Neues Vorgangsbearbeitungssystem für die Polizei NRW

Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen

Die Polizei Nordrhein-Westfalen plant die Beschaffung eines neuen integrativen Vorgangsbearbeitungssystems (VBS) zur Erfassung, Bearbeitung und Recherche polizeilich zu behandelnder Sachverhalte. Das System stellt somit die Kernanwendung für derzeit insgesamt ca. 45 000 Nutzer an etwa 32 000 Arbeitsplätzen dar. Es wird an 7 Tagen der Woche 24 Stunden hochverfügbar betrieben.
Gefordert ist die Überlassung einer bereits im produktiven Betrieb befindlichen und an die konkreten Bedürfnisse der Polizei NRW angepassten Software, die planerische und technische Unterstützung in der Einführungsphase sowei die Wartung, Pflege und Weiterentwicklung der Anwendung in ihrem Kern sowie bezogen auf auftraggeberspezifische Anforderungen. Dabei soll das neue VBS für eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung - beispielsweise im Sinne einer Entwicklung auf Basis einer weltweit eingesetzten technischen Standardplattform - geeignet sein.
Nach einer Anpassung an die Anforderungen der Polizei NRW und den erforderlichen Tests, innerhalb von ungefähr maximal einem Jahr, soll der Roll-Out innerhalb von ca. maximal 2 Jahren durchgeführt werden und muss im Jahr 2016 abgeschlossen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, diese Maximalfrist als Ausschlusskriterium festzusetzen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-01.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-01 Auftragsbekanntmachung
2013-08-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge