Planung, Fertigung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Dokumentation der technischen Einrichtung Fernsehstudio E

Westdeutscher Rundfunk Köln (WDR), Anstalt des öffentlichen Rechts

Bei den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens angefragten Leistungen handelt es sich um die Erneuerung des Fernsehstudios E in HD-Technik. In diesem Studio wird auch ein virtuelles System betrieben. Gleichzeitig mit der Erneuerung gilt es neue Anforderungen des Programms und der Regie umzusetzen und flexible Team- und Technikanpassungen vorzusehen, ohne den Personalbedarf zu erhöhen. Der Auftrag umfasst die technische.
Erneuerung der Regiezone sowie den Umbau der Anschlusskästen im zugehörigen Studio.
Die neue Regiezone besteht im Wesentlichen aus getrennten Räumlichkeiten für Bildregie, Tonregie mit Sprecherraum und einem MAZ-Bereich, dies entspricht weitgehend dem heutigen Konzept. Allerdings ist es erforderlich, die geänderten Rahmenbedingungen wie den Einsatz eines Redaktionstools (OpenMedia) und die zunehmende häufiger benötigten Arbeitsplätze für externe Dienstleister (Livegrafik) zu beachten. Wechselnde Anforderungen je nach Produktion haben großen Einfluss auf die Konfiguration des Controllers und der KVM-Matrix. Die Räume werden im Vorfeld komplett entkernt und die Raumaufteilung teilweise neu gestaltet. Alle Arbeiten baulicher Art werden durch die WDR Gebäudemanagement GmbH (GMG) durchgeführt. Dazu gehören auch alle Elektro- und Beleuchtungsinstallationen sowie die Restaurierung und Erneuerung der akustischen Wand- und Deckenelemente und des Bodens. Im Geräteraum wird die Klimaanlage angepasst und die Elektroverteilung erweitert.
Für das Vorhaben wird ein erfahrener Generalunternehmer zur Planung, Projektierung, Installation, Inbetriebnahme und Dokumentation des Gesamtsystems benötigt. Der Auftragsumfang beinhaltet die komplette Lieferung und Integration der neu zu beschaffenden und beigestellten studiotechnischen Gerätschaften. Dazu gehören insbesondere auch die Konfiguration und die Inbetriebnahme.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-06-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und Fernmeldeanlagen und Zubehör
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und Fernmeldeanlagen und Zubehör 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Westdeutscher Rundfunk Köln (WDR), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Appellhofplatz 1
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.wdr.de 🌏
E-Mail: zentraler.einkauf-410@wdr.de 📧
Telefon: +49 221220-3763 📞
Fax: +49 221220-5870 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-06-18 📅
Einreichungsfrist: 2012-08-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 117-193742
ABl. S-Ausgabe: 117
Zusätzliche Informationen
Der WDR weist darauf hin, dass sämtliche Nachweise und Erklärungen mit dem Angebot vorzulegen sind. Sollten einzelne Erklärungen und Nachweise nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorgelegt worden sein, wird der WDR gemäß § 19 EG VOL/A unter Setzung einer Nachfrist den Bietern die Möglichkeit einräumen, diese nachzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens angefragten Leistungen handelt es sich um die Erneuerung des Fernsehstudios E in HD-Technik. In diesem Studio wird auch ein virtuelles System betrieben. Gleichzeitig mit der Erneuerung gilt es neue Anforderungen des Programms und der Regie umzusetzen und flexible Team- und Technikanpassungen vorzusehen, ohne den Personalbedarf zu erhöhen. Der Auftrag umfasst die technische.
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Erneuerung der Regiezone sowie den Umbau der Anschlusskästen im zugehörigen Studio.
Die neue Regiezone besteht im Wesentlichen aus getrennten Räumlichkeiten für Bildregie, Tonregie mit Sprecherraum und einem MAZ-Bereich, dies entspricht weitgehend dem heutigen Konzept. Allerdings ist es erforderlich, die geänderten Rahmenbedingungen wie den Einsatz eines Redaktionstools (OpenMedia) und die zunehmende häufiger benötigten Arbeitsplätze für externe Dienstleister (Livegrafik) zu beachten. Wechselnde Anforderungen je nach Produktion haben großen Einfluss auf die Konfiguration des Controllers und der KVM-Matrix. Die Räume werden im Vorfeld komplett entkernt und die Raumaufteilung teilweise neu gestaltet. Alle Arbeiten baulicher Art werden durch die WDR Gebäudemanagement GmbH (GMG) durchgeführt. Dazu gehören auch alle Elektro- und Beleuchtungsinstallationen sowie die Restaurierung und Erneuerung der akustischen Wand- und Deckenelemente und des Bodens. Im Geräteraum wird die Klimaanlage angepasst und die Elektroverteilung erweitert.
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Für das Vorhaben wird ein erfahrener Generalunternehmer zur Planung, Projektierung, Installation, Inbetriebnahme und Dokumentation des Gesamtsystems benötigt. Der Auftragsumfang beinhaltet die komplette Lieferung und Integration der neu zu beschaffenden und beigestellten studiotechnischen Gerätschaften. Dazu gehören insbesondere auch die Konfiguration und die Inbetriebnahme.
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Dauer: 11 Monate
Referenznummer: ZE-410-03/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Westdeutsche Rundkfunk Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Appellhofplatz 2, 50667 Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit der Abgabe des Angebotes hat der Bieter zu erklären,
— dass der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist,
— dass gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A über sein Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— dass sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— dass er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
— dass ihm keine strafrechtlichen Verurteilungen seiner verantwortlichen Mitarbeiter wegen eines der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A aufgezählten Tatbestände bekannt sind,
— dass er die deutschen Gesetze einhält,
— dass er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Mit der Abgabe des Angebotes hat der Bieter den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie der Umsatz aus Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2009, 2010, 2011 bzw., sofern die Umsätze für das Jahr 2011 noch nicht bilanziert wurden, für die Geschäftsjahre 2008, 2009, 2010) anzugeben.
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Bei Bietergemeinschaften ist der Umsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben.
Ggf. hat der Bieter, der nach Abschluss der Angebotsprüfung den Zuschlag erhalten soll, Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen und Bilanzen für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre auf Aufforderung vorzulegen.
2) Erklärung, dass der Bieter eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung mit den folgenden Mindest-Deckungssummen hat bzw. im Auftragfall unverzüglich abschließen wird:
— Personenschäden 2 000 000,00 EUR,
— Sachschäden 1 000 000,00 EUR,
— allgemeine Vermögensschäden 100 000,00 EUR.
Weiter ist zu erklären, dass die v. g. Mindestdeckungssummen mit jeweils mindestens einer zweifachen Maximierung pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Mit der Abgabe des Angebotes hat der Bieter Angaben über die Betriebsstätte, welche die Leistung ausführt wie folgt zu machen:
— Anschrift,
— Organisationsstruktur,
— Anzahl der Mitarbeiter,
— Umfang der Dienstleistungspalette.
2) Angabe von 3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren zu vergleichbaren Projekten/Aufträgen über vernetzte HD-Fernsehtechnik. Wünschenswert wäre eine Referenz über ein virtuelles Fernsehstudio mit vergleichbarer Leistungsfähigkeit.
An die Vergleichbarkeit werden folgende Kriterien gestellt:
— Lösung vergleichbarer komplexer Aufgabenstellungen,
— Realisierung erfolgte unter ähnlichen technischen und organisatorischen Voraussetzungen. Genauere Bedingungen und weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zum Verfahren zu entnehmen, die bei der unter I.1 genannten Vergabestelle abgefordert werden können.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-11-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2012-08-10 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentraler Einkauf, 50600 Köln
Frau Antonia Varnagyi
Internetadresse: www.wdr.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZE-410-03/11

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 221147-311 📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Ziff. 4 GWB ist ein Nachprüfungsverfahren an die Vergabekammer unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1)
Quelle: OJS 2012/S 117-193742 (2012-06-18)