Planung und Koordination der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Deutschen Katholikentags Regensburg 2014 (28.5.2014 bis 1.6.2014) im Sachbereich "Plätze, Räume, Ausstattung, Kommunikations- und Veranstaltungstechnik" (PRAKuVT)

99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e. V.

Zweck des 99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V. ist die Förderung kirchlicher und religiöser
Zwecke, insbesondere die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Deutschen Katholikentages
2014 (28.5.2014 bis 1.6.2014) in Regensburg.
Für die Planung und Koordination der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Katholikentages
sucht der 99. Deutsche Katholikentag Regensburg 2014 e.V. einen Auftragnehmer. Der Auftragnehmer soll die
Planung und Koordination der Umsetzung sämtlicher Aufgaben in folgenden Leistungsbereichen übernehmen:
1. Leistungsbereich: Grundlagen (insbesondere Überprüfung der zur Verfügung gestellten Objektpläne und
Stadtgrundkarten; Aktualisierung und Erstellung von Plänen; Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von
Menschen mit Behinderung in den Planungen; Berücksichtigung der ökologischen Ziele des Katholikentages
durch eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Planung und Ausstattung)
2. Leistungsbereich: Bauleistungen (Bühnen und Podien (einschließlich Rückwänden), Gerüsttürme (z.B. für
Beschallung); Steilwände und sonstige Auf- und Einbauten; Zelte für unterschiedliche Zwecke; Container;
Bauzäune; Absperrungen; Fahnenmasten; Bodenabdeckungen; Erd- und Gartenbau; Infotürme; Sonderbauten)
3. Leistungsbereich: Technik (Bühnen (Open Air und Indoor), Veranstaltungstechnik (Beschallung und
Beleuchtung), Kamera- und Videotechnik, Simultantechnik, Strom- und Energieversorgung einschl.
Notstrom, EDV (Hardware und Netzwerktechnik), Funktechnik, Telefon- und Internetzugänge, Kopierer,
Übertragungstechnik Hörfunk und Fernsehen)
4. Leistungsbereich: Grafik und Gestaltung (Druck grafischer Elemente (ohne Vorlagenerstellung), bspw.
Bühnenrückwände; Fahnen und Deko-Elemente; Blumenschmuck; Beschilderung/Besucherlenkung;
Beschriftungen)
5. Leistungsbereich: Ausstattung (für Veranstaltungen, Programm- und Funktionsbereiche einschließlich
"Kirchenmeile": Mietmöbel, Küchentechnik, Geschirr, Teppich, Feuerlöscher, Gabelstapler, Instrumente,
Papphocker, Dekorationen, Kabelabdeckungen, Aufkleber)
6. Leistungsbereich: Ver-/Entsorgung (Frisch und Abwasser; Spülbereiche; Toiletten; Reinigung;
Müllentsorgung; Wiederherstellung)
7. Leistungsbereich: Logistik (Transporte und Hilfeleistung nach Abstimmung)
8. Leistungsbereich: Bewachung (Koordinierung der Bewachung durch kommerzielle Unternehmen)
Zu den Aufgaben des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Planung und Koordination der Umsetzung
gehören in allen Leistungsbereichen insbesondere:
1. Analyse
a) Erstellung einer Expertise zu Veranstaltungsorten (Bestandsermittlung; Nutzungsanalyse)
b) Erstellung einer Objektdatenbank
c) Grundlagenermittlung zur Lösung der Planungsaufgaben, Bedarfsermittlung mit den inhaltlich und
organisatorisch Beteiligten (Mitarbeiter der Organisations- und Programmabteilung, Gremien, Arbeitskreise,
Rundfunk- und Fernsehanstalten)
2. Planung
a) Grob- und Feinplanung (Erstellen von Gesamt- und Detailplänen); insbesondere auch Genehmigungs- und
Ausführungsplanung
b) Entwurf und Erstellung eines Zeitplanes
c) Entwurf und Erstellung eines Sicherheitskonzepts
d) Mitarbeit bei der Einholung der erforderlichen behördlichen Genehmigungen
3. Konzeption und Durchführung von Vergabeverfahren zur Vergabe einzelner Gewerke
a) Erstellung von Ausschreibungs-, Vergabe- und Vertragsunterlagen bzw. Verdingungsunterlagen sowie
Leistungsverzeichnissen
b) Durchführung von Vergabeverfahren im Namen und im Auftrag des Auftraggebers unter Anwendung und Einhaltung des in der Sache anwendbaren Vergaberechts
c) Prüfung und Vergleich von Angeboten
d) Kostenschätzung (insbesondere Erstellung verbindlicher Kostenvoranschläge); Fortschreibung der
Kostenschätzung; Kostenkontrolle
4. Koordination und Überwachung
a) Leistungs- und Qualitätskontrolle der an Firmen vergebenen Arbeiten (insbesondere Bauleitung)
b) Auswahl, Beauftragung und Instruierung eines Sicherheits- und Gefahrenkoordinators (SiGeKo)
c) Sachliche und rechnerische Prüfung der Leistungsrechnungen
d) Überwachung
e) ausreichende Information der ausführenden Firmen; insbesondere Versorgung mit Probeplänen und
Programmabläufen
f) Information der ehrenamtlichen Helfer, insbesondere Hallenleiter/Hausmeister mit Übersichten der gemieteten
Ausstattungsgegenstände
g) Endabnahme von gemieteten bzw. überlassenen Veranstaltungsobjekten
5. Dokumentation
a) Dokumentation und Fortschreibung des Planungsstandes sowie Kommunikation mit allen Bereichen in der
Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentages Regensburg 2014 e.V., insbesondere durch Teilnahme an
den Sitzungen
b) Dokumentation und Archivierung
Die Lösung der Aufgaben des Auftragnehmers kann nicht vorab eindeutig und erschöpfend beschrieben
werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-12-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Event-Organisation
Menge oder Umfang:
Planung und Koordination der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Deutschen Katholikentages in Regensburg 2014 im Sachbereich PRAKuVT (siehe auch Beschreibung unter Abschnitt II.1.5.); Gesamtbudget im Sachbereich PRAKuVT (geschätzter Wert ohne MwSt): EUR 2 100 000,00 bis 2 400 000,-; geschätzter Wert der Leistungen des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Planung und Koordination.200 000500 000
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Event-Organisation 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: 99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e. V.
Postanschrift: Im Gewerbepark C 55
Postleitzahl: 93059
Postort: Regensburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.katholikentag.de 🌏
E-Mail: martin.stauch@katholikentag.de 📧
Telefon: +49 941584390-0 📞
Fax: +49 941584390-111 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-18 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 247-407648
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
1. Interessierte Bewerber bzw. Bieter werden gebeten, sich unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse unter martin.stauch@katholikentag.de zu registrieren. Nach Registrierung erhalten die interessierten Bieter bzw. Bewerber Bewerbungsunterlagen übersandt. 2. Die Bewerbungsunterlagen setzen sich zusammen aus dem Deckblatt, dem Teilnahmeantrag, den Anlagen 1 bis 11 zum Teilnahmeantrag, den Hinweisen zur Bewerberauswahl sowie den Hinweisen zur Einreichung des Teilnahmeantrages. 3. Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum unter Abschnitt. IV.3.4) genannten Schlusstermin schriftlich und unterzeichnet in verschlossenem Umschlag bei der unter Abschnitt I.1) der Bekanntmachung bezeichneten Kontaktstelle einzureichen. Das den Bewerbungsunterlagen beigefügte Deckblatt ist auf den Umschlag, der den Teilnahmeantrag enthält, aufzukleben. 4. Die formalen Anforderungen an den Teilnahmeantrag, welche die Bewerber und Bieter einzuhalten haben, ergeben sich aus den Hin-weisen zur Einreichung des Teilnahmeantrages. 5. Auskünfte an die interessierten Bieter bzw. Bewerber werden ausschließlich per E-Mail erfolgen. Fragen interessierter Bieter bzw. Bewerber können ausschließlich per E-Mail gestellt werden. 6. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zweck des 99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V. ist die Förderung kirchlicher und religiöser
Zwecke, insbesondere die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Deutschen Katholikentages
2014 (28.5.2014 bis 1.6.2014) in Regensburg.
Für die Planung und Koordination der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Katholikentages
sucht der 99. Deutsche Katholikentag Regensburg 2014 e.V. einen Auftragnehmer. Der Auftragnehmer soll die
Planung und Koordination der Umsetzung sämtlicher Aufgaben in folgenden Leistungsbereichen übernehmen:
1. Leistungsbereich: Grundlagen (insbesondere Überprüfung der zur Verfügung gestellten Objektpläne und
Stadtgrundkarten; Aktualisierung und Erstellung von Plänen; Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von
Menschen mit Behinderung in den Planungen; Berücksichtigung der ökologischen Ziele des Katholikentages
durch eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Planung und Ausstattung)
2. Leistungsbereich: Bauleistungen (Bühnen und Podien (einschließlich Rückwänden), Gerüsttürme (z.B. für
Beschallung); Steilwände und sonstige Auf- und Einbauten; Zelte für unterschiedliche Zwecke; Container;
Bauzäune; Absperrungen; Fahnenmasten; Bodenabdeckungen; Erd- und Gartenbau; Infotürme; Sonderbauten)
3. Leistungsbereich: Technik (Bühnen (Open Air und Indoor), Veranstaltungstechnik (Beschallung und
Beleuchtung), Kamera- und Videotechnik, Simultantechnik, Strom- und Energieversorgung einschl.
Notstrom, EDV (Hardware und Netzwerktechnik), Funktechnik, Telefon- und Internetzugänge, Kopierer,
Übertragungstechnik Hörfunk und Fernsehen)
4. Leistungsbereich: Grafik und Gestaltung (Druck grafischer Elemente (ohne Vorlagenerstellung), bspw.
Bühnenrückwände; Fahnen und Deko-Elemente; Blumenschmuck; Beschilderung/Besucherlenkung;
Beschriftungen)
5. Leistungsbereich: Ausstattung (für Veranstaltungen, Programm- und Funktionsbereiche einschließlich
"Kirchenmeile": Mietmöbel, Küchentechnik, Geschirr, Teppich, Feuerlöscher, Gabelstapler, Instrumente,
Papphocker, Dekorationen, Kabelabdeckungen, Aufkleber)
6. Leistungsbereich: Ver-/Entsorgung (Frisch und Abwasser; Spülbereiche; Toiletten; Reinigung;
Müllentsorgung; Wiederherstellung)
7. Leistungsbereich: Logistik (Transporte und Hilfeleistung nach Abstimmung)
8. Leistungsbereich: Bewachung (Koordinierung der Bewachung durch kommerzielle Unternehmen)
Zu den Aufgaben des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Planung und Koordination der Umsetzung
gehören in allen Leistungsbereichen insbesondere:
1. Analyse
a) Erstellung einer Expertise zu Veranstaltungsorten (Bestandsermittlung; Nutzungsanalyse)
b) Erstellung einer Objektdatenbank
c) Grundlagenermittlung zur Lösung der Planungsaufgaben, Bedarfsermittlung mit den inhaltlich und
organisatorisch Beteiligten (Mitarbeiter der Organisations- und Programmabteilung, Gremien, Arbeitskreise,
Rundfunk- und Fernsehanstalten)
2. Planung
a) Grob- und Feinplanung (Erstellen von Gesamt- und Detailplänen); insbesondere auch Genehmigungs- und
Ausführungsplanung
b) Entwurf und Erstellung eines Zeitplanes
c) Entwurf und Erstellung eines Sicherheitskonzepts
d) Mitarbeit bei der Einholung der erforderlichen behördlichen Genehmigungen
3. Konzeption und Durchführung von Vergabeverfahren zur Vergabe einzelner Gewerke
a) Erstellung von Ausschreibungs-, Vergabe- und Vertragsunterlagen bzw. Verdingungsunterlagen sowie
Leistungsverzeichnissen
b) Durchführung von Vergabeverfahren im Namen und im Auftrag des Auftraggebers unter Anwendung und Einhaltung des in der Sache anwendbaren Vergaberechts
c) Prüfung und Vergleich von Angeboten
d) Kostenschätzung (insbesondere Erstellung verbindlicher Kostenvoranschläge); Fortschreibung der
Kostenschätzung; Kostenkontrolle
4. Koordination und Überwachung
a) Leistungs- und Qualitätskontrolle der an Firmen vergebenen Arbeiten (insbesondere Bauleitung)
b) Auswahl, Beauftragung und Instruierung eines Sicherheits- und Gefahrenkoordinators (SiGeKo)
c) Sachliche und rechnerische Prüfung der Leistungsrechnungen
d) Überwachung
e) ausreichende Information der ausführenden Firmen; insbesondere Versorgung mit Probeplänen und
Programmabläufen
f) Information der ehrenamtlichen Helfer, insbesondere Hallenleiter/Hausmeister mit Übersichten der gemieteten
Ausstattungsgegenstände
g) Endabnahme von gemieteten bzw. überlassenen Veranstaltungsobjekten
5. Dokumentation
a) Dokumentation und Fortschreibung des Planungsstandes sowie Kommunikation mit allen Bereichen in der
Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentages Regensburg 2014 e.V., insbesondere durch Teilnahme an
den Sitzungen
b) Dokumentation und Archivierung
Die Lösung der Aufgaben des Auftragnehmers kann nicht vorab eindeutig und erschöpfend beschrieben
werden.
Menge oder Umfang:
Planung und Koordination der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des 99. Deutschen Katholikentages in Regensburg 2014 im Sachbereich PRAKuVT (siehe auch Beschreibung unter Abschnitt II.1.5.); Gesamtbudget im Sachbereich PRAKuVT (geschätzter Wert ohne MwSt): EUR 2 100 000,00 bis 2 400 000,-; geschätzter Wert der Leistungen des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Planung und Koordination.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 000 💰
500 000 💰
Dauer: 22 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Regensburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
In der Bewerbung sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Vollständig ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag sowie unterzeichnete Erklärungen (vgl. hierzu
Abschnitt VI. 3. Zusätzliche Angaben)
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 VOF (Anlage 1
Teilnahmeantrag)
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 VOF (Anlage 2
4. Eigenerklärung über Namen und berufliche Qualifikation der Personen, welche die geschuldeten
Dienstleistungen erbringen (Anlage 3 Teilnahmeantrag)
5. bei Beteiligung einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft: Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaftserklärung
(Anlage 4 Teilnahmeantrag)
6. bei Einsatz von Nachunternehmer im Rahmen der Auftragsdurchführung:
a) Nachunternehmerverzeichnis (Anlage 5 Teilnahmeantrag)
b) Verpflichtungserklärung des bzw. der Nachunternehmer (Anlage 6 Teilnahmeantrag).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis einer abgeschlossenen oder noch
abzuschließenden Berufshaftpflichtversicherung
gem. Abschnitt III.1.1) durch Vorlage von Kopien des
bzw. der Versicherungsscheine oder Vorlage einer
unwiderruflichen Erklärung der Versicherung.
Mindeststandards:
1. Die Berufshaftpflichtversicherung muss die unter
Abschnitt III.1.1) aufgestellten Anforderungen erfüllen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des
Bieters bzw. Bewerbers sowie den Umsatz (netto) für
entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3
Geschäftsjahren (Anlage 7 Teilnahmeantrag).
1. Nachweis über die Einbindung mindestens einer Architektin bzw. eines Architekten in die Planung und Koordination (Anlage 8 Teilnahmeantrag)
2. Nachweis über die Einbindung einer/eines Ingenieurin/Ingenieurs bzw. einer/eines Meisters für Veranstaltungstechnik in die Planung und Koordination (Anlage 9 Teilnahmeantrag)
3. Nachweis über Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen; z.B. InterSystems Caché oder vergleichbarer Datenbank (Anlage 10 Teilnahmeantrag)
4. Vorlage einer Liste mit Referenzen der wesentlichen
in den letzten drei Jahren erbrachten vergleichbaren
Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der
Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten
Auftraggeber der Dienstleistungen (Anlage 11
Teilnahmeantrag). Vergleichbare Leistungen sind
Leistungen, die der ausgeschriebenen Leistung
nahe kommen und dieser entsprechend ähneln.
Die Leistungen müssen nicht gleicher Art und
gleichen Umfangs sein; sie sollten jedoch einen in
etwa gleich hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen.
Insbesondere in diesem Sinne vergleichbar sind
Leistungen des Auftragnehmers im Bereich der
Planung und Koordination von Veranstaltungen
mit über 1000 Einzelveranstaltungen an 50 bis 70 Veranstaltungsorten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage von Kopien des bzw. der
Versicherungsscheine beizubringen. Darüber hinaus muss die Ersatzleistung der Versicherung pro Jahr
mindestens das Doppelte der o.g. Deckungssumme betragen.
Hat der Bewerber bzw. Bieter eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung noch nicht geschlossen,
so genügt die Vorlage einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem
Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
werden wird. Nach Erteilung des Auftrages ist der gültige Versicherungsschein nachzureichen.
Im Fall einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bieter- oder Bewerbergemeinschaft
eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende Erklärung der
Versicherung beizubringen. Zusätzlich ist im Fall einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft entweder eine
Erklärung der Versicherung oder eine Passage aus dem Versicherungsvertrag bzw. den Vertragsbedingungen
vorzulegen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters bzw. Bewerbers als Partner einer
Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft für von ihm verursachte Schäden eintritt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Das vereinbarte Pauschalhonorar wird während der Auftragsdurchführung nach folgendem Zahlungsplan
ausgezahlt:
Phase 1 Vorbereitung (ab Auftragserteilung bis 31.08.2013): 20 % des vereinbarten Pauschalhonorars in monatlichen
Raten
Phase 2 Planung (01.09.2013 bis 30.04.2014): 45 % des vereinbarten Pauschalhonorars in monatlichen Raten
Phase 3 Aufbau und Durchführung (01.05.2014 bis 01.06.2014): 30 % des vereinbarten Pauschalhonorars
Phase 4 Nachbereitung (02.06.2014 bis 31.12.2014): 5 % des vereinbarten Pauschalhonorars in monatlichen
Raten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die
Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen besteht.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind die unter Abschnitt III.1.1), Abschnitt III. 2.1) und Abschnitt III. 2.2)
geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag eine Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 4
Teilnahmeantrag) vorzulegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand von drei Auswahlkriterien, dem Umsatz des Bewerbers(Gewichtung: 25 %; hierzu unter a)), der Referenzen der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachtenvergleichbaren Leistungen (Gewichtung: 50 %; hierzu unter b)) und den Kenntnissen im Umgang mitelektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen (Gewichtung: 25 %; hierzu unterc)). a) 1. Auswahlkriterium: Umsatz des Bewerbers (Gewichtung: 25 %) aa) Unterkriterien: aaa) gemittelterGesamtumsatz (netto) der letzten drei Geschäftsjahren bbb) gemittelter Umsatz (netto) für entsprechendeDienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren bb) Gewichtung: Das Auswahlkriterium „Umsatzdes Bewerbers“ wird mit insgesamt 25 % gewichtet. Dabei entfallen auf das Unterkriterium „gemittelterGesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahren“ 10 %, also 0 bis 10 Punkte, und auf das Unterkriterium„gemittelter Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren“ 15 %,also 0 bis 15 Punkte. Je höher der Gesamtumsatz des Bewerbers ist, desto mehr Punkte werden vergeben.b) 2. Auswahlkriterium: Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte (50 %) Das Auswahlkriterium „Anzahlvergleichbarer Referenzprojekte“ wird mit insgesamt 50 % (0 bis 50 Punkte) gewichtet. Je mehr Referenzenüber vergleichbare Projekte der Bewerber vorlegt, umso mehr Punkte werden vergeben. c) 3. Auswahlkriterium: Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen (25%) aa) Unterkriterien: aaa) Anzahl der Mitarbeiter/Nachunternehmer mit Kenntnissen im Umgang mitelektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen bbb) Grad und Umfang praktischeErfahrungen, Fort- und Weiterbildungen bb) Gewichtung: Das Auswahlkriterium „Kenntnisse im Umgang mitelektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen“ wird mit insgesamt 25 % gewichtet.Dabei entfallen auf das Unterkriterium „Anzahl der Mitarbeiter/Nachunternehmer mit Kenntnissen im Umgangmit elektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen“ 15 %, also 0 bis 15 Punkte, undauf das Unterkriterium „Grad und Umfang praktische Erfahrungen, Fort- und Weiterbildungen“ 10 %, also 0bis 10 Punkte. Je mehr zur Auftragsdurchführung eingesetzte Mitarbeiter/Nachunternehmer über Kenntnisseim Umgang mit elektronischen Objektdatenbanken bzw. Raumverwaltungsprogrammen verfügen, desto mehrPunkte werden vergeben. Je höher der Grad bzw. je größer der Umfang der praktischen Erfahrungen, Fort- undWeiterbildungen der eingesetzten Mitarbeiter bzw. Nachunternehmer ist, desto mehr Punkte werdenvergeben. Hinweise: a) Die Bewertung erfolgt wie bei einem Schulnotensystem, d.h. je besser das jeweiligeAuswahlkriterium erfüllt ist, desto mehr Punkte werden vergeben. b) Bei Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaftenwerden zur Bewertung die Umsätze, die Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte und die Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Objektdatenbanken und Raumverwaltungsprogrammen aller Mitglieder der Bieter bzw.Bewerbergemeinschaft insgesamt herangezogen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Martin Stauch

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-01 📅
2012-11-09 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 168-279033
2012/S 216-355338
Zusätzliche Informationen
1. Interessierte Bewerber bzw. Bieter werden gebeten, sich unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse unter
martin.stauch@katholikentag.de zu registrieren. Nach Registrierung erhalten die interessierten Bieter bzw.
Bewerber Bewerbungsunterlagen übersandt.
2. Die Bewerbungsunterlagen setzen sich zusammen aus dem Deckblatt, dem Teilnahmeantrag, den Anlagen
1 bis 11 zum Teilnahmeantrag, den Hinweisen zur Bewerberauswahl sowie den Hinweisen zur Einreichung des
Teilnahmeantrages.
3. Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum unter Abschnitt. IV.3.4)
genannten Schlusstermin schriftlich und unterzeichnet in verschlossenem Umschlag bei der unter Abschnitt
I.1) der Bekanntmachung bezeichneten Kontaktstelle einzureichen. Das den Bewerbungsunterlagen beigefügte
Deckblatt ist auf den Umschlag, der den Teilnahmeantrag enthält, aufzukleben.
4. Die formalen Anforderungen an den Teilnahmeantrag, welche die Bewerber und Bieter einzuhalten haben,
ergeben sich aus den Hin-weisen zur Einreichung des Teilnahmeantrages.
5. Auskünfte an die interessierten Bieter bzw. Bewerber werden ausschließlich per E-Mail erfolgen.
Fragen interessierter Bieter bzw. Bewerber können ausschließlich per E-Mail gestellt werden.
6. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 0981531277 📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Fax: +49 0981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen
gelten u. a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
"§ 101a Informations- und Wartepflicht.
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach
den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet,
verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch
den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige
Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber 1. gegen § 101a verstoßen hat...
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist
oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. ...
§ 114 Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten
Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu
verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit
des Vergabeverfahrens einwirken.
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. ..."
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt
nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des
(vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der
Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1
GWB.
Quelle: OJS 2012/S 247-407648 (2012-12-18)