begleitenden Baumanagements. Für die Entsorgung des Baugrubenaushubs trägt die Auftraggeberin Sorge. Der Auftragnehmer hat ferner (in den letzten Monaten der Bauzeit) den parallel von Dritten vorgenommenen Mieterausbau zu koordinieren. Die Baustelleneinrichtung umfasst auch diejenige für den Mieterausbau.
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Menge oder Umfang:
Vgl. II.1.5.
Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Baukosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) ohne die alternativ erweiterte Tiefgarage. Die Spanne berücksichtigt die besonderen Verhältnisse der Insellage.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 5 700 000,00 💰
6 400 000,00 💰
Beschreibung der Optionen:
Alternativpositionen u.a. für Tiefgarage, s. oben II.1.5. Über diese wird spätestens mit Auftragserteilung entschieden.
Dauer: 14 Monate
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: DA17
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wenningstedt-Braderup (Sylt).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Am Verhandlungsverfahren können nur solche Bewerber beteiligt werden, welche die als Teilnahmebedingung geforderten Erklärungen und Nachweise erbracht haben und über die erforderliche Eignung verfügen. Es sind dazu Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen (diese müssen wahrheitsgemäß sein) und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die Teilnahmeanträge sollten übersichtlich gestaltet sein, entsprechend der Nummerierung in dieser Bekanntmachung. Die nach III.2.1-III.2.3 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Auftraggeberin (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), soweit sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen genannt sind. Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; die Anforderung des Originals bleibt vorbehalten. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Erklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern (auch nach dem Teilnahmewettbewerb). Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig sein, kann der Bewerber nicht auf die Einräumung einer Gelegenheit zur Nachreichung vertrauen, das Recht dazu behält sich die Auftraggeberin aber vor.
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Bei Bewerbergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbungen ist die Eignung für die gesamte Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die Erklärungen und Nachweise sind von jedem Mitglied, ggf. bezogen auf seinen Leistungsbereich, vorzulegen, die Leistungsbereiche sind darzulegen. Die Anforderungen von III.1.3 sind zu beachten.
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Die Erklärungen und Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte, auf deren Leistungsfähigkeit der Bewerber sich beruft) zumindest die Leistungsbereiche Bau (Generalunternehmer, zumindest aber Rohbau) sowie Planung (Objektplanung, Technische Ausrüstung, auch soweit diese ggf. vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen) umfassen. Soweit nachstehend auf die Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis abgestellt wird, gilt dies für Bauunternehmen, nicht ins Präqualifikationsverzeichnis eingetragene Planungsbüros haben die jeweils alternativ bezeichneten Erklärungen/Nachweise vorzulegen.
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Allgemein gilt: Will ein Unternehmen sich auf die Leistungsfähigkeit (z.B. wirtschaftliche, technische, personelle Kapazitäten, Referenzen) eines Dritten für die o.g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) berufen, so sind zusätzlich zu den Nachweisen und Erklärungen für das Unternehmen auch für diesen Dritten die für das sich auf ihn berufende Unternehmen erforderlichen Erklärungen und Nachweise vorzulegen, bezogen auf den jeweiligen Leistungsbereich. Die ggf. im Zusammenhang mit einer Präqualifikation abgegebene allgemeine Erklärung, nur präqualifizierte Nachunternehmer einzusetzen, genügt dann nicht; vielmehr sind für den Dritten die unten geforderten Erklärungen/Nachweise (ggf. auch dessen Präqualifikationsnachweis) nötig. Der Nachweis, dass die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, ist spätestens auf gesonderte Anforderung zu führen, z.B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten für den Fall der Auftragserteilung. Eine vollständige Nachunternehmerliste über die o.g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) hinaus ist in diesem Verfahrensstadium nicht erforderlich, die spätere Anforderung bleibt vorbehalten, ebenso die entsprechende Eignungsprüfung.
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Angaben und Formalitäten persönliche Lage:
A. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand und Geschäftsleitung des Unternehmens, auf Anforderung auch Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, soweit diese vorgeschrieben ist;
B. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder folgende Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit:
a) Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
b) Eigenerklärung, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
c) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber infrage stellt, insbesondere keine der in § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A 2012 genannten Straftaten (Betrug, Subventionsbetrug gegen die EU, Geldwäsche, Bestechung, Steuerhinterziehung, kriminelle oder terroristische Vereinigung).
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d) für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte nicht in den letzten drei Jahren gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder nach der genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2 Arbeitnehmerentsendegesetz einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
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e) Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
f) für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat;
C. für Bauunternehmen auf besondere Anforderung: Freistellungsbescheid vom Steuerabzug bei Bauleistungen;
D. auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Bauvorlageberechtigung für den vorgesehenen Entwurfsverfasser
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
E. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich die Eigenerklärung über den Umsatz auf die entsprechenden Planungsleistungen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zum Umsatzanteil für Planungsleistungen im Bauunternehmen zu machen (gesondert für Objektplanung / Planung Technische Ausrüstung).
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F. Erklärung zur Aufgliederung des Umsatzes (Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis genügt insoweit nicht), möglichst nach:
(1) Leistungen für Schlüsselfertigbau,
(2) Leistungen für öffentlichen Hochbau,
(3) Gesamtumsatz für Bauleistungen.
Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich die Eigenerklärung über die Aufgliederung des Umsatzes auf die entsprechenden Planungsleistungen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zur Umsatzaufgliederung für Planungsleistungen im Bauunternehmen zu machen (gesondert für Objektplanung / Planung Technische Ausrüstung).
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G. Nachweis zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (für Planung und Bauausführung) mit Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
H. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Jahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, möglichst gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen (bei Planungsbüros: planerischen) Leitungspersonal. Planungsbüros als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern haben ebenfalls eine entsprechende Eigenerklärung einzureichen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zum vom Bauunternehmen beschäftigten Personal für Planungsleistungen zu machen (gesondert für Objektplanung / Planung Technische Ausrüstung).
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I. Angabe über die Ausführung von Bauleistungen und Planungsleistungen in den letzten drei (hilfsweise 5) abgeschlossenen Geschäftsjahren, jeweils mit Angabe der Art des Bauvorhabens, des Auftraggebers (möglichst mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Gebäudegröße und des Investitionsvolumens, der erbrachten Leistungen und des Ausführungszeitraums, möglichst auch Referenzschreiben des Auftraggebers, jeweils bezogen auf Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (nach Projektvolumen, Nutzungsart, Auftragstyp [öffentlich/schlüsselfertig], Schwierigkeitsgrad einschließlich Randbedingungen der Baustelle), und zwar aufgegliedert zumindest nach:
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(1) Leistungen für Schlüsselfertigbau,
(2) Leistungen für öffentlichen Hochbau.
Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich die Eigenerklärung über Referenzen auf die entsprechenden Planungsleistungen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zu vom Bauunternehmen erbrachten Planungsleistungen zu machen (gesondert für Objektplanung / Planung Technische Ausrüstung).
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J. Möglichst aussagekräftige Darstellung zur Befähigung zur Bewältigung der Totalübernehmer-Aufgabe (Projektorganisation) in dem Team der Bewerbung und der für die o.g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) vorgesehenen Unternehmen
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Mindeststandards:
Zu I. (Referenzen): Erbrachte Bauleistungen und Planungsleistungen für mindestens:
(1) ein Vorhaben des Schlüsselfertigbaus mit Investitionsvolumen von mind. 5 000 000 EUR,
(2) ein Vorhaben des öffentlichen Hochbaus mit Investitionsvolumen von mind. 5 000 000 EUR.
Mehrfachnennung eines Vorhabens in beiden Kategorien möglich.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheiten für Vertragserfüllung und Gewährleistung, Näheres in den Vergabeunterlagen, die an die ausgewählten Teilnehmer ausgegeben werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen werden nach einem in den Verhandlungen zu vereinbarenden Zahlungsplan für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen erbracht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzliche Änderung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; spätere Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung und der Wahrung der grundsätzlich erforderlichen rechtlichen Identität zwischen Bewerber und (möglichem) Zuschlagsempfänger abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch auf die Zustimmung besteht nicht. Kartellrechtlich unzulässige Bietergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
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Falls der Bewerber beabsichtigt, als Vertragspartner eine Projektgesellschaft (Einzweckgesellschaft für die Durchführung des Auftrags) oder sonst einen Dritten einzuschalten, ist dies anzugeben. Bewerbungen in der Form einer Projektgesellschaft sind möglich, alternativ ist (falls zuvor entsprechend angegeben) eine Überleitung auf eine Projektgesellschaft nach Zuschlagserteilung unter zu verhandelnden Voraussetzungen hinsichtlich der Einbindung der jeweils verantwortlich ausführenden Unternehmen in die Auftragsdurchführung sowie das Haftungs- und Sicherheitenkonzept möglich.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
[A.] Plausible Darlegung der Befähigung zur Totalübernehmer-Leistung in dem Team der jeweiligen Bewerbung (Gewichtung: 10 %).
[B.] Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit des (General-) Bauunternehmens (60 %), des Objektplaners (20 %), des TGA-Planers (10 %) - bei im Bauunternehmen erbrachten Planungsleistungen werden die zu diesen Tätigkeiten gemachten Angaben herangezogen -, jeweils nach Maßgabe der nachfolgend genannten Kriterien und Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise und deren Prüfung, und zwar bezogen jeweils auf:
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[B.1] Art - gute Vergleichbarkeit (beim Bauunternehmen und Objektplaner einschl. Insellage) – (30 %),
[B.2] Qualität (20 %) und.
[B.3] Zahl (10 %) der Referenzen,
[B.4] Personalstärke (10 %),
[B.5] Umsatzstärke (10 %),
[B.6] Qualifikation der Projektleitung (20 %).
Bewertungsmethode der Auswahlkriterien: Die Bewertung der Kriterien und Unterkriterien erfolgt grundsätzlich qualitativ auf einer fünfstufigen Punkte-Skala (sehr gut (10), gut (8), vollbefriedigend (6), befriedigend (4), ausreichend (2); nicht ausreichende Bewertungen können von vornherein nicht berücksichtigt werden), wobei die vergebene Bewertung in Bezug zur Höchstpunktzahl gesetzt (Referenzierung) und dadurch relativ auf das Bewerberfeld gestaltet wird. In die Bewertung der Unterkriterien B.1 und B.2 (Art und Qualität von Referenzen) werden maximal fünf Projekte, die vom Bewerber hierfür benannt wurden (sonst erfolgt die Auswahl nach Größe), einbezogen und einzeln qualitativ gewertet. Die für die einzelnen Referenzprojekte vergebenen Punktzahlen werden aufaddiert. Dies gilt auch bei weniger als fünf benannten Referenzen. Um die Bewertung relativ auf das Bewerberfeld zu gestalten, erfolgt eine Referenzierung, wenn bei zumindest einer Bewerbung im Bewerberfeld durch die Addition die Höchstpunktzahl der Skala (10 = sehr gut) überschritten wird, und zwar, indem die insoweit beste Bewerbung im Bewerberfeld auf die Höchstpunktzahl gesetzt und die anderen je nach vergebener Punktzahl dazu linear ins Verhältnis gesetzt werden (Dreisatz). Eine entsprechende Referenzierung erfolgt bei der qualitativen Bewertung (A., B.1, B.2, B.6) auch, wenn keine Bewerbung bezüglich eines Kriteriums die Höchstpunktzahl erreicht. Bei den quantitativen Unterkriterien B.4 und B.5 (Personalstärke und Umsatzstärke) wird der Durchschnitt der letzten drei Jahre berücksichtigt beim Kriterium B.3 (Zahl der Referenzen) die Gesamtzahl im selben Zeitraum. Der jeweils höchste Wert im geeigneten Bewerberfeld erhält die Höchstpunktzahl, der geringste die Mindestpunktzahl (ebenso falls die Angaben trotz formaler Vollständigkeit eine genaue Aussage nicht zulassen), dazwischen wird linear interpoliert. Hinweis: Die Zuschlagskriterien für den Vergleich der späteren Angebote werden erst mit den Vergabeunterlagen bekannt gegeben (vgl. IV.2.1).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Henning Sieverts

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3 VOB/A 2012 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2 die die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden. Zuvor ist nur ein knappes Informationsmemorandum mit Fassadenansichten bei der Kontaktstelle (I.1) erhältlich.
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Zu II.3: Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Die Auftraggeberin strebt eine Fertigstellung zum 16.7.2014 an.
Zu IV.1.3: Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen.
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Zu IV.3.4: Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 22.1.2013.
Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei einigen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubau Haus des Gastes. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“).
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Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
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Auch kann ein wirksam erteilter Zuschlag nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 1 S. 1 GWB).
Quelle: OJS 2012/S 183-300390 (2012-09-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 7 492 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 109-185742
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 183-300390
ABl. S-Ausgabe: 109
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wurde für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3 VOB/A 2012 geführt.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Zu erwartende Qualität - von Planung (einschließlich Terminplanung) und Ausführung (40)
3. Vertragsbedingungen (Risikoverteilung) (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-05-14 📅
Name: AUG. PRIEN Bauunternehmung (GmbH & Co. KG)
Postanschrift: Dampfschiffsweg 3-9
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21079
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
Quelle: OJS 2013/S 109-185742 (2013-06-05)