Neubau, Umstrukturierung und Erweiterung des Förderzentrums mit Zweifachsporthalle in Unterhaching – Ingenieurleistungen der Fachplanung für Technische Ausrüstung ELT/AFL (Anlagengruppen 4, 5 und 6) gemäß § 53 HOAI
Ausgeschriebene freiberufliche Leistung:
Ingenieurleistungen der Fachplanung für Technische Ausrüstung ELT/AFL (Anlagengruppen 4, 5 und 6) gemäß § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Neubau, Umstrukturierung und Erweiterung des Förderzentrums mit Zweifachsporthalle in Unterhaching.
Das Sonderpädagogische Förderzentrum Unterhaching, Hachinger Tal Schule, in seiner heutigen Form existiert seit dem 1. August 2008. Als Sonderpädagogisches Förderzentrum umfasst die Schule heute die Förderschwerpunkte Sprache, Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung.
Derzeit lernen ca. 250 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 (Grund- und Hautschulstufe) in diesem Gebäude. In den Räumen der Hachinger Tal Schule befindet sich auch eine zur Schule gehörige sog. schulvorbereitende Einrichtung (SVE) sowie eine Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) für Vorschulkinder mit drei Gruppen, in der ca. 20 Kinder von einem externen Träger betreut werden.
Auf dem Schulgrundstück befinden sich derzeit im Wesentlichen drei schulisch genutzte Gebäude A, B und C.
Zwei dieser Gebäude (Gebäude B und C) sollen erhalten bleiben, jedoch ist eine Umstrukturierung vorgesehen.
Das Gebäude A soll durch einen Neubau ersetzt und gleichzeitig flächenmäßig erweitert werden. Durch einen neu zu errichtenden Gelenk-/Verbindungsbau sollen der Ersatzneubau des Gebäudes A sowie die Gebäude B und C miteinander verbunden werden. In diesem Gelenk-/Verbindungsbauwerk sollen unter anderem auch eine Aufwärmküche und ein Therapiebad eingerichtet werden.
Das Raumprogramm des geplanten Ersatzneubaus des Gebäude A (Hachinger Tal Schule - Baujahr 1973) umfasst insgesamt ca. 5 800 m² HNF.
Zusätzlich vorgesehen sind eine Zweifachsporthalle (ca. 1 200 m²), eine Technikzentrale zur Anbindung aller drei Gebäude sowie Freisport- und Freispielflächen.
Die Baumaßnahmen sollen bei laufendem Betrieb der Einrichtungen erfolgen. Das Bestandsgebäude Bauteil A sollte möglichst bis zur Fertigstellung des Neubaus erhalten bleiben. Eine Nutzung des Altbaus A als Interimslösung während der Umstrukturierungsbaumaßnahmen für Bauteil B und C ist denkbar.
Seitens des Auftraggebers ist vorgesehen, den Planungsauftrag im 4. Quartal 2012 zu vergeben, so dass im 4. Quartal 2012 mit der Planung begonnen werden kann.
Der Nutzungsbeginn ist für 2016/2017 vorgesehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-18.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2012-05-18
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Auftragsbekanntmachung
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2012-08-03
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Ergänzende Angaben
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